Dossier COP 13 Klimagipfel in Nusa Dua

Vom 3. bis 15. Dezember 2007 trafen sich Vertreter aller UN-Staaten in Nusa Dua zur 13. UN-Klimakonferenz COP13.

Beschlossen wurde: die „Bali-Roadmap“, ein Verhandlungsmandat, dass das internationale Klimaregime nach Ende der ersten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls regeln sollte. Für die Umsetzung wird eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die ihre Arbeiten spätestens vor der Klimakonferenz COP 15 in Ende 2009 abschließen soll, die „Ad Hoc Working Group on Long-term Cooperative Action under the Convention“, kurz AWG-LCA.

Besonderheit:: Zum Start der Konferenz unterzeichnete der frisch vereidigte Premierminister Australiens Kevin Rudd das Kyoto-Protokoll. Neben Afghanistan, Irak, Somalia, Nordkorea, Westsahara und einigen Kleinststaaten gehörte damit die USA zu den allerletzten Ländern, die beim internationalen Klimaschutz nicht mit an Bord sind.

Noch eine Besonderheit:: Der Weltklimarat IPCC hatte 2007 seinen 4. Sachstandsbericht vorgelegt, und war kurz vor der Klimakonferenz COP 13 dafür gemeinsam mit dem Ex-Vizepräsidenten der USA Al Gore mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden.

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