"Möglichkeiten statt Schwierigkeiten"
"Wo die Politik Schwierigkeiten sieht, sehen wir Möglichkeiten", sagt Kyle Gracey aus den USA. "Letztendlich sind wir es, die 2050 die Folgen der Klimapolitik, die wir heute machen, erleben werden", ergänzt April Fei aus China. How old will you be in 2050? - steht deshalb nicht umsonst provokant auf den T-Shirts der Jugendlichen.
April Fei und Kyle Gracey fragen: Wie alt werden Sie 2050 sein?
50 junge Menschen aus unterschiedlichen Umwelt- und Entwicklungsorganisationen Chinas, Indiens und der USA haben sich zusammengetan und einen Appell an ihre Staats- und Regierungschefs formuliert, der ein ambitioniertes Klimaschutzabkommen fordert. Die USA und Schwellenländer wie China oder Indien sollen dabei nicht gegen, sondern miteinander arbeiten: Von den USA fordern die Jugendlichen unter dem Motto "Sustain US" die Führungsrolle im Kampf gegen den Klimawandel: Mindestens 40 Prozent der Treibhausgasemissionen sollen bis 2020 im Vergleich zu 1990 reduziert werden und bis 2050 um 80 Prozent.
"Auch unsere Heimatländer müssen jedoch ihren Beitrag leisten", sagt Deepa Gupta aus Indien: China und Indien sollten den schnell steigenden Aussstoß von Kohlendioxid eingrenzen. Und mit Hilfe der USA, die neben der Finanzierung vor allem beim Technologietransfer eine wesentliche Rolle spielen sollten, eine kohlendioxidarme Wirtschaft auf den Weg bringen.
Auch in Bangkok und Kopenhagen soll ein Statement erarbeitet werden, und mehr und mehr Stimmen junger Menschen repräsentieren. Den Appell von Bonn und mehr Informationen in Englisch, Chinesisch und Hindi finden Sie ab Mittwoch abend auf www.protectingourfuture.org
FOTO: MESSINA
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