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NGOs entschuldigen sich bei Saudi-Arabien

Saudis in der Porzellankiste: Oxfam und WWF haben sich für den "Saudi-Vorfall" bei der letzten Bonner Klimakoferenz im Juni offiziell entschuldigen müssen, nachdem Saudi Arabien eine vollständige UN-Untersuchung gefordert hatte: Aus Frust über die Blockade-Haltung der Öl-Staaten hatten Aktivisten das Namensschild Saudi-Arabiens im Juni mit dem süffisanten Kommentar "Feeling a bit blocked?" buchstäblich das Klo heruntergespült.

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"Verstopfung": Die Ölländer gelten als Blockierer des Fortschritts der Klimaverhandlungen, (Foto: Reimer)

Der Vorfall sei "inakzeptabel" und spiegele die Standards des WWFs nicht wieder, heißt es in einer Mitteilung des WWF. "Betroffen" zeigte sich auch Oxfam. Die am "Saudi-Vorfall" beteiligten drei Aktivisten haben die NGO demnach verlassen.

Nötig wurde die offizielle Entschuldigung, weil die Saudis selbst den "Spaß" mit der Porzellanschüssel und ihrer Namensmarke alles andere als lustig fanden und das volle Register gezogen hatten: Sie forderten eine volle Aufklärung des Vorfalls durch die Vereinten Nationen und obendrein eine "Verhandlungs-Sperre" von fünf Jahren für Oxfam und WWF.

klimaretter.info/sam

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