EU, USA, Japan und Co: Durchgefallen!

Schlechte Noten in Sachen Führungsqualität: Die Young Friends of the Earth haben die Parteien der UN-Konferenz in Bonn durch den "Klimatest" geschickt. Vor allem die Industrieländer haben ihre Hausaufgaben offenbar nicht gemacht.

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Durchgefallen: Da ist etwa die EU, die "während des Unterrichts" eingeschlafen ist, unzureichende Reduktionsziele auf den Tisch gebracht hat und noch immer keine Entscheidung über Finanzierung von Klimaschutz und Anpassung in den Entwicklungsländern getroffen hat. Ein schlechtes Zeugnis bekommen auch die USA für "zweifelhafte Geschichtskenntnisse", Russland für den Versuch, Atomkraft als Klimaschutzmaßnahme im Clean Development Mechanismus und Joint Implementation durchzubringen, Canada für "Unwissen über Kyoto", Australien für "Faulheit" und Japan für "schlechte Mathematik-Kenntnisse" im Zahlendreh ihres Reduktionsziels von 15 Prozent gegenüber 2005, was im Vergleich zu 1990 gerade einmal acht Prozent ausmacht.

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Gute Noten haben sich dagegen die kleinen Inselstaaten AOSIS, die Least Developed Countries (LSC), die Phillipinen, Bolivien, El Salvador, Paraguay, Mikronesien, die G77 und China: Sie arbeiten nach Meinung der Young Friends of the Earth vorbildlich am Kopenhagen-Prozess.

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