Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

"Den Finger in die Wunde legen"

christoph-bals-kopenhagen.jpgNach dem Aus für das US-Klimagesetz ist es immens wichtig, dass die EU die Initative ergreift und auf China zugeht. Nur wenn die beiden Akteure auch ohne die USA bewegen, kann es wirklich Fortschritte geben, sagt Germanwatch-Experte Christoph Bals im Interview mit Klimaretter.info. Die neue UN-Klimachefin Christiana Figueres soll vor allem die Industrieländer antreiben, ihre Versprechungen einzuhalten

Christoph Bals ist politischer Geschäftsführer bei Germanwatch

Klimaretter.info: Herr Bals, in Bonn tagt seit Anfang der Woche wieder die Weltklimadiplomatie.Die Voraussetzungen für Fortschritt scheinen jedoch schlecht, nachdem in den USA gerade das lang diskutierte Klimaschutzgesetz gescheitert ist. Welche Auswirkungen hat das auf die aktuellen Verhandlungsrunden?

Christoph Bals: Formal hat das keine Auswirkungen auf die Klimaverhandlungen. Die US-Regierung hat zu Beginn der Verhandlungen in Bonn angekündigt, dass sie weiter zu den in Kopenhagen versprochenen Zielen steht. Informell spielt das Scheitern des Klimaschutzgesetzes in den USA natürlich eine große Rolle: Die große Frage ist, ob die EU und China den Mut haben, auch ohne die USA voranzugehen oder ob die beiden wichtigsten Akteure sich von dem Abwärtstrend mitziehen lassen. Das wird uns in den nächsten Monaten beschäftigen.

fuesse-aktion-oxfam

Für den Fall, dass es nach 2012 eine Lücke zur zweiten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls geben sollte, hat die UN rechtliche Möglichkeiten zur Überbrückung untersucht. Wie könnte das funktionieren?

Entweder könnte man sich darauf einigen, dass die Beschlüsse vorläufig weiter bestehen bleiben, oder man einigt sich auf vorläufige neue Regeln. Beides würde so lange gelten, bis man ein Abkommen für eine zweite Verpflichtungsperiode ratifiziert hat. Dem Papier zufolge könnte in beiden Fällen der Anpassungsfonds weiter bestehen bleiben. Allerdings ist unklar, mit wie viel Geld die Industrieländer noch bereit wären, den Fonds auszustatten – das ist also eher eine politische als eine juristische Frage.

Was wird aber aus den Kyoto-Mechanismen Joint Implementation und Clean Development Mechanism?

Bei den flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls muss man differenzieren. Joint Implementation – also Ausgleichsprojekte für Kohlendioxid-Emissionen zwischen den Industrieländern – wäre ohne neue Verpflichtungsperiode nicht möglich. Joint Implementation ist dazu gedacht, die gemeinsamen Reduktionsziele zu erfüllen – die es dann ja nicht mehr gäbe.

Der Clean Development Mechanism hingegen – mit dem Industrieländer einen Teil ihrer Einsparziele in Entwicklungsländern erreichen können – könnte unter rechtlichen Aspekten weiterbestehen – und etwa im EU-Emissionshandel genutzt werden.

fuesse2-oxfam Um eine neue Verpflichtungsperiode zu beschließen, bedarf es jedenfalls eines Konsensbeschlusses bei den Verhandlungen und dann müssen drei Viertel der Staaten den Beschluss ratfizieren. In dem Papier wird auch diskutiert, ob es gelingen kann, diese Hürden zu verkleinern. Aber auch dies könnte nur im Konsens geschehen. Und auch diese Änderung müsste von drei Viertel der Staaten ratifiziert werden. Deshalb scheint dieser Vorschlag keine Realisierungschance zu haben.

Lohnt es denn tatsächlich, am Clean Development Mechanism (CDM) festzuhalten, obwohl seine Wirksamkeit immer wieder in die Kritik gerät?

Der Emissionshandel ist in der Europäischen Union so ausgestaltet, dass er vorsieht, dass ein Teil der Einsparungen mit dem Clean Development Mechanism gemacht werden kann. Wenn der CDM nun aufgegeben wird, dann müsste die EU ihren Emissionshandel wahrscheinlich komplett neu ausgestalten. Das würde die Reduktionsziele der EU auf eine vollkommen unsichere Basis stellen. Der Nachteil des Fortbestehens des CDM wäre, dass er so weiterbestehen würde, wie er momentan ausgestaltet ist – ohne die notwendigen Reformen des CDM. .

In Kopenhagen haben die Industrieländer den Entwicklungsländern neue und zusätzliche Gelder für Klimaschutz und Anpassung versprochen. Deutschland hat bei den kurzfristigen Geldern von 30 Milliarden US-Dollar von 2010 bis 2012 bereits teilweise einen Rückzieher gemacht, die Herkunft der Gelder in den USA ist noch ungewiss – das ist keine gute Grundlage, das Vertrauen zwischen Nord und Süd zu stärken. Kann die neue Chefin des Klimasekretariats Christiana Figueres aus Costa Rica hier intervenieren?

Es spielt für die Vertrauensbildung eine ganz wichtige Rolle, dass die Zusagen für die Kurzfristfinanzierung eingehalten werden. Es geht hier um Investitionspakete für die Zukunft, die man auch in einer Krise nicht einfach zurückstellen darf. Christiane Figueres wird sicher den Finger immer wieder in diese offene Wunde vieler Industrieländer legen.

Noch wichtiger sind die Beschlüsse zur langfristigen Finanzierung. Um Vorschläge dafür kümmert sich eine spezielle Arbeitsgruppe, die von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon eingesetzt wurde. Die Gelder werden sicher im Dezember in Mexiko oder spätestens 2011 in Südafrika verhandelt. Unklar ist ja immer noch, wie die Investitionen in Klimaschutz, Regenwald und Anpassung finanziert werden sollen – aus dem Steuertopf der Industrieländer werden Gelder in dieser Größenordnung sicher nicht kommen. Stattdessen brauchen wir innovative Mechanismen wie eine Abgab auf den Flugverkehr oder einen Finanz-Transaktionssteuer. Wenn diese Zusagen nicht eingehalten werden, dann wird es kein ernsthaftes Klimaabkommen geben.

fuesse-oxfam_cr
CO2-Fußabdrücke der Länder auf der Klimakonferenz 2007. Ganz aktuell ist der Stand nicht mehr: In China liegt nach Angben der Niederländischen Umweltagentur der Pro-Kopf-Ausstoß mittlerweile nicht mehr bei 4 sondern bei 6 Tonnen und in den USA bei 17 Tonnen CO2. (Fotos: WWF International)

Was muss diese Woche in Bonn passieren, damit die Verhandlungen auf dem Weg nach Mexiko im Dezember und im kommenden Jahr in Südafrika als Erfolg gewertet werden?

Am letzten Verhandlungstag auf der Klimakonferenz im Juni in Bonn hatte ein neuer Verhandlungstext auf dem Tisch gelegen, der allerdings nur "zur Kenntnis genommen" wurde. Jetzt kommt es darauf an, diesem tatsächlich zuzustimmen und dann ernsthaft darüber verhandelt wird, um in Mexiko Ergebnisse erzielen zu können. Die notwendigen Optionen liegen auf dem Tisch – eine Einigung ist möglich, aber einfach wird es mit Sicherheit nicht.

Die nächste Verhandlungsrunde findet im Oktober in China statt. Im Gegensatz zu den USA und Europa sind die Kohlendioxidemissionen Chinas im Jahr 2009 gestiegen – trotz Finanzkrise. Wird sich die Rolle Chinas in den Verhandlungen verändern?

Viel spannender ist es, zu sehen, ob China zu Hause eine neue Rolle einnehmen wird. Derzeit diskutiert die Regierung über den nächsten Fünf-Jahres-Plan, dessen Inhalt allerdings noch nicht klar ist. Auf dem Tisch liegen aber Vorschläge für die Einführung eines Emissionshandels oder einer Kohlendioxid-Steuer.

Es wäre ganz wichtig, dass jetzt die EU die Initiative ergreift und auf China zugeht: Wenn sich die beiden Akteure auch ohne USA gemeinsam bewegen, dann kann es wirkliche Fortschritte geben.

Interview von Johanna Treblin

Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer bei Germanwatch

 

In den USA ist gerade das lange diskutierte Klimaschutzgesetz gescheitert. Welche Auswirkungen hat das auf die aktuellen UN-Klimaverhandlungen hier in Bonn?

 

Formal hat das keine Auswirkungen auf die Klimaverhandlungen. Die US-Regierung hat zu Beginn der Verhandlungen in Bonn angekündigt, dass sie weiter zu den in Kopenhagen versprochenen Zielen steht. Informell spielt das Scheitern des Klimaschutzgesetzes in den USA natürlich eine große Rolle: Die große Frage ist, ob die EU und China den Mut haben, auch ohne die USA voranzugehen oder ob die beiden wichtigsten Akteure sich von dem Abwärtstrend mitziehen lassen. Das wird uns in den nächsten Monaten beschäftigen.

 

Für den Fall, dass es nach 2012 eine Lücke zur zweiten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls geben sollte, hat die UN rechtliche Möglichkeiten zur Überbrückung untersucht. Wie könnte das funktionieren?

 

Entweder könnte man sich darauf einigen, dass die Beschlüsse vorläufig weiter bestehen bleiben, oder man einigt sich auf vorläufige neue Regeln. Beides würde so lange gelten, bis man ein Abkommen für eine zweite Verpflichtungsperiode ratifiziert hat. Dem Papier zufolge könnte in beiden Fällen der Anpassungsfonds weiter bestehen bleiben. Allerdings ist unklar, mit wie viel Geld die Industrieländer noch bereit wären, den Fonds auszustatten – das ist also eher eine politische als eine juristische Frage.

 

Bei den flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls muss man differenzieren. Joint Implementation – also Ausgleichsprojekte für Kohlendioxid-Emissionen zwischen den Industrieländern – wäre ohne neue Verpflichtungsperiode nicht möglich. Joint Implementation ist dazu gedacht, die gemeinsamen Reduktionsziele zu erfüllen – die es dann ja nicht mehr gäbe.

 

Der Clean Development Mechanism hingegen – mit dem Industrieländer einen Teil ihrer Einsparziele in Entwicklungsländern erreichen können – könnte unter rechtlichen Aspekten weiterbestehen – und etwa im EU-Emissionshandel genutzt werden.

 

Um eine neue Verpflichtungsperiode zu beschließen, bedarf es eines Konsensbeschlusses bei den Verhandlungen und dann müssen drei Viertel der Staaten den Beschluss ratfizieren. In dem Papier wird auch diskutiert, ob es gelingen kann, diese Hürden zu verkleinern. Aber auch dies könnte nur im Konsens geschehen. Und auch diese Änderung müsste von drei Viertel der Staaten ratifiziert werden. Deshalb scheint dieser Vorschlag keine Realisierungschance zu haben.

 

Lohnt es denn tatsächlich, am Clean Development Mechanism (CDM) festzuhalten, obwohl seine Wirksamkeit immer wieder in die Kritik gerät?

 

Der Emissionshandel ist in der Europäischen Union so ausgestaltet, dass er vorsieht, dass ein Teil der Einsparungen mit dem Clean Development Mechanism gemacht werden kann. Wenn der CDM nun aufgegeben wird, dann müsste die EU ihren Emissionshandel wahrscheinlich komplett neu ausgestalten. Das würde die Reduktionsziele der EU auf eine vollkommen unsichere Basis stellen. Der Nachteil des Fortbestehens des CDM wäre, dass er so weiterbestehen würde, wie er momentan ausgestaltet ist – ohne die notwendigen Reformen des CDM. .

 

In Kopenhagen haben die Industrieländer den Entwicklungsländern neue und zusätzliche Gelder für Klimaschutz und Anpassung versprochen. Deutschland hat bei den kurzfristigen Geldern von 30 Milliarden US-Dollar von 2010 bis 2012 bereits einen Rückzieher gemacht, die Herkunft der Gelder in den USA ist noch ungewiss – das ist keine gute Grundlage, das Vertrauen zwischen Nord und Süd zu stärken. Kann die neue Chefin des Klimasekretariats Christiana Figueres aus Costa Rica hier intervenieren?

 

[Hups - ich hatte Ihre Frage auf die Langfristfinanzierung bezogen. Deshalb ändere ich hier die Antwort]: Es spielt für die Vertrauensbildung eine ganz wichtige Rolle, dass die Zusagen für die Kurzfristfinanzierung eingehalten werden. Es geht hier um Investitionspakete für die Zukunft, die man auch in einer Krise nicht einfach zurückstellen darf. Christiane Figueres wird sicher den Finger immer wieder in diese offene Wunde vieler Industrieländer legen.

Noch wichtiger sind die Beschlüsse zur langfristigen Finanzierung. Um Vorschläge dafür kümmert sich eine spezielle Arbeitsgruppe, die von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon eingesetzt wurde. Die Gelder werden sicher im Dezember in Mexiko oder spätestens 2011 in Südafrika verhandelt. Unklar ist ja immer noch, wie die Investitionen in Klimaschutz, Regenwald und Anpassung finanziert werden sollen – aus dem Steuertopf der Industrieländer werden Gelder in dieser Größenordnung sicher nicht kommen. Stattdessen brauchen wir innovative Mechanismen wie eine Abgab auf den Flugverkehr oder einen Finanz-Transaktionssteuer.. Wenn diese Zusagen nicht eingehalten werden, dann wird es kein ernsthaftes Klimaabkommen geben.

 

Was muss diese Woche in Bonn passieren, damit die Verhandlungen auf dem Weg nach Mexiko im Dezember und im kommenden Jahr in Südafrika als Erfolg gewertet werden?

 

Am letzten Verhandlungstag auf der Klimakonferenz im Juni in Bonn hatte ein neuer Verhandlungstext auf dem Tisch gelegen, der allerdings nur "zur Kenntnis genommen" wurde. Jetzt kommt es darauf an, diesem tatsächlich zuzustimmen und dann ernsthaft darüber verhandelt wird, um in Mexiko Ergebnisse erzielen zu können. Die notwendigen Optionen liegen auf dem Tisch – eine Einigung ist möglich, aber einfach wird es mit Sicherheit nicht.

 

Die nächste Verhandlungsrunde findet im Oktober in China statt. Im Gegensatz zu den USA und Europa sind die Kohlendioxidemissionen Chinas im Jahr 2009 gestiegen – trotz Finanzkrise. Wird sich die Rolle Chinas in den Verhandlungen verändern?

 

Viel spannender ist es, zu sehen, ob China zu Hause eine neue Rolle einnehmen wird. Derzeit diskutiert die Regierung über den nächsten Fünf-Jahres-Plan, dessen Inhalt allerdings noch nicht klar ist. Auf dem Tisch liegen aber Vorschläge für die Einführung eines Emissionshandels oder einer Kohlendioxid-Steuer.

 

Es wäre ganz wichtig, dass jetzt die EU die Initiative ergreift und auf China zugeht: Wenn sich die beiden Akteure auch ohne USA gemeinsam bewegen, dann kann es wirkliche Fortschritte geben.

 

 

Interview: Johanna Treblin

 

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Werbung

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

Meinungen: Überraschung der Woche

Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Nabucco schrumpft

Statt wie ursprünglich geplant 3.300 Kilometer könnte die Erdgasleitung nur 1.300 Kilometer lang werden [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


60 heißeste Jahre des Jahrtausends

Die letzten sechs Dekaden sind in der Region Australasien die wärmsten des vergangenen Jahrtausends gewesen, bilanzieren Wissenschaftler [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Die Radio-Aktivisten

Seit über 30 Jahren gab es in Japan keine solchen Demonstrationen: Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat auch das politische Bewusstsein der Bevölkerung geändert. Der Dokumentarfilm "Radioactivists" versucht die neue Anti-AKW-Bewegung zu verstehen.
Eine Rezension von Felix Werdermann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]