Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Wie US-Firmen die Klimapolitik unterlaufen

Ott Macht Politik

hermannEs war einem ja schon klar, eigentlich: Die Propaganda-Maschine der Klimawandelskeptiker läuft mit fossilem Treibstoff in Form von Geld und Zuwendungen. Aber manchmal ist man dann doch erschüttert wenn Politik genau so läuft wie Klein-Fritzchen (oder in diesem Fall besser Little John) sich das so vorstellen. "Follow the money" heißt der Rat an die Journalisten im Watergate-Film. Da trifft es sich gut, dass gerade interne Dokumente zur Finanzierung des "Heartland Institute" veröffentlicht worden sind. Dass "Heartland Institute" - eines der Propagandazentren der amerikanischen Rechten zu dessen Kerngeschäft nicht nur der Zweifel am Klimawandel gehört, sondern auch der Zweifel an der Schädlichkeit von Zigaretten.

Nun könnte man mit einiger Überzeugung sagen dass derlei Exotika im bundesdeutschen Klima wohl kaum gedeihen können - doch Vorsicht, man sieht es in Deutschland aktuell an dem Buch von RWE-Manager Vahrenholt, dass der Zweifel am Klimawandel durchaus auf fruchtbaren Boden fallen kann.

In den nun veröffentlichten Dokumenten tauchen als Geldquellen solche auf, von denen man es bereits wusste (Koch Brothers) aber auch neue Finanzquellen wie Microsoft (da wäre eine Erklärung interessant - warum finanziert ein so aufgeklärt wirkendes Unternehmen derartig krude Propaganda?) und aus Deutschland ein bereits einschlägig bekanntes Unternehmen aus der Chemiebranche.

Und was macht das Institut mit dem Geld? Beim ersten Durchschauen der Zahlen fällt auf, dass alleine der leider auch schon im Bundestag aufgetretene Klimawandelleugner Fred Singer mit 5000 Dollar pro Monat (zuzüglich Spesen) vom Heartland Institut finanziert wird. Alleine 100.000 Dollar stehen zur Verfügung, um alternative Lehrpläne für Schulen zu entwickeln, die den Zweifel am Klimawandel schüren sollen. In der Beschreibung dieses Projektes für Schulen steht dann auch tatsächlich der Satz, man wolle als Ziel  "Lehrer davon abhalten, Wissenschaft zu unterrichten" ("dissuading teachers from teaching science"). Unfassbar und entlarvend.

Ferner gibt das Institut 388,000 Dollar für eine Gruppe von Autoren, die Berichte schreiben sollen, die die Ergebnisse des IPCC unterlaufen sollen (es steht tatsächlich so da, nicht "kritisch auseinandersetzen" sondern "unterlaufen" ("undermine"). Auch die anderen Dokumente zur Strategieausrichtung sprechen eine deutliche Sprache. So will man sich verstärkt um Spenden von solchen Unternehmen bemühen, deren Erfolg durch Klimapolitik gefährdet sein könnte. Einige Beispiele tauchen in jenem Dokument auf, das laut Heartland Institut gefälscht sein soll. Ein Beweis für eine solche Fälschung gibt es freilich noch nicht und vielen dieser Beispiele finden sich zusätzlich auch in den anderen dann - laut Heartland - authentischen Dokumenten wieder.

Das ganze "Datenleck" des Heartland-Institut macht noch einmal deutlich, was mein Fachgespräch in der Grünen Bundestagsfraktion zu den Strategien der Klimawandelskeptiker im letzten Jahr deutlich gemacht hat, nämlich das die Geldgeber zum überwiegenden Teil aus der fossilen Industrie stammen und das es immer um das Mehren von Zweifeln geht und gerade nicht um wissenschaftliche Erkenntnisse. Eine Transparenz wie sie jetzt unfreiwillig erfolgt ist, wäre dringend wünschenswert, gerade in Europa, wo eine Offenlegung solcher Zahlung in der Regel nicht erfolgt.

Das Heartland-Institut hat auf die Veröffentlichung mit Empörung reagiert: Diebstahl sei es gewesen und gefälscht sei zumindest ein Dokument. Mittlerweile ist bekannt geworden, daß der Klimawissenschaftler Peter Gleick sich die Dokumente unter falschen Namen hat zuschicken lassen. Sicherlich kann man das kritisieren und er hat sich bereits für die Art der Beschaffung entschuldigt. Aber die aufgeregte Reaktion des Heartland-Instituts ist heuchlerisch und peinlich. Peinlich vor allem vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die so genannten Klimaskeptiker tausende Emails von Klimawissenschaftlern der Universität von East Anglia im Kontext des sog. "Climategate-Affäre" gehackt und 2009 veröffentlicht haben, um Einfluss auf die Klimaverhandlungen zu nehmen. Offenbar wird hier mit zweierlei Maß gemessen. Das Heartland-Institut wird nun alles versuchen, um die Debatte weg vom Inhalt der Dokumente auf die Art und Weise der Veröffentlichung zu lenken. Doch dies wird ihnen nicht gelingen.

Denn die nun veröffentlichten Dokumente machen einmal mehr deutlich, worum es den Klimawandelskeptikern geht: Nicht um Wissenschaft, Meinungsvielfalt oder Freiheit (auf alle drei berufen sie sich gerne), nein es geht um knallharte Finanz-und Wirtschaftsinteressen. Bleibt zu hoffen, dass die Veröffentlichung der Dokumente dazu führt, dass die Strategie der fossilen Industrie nicht aufgeht und auch solche Bücher wie das von RWE-Manager Vahrenholt aus den Charts der Buchhändler verschwinden. Und dass es diesen Dinosaurier-Unternehmen nicht gelingt, sich mir flotten Filmchen ein grünes Mäntelchen umzuhängen. Sondern dass sie als das gesehen werden was sie in Wirklichkeit sind: Kaltherzige Egoisten, die für ihren Profit die Zukunftschancen der Menschheit auf's Spiel setzen.

P. S.: Wer Peter Gleick ein Wort der Solidarität zukommen lassen will kann das bei Twitter unter @PeterGleick tun.

Hermann E. Ott ist Bundestagsabgeordneter der Bündnisgrünen, ihr klimapolitischer Sprecher und nunmehr Mitglieder der Enquête-Kommission "Wachstum, Wohlastand, Lebensqualität". Zuvor war er Wissenschaftler am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie.

Zurück zur Kolumnen-Übersicht

 

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Donnerstag, 16. Februar 2012, 11:26 Uhr
Die Finanzierung der Zweifel am Klimawandel
Interne Dokumente des konservativen Heartland-Instituts aus den USA zeigen auf, welche Strategien die Organisation verfolgt, um die Klimawissenschaften zu diskreditieren. Das Institut wirbt Spenden aus der Industrie ein und finanziert damit unter anderem Blogs und scheinbar neutrale Organisationen, die Zweifel am Klimawandel streuen sollen. Zu den Spendern gehören unter anderem Bayer, Microsoft und General Motors.
Von Hanno Böck  [mehr...]
Freitag, 04. Dezember 2009, 19:42 Uhr
Kommunismus, Klimaschutz und andere Weltübel
moncktonsinger.jpgWenige Tage vor dem Klimagipfel in Kopenhagen luden Klima"skeptiker" zu einer Konferenz in Berlin: Etwa hundert Menschen trafen sich im Berliner Hotel Meliá und hörten Referenten zu, die den Einfluss des Menschen auf das Klima bestreiten oder für vernachlässigbar halten. Gemeinsam fühlte man sich vom etablierten Wissenschaftsbetrieb unterdrückt - und witterte zahlreiche Verschwörungen.
Aus Berlin Hanno Böck [mehr...]
Montag, 06. Dezember 2010, 14:02 Uhr
"Das ist einfach keine Wissenschaft"
warmingsceptics_merchandise.jpgDie sogenannten "Klimaskeptiker" fühlen sich auch in Deutschland im Aufwind. Mit der wissenschaftlichen Grundtugend der Skepsis habe das meist jedoch nichts zu tun, sagt Hartmut Graßl, einer der renommiertesten deutschen Klimaforscher Deutschlands. Interview von Toralf Staud [mehr...]
Dienstag, 29. November 2011, 11:52 Uhr
"Klimafakten" gegen "Klimaskeptiker"
European Climate Foundation startet Online-Portal, das Zweifel an der menschengemachten Erderwärmung zerstreuen soll [mehr...]
Dienstag, 15. Mai 2012, 14:45 Uhr
Abspaltung beim Heartland-Institut
Teile des Heartland-Instituts, die sich mit Finanzpolitik und Versicherungen beschäftigen, spalten sich von der umstrittenen Organisation ab - und wollen künftig auf "klimaskeptische" Positionen verzichten [mehr...]
Montag, 11. Oktober 2010, 08:26 Uhr
FDP: Liberal gegenüber Klimaskeptikern
moncktonsinger.jpgDie Freiheit den Klimawandel zu leugnen: Die "Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit" holt sich die Klimaskeptiker ins Haus [mehr...]
Samstag, 31. März 2012, 18:49 Uhr
Klima"skeptiker" verlieren Sponsoren
Nach 20 Jahren beendet General Motors seine Unterstützung für den rechtsgerichteten, klima"skeptischen" Thinktank Heartland Institute. Selbst der größte Autobauer der Welt kann auf ein "grünes" Image nicht mehr verzichten.
Von Verena Kern [mehr...]
Freitag, 02. Dezember 2011, 12:52 Uhr
Politik getarnt als Wissenschaftskritik
Am vergangenen Wochenende traf sich die deutsche "Klimaskeptiker"-Szene zu ihrer diesjährigen Konferenz in München. Man versuchte, wissenschaftlicher zu werden - doch das misslang fast durchgängig. Aus München Peter Hartmann [mehr...]
Mittwoch, 09. Mai 2012, 15:31 Uhr
Sind Klimaschützer Mörder?
Das Heartland-Institut hat in einer Anzeigen-Kampagne Klimaschützer mit Verbrechern und Diktatoren verglichen. Nach wenigen Stunden beendete der rechte US-Thinktank seine Werbekampagne in Chicago jedoch wieder. Heartland-Chef Bast sprach von einem "Experiment".
Von Hanno Böck [mehr...]
Mittwoch, 22. September 2010, 11:16 Uhr
Unionsfraktion berät über Dötts Zukunft
marieluisedoett-bundestag Die Unionsfraktion hat ein Problem: Marie-Luise Dött. Während die Laufzeiten auch mit der Begründung "mehr Klimaschutz" verlängert werden sollen, hält die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion den Klimaschutz für eine "Ersatzreligion". Dötts Stellvertreter Josef Göppel fordert indirekt Dötts Rückzug.
Aus Berlin Martin Reeh
[mehr...]
Samstag, 22. Oktober 2011, 10:56 Uhr
Wissenschaftler räumen "Skeptiker"-Argumente aus
Das Berkeley Earth-Projekt wertet Daten von mehr als 39.000 Wetterstationen aus [mehr...]
Sonntag, 20. November 2011, 13:55 Uhr
"50 Grad in Deutschland sind möglich"
Auch Deutschland wird stärker von Wetterextremen betroffen sein, wenn die Menschheit nicht auf die CO2-Bremse tritt, sagt der Kieler Klimaforscher Professor Mojib Latif. Höchsttemperaturen von fast 50 Grad seien bis 2100 denkbar, erläutert er im Gespräch mit klimaretter.info. Interview: Joachim Wille [mehr...]
Mittwoch, 23. November 2011, 12:36 Uhr
"Climategate", der zweite Versuch
mann3_crErneut tauchen - pünktlich zum Durban-Gipfel - auf klima"skeptischen" Blogs gehackte Mails auf, die Betrügereien von Klimaforschern belegen sollen. Die verbreiteten Zitate seien aus dem Zusammenhang gerissen und alle Betrugsvorwürfe längst widerlegt, sagt die betroffene University of East Anglia. Von Toralf Staud [mehr...]
Mittwoch, 31. März 2010, 14:26 Uhr
"Climategate": Klimaforscher freigesprochen
philjones_querBritische Untersuchungskommission entkräftet Vorwürfe gegen Phil Jones. Bereits im Februar war US-Kollege Michael Mann entlastet worden [mehr...]
Freitag, 04. Dezember 2009, 16:31 Uhr
"Climategate": Klimaforscher lässt Amt ruhen
duerre_bolivien_jotPhil Jones, Direktor der britischen Climate Research Unit, will so eine "unabhängige Untersuchung" geraubter Mails erleichtern - Experten: Keine Anzeichen für Manipulation [mehr...]

Werbung

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13


Werbung


Ressorts

Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Nabucco schrumpft

Statt wie ursprünglich geplant 3.300 Kilometer könnte die Erdgasleitung nur 1.300 Kilometer lang werden [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


60 heißeste Jahre des Jahrtausends

Die letzten sechs Dekaden sind in der Region Australasien die wärmsten des vergangenen Jahrtausends gewesen, bilanzieren Wissenschaftler [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Die Radio-Aktivisten

Seit über 30 Jahren gab es in Japan keine solchen Demonstrationen: Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat auch das politische Bewusstsein der Bevölkerung geändert. Der Dokumentarfilm "Radioactivists" versucht die neue Anti-AKW-Bewegung zu verstehen.
Eine Rezension von Felix Werdermann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]