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Kohleblockade vor dem Maritim

Vor dem Maritim-Hotel in Bonn protestieren Klimaaktivisten gegen die Kohlepolitik der Bundesregierung. Sie stoppten symbolisch einen von Angela Merkel und Umweltminister Norbert Röttgen gefahrenen Kohletransporter.

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Symbolische Kohleblockade vor dem Maritim. (Foto: Böck)

"Die deutschen Klimaziele werden mit den 22 geplanten neuen Kohlekraftwerken zur Makulatur", so Tina Löffelsen vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), "Merkel und Röttgen müssen ihr Klima-Theater endlich beenden und konsequent auf erneuerbare Energien setzen."

Vor dem Kohletransporter waren zwei imitierte Betonpyramiden aufgebaut, an denen sich Aktiivsten befestigten - ein deutlicher Verweis auf eine Aktion, die im Jahr 2008 den Castor für fast einen Tag aufhielt. Ein deutlicher Verweis darauf, dass viele Aktivisten in Zukunft auch beim Protest gegen Kohlekraftwerke verstärkt auf zivilen Ungehorsam setzen wollen. Die Aktion wurde unterstützt von den Teilnehmern der jährlichen ATTAC-Aktionsakademie, die in den letzten Tagen stattfand.

© wir-klimaretter.de/hb

 

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