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Serie: Was die Schafe lehren

serie_meer_gross.pngRund ein Zehntel der Weltbevölkerung lebt in Küstennähe und weniger als zehn Meter oberhalb des Meeresspiegels. Satellitenmessungen zeigen, dass der Pegel im globalen Durchschnitt derzeit pro Jahr um 3,1 Millimeter klettert. „Der Meeresspiegel steigt schneller als erwartet, und der Anstieg hat sich beschleunigt", warnt Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. In einer Serie erkundet das Nachrichtenmagazin klimaretter.info, welche Strategien es dagegen gibt. Heute Teil 9: Deutschland

  VON NICK REIMER

 Zum vierten Male trat in diesem Februar in Bremerhaven der deutsche Extremwetterkongress zusammen. Die Überschrift eines Vortrages lautete: „Was Satelliten über Riesenwellen in Nord- und Ostsee verraten." Ein anderer war tituliert mit „Der extreme Eisrückgang 2007 und 2008 - Anfang vom Ende des arktischen Meereises?" Ein dritter schließlich: „Welche Veränderungen sehen wir bereits und welche können wir erwarten?"

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Für Wilhelm Sassen ist das keine Frage mehr. Seit 25 Jahren arbeitet er als Deichschäfer östlich von Norden-Norddeich. Bei Wind und Wetter beobachtet er das Verhalten seiner 2.000 Schafe. „Wenn eine Sturmflut kommt, dann sind sie alle auf der Landseite des Deiches. Die merken, wenn das Wasser hochkommt", sagt Sassen. Und zuletzt haben sie das Verhalten immer häufiger gezeigt: Allein 15 Sturmfluten im letzten Winter zählte der „Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz". Und die schwere Sturmflut zu Allerheiligen 2006 brachte gar den höchsten je gemessenen Pegel.

1,2 Millionen Deutsche leben in einem Gebiet, das überflutet werden kann. Um das zu verhindern, sollen die Deiche dem steigenden Wasser angepasst werden. Insgesamt müssen 125 der 610 Kilometer langen Deichstrecke nachgebessert werden, die bisherige Sicherheitsreserve von 25 Zentimeter soll überall noch um einen „Klimawert" von 25 Zentimetern verdoppelt werden. Das Bundeskabinett beschloss im Dezember 2008 die „Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel", nach der es eine Gemeinschaftsaufgabe „Küstenschutzes" (GAK) geben soll. Bis 2025 will der Bund so den Deichbau mit 380 Millionen Euro fördern.

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Wissenschaftler und Grünen Niedersachsens kritisieren das jedoch: Den Untersuchungen zufolge steigt der Meeresspiegel um bis zu einem Meter. Ein Klimaaufschlag von 25 Zentimeter sei da ein Witz, so die Grünen. Und Hermann Ott vom Wuppertal Institut hält von der ganzen Deichbaupolitik nichts. „Natürlich kann man eine zeitlang immer höhere Deiche bauen", sagt der Wissenschaftler. Irgendwann aber werde das schlichtweg zu teuer. Ott: „Wird nicht schleunigst mehr gegen die Erderwärmung unternommen, haben Städte wie Rostock, Hamburg, Bremen oder Kiel keine Zukunft".  

 

(Fotos: WikipediaFilmszene aus "Die Nacht der großen Flut")

 

Bisher erschienen:
Teil 1: Die Malediven - Ein Land plant den Umzug
Teil 2: Singapur verpflichtet holländische Deichbauer
Teil 3: Bangladesch - Überleben im Hochbunker
Teil 4: Pazifik - Das Paradies bittet um Asyl  
Teil 5: Venedig - Mit Schleusentoren und Mose
Teil 6: New York - Die zukunftslose Stadt   
Teil 7: Die Niederlande - Holland lässt die Häuser schwimmen
Teil 8: Shanghai - Die Last des Wirtschaftsbooms
Teil 9: Deutschland - Was die Schafe lehren


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