Entwicklungsländer protestieren gegen Saudis

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Aktivisten aus 18 Entwicklungsländern haben im Zuge der Klimagespräche von Barcelona vor den saudischen Botschaften ihrer Heimatländer gegen die Klimapolitik des Golfanrainers demonstriert. Unter dem Motto "Can't Drink Oil" wurden Banner mit unterschiedlichen Botschaften an das erdölreiche Land ausgerollt.

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Nepalesische Aktivisten fordern: "Rettet den Himalaya"

"Die Entwicklungsländer benötigen jede erdenkliche Unterstützung, und es ist wirklich traurig, dass es in ihren Reihen ein Land gibt, das ihre eigene Position schwächt",  sagt Wael Hmaidam von der Organisation IndyACT Libanon. Saudi Arabien hatte sich während der Verhandlungen in Bangkok durch eine Strategie der Verzögerung den Ruf als Klimabremser zugezogen.

Saudi Arabien ist einer der weltgrößten Erdölexporteure und sieht sich selbst als Verlierer einer eventuellen Umstellung auf regenerative Energien. Die reichen Saudis beanspruchen deshalb Geld aus dem Anpassungsfonds. Ihre Argumentation: Die Saudische Wirtschaft müsse sich an einen geringeren Ölexport anpassen.

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Klimaaktivisten in Indien vor der Botschaft in Neu-Delhi (Fotos: IndyACT) 


 

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