Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Ruß, Radioaktivität und unsinnige Subventionen

Immer wieder samstags: Unsere fünf Herausgeber erzählen im Wechsel, was in der vergangenen Woche wichtig für sie war. Heute: Professor Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe. Als einer der ersten deutschen Wissenschaftler warnte Graßl vor den Folgen des Klimawandels.

Graßls Woche

Herr Professor Graßl, US-Präsident Obama hat in seiner "State of the Union Address" am Dienstagabend dem Klimawandel den Kampf angesagt. Wie stehen die Aussichten?

Hartmut Graßl: Die kämpferische Rede des US-Präsidenten Obama – auch im Klimaschutzteil – ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber solange im Kongress, also im Parlament, eine Mehrheit der Abgeordneten der republikanischen Partei existiert, bleibt es wahrscheinlich Wortgeklingel. Die im Mittel erstaunlich wenig gebildeten einfachen Bürger in den USA wählen eher die Republikaner und damit auch Klimaskeptiker und Klimaleugner ins Parlament. Diese schüren mit großen Firmen zusammen – oft versteckt – eine Kampagne gegen den Klimaschutz. Ich hoffe, dass Präsident Obama doch den Mut findet, entsprechende Dekrete wie angekündigt zu erlassen, um wenigstens das Machbare zu schaffen. Noch besser wäre eine Mehrheit der demokratischen Partei im Kongress nach den Zwischenwahlen im Jahr 2014, sodass bis zur 20. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention in Frankreich im Jahr 2015 ein verbindliches internationales Abkommen für die Zeit nach 2020 geschmiedet werden könnte.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist eine beispiellose Erfolgsgeschichte, doch mittlerweile – nach gut zehn Jahren – gefährden seine Geburtsfehler das gesamte Modell. Eine Reform ist unumgänglich. Wie soll sie aussehen?

In der von den Medien kontrovers geführten Debatte zur Energiewende ist der Strompreis fast der alleinige Grund für die erhitzten Gemüter. Mir fehlt fast immer der Hinweis auf die weiterhin massive Subventionierung der fossilen Energieträger im Wärme-, Kraft- und Strommarkt. Sie trifft dann – in Form der Begleichung der Umweltschäden durch die Allgemeinheit – jeden Steuerzahler und nicht nur den Energieverschwender, der bei gerechteren Preisen auch für die von ihm angerichteten Schäden direkt zahlen müsste.

Diese Subventionierung belastet die Steuerzahler mit weit höheren Kosten als das EEG, etwa für die Linderung der Schäden durch Fotosmog – fast ausschließlich eine Folge der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas –, die hohen Kosten durch Krankheiten wegen Diesel- und Ölheizungsruß und die Kosten durch die schon jetzt sichtbaren Klimaänderungen mit einer Vielzahl von hohen Zusatzkosten nach den häufigeren wetterbedingten Katastrophen wie Hitzewellen.

Die europäische Politik hat diese Internalisierung externer Kosten bisher in nur kleinen Schritten gegen den massiven Widerstand der fossilen Energieindustrie vorangebracht. Wie es das Umweltbundesamt schon 2007 vorgerechnet hat, müsste eine Kilowattstunde Kohlestrom nur um einige Eurocent teurer sein und schon heute wäre der Windenergiestrom konkurrenzfähig.

Die Reform des EEG müsste also auch durch die Internalisierung der externen Kosten für fossile Energieträger durch eine aufkommensneutrale nächste Ökosteuerrunde begleitet werden. Die Ausnahmen von der EEG-Umlage sind auf den Bruchteil der Firmen zu reduzieren, die sonst wegziehen würden. Den so verbleibenden Betrieben mit Befreiung von der EEG-Umlage sollte diese dann entzogen oder nur teilweise gegeben werden, wenn die Energieeffizienzsteigerung im Betrieb den Vorgaben von x Prozent pro Jahr nicht entspricht. Das EEG wäre dann auch ein die Energieeffizienz steigerndes Gesetz für deutsche Betriebe.

Teile des Tschernobyl-Sarkophags sind eingestürzt. Radioaktivität sei nicht ausgetreten, versichert die Pressestelle des Kraftwerks. Wie glaubwürdig sind solche Beteuerungen?

Die Lügenliste der Betreiber von Kernkraftwerken ist lang, sodass das deutsche Sprichwort "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht" viele zum Nichtglauben jeder Meldung dieser Gruppe veranlasst. Wenn nach dem Einsturz eines Teiles des Dachs des Sarkophags in Tschernobyl keine Radioaktivität ausgetreten sein soll, warum ist dann eine neue riesige Hülle mit Kosten von über einer Milliarde Euro als Ersatz für die jetzt marode alte Hülle notwendig? Nur wenn ich von mehreren Gruppen unabhängig gemessene Werte der Radioaktivität um Tschernobyl vorgelegt bekäme, würde ich dies als nahe zur Realität akzeptieren und eine Debatte über eine Gefährdung der Bevölkerung führen wollen.

Ein Beispiel aus dem eigenen Land: Im Jahr 2011 haben die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler VDW und die atomkritische internationale Juristenvereinigung IALANA den Chemiker Dr. Rainer Moormann, früher beim Forschungszentrum Jülich, mit dem Whistleblower-Preis ausgezeichnet, weil er den Störfall des dortigen Kugelhaufenreaktors aus dem Jahr 1978 minutiös ausgewertet hat und nach langen Querelen mit dem Forschungszentrum 2008 veröffentlichen konnte. Moormann hat damit gezeigt, dass der als inhärent sicher bezeichnete Reaktortyp nur knapp an einer großen Katastrophe vorbeigeschrammt ist. Dieser Reaktortyp sollte weiterhin als "inhärent sicher" in Südafrika gebaut werden – mit deutscher Beteiligung. Das Projekt ist jetzt aber eingestellt. Weil Herr Moormann persönlich wegen des Verhaltens seines Arbeitgebers leiden musste, hat er den Whistleblower-Preis bekommen. 

Und was war Ihre Überraschung der Woche?

Die vorläufige Einigung der Kontrahenten Altmaier und Rösler bei dem Thema Bremse für die EEG-Umlage. Damit ist die Opposition in einer schwierigen Lage, denn ein Blockieren der Regierungspläne im Bundesrat schiebt ihr den schwarzen Peter zu. Andererseits ist ein langer Streit und damit die Beibehaltung des bisherigen EEG im Wahljahr ein weiterer Anlass, den Weg zur Dominanz der erneuerbaren Energien auf dem Strommarkt fortzusetzen und damit Fakten zu schaffen, sodass nach der Wahl eine wirklich gründliche Reform zusammen mit der Internalisierung externer Kosten der fossilen Brennstoffnutzung gelingen kann, was dann eine erfolgreiche Energiewende weit wahrscheinlicher macht.

Fragen: vk

comments powered by Disqus

Das könnte Sie auch interessieren:

Mittwoch, 10. Juli 2013, 17:28 Uhr
Altmaier: "Ich will doch gar nicht bremsen"
FotoBundesumweltminister Peter Altmaier steht gehörig unter Druck: Kritiker werfen ihm vor, er wolle mit seinen Deckelungs-Plänen die Energiewende abwürgen, während in Brüssel Kanzlerin und Wirtschaftsminister beim Klimaschutz auf die Bremse treten. Im klimaretter.info-Interview erklärt er sich.
Interview: Benjamin von Brackel und Toralf Staud
[mehr...]
Sonntag, 21. Oktober 2012, 13:15 Uhr
Altmaier: Keine Änderung beim EEG vor 2014
Umweltminister erteilt schnellen Reformen bei der Ökostromförderung Absage. Emnid-Umfrage: 72 Prozent der Deutschen befürworten Energiewende trotz steigender Strompreise [mehr...]
Freitag, 17. Januar 2014, 17:30 Uhr
Grüne wollen Energiewende-Pakt
BildOpposition kritisiert Ökostromrabatte im Bundestag. Grüne bieten der Großen Koalition einen "Energiewende-Pakt" an [mehr...]
Donnerstag, 15. August 2013, 17:23 Uhr
Steinbrück mit neuem Design
FotoPeer Steinbrück hat heute seinen Zehn-Punkte-Plan zur Energiewende vorgestellt. Das Wort "Strompreisbremse" nimmt der Kanzlerkandidat nicht in den Mund. Doch genau darum geht es. Im Falle eines Wahlsiegs will die SPD zunächst die Strompreise "stabilisieren" – durch Senkung der Stromsteuer und weniger Industrieausnahmen. Damit soll Zeit gewonnen werden für weitreichende Strukturreformen bei EEG und Marktdesign.
Aus Berlin Verena Kern [mehr...]
Samstag, 05. April 2014, 09:48 Uhr
Stilles Jubiläum, schreiende Ungerechtigkeit und Win-win-win
BildKalenderwoche 14: Wie ein SPD-Energieminister die "offene Diskriminierung seiner Kernwählerklientel" bei der EEG-Reform rechtfertigen will, sei ihm völlig schleierhaft, sagt Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]
Dienstag, 12. Februar 2013, 17:41 Uhr
Strompreisdebatte: Grüner Gegenvorschlag
Industrie und Windenergie-Branche sollen stärker an den Kosten der Energiewende beteiligt werden: Bündnis 90/Die Grünen legen Konzept vor [mehr...]
Donnerstag, 30. Januar 2014, 11:05 Uhr
"Die Bürger werden herausgedrängt"
BildHeute hat Energieminister Gabriel eine Regierungserklärung zur geplanten EEG-Reform abgegeben, danach trifft er sich mit den Länderministern zur Beratung. Für die Energiewende soll das einen "neuen Schub" bringen. Im Interview mit klimaretter.info warnt der CSU-Umweltpolitiker Josef Göppel: Gabriels Pläne bevorzugen allzu sehr die großen Stromkonzerne.
Interview: Joachim Wille [mehr...]
Donnerstag, 27. Juni 2013, 12:03 Uhr
"Die Energiewende ist kein Preistreiber"
FotoDer Präsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie, Uwe Schneidewind, spricht im klimaretter.info-Interview über Strategien gegen die "Energiearmut" und fordert ein bundesweites Förderprogramm zum Austausch von klimaschädlichen Haushaltsgeräten gegen energieeffizientere Neuprodukte.
Interview: Joachim Wille [mehr...]
Donnerstag, 12. Dezember 2013, 13:00 Uhr
"Für den Klimaschutz reicht das nicht"
BildDie Maßnahmen im schwarz-roten Koalitionsvertrag reichen nicht aus, um die deutschen Klimaschutz-Ziele zu erreichen, urteilt der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth. Der Koalitionsvertrag enthalte aber auch keine Festlegungen, die das verhindern. Ob die Energiewende kommt, hänge davon ab, wie die zuständigen Politiker die Sache konkret angehen.
Interview: Joachim Wille [mehr...]
Sonntag, 10. November 2013, 08:00 Uhr
"Gegen einen schwarz-roten Schnellschuss"
BildJetzt ist es Zeit für eine "Energiewende-Wende", findet Lutz Wicke, CDU-Mitglied und ehemaliger wissenschaftlicher Direktor am Umweltbundesamt. Im gleichnamigen Buch macht er gemeinsam mit dem Süddeutsche-Journalisten Markus Schulte von Drach Vorschläge für eine sozial-ökologische und gleichzeitig wirtschaftsfreundliche Energiewende.
Interview: Eva Mahnke [mehr...]
Dienstag, 01. April 2014, 18:02 Uhr
24 Prozent erneuerbar zum Jahrestag
BildVor 14 Jahren trat das Erneuerbare-Energien-Gesetz in Kraft [mehr...]
Donnerstag, 26. Juni 2014, 15:27 Uhr
Agenda 2010 für Umweltpolitiker
BildHeute wird der SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow als Ausnahme in seiner Fraktion gegen die EEG-Reform der schwarz-roten Bundesregierung stimmen. Für den profilierten Umweltpolitiker ist das neue EEG der Einstieg in den Ausstieg aus der Energiewende, aber nicht das Ende des Klimaschutzes – im Gegenteil.
Interview: Jörg Staude
[mehr...]
Samstag, 19. Januar 2013, 11:57 Uhr
Altmaiers Club, Strompreise und der Lernbedarf der Energiewirtschaft
Kalenderwoche 3: Der von Umweltminister Altmaier initiierte "Club der Energiewendestaaten" ist eine gute und wichtige Idee. Und sie hilft dem Minister selbst, sagt Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info [mehr...]
Samstag, 01. September 2012, 08:01 Uhr
Arbeitsplätze, alte Denke und allzu einfache Politik
Kalenderwoche 35: Die Einführung der Marktprämie im EEG zu Beginn des Jahres war eine richtige und unternehmerische Entscheidung des Bundesregierung. Dass sie diese nun zusammenkürzt, ist alles andere als das, meint Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Herausgeber von klimaretter.info. [mehr...]
Donnerstag, 14. Februar 2013, 11:49 Uhr
Auf der Suche nach der EEG-Zukunft
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist ein Erfolgsmodell. Doch je besser es wirkt, desto mehr machen sich seine Geburtsfehler bemerkbar und bedrohen das ganze Modell. Wie also kann, wie muss die überfällige EEG-Reform aussehen? Auf Einladung des Think-Tanks "Agora Energiewende" diskutierten in Berlin fünf Praktiker und Wissenschaftler die Frage "Evolution oder Systemwechsel?" Nun ja: Sie legten fünf verschiedene Vorschläge vor
Aus Berlin Susanne Ehlerding  [mehr...]

Werbung

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Kohlefinanzierung: Keine Tricks!

Endlich will die Bundesregierung aus der Finanzierung von klimaschädlichen Kohlekraftwerken in aller Welt aussteigen. Oder doch nicht: Was Deutschland vor der UNO in New York verkündet hat, ist in Wahrheit nicht mal ein halber Ausstieg. Gegen den PR-Trick macht jetzt ein Protestbrief öffentlich Druck. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Enspire Award 2014: 5.000 Euro für nachhaltige Projekte
BildDer nachhaltige Umgang mit Ressourcen und ein daraus resultierender Lebensstil werden immer wichtiger. Umweltbewusste Kunden setzen daher auf den bundesweiten Ökostromanbieter Enspire. Die Ökostrom-Marke der Stadtwerke Konstanz verbindet die Lieferung nachhaltiger Energie mit exklusiven Mehrwerten. Kunden von Enspire können finanziell durch eine Beteiligung an den Konstanzer Stadtwerken von der Energiewende profitieren. Dafür erhalten sie auf eine Mindesteinlage von 500 Euro einen festen Zinssatz von 2,5 Prozent pro Jahr. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Degrowth 2014 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
EU-Verwaltungen sind keine Klimaretter

Lückenhafte Informationen, keine Klima-Strategie: EU-Einrichtungen erhalten vom Europäischen Rechnungshof keine gute Note [mehr...]
Energie

Bild
Strompreis kann 2015 regional steigen

Die Netzentgelte werden im kommenden Jahr für viele Haushalte höher ausfallen als zuvor [mehr...]
Protest

Bild
Zehntausende gegen Erdölsuche

Die Bürger der Kanaren wollen selbst über Bohrungen vor ihren Küsten entscheiden. Madrid hatte die Ölsuche genehmigt [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Klimabank soll Emissionshandel retten

Preise und Mengen von Zertifikaten sollen zentral geregelt werden, meint das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung [mehr...]
Mobilität

Bild
Flüssiggas für Hamburger Hafenbetrieb

Deutschlands erstes schwimmendes Flüssiggas-Kraftwerk soll Kreuzfahrtschiffe im Hafenbetrieb klimafreundlicher machen [mehr...]
Forschung

Bild
Eher smarte Stadt als smarter Kühlschrank

Verbraucher wollen keine "intelligenten" Haushaltsgeräte, sondern eine "Smart City" mit effizienterer Energieversorgung [mehr...]
Umwelt

Bild
Vögel durch Maisäcker bedroht

Vogelbericht 2013 fordert: Energiewende mit Biodiversitätsschutz verbinden [mehr...]
Ernährung

Bild
Deutscher Flächenraub im Ausland

Studie: 30 Prozent der Fläche für die Ernährung der Bundesbürger werden aus anderen Ländern "importiert" [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Brötchenbacken mit Atomstrom

Nicht nur private Haushalte, sondern auch viele kleine und mittlere Unternehmen stöhnen unter steigenden Energiekosten. Besonderes Ärgernis: Während tausende Großfirmen von der EEG-Umlage befreit sind, dürfen Handwerksbetriebe dies auch noch mitbezahlen. Das Bäckerhandwerk protestiert nun dagegen.
Ein Kommentar von Jörg Staude
[mehr...]
Standpunkte

Bild
EU-Klimaziele schrumpfen auf 7 Prozent

Ende Oktober will der EU-Gipfel das europäische Klimaziel für 2030 beschließen. Die Vorentscheidung fällt heute auf einem informellen Treffen der Energie- und Umweltminister in Mailand. Auf dem Tisch liegen 40 Prozent Kohlendioxid-Reduktion. Doch ein Blick auf die kürzlich geleakten Details zeigt, dass dies gar kein ehrgeiziges Ziel ist.
Ein Standpunkt von Hans-Jochen Luhmann, Wuppertal-Institut
[mehr...]
Rezension

Bild
Politisches Kochbuch macht Appetit

"Ist gutes Essen wirklich teuer?", fragt das Freiburger Öko-Institut in einer Studie. Die Antwort: nicht, wenn man es richtig angeht. Ein "politisches Kochbuch" liefern die Wissenschaftler zu ihrer Analyse gleich noch dazu – mit Unterstützung von Profi-Köchen.
Eine Rezension von Joachim Wille
[mehr...]
Kolumnen

hack-groesser
Nachhilfe für die Türsteher

Trouble mit den Flüchtlingen? Leute, was soll dann erst werden, wenn sich in wenigen Jahren die Millionen von Klimaflüchtlingen zu uns auf den Weg machen!?
Eine Kolumne von Hermann Josef Hack
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Schwere Jahrtausende, schauspielernde Physiker und der Energiewende-Masterplan

Kalenderwoche 42: Je nachdem, wie wir uns jetzt im 21. Jahrhundert verhalten, kann der Meeresspiegelanstieg über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende weitergehen, meint Professor Hartmut Graßl, Physiker, Meteorologe und Mit-Herausgeber von klimaretter.info. In Deutschland jedenfalls spitze sich die Auseinandersetzung um die Energiewende gerade wieder zu.
[mehr...]