Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Katholische Dienstwagen, solarer Wohlstand und Klimaschutz als Machtinstrument

Immer wieder samstags: Unsere fünf Herausgeber erzählen im Wechsel, was in der vergangenen Woche wichtig für sie war. Heute: Professor Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe. Als einer der ersten deutschen Wissenschaftler warnte Graßl vor den Folgen des Klimawandels.

Graßls Woche

Herr Professor Graßl, mit Katar war erstmalig ein Ölland Gastgeber eines Weltklimagipfels. Ban Ki-moon will darin ein für den Klimaschutz erfreuliches Zeichen sehen. Ist der UN-Generalsekretär nur höflich oder steckt mehr dahinter?

Hartmut Graßl: Katar ist Spitzenreiter bei den Emissionen pro Kopf. Etwa das Fünffache an Kohlendioxid im Vergleich zu einem deutschen Bürger emittiert dort ein Einheimischer. Bisher war es fast unmöglich, in den arabischen Ölstaaten überhaupt über Klimaänderungen zu reden. Deshalb ist die Vertragsstaatenkonferenz Nr. 18 zur Klimarahmenkonvention dort schon ein Ereignis. Ich erinnere mich noch an den gescheiterten Versuch in meiner Zeit als Direktor des Weltklimaforschungsprogramms und Mitglied in der Initiative des Internationalen Rates der Wissenschaften, in den späten 1990er Jahren im Mittleren Osten ein Wissenschaftsnetzwerk zum Global Change System for Analysis, Research and Training (START) aufzubauen.

Allerdings zeigt die bisherige Verhandlungsführung Katars keinen starken Willen, ein vorzeigbares Ergebnis zu schaffen, wie das noch in Cancún 2010 und Durban 2011 durch die jeweiligen Regierungen der Fall war. Das in Cancún aufgestellte und in Durban gestärkte Zwei-Grad-Ziel ist nur zu erreichen, wenn die Menschheit den überwiegenden Teil der fossilen Brennstoffe in der Erdkruste lässt. Solange man den arabischen Ölländern nicht zeigen kann, dass ihr Sonnenenergiereichtum auch Wohlstand bieten kann, wird man ihre Unterstützung nicht finden.

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) will mit dem Emirat Katar ein Klimainstitut aufbauen. PIK-Direktor Schellnhuber hofft auf eine "wirkliche Dynamik" für die Erneuerbaren in der Golfregion. Zu Recht?

Das Forschen allein bringt keinen Klimaschutz. Da wir für Entscheidungen zum Klimaschutz genug wissen, bringt ein neues zusätzliches Institut keine weiteren Handlungszwänge, außer einem höheren Bewusstsein in einem Ölland.

Der Klimaschutz kommt doch deshalb nicht wesentlich voran, weil die entscheidenden Nationen dieses Thema für ihre Machtpolitik vereinnahmt haben. Zuckt eines dieser großen Länder in Richtung Klimaschutz, wittern die andern, dass Klimaschutz zum Machtinstrument gemacht werden soll. Wenn allerdings entsprechend viel Geld für die Forschung zu den Folgen des Nichtstuns in das neue Institut gegeben würde, nützte es über die Region hinaus.

Am vergangenen Mittwoch, dem 5. Dezember, war Weltbodentag. 2002 von der International Union of Soil Sciences ins Leben gerufen, soll mit dem Gedenktag mehr Schutz des Bodens weltweit angemahnt werden. Eine gute Idee?

Böden sind die dünne Haut der Erde, die unsere Ernährung sichern. Auf vielen Millionen Quadratkilometern haben wir Böden degradiert oder überbaut, sodass wir bei weiter wachsender Bevölkerung und fehlender Ausweitung der Flächen jedem Acker pro Flächeneinheit mehr abringen müssen. Das ist bisher notdürftig gelungen, allerdings nur bei hohem Energieeinsatz, sodass die Landwirtschaft auch zu einem wesentlichen Teil zu den Klimaänderungen beiträgt.

Bodenschutz ist deshalb eine Überlebensversicherung, weil nur so die Fruchtbarkeit erhalten bleibt, mehr Kohlenstoff in den Böden gespeichert und die Ernährung gesichert werden kann. Der Weltagrarbericht von 2008 hat gezeigt, wie es klappen könnte, aber auch hier gibt es die Bremser, vor allem die Profiteure der industriellen Landwirtschaft, die Vorfahrt für den Flächenbezug (eine Großtiereinheit pro Hektar) nicht haben wollen. Im Westen und Norden unseres Landes haben wir – über die gesamte Fläche des Landkreises gemittelt – mit zehn bis zwölf überwiegend vom Ausland ernährten Großtiereinheiten jeden Flächenbezug verloren. Wegen der industriellen Landwirtschaftslobby kommt auch eine seit 2006 diskutierte Bodenschutzrichtlinie der EU nicht voran.

Und was war Ihre Überraschung der Woche?

Die vielen roten Karten für die Würdenträger der beiden großen Kirchen wegen überdimensionierter Dienstwagen, insbesondere bei der katholischen Kirche. Wie soll besseres Umweltverhalten bei den Bürgern einziehen, wenn wir solche Vorbilder haben? 

Fragen: vk

comments powered by Disqus

Das könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 17. Juli 2012, 18:05 Uhr
"Den konstruktiven Geist weitergeben"
Der Petersberger Dialog ist beendet. Zwei Tage lang haben Minister aus 35 Staaten in Berlin darüber diskutiert, wie es in Hinblick auf den kommenden UN-Klimagipfel Ende November in Katar  mit dem internationalen Klimaschutz weitergehen soll. Die Veranstaltung sei "konstruktiv und offen" verlaufen, findet Sven Harmeling, Teamleiter Internationale Klimapolitik bei Germanwatch. Nun komme es darauf an, diesen Geist an den kommenden Vorbereitungsgipfel in Bangkok Ende August weiterzugeben.
Interview: Eva Mahnke [mehr...]
Freitag, 04. Januar 2013, 14:12 Uhr
Anpfiff für Wüsten-Strom
Solarstrom aus der Wüste – das klingt ideal. Der Ertrag der Solarzellen ist im Sonnengürtel der Erde theoretisch mindestens doppelt so hoch wie in Mitteleuropa. Die Stromerzeugungskosten sinken im Süden unter die Hälfte – theoretisch. Praktisch aber ist die Wüste ein Fluch: extreme Hitze, Staub, Feuchtigkeit. In Doha testet der "Qatar Science and Technology Park" nun, wie Solarstrom unter extremen Wetterbedingungen am besten funktionieren kann – auch, damit das Versprechen für die Fußball-WM 2022 erfüllt werden kann.
Aus Doha Joachim Wille [mehr...]
Donnerstag, 23. August 2012, 17:05 Uhr
Green Climate Fund wählt seine Köpfe
Erstes Treffen des UN-Klimafonds findet derzeit in Genf statt [mehr...]
Donnerstag, 30. August 2012, 08:03 Uhr
Klima: Bangkok soll's richten
Heute beginnt in Bangkok die letzte Vorbereitungskonferenz für die Klimaverhandlungen Ende des Jahres in Doha. Trotz des - relativen - Erfolgs in Durban 2011 ist die Ausgangslage denkbar schwierig. Zuerst müssen die Scherben von dem Mai-Treffen in Bonn aufgekehrt werden, bevor es an die ganz großen Themen geht: Kyoto Zwei und die künftige Klimafinanzierung. 
Aus Bangkok Christian Mihatsch [mehr...]
Freitag, 25. Mai 2012, 18:07 Uhr
Klimapolitik steht vor dem Paradigmenwechsel
Bei den UN-Klimaverhandlungen in Bonn haben die Länder zwei Wochen gebraucht, um sich auf die Agenda zu einigen. Manche Entwicklungsländer haben noch Schwierigkeiten mit der Idee, dass nicht nur die Industriestaaten zu einer Begrenzung ihrer Treibhausgasemissionen verpflichtet sind. 
Von Christian Mihatsch  [mehr...]
Freitag, 06. Juli 2012, 12:25 Uhr
Mit Apps das Klima schützen
Nach einer Studie der Yale-Universität in den USA wissen junge Leute nur wenig über den Klimawandel. Die Weltbank will das ändern: Mit einem Wettbewerb für "Apps for Climate", um trockene Daten jugendkompatibel konkret und greifbar zu machen. Und mit dem Projekt Voice4Climate, zusammen mit dem Musiksender MTV. 
Aus Washington Ethan Freedman (IPS) [mehr...]
Montag, 19. November 2012, 10:49 Uhr
"Bocksprünge im Klima"
Diesmal kommt der Alarmruf von der Weltbank: Selbst wenn die Staaten ihre bisher zugesagten Klimaschutz-Ziele einhalten, droht sich die Atmosphäre um mehr als drei Grad Celsius zu erwärmen. Vor allem warnt die jetzt veröffentlichte Weltbank-Studie davor, dass die "Kipp-Elemente" im Klimasystem anspringen könnten. Das hätte gravierende Auswirkungen.
Von Joachim Wille [mehr...]
Freitag, 25. Mai 2012, 16:16 Uhr
"EU braucht ambitioniertere Klimaschutzziele"
Heute Abend endet die UN-Klimakonferenz in Bonn. Sven Harmeling von Germanwatch, der das zweiwöchige Treffen beobachtet hat, kritisiert den zähen Verhandlungsprozess und fordert von der EU, den Klimaschutz endlich entschlossener anzugehen.
Interview: Verena Kern  [mehr...]
Montag, 04. Juli 2011, 12:44 Uhr
"Es fehlt das Signal für 30 Prozent"
Da hängen sie wieder: Greenpeace hatte sich vom Dach der Berliner Akademie der Künste am Pariser Platz abgeseilt, um Druck auf die Verhandler des Petersberger Dialoges zu machen. klimaretter.info sprach mit Greenpeace-Experte Martin Kaiser über die Erfolgsaussichten, Merkels Rede und die Zwei-Tonnen-Regel.
Interview: Nick Reimer
[mehr...]
Sonntag, 21. April 2013, 14:57 Uhr
"Klimakonferenzen sind eine Farce"
FotoIn gut einer Woche treffen sich die Klimadiplomaten in Bonn zu ihrer jährlichen Frühjahrstagung. Lösungen für die Klimakrise sind dabei nicht zu erwarten, genauso wenig wie auf der nächsten Weltklimakonferenz Ende des Jahres in Polen. Soll man das ganze Konferenz- und Tagungswesen nicht besser abschaffen, weil dann zumindest offensichtlich würde, dass nichts geschieht? Darüber diskutierten Oliver Geden und Stefan Rahmstorf auf der taz-Veranstaltung "Klimakonferenzzirkus! Wie blöde ist das denn?" Teil 1: Der "Zirkus".
Aus Berlin Verena Kern [mehr...]
Freitag, 24. August 2012, 18:48 Uhr
"Noch fehlen konkrete Zusagen"
In Genf findet derzeit das erste Vorstandstreffen des Green Climate Fund statt, mit dem Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungsländern finanziert werden sollen. Drei Tage wird über Verfahrensfragen verhandelt. Die wichtigen Fragen bleiben offen: Welcher der sechs Bewerber um den Sitz des Fonds - darunter Deutschland - den Zuschlag erhält? Und woher ab 2013 das Geld kommen soll? Linde Grießhaber von der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch warnt vor einer Lücke in der Klimafinanzierung.
Interview: Verena Kern [mehr...]
Donnerstag, 09. Dezember 2010, 15:33 Uhr
1,5 Grad Erderwärmung noch zu viel
Zwei-Grad-Ziel reicht nicht, sagen Wissenschaftler des PIK. Neue Erkenntnisse zeigen: Weltmeere speichern höhere Temperaturen weit länger als bisher gedacht [mehr...]
Mittwoch, 04. Juni 2014, 15:08 Uhr
20-Prozent-Ziel der EU reicht nicht aus
BildDie EU-Länder haben ihre Treibhausgasemissionen um fast 20 Prozent im Vergleich zu 1990 reduziert. Damit wird die EU ihr Klimaziel für 2020 wohl vorzeitig erreichen. Doch die Messlatte hängt tief. Eine Vorreiterrolle bei den heute startenden Verhandlungen zu einem neuen Weltklimavertrag in Bonn hat Europa nicht.
Aus Berlin Peter Jopke [mehr...]
Dienstag, 08. Oktober 2013, 07:57 Uhr
Agrarindustrie ist Energieverschwendung
BildDer Träger des diesjährigen Alternativen Nobelpreises Hans Herren warnt vor der industriellen Landwirtschaft  [mehr...]
Sonntag, 15. Juli 2012, 14:39 Uhr
Altmaier zweifelt Energiewende an
Einen Tag vor Beginn des Petersberger Klimadialogs in Berlin verkündet der Umweltminister die große Ernüchterung. Das Zwei-Grad-Ziel sei womöglich nicht zu schaffen, die Ziele der Energiewende seien vermutlich zu ambitioniert, die Bundesregierung habe Fehler gemacht und den Koordinierungsbedarf unterschätzt. SPD-Chef Gabriel spricht vom "Versagen der Koalition" und fordert die Einrichtung einer eigenständigen Energieagentur. Also alles auf Anfang?
Von Verena Kern [mehr...]

Werbung

Bild
Serie

Dossier
Grünes Geld

Wie können heute Geldgeschäfte Umwelt, Klima und Mensch nutzen statt schaden? Wo gibt es schon ökologische und soziale Investments? Wir berichten, ob sich grüne Anleihen lohnen, wie nachhaltige Banken wirtschaften, was Baumsparbriefe sind und wie streng es Unternehmen mit öko-sozialen Standards nehmen. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Auf ins Klimacamp! Nur in welches?

In allen deutschen Braunkohlerevieren finden in diesem Sommer Klimacamps statt. Da geht es um Begegnung, Wissensvermittlung und Aktionen für eine wirkliche Energiewende, aber ebenso um Alternativen zum Wachstumszwang. Auch in weiteren Sommercamps lässt sich das richtige Leben im falschen ausprobieren. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Längst überfällig: Europaweites Verbot von Plastiktüten konkretisiert sich
Fotolia 52486644 SFrankreich hat ein Gesetz auf den Weg gebracht, das Einweg-Plastiktüten verbietet. Das Europäische Parlament will ein solches Verbot in den kommenden Jahren EU-weit durchsetzen. Vor allem der Verschmutzung der Meere soll so Einhalt geboten werden. [mehr...]

Avacon: Bisschen grün waschen

Die Arbeit des Klima-Lügendetektors ist zuweilen äußerst zwiespältig. Ein Leser schickt uns seine Anfrage, wir prüfen – und finden keine Lüge. Das ist natürlich schön für das Produkt, die Firma oder das Klima. Für uns aber bedeutet das: Wieder mal umsonst[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Grünes Geld - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
NRW wehrt sich gegen Pläne der Niederlande

Nordrhein-Westfalen will Trinkwasser schützen und übermittelt dem Nachbarn Widerspruch zu Fracking in der Grenzregion [mehr...]
Protest

Bild
Bürgerinitative gegen TTIP in den Startlöchern

Europäische Bürgerinitiative gegen das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen meldet sich an [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Prokon: Gläubiger müssen entscheiden

Die Gläubigerversammlung soll Insolvenzverwalter Penzlin am Dienstag mit der Erarbeitung eines Sanierungsplans beauftragen [mehr...]
Mobilität

Bild
Rote Karte für VW, BMW und Daimler

Die deutschen Firmenwagenflotten sind etwas grüner geworden, zeigt der Dienstwagencheck der Deutschen Umwelthilfe [mehr...]
Forschung

Bild
Halber Strom für Rechenzentren

Forscher zeigen: Mit den richtigen Maßnahmen lassen sich Stromverbrauch und CO2-Ausstoß von Rechenzentren halbieren [mehr...]
Umwelt

Bild
Behörde: Regierung biegt Wahrheit

Die australische Meeresforschungsbehörde wirft der Regierung vor, ihren Bericht über das Great-Barrier-Riff geschönt zu haben [mehr...]
Ernährung

Bild
Biolebensmittel sind weniger belastet

Weniger schädliche Schwermetalle und mehr Antioxidantien in Produkten aus dem Ökolandbau nachgewiesen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Starkes EU-Einsparziel: Fehlanzeige!

Energiekommissar Günther Oettinger hatte ein ambitioniertes und verbindliches Ziel für die Verbesserung der Energieeffizienz in der EU angekündigt. Was er nun dazu vorgelegt hat, bedeutet – Fehlanzeige. Oettinger ist vor den Energiekonzernen eingeknickt, die an Kohle und Atom festhalten wollen.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Verkehr: Der lange Weg zum Klimaschutz

Vom kommenden Jahr an gilt die sogenannte Treibhausgas-Quote: Die Emissionen von Kraftstoffen müssen um drei Prozent sinken – durch den Einsatz von Biodiesel und Bioethanol. Damit ist Deutschland Vorreiter in Europa. Doch wesentliche Detailregelungen und Anpassungen an die tatsächlichen Marktgegebenheiten stehen noch aus.
Ein Standpunkt von Helmut Lamp, Bundesverband Bioenergie
[mehr...]
Rezension

Bild
Der Energiewende-Tourist

Lange wurden Windräder und Solarflächen vor allem als Hemmnis für den Tourismus in Deutschland betrachtet, doch langsam setzt ein Umdenken ein. Mehr und mehr Städte und Gemeinden werben nun mit ihren Erneuerbaren-Projekten. Davon zeugt die zweite Auflage des Reiseführers "Deutschland – Erneuerbare Energien erleben".
Eine Rezension von Benjamin von Brackel
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Public Viewing, total ökologisch

Fußball-WM-Zeit ist Public-Viewing-Zeit. Wie gut, dass man da mit allerlei technischem Schnickschnack den ganzen schönen Ökostrom großflächig verbraten kann!
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Foto
Nasa, Merkels Flüge und grüne Mitregierer

Kalenderwoche 28: Wenn Angela Merkel zum Fußball nach Rio fliegt, aber für eine Reise zum Klima-Sondergipfel bei Ban Ki Moon angeblich keine Zeit hat, sollte sie ihre Flug-Emissionen wenigstens kompensieren, meint Professor Hartmut Graßl, Physiker, Meteorologe und Mit-Herausgeber von klimaretter.info [mehr...]