Werbung

Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Forschung: Für die Erneuerbaren nur Peanuts

thumb_merkelbilanz_logo.pngAn einem heißen Sommertag des Jahres 2007 debattierte die Regierung Merkel auf einer Klausur im brandenburgischen Städtchen Meseberg ein „Integriertes Klima- und Energie-Paket“. Zwei Jahre danach ist der 30-Punkte-Plan von damals abgearbeitet. Oder doch nicht? Bis zur Bundestagswahl zieht wir-klimaretter.de Bilanz.
Teil 8: Energieforschung und CCS

VON HENNER WEITHÖNER

"Die Welt hat ein Klimaproblem, und als Braunkohleverstromer ist Vattenfall ein Teil des Problems." Diese Aussage ist genau ein Jahr alt, und sie stammt nicht etwa von Greenpeace, sondern von Vattenfall-Chef Tuomo Hatakka. Bei der Frage, wie das "Problem" zu lösen sei, gibt es eine große Einigkeit zwischen Energieversorgern und Bundesregierung: mit Carbon Capture and Storage, kurz CCS, der unterirdischen Speicherung des Klimakillers CO2.

Was wurde aus Meseberg?
Merkels Klimabilanz

Lang, lang war im Sommer 2007 die Liste
der Klimaschutzmaßnahmen der schwarz-roten
Bundesregierung.
Zwei Jahre später fragt wir-klimaretter.de:
Was ist eigentlich daraus geworden?

1. Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung
2. Mehr Strom aus erneuerbaren Energien
3. Förderung der CCS-Technologiez
4. Intelligente Stromzähler
5. Bessere Filter für (Kohle-)Kraftwerke
6. Energiesparen in der Industrie
7. Förderprogramme für Energieeffizienz
8. Mehr Energieeffiziente Produkte
9. Biogas-Einspeisung ins Erdgasnetz
10. Schärfere Energieeinsparverordnung
11. Energiespar-Förderung durchs Mietrecht
12. CO2-Gebäudesanierungsprogramm
13. Sanierung von Schulen, Kitas etc.
14. Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz
15. Sanierung von bundeseigenen Gebäuden
16. CO2-Strategie für Pkw
17. Förderung von Agro-Kraftstoffen
18. CO2-Orientierung bei der Kfz-Steuer
19. Verbrauchskennzeichnung für Pkw
20. CO2-Orientierung bei Dienstwagensteuer
21. Bessere Lenkungswirkung der Lkw-Maut
22. Klimaschutz im Flugverkehr
23. Klimaschutz im Schiffsverkehr
24. Extrem schädliche, flourierte Klimagase
25. Der Staat als klimaschonender Einkäufer
26. Energieforschung und Innovation
27. Förderung der Elektromobilität
28. Internationale Klimaschutzprojekte
29. Klimapolitik in Botschaften/Konsulaten
30. Transatlantische Technologie-Initiative

Zunächst ist CCS ein Beispiel dafür, wie schnell eine neue Technologie in der ansonsten so trägen und langsamen deutschen Politik durchgewunken wird, wenn nur die Großkonzerne dahinter stehen: Erst seit 2006 liegt dem Deutschen Bundestag eine vom Wissenschaftlichen Dienst des Parlaments erstellte Studie über kohlendioxidarme Kraftwerke vor. Die Bundesregierung, die Stromkonzerne und interessierte Experten befassen sich seit 2007 intensiver mit der CCS-Technologie. Im gleichen Jahr wurde dann auch schon im Meseberger Energie- und Klimaprogramm der CO2-Speicherung gehuldigt. Tenor: Wer Klimaschutz will, müsse CCS fördern!

Fast hatte man den Eindruck, den Politikern seien die Formulierungen direkt von den Stromkonzernen ins Ohr geflüstert worden. Jedenfalls legten das deren Reaktion nach Veröffentlichung des Meseberger Papiers nahe. Beim rasch gegründeten "Informationszentrum klimafreundliches Kohlekraftwerk e.V." wollte die Freude über den Beschluss gar kein Ende nehmen.

Unter anderem EnBW, Eon, RWE, Siemens und Vattenfall wollen mit diesem Verein "die Etablierung eines sachgerechten und konstruktiven Dialogs über die Notwendigkeit einer klimafreundlichen Nutzung fossiler Energieträger" erreichen. Mit Erfolg: Gut ein Jahr nach Meseberg, nämlich im Dezember 2008, hatte bereits das EU-Parlament eine Richtlinie zur "Geologischen Speicherung von Kohlendioxid" verabschiedet. "Ich kann mich nicht erinnern, dass hier schon mal ein Gesetz so schnell verabschiedet wurde", ließ ein EU-Parlamentarier hinter vorgehaltener Hand wissen.

Brüssel hilft beim Buddeln

Dass die großen Energieversorger alle ihre Hoffnungen auf CCS setzen, hat einen einfachen Grund: ab 2013 müssen sie die Emissionsrechte, die ihnen jetzt noch von der Bundesregierung geschenkt werden, einkaufen. Experten gehen davon aus, dass dann Stein- und Braunkohlekraftwerke nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können. Der Emissionshandel sieht vor, dass die Konzerne hingegen für jede verbuddelte Tonne CO2 nicht zahlen müssen. "Falls das Kohlendioxid dann entgegen aller Versprechungen doch irgendwann wieder ans Tageslicht kommt, müsste man darüber natürlich neu verhandeln", spottete Stefan Rahmstorf vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK). "Die Welt spielt russisches Roulette, wenn sie auf CCS setzt", lautete deshalb die eindringliche Warnung des Klima-Experten. Sein Rat: "Unsere Ökonomien müssen wir so schnell wie möglich auf low-carbon und schließlich auf zero-carbon umstellen. Und das schaffen wie mit Energieeffizienz und erneuerbaren Energien, aber nicht mit weiteren Kohlekraftwerken und dem Hoffen auf CCS."

meseberg_ccsvattenfall1.jpgVattenfall hat am Braunkohlekraftwerk Schwarze Pumpe eine kleine "Pilotanlage" für die CO2-Abscheidung errichtet. Doch keines der zwei Dutzend neuen Kohlekraftwerke, die bundesweit geplant werden, wird mit der Technologie ans Netz gehen (Abbildungen: Vattenfall)

In Brüssel blieben Experten wie er ungehört, stattdessen arbeitete die EU brav die Wunschliste der Energiekonzerne ab. So ist nun beim Bau neuer Kraftwerke (ab 300 MW) zu prüfen, ob eine Nachrüstung mit CCS technisch und ökonomisch machbar ist. Ist dies der Fall, muss der Betreiber hierfür Flächen freihalten. Schon 20 Jahre nach der Einstellung der CO2-Einlagerung kann der Betreiber die volle Verantwortung für die Lagerstätte auf den Staat übertragen. Der Betreiber zahlt dann nach Schließung des Lagers noch 30 Jahre in die Staatskasse, damit die Überwachung der Klima-Müllkippen auch bezahlt werden kann. Ferner sieht die EU-Emissionshandelsrichtlinie vor, CCS-Projekte bis 2016 mit etwa 4,5 Milliarden Euro aus Emissionshandelszertifikaten zu subventionieren.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Nach dieser CCS-Steilvorlage aus Brüssel wollte sich auch die Bundesregierung nicht lumpen lassen und schnell noch vor der Wahl ein Gesetz zur unterirdischen Speicherung von CO2 verabschieden. Ende Juni scheiterte das Vorhaben, vor allem weil einige CDU-Landesfürsten angesichts massiver Proteste aus der Bevölkerung kalte Füße bekamen. Allen voran der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen. Der CDU-Mann forderte, sich mit dem Gesetz "Zeit zu nehmen". Mittlerweile gibt es einen breiten Widerstand gegen die Pläne der RWE, an der Westküste Schleswig-Holsteins CO2 endzulagern – bis hinein in die ländlichen Unionskreise.

Generelle Bedenken gab es auf Seiten der SPD. Genau wie bei der neuen CCS-Richtlinie aus Brüssel sah das Gesetz nämlich vor, dass die Stromkonzerne bereits nach 20 Jahren die Verantwortung für die CO2-Speicher auf den Staat übertragen können. Nach Ansicht von Umweltverbänden ist das ein viel zu kurzer Zeitraum, schließlich spricht man bei der CO2-Speicherung über Zeiträume von bis zu 10.000 Jahren. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Beobachter sind sich sicher, dass es einen neuen Anlauf für ein Gesetz nach der Bundestagswahl geben wird. Schließlich winken den Energieriesen saftige EU-Subventionen für CCS-Demonstrationsanlagen. Sie werden allerdings nur gezahlt, wenn es ein nationales Gesetz gibt – und die Anlagen bis zum Jahr 2015 fertig gestellt sind. Ohne Subventionen würde es die Anlagen sowieso nicht geben, sind sich Kritiker sicher. Ihr Argument: Selbst wenn die Technik funktionieren würde, müsste für die gleiche Strommenge deutlich mehr Kohle verbrannt werden, da die Abscheidung des CO2 sehr energieintensiv ist. Der 30-40 prozentige Wirkungsgrad eines durchschnittlichen Kraftwerkes verschlechtere sich deshalb nochmals um etwa zehn Prozent, was die Kosten für Kohlestrom weiter nach oben treiben würde.

meseberg_ccsvattenfall2.jpgDer Energiekonzern Vattenfall hat sich derweil Brandenburg als großes Testlabor für die unterirdische Speicherung von CO2 ausgeguckt. Schließlich betreibt man hier die größten und dreckigsten Kohlekraftwerke und Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) als auch Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) sind erklärte Freunde der vermeintlich sauberen Technologie. In Spremberg betreibt Vattenfall bereits ein kleines CCS-Pilotkraftwerk. Und im idyllischen Ketzin im Havelland erprobt man, wie das CO2 am besten unter die Erde gebracht und am Entweichen gehindert werden kann – Ausgang ungewiss. Und Probebohrungen in der Region um Neutrebbin und Beeskow sollen zeigen, wo man noch überall das Klimagas vergraben kann.

Erst vor wenigen Wochen rüstete RWE sein Braunkohlekraftwerk Niederaußem bei Köln mit einer Anlage zur Abscheidung des Treibhausgases Kohlendioxid nach. Für eine Investition von neun Millionen Euro kann der Essener Energieriese nun jeden Tag sieben Tonnen CO2 aus den Abgasen raus waschen – dem stehen 24.000 Tonnen CO2 gegenüber, die täglich in die Atmosphäre gehen.

Milliarden für Kohle, Atom & Co - und nur Taschengeld für die Erneuerbaren

Gemessen an den Problemen Klimawandel und Erderwärmung fristet die Energieforschung bis heute ein Schattendasein in Deutschland. Inflationsbereinigt sind laut Statistischem Bundesamt die staatlichen Forschungsausgaben heute kaum höher als Anfang der siebziger Jahre. Nach dem Ölschock von 1973 waren die Energieforschungsausgaben auf bis zu 1,5 Milliarden Euro jährlich erhöht worden, dann aber kontinuierlich zusammengestrichen, bis 2001 ein Rekordtief von knapp 360 Millionen Euro erreicht war. Seither geht es wieder langsam aufwärts, auch dank Meseberg.

Die Große Koalition lobt sich schon wortreich dafür, wieder einen Wert von etwa 450 Millionen Euro erreicht zu haben. Etwas mehr als 325 Millionen Euro gehen in diesem Jahr in die Grundlagenforschung im Energiebereich, 125 Millionen Euro sind für die Projektforschung reserviert. Neben der schwachen finanziellen Ausstattung der Energieforschung bleibt die Verwendung der Gelder ein weiteres Problem: Noch immer geht der Löwenanteil in die Bereiche Kernenergie, Fusionsforschung und neuerdings nun auch CO2-Speicherung. Erneuerbare Energien und Energieeffizienz dürfen sich weiter hinten anstellen. So bekamen Sonne, Wind und Bioenergie im letzten Jahr aus dem Topf der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums ganze zehn Millionen Euro extra. Gemessen an den Milliardenbeträgen, die Deutschland auch zukünftig in den Fusionsreaktor Iter steckt, sind dies die oft zitierten "Peanuts".

Und obgleich die Kernenergie nach gültiger Rechtslage immer noch ein Auslaufmodell ist, geht ein Großteil der Gelder aus der Energieforschung in die strahlende Technik. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums ist von den rund zwei Milliarden Euro, die bis 2011 für die Energieforschung zur Verfügung gestellt werden, die Hälfte für die Kernenergie reserviert. Schwacher Trost: Dazu zählen auch die Gelder für den Abbau und die Stilllegung der alten Meiler.

Fazit: In den nächsten Jahren sollen in Deutschland mehr als 20 neue Kohlekraftwerke gebaut werden, von denen kein einziges die heiß diskutierte CCS-Technik haben wird. Einige nennen sich "Capture ready" (also bereit für den CCS-Einsatz), da es diese Technologie aber noch nicht gibt, bekommt Deutschland erstmal normale CO2-Schleudern. Zwar könne es wissenschaftlich sinnvoll sein, die CCS-Technologie zu erforschen, aber zur Erreichung der Klimaziele sei sie überflüssig, stellte erst jüngst Olav Hohmeyer, Professor für Energie- und Umweltmanagement an der Universität Flensburg und Mitglied des Weltklimarates der UN fest. Der richtige Weg ist seiner Meinung nach ein weiterer konsequenter Umstieg auf die Gewinnung regenerativer Energie aus Wind, Sonne und Biomasse. Doch der Löwenanteil der Forschungsgelder fließt in die alten Technologien.

 

Kommende Woche: Teil 9 - Steigerung der Energieeffizienz

thumb_merkelbilanz_logo.png

Bisher erschienen:
Teil 1: Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz - Der schlafende Riese darf weiter schlafen
Teil 2: Die Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) - Wenn die Ausnahme zur Regel wird
Teil 3: Der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) - Mit schmutzigen Tricks gegen saubere Energie
Teil 4: Förderung von Agro-Treibstoffen - Vollbremsung bei Biosprit
Teil 5: Mehr Strom aus erneuerbaren Energien - Alle lieben Ökostrom? Nur nicht bei CDU und FDP
Teil 6: Senkung des CO2-Ausstoßes bei Pkw - "Die Autolobby ist immer noch stärker"
Teil 7: Einspeisung von Biogas ins Erdgasnetz - Was fehlt ist ein Einspeisegesetz

Zurück zur Sonderseite zur Bundestagswahl

 

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Werbung

Meinungen: Reimers kleine Zahlenkunde

930 Euro für Angela Merkel

nick3 Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]

Meinungen: Kommentar

Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Vattenfall: Einfach schlecht vorbereitet

Es gibt Werbekampagnen, die so schlecht sind, dass man sich fragt, wie sie jemals zustande kommen konnten. Ist die Agentur zu blöd? Wollen die Chefs, die die Kampagne abnehmen, ihre Firma bewußt schädigen? Ist das Produkt so miserabel, dass es[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung


Werbung


Ressorts

Politik


Regierung will die Länder kaufen

Solarförderung: Bundesumweltministerium bietet für Länderzustimmung 30 Millionen für die Forschung [mehr...]
Energie


Ein Speicher am Walchensee

Der SPD-Landtagsabgeordnete Ludwig Wörner will ein Wasserkraftwerk zum Pumpspeicher umbauen - Betreiber Eon sträubt sich [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Strompreisanstieg um 70 Prozent

Ein Gutachten im Auftrag der IHK Baden-Württemberg prognostiziert starken Preisanstieg - Vorschlag zeitlich angepasster Preise [mehr...]
Mobilität


Bahn will mehr Güter auf die Schiene holen

Vorstandsmitglied hält Anteil vom 20 Prozent am Transportmarkt für machbar, zur Zeit sind es 18 Prozent [mehr...]
Forschung


Eisschmelze im Weddell-Meer

Ein Schmelzen des Filchner-Ronne-Schelfeises der Antarktis könnte zu einer Kettenreaktion führen [mehr...]
Umwelt


Total versucht Gasleck zu schließen

Seit acht Wochen strömt Gas aus einer Tiefseebohrung in der Nordsee in die Atmosphäre - Total versucht das Leck nun mit Schlamm zu schließen [mehr...]
Konsum


LED statt 100 Watt

General Electric Lighting liefert die erste LED-Leuchte mit der Stärke einer 100-Watt-Glübirne [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"Wissen ohne Handeln"

Nach dem Bericht des Club of Rome: Michael Müller (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär a. D. und Mitherausgeber von klimaretter.info fordert in seinem Standpunkt 25 Milliarden Euro für ein Sofort-Programm der ökologischen Modernisierung. [mehr...]
Rezension


Die Radio-Aktivisten

Seit über 30 Jahren gab es in Japan keine solchen Demonstrationen: Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat auch das politische Bewusstsein der Bevölkerung geändert. Der Dokumentarfilm "Radioactivists" versucht die neue Anti-AKW-Bewegung zu verstehen.
Eine Rezension von Felix Werdermann
[mehr...]
Kolumnen


Den Bärlauch ins Strafgesetzbuch!

Das gewerbsmäßige Sammeln und Inverkehrbringen von Bärlauch oder dessen Zubereitungen sollte der Staat mit drastischen Strafen belegen. Idealerweise orientiert sich der Gesetzgeber dabei am Strafrahmen für weiche Drogen. Die kulinarische Frühlings-Kolumne von Georg Etscheit, Autor und Journalist aus München.
Georg Etscheits Alltagsstress
[mehr...]
Überraschung der Woche


Der Hamburger SPD-Senat im Bett mit Vattenfall

Kalenderwoche 19: Die Hamburger Bürgerschaft hat der Übernahme des Stromnetzes zu 25 Prozent zugestimmt. Dieser Deal dient vor allem Vattenfall, findet Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Herausgeber von klimaretter.info.
[mehr...]