Werbung

Preise .info-Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

BP: Online-Schlacht ums Konzernimage

Gekaufte Google-Ergebnisse gegen gefakte BP-Logos: Im Netz tobt der Kampf um das Image des drittgrößten Ölkonzerns der Welt. Dabei muss es die PR-Maschinerie von BP mit einer Vielzahl an Internet-Aktivisten aufnehmen, die spritzig und witzig auf die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hinweisen: Spaßige Videos auf Youtube, ironische Kurznachrichten über Twitter, Boykottaufrufe bei Facebook. Aber auch BP nutzt das Web 2.0 – um Ideen zu bekommen, wie das Bohrloch zu stopfen ist.

VON FELIX WERDERMANN

Google-Ergebnisse sind käuflich. Genauer gesagt: Die Anzeigen-Plätze über den Ergebnissen der Suchmaschine sind käuflich. Wer genug Geld hat, kann dafür sorgen, dass seine Produkte oder seine Informationen den Google-Nutzern an prominentester Stelle präsentiert werden. Seit einigen Wochen verkauft der Ölkonzern BP auf diese Weise seine Sicht auf die Katastrophe im Golf von Mexiko. Wer beispielsweise Begriffe wie "Oil spill" in die weltgrößte Suchmaschine tippt, bekommt den Link zu einer BP-Website ausgespuckt, zusammen mit der Botschaft: "Erfahren Sie mehr darüber, wie BP hilft".

bp-logo-1
Sieht so das BP-Logo der Zukunft aus? Bislang ist es bloß Protest im Netz. (Bild: Greenpeace UK)

Seit Beginn der Katastrophe kämpft der drittgrößte Ölkonzern der Welt nicht mehr nur gegen das austretende Öl, sondern auch um das eigene Image. Seit Jahren gibt sich BP umweltbewusst und verweist gern auf sein Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien – obwohl das Geschäftsfeld kaum zum Unternehmensumsatz beiträgt. Vor einigen Jahren hat sich BP ein neues, gelb-grünes Logo gegeben, das an eine Blume erinnert, und sogar einen neuen Namen: "beyond petroleum", zu deutsch: "Über das Öl hinaus".

Ölverschmutztes BP-Logo

Doch seit im Golf von Mexiko die Bohrplattform Deepwater Horizon explodierte und Schlampereien von BP öffentlich werden, ist das Image beschmutzt – auch im Internet. Auf dem Bilderportal Flickr gibt es beispielsweise über 1.000 Alternativvorschläge zum BP-Logo zu bestaunen. An der grün-gelben BP-Blume klebt ein Öltropfen, die Blume wird zerquetscht oder ziert ölverschmutzte Tiere. Greenpeace hatte dazu aufgerufen, das Logo zu verfremden – die drei besten Einsendungen sollen bei der geplanten Kampagne gegen den Ölriesen zum Einsatz kommen. Doch schon jetzt haben die Umweltschützer von Greenpeace ihr Ziel erreicht: Die Bilder kursieren im Netz - sei es auf Blogs, Websites oder bei Facebook.

Kaffekatastrophe auf Youtube

Das Internet bietet auch gefakte BP-Werbevideos. Ein Clip, der auf Youtube bereits mehr als 200.000 Mal angesehen wurde, lehnt sich an einen offiziellen Werbespot an. Der Unterschied: Die Protagonisten haben Öl an den Händen.

coffe-video
Kaffee - fast so gefährlich wie Öl. (Bild: Youtube)

Noch beliebter bei Zuschauern ist ein Video, das eine nachgespielte Bürositzung in der BP-Zentrale zeigt. Plötzlich kippt ein Becher um, Kaffee läuft aus. Große Augen bei den Anwesenden, doch der Chef wiegelt ab: Es sei doch bloß "eine kleine Lache auf einem sehr großen Tisch". Dies ist eine Anspielung auf BP-Chef Tony Hayward, der anfangs gesagt hatte, das Ausmaß der Ölkatastrophe sei "relativ klein", verglichen mit dem "großen Meer". Nach und nach versuchen die BP-Leute auf verschiedene Weisen, den Tisch vom ausgelaufenen Kaffee zu säubern – doch sie stellen sich so ungeschickt an, dass sie alles nur noch schlimmer machen.

Ironische Kurznachrichten über Twitter

Nur Hohn für die verzweifelten Rettungsversuche des Ölkonzerns – das gibt es auch beim Kurznachrichtendienst Twitter. Über 170.000 Nutzer lesen die ironischen Texte, die über ein Konto mit dem Namen "BPGlobalPR" verschickt werden. Dass dies Satire ist und nicht aus der BP-Zentrale stammt, dürfte den meisten sofort ins Auge fallen: "Fordern Sie von Ihren Abgeordneten NICHT, saubere Energie zu unterstützen. Ihre Stimmen zurückzukaufen wird eine Menge Geld kosten, die wir für die Aufräumarbeiten benötigen." Oder: "Hat Ihnen jemand ein Foto von ölverschmutzten Tieren gezeigt und damit den Tag ruiniert? Denken Sie, es sei Pudding und vergessen Sie es! Dann ist alles besser!"

bp-cares-t-shirtNach einiger Zeit beschwerte sich BP bei den Machern über diese Anti-Werbung, inzwischen ist auf der Twitter-Seite ein expliziter Hinweis eingefügt, dass es sich nicht um Nachrichten aus der PR-Abteilung von BP handelt. Die übrigens interessieren in der Netzwelt viel weniger: Knapp 16.000 Twitter-Nutzer, also weniger als ein Zehntel, verfolgen über Twitter die offizielle Sicht auf die Entwicklungen.

Der Twitter-Spaß von "BPGlobalPR" hat aber auch einen konkreten Nutzen: Die Macher verkaufen auf einer Website nämlich ironische T-Shirts und spenden den Gewinn, um die Küste zu reinigen. Das unabhängige "Gulf Restoration Network" ist dadurch bereits um 10.000 US-Dollar reicher geworden.

Wie wenigstens der Computer sauber bleibt

Ein sauberer Golf von Mexiko ist noch in weiter Ferne, aber der eigene Computer kann mit wenigen Klicks sauber gehalten werden. Inzwischen braucht niemand mehr "BP" oder "Deepwater Horizon" beim Surfen im Internet zu lesen. Wer möchte, findet an der entsprechenden Stelle stattdessen einen Ölfleck auf dem Bildschirm. Einfach das entsprechende Zusatzprogramm für den Internetbrowser Firefox installieren, und schon ist die Selbstzensur am heimischen Computer perfekt.

Öl von Düsseldorf bis Hamburg

ifitwasmyhome

Eine weitere Spielerei dürfte vor allem Europäern gefallen, die keine Vorstellung von den Dimensionen der US-Geografie haben haben. Wer sich vor Augen führen möchte, welche Ausmaße die Ölkatastrophe mittlerweile angenommen hat, wirft am besten einen Blick auf ifitwasmyhome.com. "Wenn es mein Zuhause wäre" - dann würde der Ölteppich beispielsweise von Düsseldorf bis Hamburg reichen, wie ein Blick auf die Landkarte verrät. Mit Hilfe des Dienstes GoogleMaps kann die Katastrophe virtuell auf jeden Ort der Welt übertragen werden.

live-zaehlerEtwas abstrakter, aber nicht minder eindrucksvoll sind die Live-Zähler, die anzeigen, welche Menge an Öl bereits im Meer gelandet ist. Das rasante Zahlenspiel erinnert an eine Tanksäule, nur ist der Ölzähler im Netz nicht zu stoppen. Immerhin kann die Geschwindigkeit eingestellt werden – je nachdem, ob man BP, der US-Wetterbehörde oder externen Wissenschaftlern Glauben schenkt. Durch Kopieren des Quellcodes kann dieser Zähler auf die eigene Internetseite gesetzt werden.

"Öl mit dem Strohhalm schlürfen!"

Wer nicht nur zuschauen will, findet im Netz auch zahlreiche Möglichkeiten, seinen Unmut zu bekunden. Im sozialen Netzwerk Facebook gibt es eine Gruppe mit dem Namen: "Lasst die Verantwortlichen der Ölpest, die Suppe mit dem Strohhalm schlürfen!" In einer anderen Gruppe haben sich bereits über eine halbe Million Menschen zusammengefunden - sie alle wollen BP boykottieren.

Unterschreiben gegen weitere Katastrophen

Andere Umweltschützer wollen vor allem verhindern, dass sich Vorfälle wie im Golf von Mexiko wiederholen und wenden sich an die Politik. Die Klimaschutz-Initiative 350.org möchte eine Million Online-Unterschriften sammeln, damit US-Präsident Obama neue Ölbohrungen vor den Küsten verbietet. Greenpeace appelliert in selber Sache an den US-Kongress. Bislang waren die Aktionen mäßig erfolgreich: Im Golf von Mexiko darf wieder gebohrt werden, allerdings unter schärferen Auflagen.

seizebpVon einer originellen Idee ist auf seizebp.org zu lesen. Das Vermögen des Ölkonzerns solle beschlagnahmt werden, um die verursachten Schäden zu begleichen. Auch für diese Forderung kann online unterschrieben werden. Auf der "Deepwater Horizon"-Website verspricht BP aber ohnehin, alle Betroffenen angemessen zu entschädigen. Man werde "legitime" Forderung vollständig erfüllen, erklärte auch BP-Chef Hayward mehrfach. Doch viele Leute misstrauen solch schwammigen Formulierungen.

Ideensuche im Netz

Auf der BP-Seite erfährt man aber auch manch anderes Interessantes: So will sich das Unternehmen die Vorteile des Internets zu Nutze machen und fahndet nach den besten Ideen, wie das Ölleck gestopft werden könnte. Per Internetformular, Telefon oder Brief: Über 30.000 Vorschläge sind laut BP bereits eingegangen. Auf innocentive.com läuft eine ähnliche Ausschreibung. Nach eigenen Angaben stecken hinter dem Portal mehr als 200.000 kluge Köpfe, die sonst auch für andere Firmen nach technischen Lösungen aller Art suchen. Normalerweise müssen die Unternehmen dafür zahlen – im Fall BP handelt es sich um eine Hilfsaktion.

Die US-amerikanische Umweltbehörde EPA ist ebenfalls auf der Suche nach guten Ideen – zu der Frage, wie die Verbreitung des Öls eingedämmt werden kann. Das Ölleck selbst überlässt sie BP. Dem Konzern kommt das gelegen. Nicht, dass die BP-Experten so wenig zu tun hätten, dass sie den ganzen Tag lang auch noch die Vorschläge von irgendwelchen Hobby-Ingenieuren überprüfen könnten. Aber mit dem Angebot wird zumindest der Eindruck erweckt, BP sei für jeden Tipp dankbar, und jeder könne mithelfen. Denn wenn die Ölkatastrophe erstmal unser aller gemeinsames Problem ist – wer würde dann noch BP zur Verantwortung ziehen?

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Freitag, 29. April 2011, 06:59 Uhr
Klimasünder Apple
Eine neue Greenpeace-Studie untersucht die Herkunft des Stroms von Google, Twitter, Microsoft & Co. Überraschendes Ergebnis: Der Konzern mit dem besten Image ist der größte Klimakiller. Und Google investiert zwar in Ökostrom, das belgische Rechenzentrum hängt aber zu mehr als 50 Prozent am Atomstrom. Von Martin Reeh [mehr...]
Montag, 22. November 2010, 08:01 Uhr
Trotz Ölpest: Die Deutschen lieben BP
brian-d-braun_crVerbraucher lassen Ölmulti ungeschoren davon kommen: Nach wie vor ist der britische Konzern Marktführer auf dem wichtigsten europäischen Verbrauchermarkt [mehr...]
Donnerstag, 25. März 2010, 09:58 Uhr
Nestlé: KitKat mit Orang-Utan
greenpeace-kitkatMit dem Versuch, ein unliebsames Greenpeace-Video aus dem Internet zu verbannen, hat Nestlé erreicht, was es vermeiden wollte: Der Clip verbreitet sich wie ein Lauffeuer und droht für den Konzern zu einem PR Desaster zu werden. Greenpeace prangert darin die Verwendung von Palmöl an, für dessen Produktion illegal Urwald gerodet wurde.
Aus Bangkok CHRISTIAN MIHATSCH
[mehr...]
Donnerstag, 01. Juli 2010, 09:26 Uhr
Protest-Besuch für BP, Shell und Esso
bpshellprotest-gpSchmierstoffspezialist Liqui Moly boykottiert Konzern BP nach Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko. Greenpeace fordert vor deutschen Zentralen von BP, Shell und Esso Ausstieg aus Tiefsee-Projekten [mehr...]
Samstag, 11. September 2010, 07:02 Uhr
3,6 Millionen Dollar für BPs Sicht auf Ölkatastrophe
09062010-GoogleSpend-adageEin internes Papier verrät, wieviel Geld BP ausgegeben hat, um mit Google-Werbung die Meinung über die Katastrophe im Golf von Mexiko zu beeinflussen [mehr...]
Dienstag, 27. Juli 2010, 11:07 Uhr
BP verliert Milliarden - und seinen Boss
bp-protest-greenpeace2Die Bekanntgabe der neuen Quartalszahlen des Ölkonzerns BP wurde von Protesten begleitet. Greenpeace-Aktivisten demonstrierten vor der BP-Zentrale in Bochum sowie an rund 50 Tankstellen in London [mehr...]
Freitag, 16. Dezember 2011, 15:17 Uhr
Facebook will grüner werden
Zukünftig sollen Rechenzentren vermehrt dort gebaut werden, wo Strom aus Erneuerbaren zur Verfügung steht [mehr...]

Meinungen: Kommentar

Frostiges Missverständnis

Erderwärmung und sibirische Kälte - wie passt das zusammen? Leider viel zu gut.Ein Kommentar von Joachim Wille [mehr...]

Meinungen: Kommentar

Die gute Nachricht

Die EU-Kommission zeigt, dass ein ambitioniertes Klimaschutzziel möglich ist - aber Deutschland sträubt sich noch.Ein Kommentar von Joachim Wille [mehr...]

mehr...

Werbung

Jahresrückblick
2011: Das Jahr der Rekorde

Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, Bundeskanzlerin Angela Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Hamburger Mucken auf. Neuer Schmelzrekord in der Aktis, neuer Emissionsrekord in der Atmosphäre und so viel Flugpassagiere wie noch nie - der Jahresrückblick 2011. [mehr]


Aktion des Monats

US-Waldgesetz retten

In den USA formieren sich Lobbyisten nachdem US-Behörden dem Gitarrenbauer Gibson die Einfuhr von illegalen Tropenhölzern nachweisen konnten. Vorn dabei: Die rechtskonservative Tea Party. Gemeinsam wollen diese das Lacey-Gesetz, dass den Import der Tropenhölzer für illegal erklärt, kippen. [mehr]

Durban 2011

Klimakonferenz Durban

Was war die 17. UN-Klimakonferenz - eine weitere Pleite der Diplomatie oder der Startschuss für das bitter nötige globale Klimaabkommen? Alle Berichte unserer Korrespondentinnen und Korrespondenten aus Südafrika können Sie im Durban-Dossier nachlesen.  [mehr]

Neue Klimaretter-Serie 
Die Gesetze der Energiewende

Diesmal soll sie gelingen, die Energiewende. Die schwarz-gelbe Regierung hat dafür umfangreiche Gesetze verabschiedet - oft mit  Stimmen der Opposition. In einer Serie analysiert klimaretter.info, was drin steht in den Gesetzen. Und was von ihnen zu halten ist.


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

In eigener Sache

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann unterstützen Sie uns, denn unabhängiger Journalismus kostet Geld. Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Werbung

INSM: Der Schwindel vom grünen Wachstum

Die „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) ist eine Lobbyorganisation, die vor gut zehn Jahren vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall gegründet wurde. Mit einem Jahresetat von – nach eigenen Angaben – derzeit gut sieben Millionen Euro versucht sie Stimmung zu machen für eine[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13


Werbung


Ressorts

Mobilität


Münchner stimmen über Startbahn ab

Politik und Ausbaugegner einigten sich auf 17. Juni für den Bürgerentscheid zum geplanten Flughafenausbau [mehr...]
Forschung

mann3_cr
Rechtshilfefonds für US-Klimaforscher

Organisation will Wissenschaftler wie Michael Mann beim Kampf gegen juristische Angriffe von "Klimaskeptikern" unterstützen [mehr...]
Wohnen

licht1-nick
Baumärkte schlampen bei den Lampen

Test der Deutschen Umwelthilfe: Nur in 40 Prozent gab es Rücknahme-Behälter für quecksilberhaltigen Energiespar-Leuchten [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Frostiges Missverständnis

Erderwärmung und sibirische Kälte - wie passt das zusammen? Leider viel zu gut.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte


Biogas: unverzichtbar für die Energiewende

Die pauschale Kritik an der "Vermaisung" der Landschaft ist falsch, meint der Geschäftsführer des Fachverband Biogas, Claudius da Costa Gomez, in einem Gastbeitrag. Zukünftig würden auch alternative Energiepflanzen wie Rüben für die Stromerzeugung verwendet werden. Auch auf den Humus-Haushalt habe der Biomasseanbau keine negativen Auswirkungen. Teil fünf unserer Debattenserie zu den Folgen des Atomausstiegs.
Von Claudius da Costa Gomez
[mehr...]
Rezension


Ruht der Wind sich jemals aus?

Warum sind die Wolken flauschig? Wieso ist die Erde nicht tiefgefroren? Der Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf präsentiert Wetter und Klima als Abenteuer für Kinder.
Eine Rezension
von Toralf Staud
[mehr...]
Kolumnen

nick3
Noch nicht einmal 50 von 2.000

Der Ausbau der Offshore-Windkraft stockt - trotz üpiger Fördererhöhung durch die Bundesregierung. Schuld sind natürlich die Behörden, klagt RWE. Echt? Lesen Sie mal! [mehr...]
Überraschung der Woche


Abu Dhabi, Wachstum und die wandelnde Weichheit

Kalenderwoche 4: Michael Müller, SPD-Politiker und ehemaliger Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, ärgert sich über den schwachen Kampfgeist seiner Nachfolger und die Borniertheit der Wachstumsfetischisten  [mehr...]