Eilmeldung: Im COP-Plenum regt sich Widerstand

Bolivien, Tuvalu, Costa Rica, Kuba und andere Staaten laufen gegen die am Abend eingebrachte Abschlusserklärung Sturm. Auf der nächtlichen Schlussitzung der COP lehnten sie den Entwurf als undemokratisch und unzureichend in seinen Zielen ab. 

Sie werfen den Industrieländern vor hinter ihrem Rücken die Ergebnisse der Konferenz zu verhandeln: "Als wir das Plenum verlassen haben gab es einen Copenhagen Accord, der eine Entscheidung für ein juristisch verbindliches Abkommen bis zur COP 16 vorsah", so die Delegation Costa Ricas: "Jetzt kommen wir zurück, und in einem neuen Copenhagen Accord steht das nicht mehr - warum?"

"Wir werden werden diesen Entwurf nicht akzeptieren", heißt es aus der Delegation Boliviens. Chile wettert: " Ein Dokument, dass es gar nicht geben sollte, weil es unter Ausschluss vieler Staaten verfasst wurde, existiert plötzlich doch: Das können wir nicht akzeptieren". Und Nicaragua sagt: "Dieses Dokument spiegelt in keiner Weise die Arbeit unserer Verhandlungsgruppe wieder."

Am frühen Abend hatten sich 25 Länder, unter anderem die USA, China Indien und Deutschland auf einen Minimalkonsens zum Klimaschutz geeinigt. 

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