Kaufen für den Klimaschutz
Das Potential klimafreundlichen Verbraucherverhaltens und die Marktchancen für Unternehmen werden bisher kaum genutzt - so die Ergebnisse einer Studie der Initiative "2 Grad - Deutsche Unternehmer für Klimaschutz". Verbraucher wünschen sich demnach bessere Orientierungshilfen durch klare Kennzeichnungen und ein größeres Angebot an klimafreundlichen Produkten. Ein Konsumverzicht für den Klimaschutz wird dagegen weitgehends abgelehnt.
Die Bedeutung der Themen Klimaschutz und Energie-Effizienz im Konsum hat demnach in den letzten Jahren deutlich zugenommen und zeigt sich vor allem da, wo einfach Kennzeichnungen zum Einsatz kommen wie etwa bei Kühlschränken und Waschmaschinen.
Offenbar ist Klimaschutz dabei auch eine soziale Frage: Geringverdiener sind der Studie zufolge vom Angebot an sparsamen und klimafreundlichen Produkten durch die höheren Anschaffungskosten vielfach ausgeschlossen. Wegen ihres insgesamt niedrigeren Konsums und ihres Mobilitätsverhaltens verursachen Geringverdiener dennoch tendentiell weniger Kohlendioxid als Besserverdiener.
Die Bereitschaft zum klimafreundlichen Konsum auf der Seite der Verbraucher ist demnach klar vorhanden. Unternehmer sollten deshalb verstärkt auf umweltfreundliche Produkte setzen und mehr Orientierung bieten. Dabei sei auch die Politik bei der Weiterentwicklung der Kennzeichnung von klimafreundlichen und energieeffizienten Produkten gefordert.
Hier finden Sie die vollständige Studie "Klimaschutz für alle –
Klimafreundlicher Konsum als neue Säule für den
Klimaschutz" der Initiative, der unter anderem Unternehmen wie Otto, die Allianz, Conergy,
BP, Vattenfall, EnBW, Schüco oder der Telekom angehören.
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