Umwelt-Medienpreis 2008 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

"Denkt nach über die anderen Teile der Welt!"

Es gibt kaum einen anderen Ort auf der Welt, der so weit entfernt ist vom Meer wie in Kirgisistan. Weil die Wassermassen der Ozeane Temperaturschwankungen hier am wenigsten abfedern, ist der Klimawandel bereits am stärksten zu spüren: Am See Issyk-Kul etwa stieg die durchschnittliche Jahrestemperatur in den vergangenen vierzig Jahren bereits um etwa zwei Grad Celsius - weltweit waren es laut Weltklimarat IPCC "nur" 0,5 Grad. "Wenn das so weiter geht", warnen kirgisische Wissenschaftler, "wird sie 2070 fünf Grad höher sein." 

abdyrasulowa4.jpg 

Die Gletscher im zentralasiatischen Tientschan-Gebirge schmelzen rasant. Mit dramatischen Folgen, etwa für den 700 Meter tiefen Issyk-Kul. Der Wasserstand in dem malerischen See, gelegen 1.600 Meter hoch im zentralasiatischen Tientschan-Gebirge, sank im letzten Jahrzehnt um 90 Zentimeter. 

Trockene Äcker, verdorrte Weiden - und auch den Wasserkraftwerken fehlt das Nass 

Flüsse des Landes fallen trocken. Das Wasser fehlt den Bauern, die ihre Felder kaum noch wässern können. Die Preise für Weizen und für Brot steigen. Äcker versalzen. Auf den Weiden wächst weniger Futter als früher. In den Rinder- und Schafherden treten neue, bisher unbekannte Krankheiten auf. Auch die Energieversorgung Kirgisistans ist bedroht, weil etwa 90 Prozent aller Elektrizität aus Wasserkraft stammen und die Stauseen immer leerer werden. "Sogar in der Hauptstadt Bischkek fällt immer häufiger der Strom aus", erzählt Nursat Abdyrasulowa. Was unter anderem dazu führe, dass Menschen und Institutionen von den häufigen Stromheizungen zurückwechseln auf Kohlefeuerung - was den Klimawandel bekanntlich nur noch weiter verschlimmern wird. 

abdyrasulowa.jpgAngesichts solcher Probleme scheint es fast winzig, was die junge Frau tut: Vor sechs Jahren gründete sie den unabhängigen Umweltverband UNISON, in großer einem postsowjetischen Land, in dem es keine Tradition von Nichtregierungsorganisationen gibt.  UNISON versucht, die Nutzung von erneuerbaren Energien zu fördern und für Energiesparen zu werben. Der Verband hat Pilotprojekte für sanften Tourismus gestartet, hunderte Freiwillige folgten Aufrufen, bei denen Parks oder Flüsse von Müll befreit werden. 

"Für die meisten Kirgisen gibt es drängendere Alltagsprobleme als den Klimawandel", sagt sie, "wie man das Essen bezahlt beispielsweise oder wie das Haus in den harten Wintern geheizt werden soll." Etwa 40 Prozent der der gut fünf Millionen Einwohner leben unter der Armutsgrenze, die Arbeitslosenquote ist hoch. Abdyrasulowas Eltern stammen selbst aus dem armen Hochland, wo das Leben besonders hart ist. In Bischkek und in der Slowakei hat sie Umweltbildung und Energiepolitik studiert. Als ihre Vision nennt sie - etwas sperrig - "ein umweltfreundliches Kirgisistan, das die Vorteile eines nachhaltig entwickelten modernisierten Landes in einer globalisierten Wirtschaft ausbalanciert und davon profitiert".  

Seminare, Sonnenkollektoren, Sanfter Tourismus 

"Tourismus zum Beispiel könnte eine hochprofitable Industrie in Kirgisistan sein", sagt Abdyrasulowa. UNISON half bei der Erarbeitung einer Entwicklungsstrategie, im Dörfchen Ton am Südufer des Issyk-Kul wurde eine Informationsstelle für sanften Tourismus eingerichtet. Der örtlichen Bevölkerung soll nahegebracht werden, dass Reisende (aus dem Westen) bereit wären, viel Geld zu zahlen für Wanderausflüge und Campingurlaub. Bisher verdienen nicht wenige Einheimische ihren Unterhalt durch Wilderei oder unkoordiniertes Waldroden. 

thumb_abdyrasulowa3.jpgWeniger als eine Tonne beträgt der Pro-Kopf-Ausstoß an Kohlendioxid in Kirgisien - ein Zehntel des deutschen. Trotzdem ist eine der Hauptaktivitäten von UNISON das Energiesparen: Fast alle Gebäude in Kirgisistan stammen noch aus Sowjet-Zeiten, die Wärmedämmung ist miserabel. Nach Angaben von UNISON ist der Heizenergiebedarf drei bis fünf Mal so hoch wie im EU-Durchschnitt. 

Mit slowakischer Hilfe initiierte die Organisation ein Modellprojekt in einem Kindergarten - durch einfache Renovierungsmaßnahmen wie neue Fenster, Thermostate an den Heizkörpern oder die Isolierung der Rohre sank der Energieverbrauch um zwei Drittel. Dem Pilotprojekt sollen weitere folgen. Ein landesweites Zertifizierungs- und Beratungsprogramm zum Energiesparen in Gebäuden nennt Abdyrasulowa als "eines unserer erfolgreichsten Projekte". Der Energiekrise in ihrem Land kann sie sogar noch etwas positives abgewinnen: "Die Einsicht, dass alternative Energien notwendig sind, setzt sich dadurch schneller durch." 

thumb_abdyrasulowa2.jpgStudien zur stärkeren Nutzung von Biomasse, Solarkollektoren für Bergdörfer, Seminare zum Klimawandel an der Universität in der Hauptstadt Bischkek - neun hauptamtliche Mitarbeiter hat UNISON derzeit. Die Organisation erhält Fördermittel von Institutionen und Stiftungen aus der EU, der Schweiz oder den USA, ist Mitglied im europäischen Frauen-Netzwerk WECF. Im Frühjahr 2008 nahm Nursat Abdyrasulowa im Europäischen Parlament einen Energy Globe Award für die Arbeit von UNISON entgegen. "Wir hoffen wirklich, dass wir es schaffen, die negativen Folgen des Klimawandels zu begrenzen", sagt sie, "auch wenn es nicht einfach ist, das Thema in einem Entwicklungsland unter die Leute zu bringen." 

"Lasst nicht zu, dass neue Kohlekraftwerke entstehen!" 

Was sie von den Menschen und Regierungen in den Industriestaaten erwarte? "Sie sollten sich verantwortungsvoller verhalten", lautet Abdyrasulowas schlichte Antwort, "sie sollten mal nachdenken über andere Teile der Welt, wo die Leute unter Armut leiden und unter Wasser- und Energieknappheit." Länder wie das ihre sollten nicht bloß als Lieferant von billigen Rohstoffen und Arbeitskräften angesehen werden. "Und ich würde fordern, dass Ihr und Eure Regierungen es nicht zulasst, dass weitere Quellen für Kohlendioxid gebaut werden - Kohlekraftwerke etwa." 

Im Dezember wird die kirgisische Umweltschützerin zum Weltklimagipfel nach Poznan reisen. Doch zuvor kommt sie auf Einladung der Klima-Allianz, einem Zusammenschluss von etwa hundert umwelt- und entwicklungspolitischen Gruppen, für eine Woche nach Deutschland. In Berlin und weiteren Städten wird sie über die Situation in ihrem Land berichten - und am 13. September auf einer Kundgebung im brandenburgischen Jänschwalde sprechen. Vattenfall betreibt dort ein Braunkohlekraftwerk, eines der dreckigsten Europas. Etwa 25 Millionen Tonnen Kohlendioxid bläst es pro Jahr in die Atmosphäre - das Fünffache dessen, was alle Einwohner Kirgisistans zusammengenommen verursachen.  

thumb_aktionslogo_kohlestoppen-klimaallianz.jpgWeitere Informationen zu den Demonstrationen der Klima-Allianz am 13. September finden Sie hier  

In den kommenden beiden Wochen werden wir an dieser Stelle zwei weitere KlimazeugInnen vorstellen

Fotos: Reimer, UNISON (3)

>> Lesetipp:

"Nirgendwo erwärmt sich die Erde schneller" - Auf seiner klimaschonenden Reise zum letztjährige Klimagipfel kam Nick Reimer auch durch Kirgisistan. Hier sein Text aus dem Bali-Reise-Blog

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]
Dies könnte Sie auch interessieren:
Camp in rheinischem Braunkohlerevier
Camp in rheinischem Braunkohlerevier
Unweit der Abbruchkante des Braunkohletagebaus Garzweiler 2 veranstaltet die BUNDjugend ihr diesjähriges Klimacamp. Borschemich – nirgendwo in Deutschland wird mehr Kohlendioxid produziert. Im Oktober ist ein Aktionstag geplant.
Aus Borschemich Hanno Böck  [mehr...]
Protest vor Merkels Atom-Kungelrunde
Protest vor Merkels Atom-Kungelrunde
Merkel besucht auf ihrer Energiereise das Atomkraftwerk Lingen. Sie redet mit den Chefs von RWE und Eon, für die Umweltschützer vor dem Tor bleibt keine Zeit. Die lassen Luftballons aufsteigen, die eine radioaktive Wolke darstellen sollen. Schon am Morgen hatte Greenpeace einen Spruch auf den Kühlturm projiziert: "Atomkraft ist ein Irrweg, Frau Merkel!" Von Felix Werdermann  [mehr...]
Klimaaktivistin aus Haft entlassen
Klimaaktivistin aus Haft entlassen
Die Klimaaktivistin Franziska Wittig ist gerade aus der Haft entlassen worden. Ihr erstes Ziel ist der Rathausplatz von Bühl, wo Freunde und Unterstützer ein veganes Frühstücksbuffet aufgebaut haben. Vor zwei Jahren besetzte sie die Baustelle des Kohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg und wurde dafür zu 15 Tagessätzen verurteilt. Sie zahlte nicht und ging stattdessen in das Gefängnis. Von Johanna Treblin  [mehr...]
Klimaprotest vor Gericht
Klimaprotest vor Gericht
Prozess gegen Klimaaktivisten in Kopenhagen: Gegen vier der 2.000 während des Klimagipfels weggesperrten  will die dänische Justiz nun offenbar ein Exempel statuieren. Aktivistennetzwerk  "Klimakollektivet" ruft zu Demonstration auf.
Aus Stockholm Reinhard Wolff  [mehr...]
Klimacamp vor Royal Bank of Scotland
Klimacamp vor Royal Bank of Scotland
Das britische Klimacamp hat seine Zelte vor dem Hauptquartier der Royal Bank of Scotland (RBS) in Edinburgh aufgeschlagen. Damit wollen die britischen Klimaretter gegen Investitionen der Royal Bank in Kohlekraftwerke und in den Abbau von Teersand protestieren. Unterstützung erhält auch der lokale Proteste gegen Kohletagebau.
Aus Edinburgh Hanno Böck  [mehr...]

Meinungen: Kommentar

Linkspartei: Geht doch nach Beeskow!

tagebau-lausitz-470_boeck Die Linkspartei lädt am Wochenende zu einer hochrangig besetzten Konferenz zur Energiewende nach Hamburg ein – während in Brandenburg gegen Braunkohle, CCS und die fossile Politik der Linkspartei demonstriert wird. Ein Kommentar von Hanno Böck. [mehr...]

Werbung

Aus der Redaktion

Was, bitte, sollen denn diese Aufkleber?

germanyIm Redaktionsalltag gibt es immer wieder Themen und Texte, die uns besonders auffallen. Die brisanter sind als andere. Oder spannender. Oder bewegender. Mit bunten Aufklebern werden unsere Redakteurinnen und Redakteure (und gelegentlich auch Gäste) Sie künftig auf solche Texte hinweisen
Aktion des Monats

Raus aus der Tiefsee!

Seit drei Monaten sprudelt Öl aus der havarierten Bohrinsel von BP. Nehmen Sie an der Petition von Greenpeace teil, um neue Tiefseebohrungen zu verhindern! [mehr...]
Aktuelles Dossier 

Von Kopenhagen nach Cancun

Im August trifft sich die Weltklimadiplomatie zum dritten Mal in diesem Jahr um den nächsten großen Klimagipfel in Mexiko vorzubereiten. Mehr zur Bonner Konferenz hier  [mehr...]
herne_gp_ulrichbaatz_teas
Serie

Wie Klimakiller kippen

Reihenweise planten Stromkonzerne in Deutschland neue Kohlekraftwerke - doch rund ein Dutzend davon ist bereits verhindert worden. Gibt es Erfolgsrezepte für den Widerstand? [mehr...]
logo-afrika
Serie

Die Welt schaut nach Afrika

Der etwas andere Blick zur Fußball-WM: Klimaretter.info beleuchtet verschiedene Aspekte der Erderwärmung, die in Afrika sichtbar sind wie auf keinem zweiten Kontinent [mehr...]

Werbung

Dosenindustrie: Greenwash-Slogans verschrottet

Mitte Juli haben wir an dieser Stelle über den Versuch der Dosenindustrie berichtet, Getränkebüchsen grün anzumalen – und so deren Wiedereinführung auf dem Markt propagandistisch zu begleiten. Kurz darauf nahm sich die Deutsche Umwelthilfe (DUH) des Themas an. Und erreichte[…] [mehr...]

Aktuelle Blogs

Klimaretter-Dossiers

Bonn III - Die Sommerkonferenz der Klimadiplomaten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
1. Klimakonferenz 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel Cochbamba - Kopenhagen von unten
Kopenhagen 2009 - Wie der Mega-Gipfel scheiterte
Bundestagswahl - Das Klima war nur Nebensache
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung?

Werbung


Ressorts

Politik

merkel-kabinett

Regierung beschließt Sparpaket

Kürzen, kürzen, kürzen - jetzt gibt es über das Wie und Wo einen Regierungsbeschluss. Vor allem die sozial Schwachen müssen Einschnitte verkraften. Mehreinnahmen will die Regierung aber auch durch das Streichen von umweltschädlichen Subventionen erreichen. Zudem wurde die Luftverkehrs-Steuer beschlossen. Nur die Brennelementesteuer bleibt weiter offen - und wird erst mit dem Energiekonzept verhandelt. Von Johanna Treblin
[mehr...]
Energie

strommasten-nick

Bürgernetz Nordhessen will kommunale Stromnetze

In Grebenstein hat sich die Bürgernetz Nordhessen KG gegründet. Die Firma strebt eine Rekommunalisierung der Energieversorgung an und bietet Bürgern die Möglichkeit finanzieller Beteiligung [mehr...]
Protest

facebook-datacenter

Greepeace fordert Öko-Facebook

Facebook richtet ein neues Rechenzentrum ein, welches mit Kohlestrom versorgt wird - Greenpeace und 280.000 andere Facebook-Mitglieder protestieren [mehr...]
Wirtschaft

agrosprit-madera-pacificethanol

Kalifornien unterstützt Agrotreibstoffe

Der US-Bundesstaat Kalifornien will die angeschlagene Agrospritfirma Pacific Ethanol mit mehreren Millionen Dollar unterstützen. Der Gründer ist politischer Verbündeter des kalifornischen Gouverneurs Arnold Schwarzenegger [mehr...]
Mobilität

landnahme-foe

Illegale Landnahme für Agrosprit

In Afrika nimmt die illegale Landnahme zu. Genutzt wird das Land vor allem von ausländischen Firmen, die Agrotreibstoffe für den europäischen Markt herstellen. Einer neuen Studie zufolge sind mindestens fünf Millionen Hektar Land betroffen [mehr...]
Forschung

Korallen-Konstanzestaud

Massives Korallensterben in Indonesien

Die dramatische Erwärmung der Oberflächentemperatur in den Gewässern um Indonesien hat für eine massive Korallenbleiche und das Absterben vieler Korallenriffe gesorgt   [mehr...]
Umwelt

wolken-indo

Millionenschäden durch Extremwetter in Hessen

Tornado auf Usedom, Tornado in Mittelhessen: An gleich zwei Orten in Deutschland wütete am Montagabend starker Sturm [mehr...]
Konsum

kuhlschrank_innen_sima

100 Euro für einen neuen Kühlschrank

Aktionsmonat zur Internationalen Funkausstellung: Kampagne "Energieeffizienz - jetzt" fordert das Aus für stromfressende Kühlschränke und bietet für den Kauf von A++ Geräten Zuschuss-Gutscheine [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

tagebau-lausitz-470_boeck

Linkspartei: Geht doch nach Beeskow!

Die Linkspartei lädt am Wochenende zu einer hochrangig besetzten Konferenz zur Energiewende nach Hamburg ein – während in Brandenburg gegen Braunkohle, CCS und die fossile Politik der Linkspartei demonstriert wird. Ein Kommentar von Hanno Böck. [mehr...]
Standpunkte

atom-traktor-campact

Energiekonzept: Die Trickserei der schwarz-gelben Bundesregierung

Heute übergeben die Bietergemeinschaft Prognos, das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI) und die Gesellschaft für Strukturforschung (GWS) der Bundesregierung die Energieszenarien, die als Grundlage für das angekündigte nationale Energiekonzept dienen sollen. Es geht nicht darum, den Umstieg in eine solare Zukunft aufzuzeigen, sondern die Vorteile einer Laufzeitverlängerung deutlich zu machen, sagt Michael Müller, Staatssekretär a.D. und Mitherausgeber von klimaretter.info in seinem Standpunkt.
[mehr...]
Rezension

MKG_Klimakapseln_HausRucker_EnvironmentTransformer_cr
Klimakapseln: Überleben in der Katastrophe

Wie könnte eine Zukunft aussehen, in der es längst nicht mehr um Klimaschutz geht, sondern vor allem um die Anpassung an das Unvermeidliche? Im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe eröffnet heute die Ausstellung "Klimakapseln. Überlebensbedingungen in der Katastrophe". Ein Rundgang
Von SARAH MESSINA
[mehr...]
Kolumnen

etscheid

Sehnsucht nach dem Hochglanzmorgen

Nur ein dünner Strahl warmes Wasser, Hände werden kalt gewaschen, die Dusche dauert zwei Minuten - beim Einseifen wird das Wasser ausgeschaltet. Der Morgenritus ist für einen sich umweltbewusst dünkenden Menschen nicht einfach. [mehr...]
Überraschung der Woche

Matthias-Willenbacher-klein-juwi

Erdgas, Merkels Gegenbewegung und Oliver Bierhoff

Kalenderwoche 34: Erdgas ist nicht Brückentechnologie, sondern eine Ergänzung des Strommixes auf dem Weg zu 100 Prozent Erneuerbaren, sagt Matthias Willenbacher, Gründer von juwi und Mit-Herausgeber von Klimaretter.info. Und Oliver Bierhoffs Vater war im Vorstand von RWE – wie überraschend.
[mehr...]