Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Altmaiers Club, Strompreise und der Lernbedarf der Energiewirtschaft

Immer wieder samstags: Unsere fünf Herausgeber erzählen im Wechsel, was in der vergangenen Woche wichtig für sie war. Heute: Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim unabhängigen Ökostrom-Anbieter Lichtblick.

Lückings Woche

Herr Lücking, Peter Altmaiers "Club der Energiewendestaaten" nimmt Gestalt an. Am Rand der IRENA-Versammlung in Abu Dhabi fand ein erstes Vorbereitungstreffen statt, an dem neben Deutschland auch Großbritannien, Südafrika, Frankreich, Tonga, Marokko, Dänemark – und China teilnahmen. Wie aussichtsreich ist Altmaiers Club-Idee? Muss – was noch gar nicht feststeht – China dabei sein, damit der Club ausreichend Gewicht vorweisen kann?

Gero Lücking: Der Club der Energiewendestaaten ist eine gute Idee. Eine politische Idee. Sie hilft insbesondere dem Minister selbst. Die Idee, der Welt die Energiewende zu vermitteln, ist gut. Altmaier kann Aktivität und Initiative zeigen. Nach innen und außen. Das ist zweifelsfrei wichtig. Politisch umso wichtiger für ihn, als er offizielle Ergebnisse nicht vorweisen kann. Die Welt schaut auf die Deutschlands Energiepolitik – das Interesse ist riesig.

Vor dem Hintergrund der Energiepreisentwicklung in den USA steigt das Interesse weiter. Zwei unterschiedliche Ansätze stellen sich gegeneinander. Auf der einen Seite steht der weltweit jahrzehntelang erlernte Ansatz, der auf billige fossile Energieträger ohne Rücksicht auf umwelt- und klimaseitige Verluste setzt. Dieser Weg erfährt gerade in den USA durch die Entdeckung und die massive Erschließung großer Öl- und Gasvorkommen eine Renaissance. Die Preise für Rohstoffe und Energieträger sinken, die Wirtschaft boomt. Die USA werden zum Kohleexportland.

Dagegen steht der Kurs der Bundesregierung: Atomausstieg, der Ausbau der erneuerbaren Energien, der mittelfristige Abschied von fossilen Energieträgern und der Klimaschutz. Welcher Weg wird kurz- und mittelfristig erfolgreicher sein? Die Welt schaut sich beides an. Fest steht, dass Deutschland den ökologisch und ökonomisch nachhaltigeren Weg einschlägt. Politische Entscheidungshorizonte sind aber kurzfristig orientiert. Umso spannender ist die Frage, wer das Rennen in der weltweiten öffentlichen Meinung für sich entscheiden kann.

Vor diesem Hintergrund gewinnt die Idee Altmaiers an Bedeutung. Es ist gut, mit dem Projekt der Energiewende offensiv umzugehen, Kommunikationsangebote zu machen und in den Dialog zu treten. Die Erfolge sprechen für sich. Der Anteil der erneuerbaren Energie am gesamten Stromabsatz steigt stetig und die Großhandelspreise sinken auf das Niveau von 2006. Während die aktuelle Entwicklung in den USA wie ein Strohfeuer wirkt, zeigt die Entwicklung in Deutschland die ersten spürbaren Effekte. Sie wird langfristig erfolgreicher sein.

Zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin hat der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) eine "Ernährungswende" gefordert. Sie müsse der Energiewende folgen und diese ergänzen. Liegt der Bio-Dachverband richtig? Oder überfordert man die Bürger und Verbraucher mit immer weiteren "Wenden"?

Die Ernährungswende wurde meines Wissens erstmals in dem gleichnamigen Buch beschrieben, das 2006 im Oekom-Verlag erschienen ist: "Ernährungswende – Eine Herausforderung für Politik, Unternehmen und Gesellschaft". Hier geht es um Gesundheit, Umwelt und ethische Aspekte wie Verteilungsgerechtigkeit, faire Wertschöpfungsketten und das Tierwohl.

Die Schnittstellen zwischen Energie- und Ernährungswende sind das Klima und der Flächenverbrauch. In Deutschland essen wir beispielsweise doppelt so viel Fleisch, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt. Und gerade Fleisch und Milchprodukte – vor allem solche, für deren Herstellung viel Milch benötigt wird, wie Hartkäse oder Butter – verursachen hohe Treibhausgasemissionen. 20 bis 30 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen gehen auf die Landwirtschaft und die Ernährung zurück. Der weltweit steigende Fleischkonsum muss eingedämmt werden. Gleichzeitig muss die Fehlernährung minimiert werden: 925 Millionen unterernährten und hungernden Menschen stehen heute rund 1,5 Milliarden Übergewichtige und 400 Millionen Fettleibige gegenüber.

Ein weiterer Zusammenhang zwischen Ernährung und Klima ist die Flächenkonkurrenz: Nahrungsmittel versus Energiepflanzen und nachwachsende Rohstoffe. Laut Welternährungsorganisation (FAO) ist bis 2050 eine Steigerung der Nahrungsmittelproduktion um 50 Prozent notwendig. Um die Ernährung für dann neun Milliarden Erdenbürger zukünftig sicherstellen zu können, brauchen wir dazu eine Ausweitung der Agrarfläche um 13 Prozent.

Diese wenigen Fakten zeigen schon, dass man sicher alle Beteiligten überfordern würde, wenn man jetzt alle "Wenden" miteinander verknüpfen wollte. Trotzdem: Jetzt nur die Anzahl der Fettleibigen und Diabetes-Kranken zu reduzieren – was unbestritten wichtig und richtig ist –, greift auch zu kurz. Der BÖLW liegt also mit seiner Forderung richtig. Wir brauchen die umweltfreundlichere Landwirtschaft, die Förderung des Ökolandbaus, Bildungsmaßnahmen, Nachhaltigkeitslabel für Nahrungsmittel und eine faire Wertschöpfungskette entlang der Nahrungsmittelproduktion. Und das alles parallel zu den Maßnahmen der Energiewende.

Am Sonntag wird in Niedersachsen gewählt. Was müsste eine künftige Landesregierung tun, um die Energiewende voranzubringen?

Die neue Landesregierung wird – egal in welcher Konstellation sich eine Mehrheit ergeben wird – vor allem die Aufgabe haben, sich konstruktiv an der weiteren Diskussion zu beteiligen. Damit meine ich, dass sie insbesondere das von der FDP favorisierte Quotenmodell ablehnen muss. Das wird umso schwerer, falls die FDP wider Erwarten in den Landtag einziehen und sogar an der Regierung beteiligt werden würde. Weitere Prioritäten liegen in Niedersachsen sicher im weiteren Ausbau der Windenergie an Land sowie in der klaren Absage an das Endlager in Gorleben.

Im vierten Quartal 2012 wurden weltweit Solarpaneele mit 11.000 Megawatt Leistung verkauft – ein neuer Rekord. Im dritten Quartal waren es nur 7.500 Megawatt. Zeichnet sich für die Solarbranche nun doch eine Erholung ab?

Die Zahlen der Solarbranche sind weiterhin exzellent. Nicht nur weltweit, sondern auch in Deutschland. Trotz gekürzter Vergütungen im EEG geht der Ausbau weiter. Das Problem für die deutschen Hersteller ist, dass sie in der Produktion gegen die Konkurrenz aus Asien nicht standhalten können. Deshalb werden Module aus der Weltproduktion und nicht aus deutschen Landen installiert. Was bitter für die deutschen Hersteller ist, ist für die Energiewende und den Anteil des Solarstroms am Gesamtbedarf schlichtweg "egal". Rund acht Gigawatt Leistung wurden im vergangenen Jahr in Deutschland installiert (1 Gigawatt = 1.000 Megawatt; d. Red.). Das ist nach dem Rekord im Jahr 2011 nochmals eine Steigerung. Damit ist das zweite der acht nach Fukushima abgeschalteten deutschen Atomkraftwerke ersetzt. Denn die Jahresstromerzeugung dieser 7,5 im Jahr 2011 installierten Gigawatt und der im Jahr 2012 installierten acht Gigawatt entspricht jeweils der eines ganzen Atomkraftwerks. Zusammen erzeugen die in den letzten zwei Jahren in Deutschland installierten Solaranlagen die Strommengen zweier AKWs. Der einzige Unterschied: Sie erzeugen den Strom in einer anderen Struktur als die Atomkraftwerke. In der Energiewirtschaft muss man lernen, damit umzugehen.

Und was war Ihre Überraschung der Woche?

Die Überraschung der Woche war für mich die Entwicklung der Großhandelspreise für Strom in Deutschland. Der stetige Abwärtstrend der letzten Monate hat sich seit dem Jahreswechsel in eine steile Abwärtsbewegung verwandelt. Der Trend des letzten Jahres setzt sich nicht fort, er verstärkt sich. Das war noch zu Jahresbeginn in dieser Klarheit und Geschwindigkeit nicht zu erwarten. Darin drückt sich eine Erwartungshaltung aus: Die CO2-Preise im Emissionshandel sind im Keller und der Ausbau der Erneuerbaren drückt die Preise stetig und mit Nachdruck nach unten.

 Fragen: vk


comments powered by Disqus

Das könnte Sie auch interessieren:

Samstag, 01. September 2012, 08:01 Uhr
Arbeitsplätze, alte Denke und allzu einfache Politik
Kalenderwoche 35: Die Einführung der Marktprämie im EEG zu Beginn des Jahres war eine richtige und unternehmerische Entscheidung des Bundesregierung. Dass sie diese nun zusammenkürzt, ist alles andere als das, meint Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Herausgeber von klimaretter.info. [mehr...]
Sonntag, 21. Oktober 2012, 13:15 Uhr
Altmaier: Keine Änderung beim EEG vor 2014
Umweltminister erteilt schnellen Reformen bei der Ökostromförderung Absage. Emnid-Umfrage: 72 Prozent der Deutschen befürworten Energiewende trotz steigender Strompreise [mehr...]
Donnerstag, 14. Februar 2013, 11:49 Uhr
Auf der Suche nach der EEG-Zukunft
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist ein Erfolgsmodell. Doch je besser es wirkt, desto mehr machen sich seine Geburtsfehler bemerkbar und bedrohen das ganze Modell. Wie also kann, wie muss die überfällige EEG-Reform aussehen? Auf Einladung des Think-Tanks "Agora Energiewende" diskutierten in Berlin fünf Praktiker und Wissenschaftler die Frage "Evolution oder Systemwechsel?" Nun ja: Sie legten fünf verschiedene Vorschläge vor
Aus Berlin Susanne Ehlerding  [mehr...]
Samstag, 20. April 2013, 08:18 Uhr
Ruinöse Preise, die Kohlelobby und Merkels Scheinheiligkeit
FotoKalenderwoche 16: Die Entscheidung des Europaparlaments gegen eine – ohnehin viel zu kleine – Reform des Emissionshandels ist vor allem für die deutsche Energiewende ein schwerer Schlag, sagt Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Herausgeber von klimaretter.info [mehr...]
Samstag, 23. März 2013, 11:44 Uhr
Strompreisangst, Röslers Blockade und die dienende Funktion der Netze
Kalenderwoche 12: Die Minister Altmaier und Rösler haben die Diskussion um die Energiewende auf zwei Themen reduziert: Versorgungssicherheit und Strompreise. Das ist kein Konzept, sondern Populismus. Doch das Kalkül wird nicht aufgehen, sagt Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Herausgeber von klimaretter.info [mehr...]
Montag, 29. Juli 2013, 13:57 Uhr
Weniger Entlastung, mehr Effizienz
FotoDie deutsche Energiepolitik ist laut einer Umfrage zu stark auf die Entlastung von Unternehmen fixiert [mehr...]
Sonntag, 02. Dezember 2012, 16:39 Uhr
Altmaier will Club-Chef werden
Bundesumweltminister Altmaier will einen "Club der Energiewendestaaten" gründen – aber erst im Januar. Derweil übt er Kritik an der laufenden Weltklimakonferenz [mehr...]
Samstag, 06. Oktober 2012, 16:24 Uhr
Altmaier will Konsens bei Endlagersuche
Grüne fordern verhandelbaren Gesetzentwurf, Atomkraftgegner fürchten Festlegung auf Gorleben [mehr...]
Mittwoch, 10. Juli 2013, 17:28 Uhr
Altmaier: "Ich will doch gar nicht bremsen"
FotoBundesumweltminister Peter Altmaier steht gehörig unter Druck: Kritiker werfen ihm vor, er wolle mit seinen Deckelungs-Plänen die Energiewende abwürgen, während in Brüssel Kanzlerin und Wirtschaftsminister beim Klimaschutz auf die Bremse treten. Im klimaretter.info-Interview erklärt er sich.
Interview: Benjamin von Brackel und Toralf Staud
[mehr...]
Donnerstag, 02. Mai 2013, 18:44 Uhr
Altmaier: Plötzlich Kohlegegner
FotoAuf dem Evangelischen Kirchentag in Hamburg erschien Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) auf einer Podiumsdiskussion zum Thema "Energiewende: Ein Projekt für alle in Deutschland". Dort traf er auch auf den schleswig-holsteinischen Umweltminister Robert Habeck (Grüne), der gegen den Bau von neuen Kohlekraftwerken wetterte. Altmaier outete sich daraufhin als Kohlegegner.
Aus Hamburg Daniel Seemann [mehr...]
Donnerstag, 31. Mai 2012, 15:12 Uhr
Altmaiers Programm heißt - Gespräche
Peter Altmaier hat heute sein neues politisches Programm vorgestellt. Vor der Bundespressekonferenz präsentierte er sich als Umweltminister "mit Leib und Seele", der Klimaschutz und Energiewende mit Gesprächen, Gesprächen und nochmals Gesprächen voranbringen will. Viel Zeit bleibt dem großen Kommunikator nicht.
Aus Berlin Verena Kern [mehr...]
Mittwoch, 18. Juli 2012, 10:54 Uhr
BUND will Flächenverbrauch der EU messen
Noch bis Ende Juli: Umweltverband sammelt Unterschriften, um EU-Umweltkommissar Potočnik zur korrekten Bestimmung des europäischen Flächenverbrauchs aufzufordern [mehr...]
Dienstag, 29. Januar 2013, 17:50 Uhr
Beifall und Schelte für Altmaier
Der Auftakt zum Wahlkampf oder ein ernsthafter Vorschlag für die Energiewende? Eins ist sicher: Bundesumweltminister Peter Altmaier hat mit seinen Vorschlägen zur "Strompreis-Sicherung" auch in der Presse eine Debatte über die Zukunft der erneuerbaren Energien losgetreten. Wie bewerten die Kommentatoren der Medienlandschaft den Vorstoß? Lesen Sie die Presseschau. 
Zusammengestellt von klimaretter.info  [mehr...]
Samstag, 15. Juni 2013, 17:35 Uhr
Bonbons für die Stromkonzerne
FotoBund und Länder haben Gorleben als Zwischenlager für Atommüll zunächst ausgeschlossen. Die Konzerne lassen sich das gut bezahlen [mehr...]
Freitag, 08. Juli 2011, 15:27 Uhr
Bundesrat segnet Energiewende ab
Das Gesetz zur Gebäudesanierung kommt voraussichtlich in den Vermittlungsausschuss [mehr...]

Werbung

Bild
Serie

EEG 2014 – Was sich für wen ändert

Seit dem 1. August gilt das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz. Klimaretter.info erklärt Ihnen, was auf Sie zukommt, und hat nachgehakt: Was bedeutet die Novelle für Eigenstrom­verbraucher, für Windpark-Projektierer, für die Bürgerenergie-Genossenschaft oder für den Stromkonzern? [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Auf ins Klimacamp! Nur in welches?

In allen deutschen Braunkohlerevieren finden in diesem Sommer Klimacamps statt. Es geht um Begegnung, Wissens­vermittlung und Aktionen für eine echte Energiewende, aber auch um Alternativen zum Wachstums­zwang. Auch in weiteren Sommercamps lässt sich das richtige Leben im falschen ausprobieren. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Weltverbesserung planen: Berufsbild Umweltingenieur
BildUmweltschutz und Nachhaltigkeit erlangen in Politik und Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Um diesem Interesse entgegenzukommen, bieten viele Universitäten mittlerweile Studiengänge mit einem Fokus auf diesen Themenbereich an. Darunter fällt auch das Studium des Umweltingenieurwesens. Neben den normalen ingenieurwissenschaftlichen Inhalten spielen die Naturwissenschaften hier eine große Rolle. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

EEG 2014 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Rechnungshof: Chaos bei Energiewende

Das energiepolitische Durcheinander unter Merkel wird jetzt auch vom Bundesrechnungshof kritisiert [mehr...]
Energie

Bild
Afrika investiert mehr in Erneuerbare

Südlich der Sahara werden dieses Jahr mehr Wind-, Solar- und Geothermiekraftwerke in Betrieb gehen als jemals zuvor [mehr...]
Protest

Bild
Protest: Guben campt mit

"Der Widerstand ist dringender denn je", sagt Fred Mahro, amtierender Bürgermeister der 18.000-Einwohner-Stadt Guben, zur Eröffnung des Klimacamps in der Lausitz. Von der Braunkohle hält die Stadt an der polnischen Grenze nichts, denn Guben liegt am Rand von gleich zwei geplanten Tagebauen in Polen und Brandenburg. Im Interview mit klimaretter.info erklärt Mahro die Gemengelage in Guben und der Region.
Interview: Susanne Scheckel
[mehr...]
Wirtschaft

Bild
Klimawandel gefährdet Asiens Wirtschaft

Die Wirtschaftsleistung in Südasien wird künftig stark einbrechen. Besonders betroffen: Nepal und die Malediven [mehr...]
Mobilität

Bild
Elektro-Nobelkarossen auf der Überholspur

Der Verkehrsminister will Elektromobilität durch Privilegien fördern. Sein Gesetzentwurf fällt beim Umweltverband BUND durch [mehr...]
Forschung

Bild
Asien liegt bei Batteriespeichern vorne

Studie der TU München: Weltweite Zunahme an Patentanmeldungen für Energiespeicher [mehr...]
Umwelt

Bild
Ruhrgebiet will "Klima-Metropole" werden

Mehr als 200 Veranstaltungen zum Klimaschutz sollen das Ruhrgebiets-Image aufpolieren [mehr...]
Wohnen

Bild
Lichtblick bietet Öko beim Heizstrom

Wer eine Nachtspeicherheizung oder eine Wärmepumpe nutzt, kann auf ein weiteres Ökostrom-Angebot zurückgreifen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Straßen bauen für die Rente

Nicht mehr rasen für die Rente, sondern (Straßen) bauen für die Rente ist nun offenbar der neue Slogan. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel will jetzt Versicherungskonzerne und Pensionsfonds dafür begeistern, in neue oder sanierungsbedürftige Verkehrswege zu investieren – mit attraktiven Renditen, versteht sich.
Ein Kommentar von Jörg Staude
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Nicht nur zahlen, sondern handeln"

Zum Ende des Petersberger Dialogs: Angela Merkel verspricht 750 Millionen für den Klimaschutz. Doch das reicht längst nicht aus. Die Kanzlerin soll endlich mit Taten punkten: den Emissionshandel reformieren, die erneuerbaren Energien weiter ausbauen und den Boom der Braunkohle stoppen – auch im Ausland.
Ein Standpunkt von Martin Kaiser,Klimaexperte bei Greenpeace
[mehr...]
Rezension

Bild
Handbuch analysiert Klimabewegung

Das Klimacamp im Rheinland ist beendet, das in der Lausitz steht bevor. Die Camps sind Teil der Klimabewegung. Die Menschen hinter den Transparenten und auf Gipfel-Demos eint eine Frage: Wie können wir nur gegen die wirkmächtigen Produktions- und Handlungsmuster ankommen, die so fatal für das Klima sind? Ein umfangreiches Handbuch gibt einen Überblick.
Eine Rezension von Eva Mahnke
[mehr...]
Kolumnen

nick3
Macht mal Niederaußem dicht!

Oder wenigstens Jänschwalde: Klimaschutz könnte ganz einfach sein in Deutschland. Denn der mit Abstand größte Braunkohleverstromer der Welt braucht das klimaschädlichste aller europäischen Kraftwerke überhaupt nicht – wie die Mathematik belegt.
Eine Kolumne von Nick Reimer
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Halbschatten, schwärmende Nachtspeicher und gute Nachrichten

Kalenderwoche 33: Der Kohlekonzern RWE befindet sich im Sinkflug – es geht in die richtige Richtung, findet Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]