Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Ein Wegweiser durch den Zahlendschungel

logo_countdown8a.pngWenn am Montag in Kopenhagen Tausende von Delegierten, Wissenschaftlern, Umweltschützern und Wirtschaftslobbyisten zusammenkommen, dann geht es vor allem um eines: Zahlen. Neben den Finanzhilfen, die von Industriestaaten für die Länder des Südens zur Anpassung an den Klimawandel gezahlt werden sollen, stehen die Reduktionsziele der reichen Länder im Mittelpunkt der Verhandlungen

VON SARAH MESSINA

Die wohl wichtigste Zahl des Gipfels fiel bereits vor ein paar Tagen: 3,5 Grad Celsius. Auf diesen Wert taxierten Experten des Potsdam-Insituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Beratungsunternehmens Ecofys die Erderwärmung, die bis 2100 zu erwarten ist, wenn die jetzigen Angebote der einzelnen Staaten Wirklichkeit würden. climateactiontracker1.jpgDas ist immerhin weniger als jene bis zu sieben Grad Celsius, die Klimaforscher bis zum Ende des Jahrhunderts erwarten, wenn die Welt wie bisher ohne ernsthaften Klimaschutz weitermachen würde. Aber es ist eben auch deutlich mehr als die zwei Grad Celsius, die der Weltklimarat IPCC für die maximal verkraftbare Temperaturerhöhung bis Ende des Jahrhunderts hält. Im Klartext: Die gegenwärtigen Angebote zur Minderung des Treibhausgas-Ausstoßes reichen noch längst nicht aus.

Klimaexperten fordern, dass die Industriestaaten und damit auch Deutschland ihre Emissionen bis 2020 um 25 bis 40 Prozent unter den Stand von 1990 drücken. Bis 2050 ist demnach sogar eine Minderung um 80 bis 95 Prozent notwendig. Seit Jahren ist diese wissenschaftliche Notwendigkeit bekannt. Aber bei den Klimaverhandlungen scheint manchmal die Mikado-Devise vorzuherrschen: Wer sich zuerst bewegt, habe verloren. Jedenfalls kamen die Minderungsangebote der wichtigen Staaten teils erst in letzter Minute auf den Tisch - gut möglich, dass sie in Kopenhagen auch noch nachgebessert werden. 

Wozu die Industrieländer - bislang - bereit sind

Die USA wollen ihre Emissionen bis 2020 um 17 Prozent drücken, allerdings bezogen auf den Stand von 2005. Bis 2025 soll die Reduktion 30 Prozent betragen, bis 2030 42 Prozent und bis 2050 83 Prozent. Rechnet man dieses Angebot um auf einen Vergleich mit dem CO2-Ausstoß von 1990, wie es seit dem Kyoto-Protokoll weltweit üblich ist, bedeutet das US-Ziel für 2020 lediglich eine Reduktion um vier Prozent. Weil die USA das Kyoto-Protokoll jedoch nie ratifizierten und Obamas Klimaschutzgesetz noch immer im Kongress feststeckt, wird dieses Angebot dennoch als positiver Impuls für Kopenhagen angesehen.

Die Europäische Union will ihren Treibhausgas-Ausstoß bis 2020 um 20 Prozent gegenüber 1990 senken. Nur wenn auch die anderen Industrieländer zu ambitionierten Verpflichtungen bereit sind, soll das Klimaziel auf 30 Prozent erhöht werden. Deutschland, mit 800 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr der größte Verschmutzer Europas, hat bis 2020 eine Senkung um 40 Prozent zugesagt. 

meseberg_merkelingroenland070816.jpg
Angela Merkel beim Fototermin in Grönland - doch auch die deutschen Ziele werden kaum ausreichen, um das Schmelzen der Gletscher zu verhindern  (Foto: REGIERUNGonline/Bergmann)

Die neue Regierung in Japan hat zugesagt, bis 2020 die Emissionen um 25 Prozent zu senken. Das ist deutlich mehr, als noch im Oktober auf der Vorbereitungskonferenz in Bangkok der damalige Premier Aso wollte.

Weder über Referenzjahr noch über ein Klimaziel wurde lange Zeit in Russland gesprochen. Mitte  November sagte Präsident Dmitri Medwedjew überraschend zu, die Emissionen bis 2020 um 20 bis 25 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Das klingt viel, doch ist der Treibhausgas-Ausstoß nach dem Zusammenbruch des Ostblocks sowieso stark gesunken - das russische Ziel bedeutet deshalb vermutlich sogar eine Zunahme der Emissionen im Vergleich zu heute.

Kanada, Heimat des extrem klimaschädlichen Ölsand-Abbaus, will seine Emissionen bis 2020 um 20 Prozent unter den Stand von 2006 senken. Umgerechnet auf 1990 sind das gerade einmal drei Prozent. Seine Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll hat das Land übrigens gebrochen.

Noch unentschieden ist Australien: Bis 2020 ist eine Reduktion von fünf bis 25 Prozent im Gespräch – je nach Ausgang des Klimagipfels in Kopenhagen. Zudem haben erst in der letzten Woche die Konservativen im Parlament ein von Premierminister Kevin Rudd geplantes Gesetz zur Einführung des Emissionshandels bereits zum zweiten Mal platzen lassen. Angeführt wird die Opposition seit einigen Tagen ausgerechnet von Klima"skeptiker" Tony Abbott.

Neuseeland beschloss erst kürzlich die Einführung eines nationalen Emissionshandels und will seinen Kohlendioxid-Ausstoß bis 2020 um zehn Prozent unter den Stand von 1990 senken.

Alle diesen Zahlen aus den Industriestaaten beziehen sich nicht nur auf unterschiedliche Basisjahre, oft ist auch wenig transparent, welche Reduktionen tatsächlich durch nationale Maßnahmen erreicht werden soll oder durch den Beitrag von billigen Klimaschutzprojekten im Ausland (CDM).

Wozu sich Schwellenländer freiwillig bereiterklären

Unter dem Kyoto-Protkoll sind nur die Industriestaaten (die im Anhang "Annex 1" aufgeführt waren), zu Emissionsminderungen verpflichtet. In Kopenhagen wird erstmals darüber geredet, dass auch Schwellenländer wie China und Indien den Treibhausgas-Ausstoß senken sollen. Die aber pochen darauf, dass sie wirtschaftliche Entwicklung nachzuholen haben - und fordern von den reichen Nationen die Überlassung sauberer Technologien und teilweise auch Geld für die Anpassung an die ja größtenteils von den Industriestaaten verursachte Erderwärmung.

China ist inzwischen der weltgrößte Verursacher von Treibhausgasen (pro Einwohner aber liegt der CO2-Ausstoß noch weit unter denen der Industriestaaten wie Deutschland oder USA). Als Obama eine Zahl auf den Verhandlungstisch legte, zog Peking sofort nach: Aber nicht mit einem absoluten Minderungsziel, sondern einem relativen - pro Einheit des Bruttoinlandsprodukts (BIP) soll bis 2020 die Emission um 40 bis 45 Prozent gegenüber 2005 reduziert werden.

Auch der viertgrößte Verschmutzer der Welt, Indien, hatte sich lange geweigert, überhaupt Zahlen zu nennen. Vor einigen Tagen legte sich das Land doch fest: Bis 2020 soll der CO2-Ausstoß um 24 Prozent unter den Stand von 2005 sinken, allerdings ebenfalls nur im Verhältnis zum BIP. Beide Zusagen heißen also lediglich, dass die Treibhausgas-Emissionen weniger stark wachsen sollen als die Wirtschaft.

maledivenkabinett_1.jpg
Aus Protest gegen die unzureichenden Klimaschutzziele der Welt tagte das Kabinett der Malediven Mitte Oktober bereits unter Wasser  (Foto: Präsidialamt der Malediven)

Brasilien will bis 2020 etwa 36 bis 39 Prozent weniger Kohlendioxid (im Vergleich zu 1990) verursachen. Dazu soll vor allem die Abholzung des Regenwaldes gebremst werden. Auch Indonesien, wo massenhaft Tropenwald zugunsten von Palmölplantagen gerodet wird, will seine Reduktion um 26 Prozent bis 2020 durch einen besseren Naturschutz erreichen. 

Mexiko hat ein umfangreiches Klimaschutzprogramm entwickelt und will seine Emissionen bis 2012 um acht Prozent gegenüber 1990 senken. Bis 2050 strebt die Regierung ein Minus von 50 Prozent an – sofern die Industriestaaten zu Finanzhilfen und Technologiekooperationen bereit sind. Die viertgrößte Volkswirtschaft Asiens Südkorea setzt sich das Ziel, bis 2020 um vier Prozent unter den Stand von 2005 zu senken. Südafrika will den Höchststand seiner Emissionen 2025 erreichen, zehn Jahre lang stabil halten und dann kontinuierlich sinken lassen.

Der kleine Club der Null-Emissions-Staaten

Eine Handvoll Staaten hat sich das Ziel gesetzt, in den nächsten Jahrzehnten "klimaneutral" zu werden. Das heißt, durch Emissionsminderungen und Ausgleichsprojekte im Ausland soll der eigene Ausstoß an Treibhausgasen auf Null sinken. Norwegen will dieses Ziel bis 2030 erreichen, Costa Rica bis zum Jahr 2021. Island und Neuseeland haben ähnliche Pläne aufgegeben, mit Verweis auf die Wirtschafts- und Finanzkrise.

Die Malediven haben das ambitionierteste Ziel weltweit: Präsident Mohamed Nasheed fährt mit der Zusage nach Kopenhagen, bis 2020 "klimaneutral" zu sein. Für den pazifischen Inselstaat ist der Klimaschutz buchstäblich eine Überlebensfrage: Schon eine Erderwärmung um zwei Grad Celsius dürfte Teile des Landes im Meer versinken lassen. Aus Protest dagegen hielt die Regierung vor sechs Wochen schon einmal eine Kabinettssitzung im Taucheranzug ab.

 

Die Website mit der 3,5-Grad-Prognose von PIK und Ecofys: www.climateactiontracker.org

Das "Climate Scoreboard" des US-amerikanischen Sustainabilty Institutes übrigens befürchtet gar einen Anstieg auf 3,8 Grad Celsius


Lesen Sie auch die bereits erschienenen Teile des Kopenhagen-Countdown:
logo_countdown8a.pngTeil 1: Warum Kopenhagen so wichtig ist
Teil 2: Anpassungsfonds

Teil 3: Clean Development Mechanismus
Teil 4: Technologietransfer   
Teil 5: Schutz der Wälder und Böden (REDD)

Teil 6: Die weltweite Klimabewegung

 

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


"Pegasos" macht sich an die Arbeit

Luftschiff erforscht Zusammenhänge zwischen Atmosphärenchemie und Klimawandel [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]