Clean Development Mechanism (CDM)
C
übersetzt: Mechanismus für Saubere Entwicklung. Ein Instrument unter dem Dach des Kyoto-Protokolls.
Industriestaaten können unter diesem Mechanismus Projekte zur Treibhausgasreduktion in Entwicklungsländern finanzieren und sich die Reduktion gutschreiben lassen.
CDM soll dabei helfen, die Kosten zum Erreichen der vertraglich festgelegten Reduktionsziele möglichst niedrig zu halten. Investoren aus den Industriestaaten können Maßnahmen in Entwicklungsländern finanzieren und sogenannte CER-Zertifikate generieren, um eigenen Klimaschaden auszugleichen. Ein Land, das im Anhang B des Kyoto-Protokolls aufgeführt wird, kann bei einem Land, welches dort nicht aufgeführt wird, certified emission reductions (CERs) einkaufen.
CDM-Projekte müssen beim UN-Klimasekretariat in Bonn angemeldet und genehmigt werden. Zwei Prozent des Investitionsvolumens muss in den Anpassungsfonds des Kyoto-Protokolls abgeführt werden, zwei Prozent entstehen als Bearbeitungsgebühr und werden an das Klimasekretariat abgeführt.
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