Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Exxon, Koch & Co.: Der organisierte Klima-Zweifel

Greenpeace-Studie: Die Öl- und Kohle-Lobby unterstützt seit 20 Jahren gezielt den Zweifel am Klimawandel. Nicht nur Öl-Giganten wie ExxonMobil haben ihre Finger mit Millionen US-Dollar im Spiel. König der Förderer von Zweifler-Kampagnen, so Greenpeace, sei das eher unbekannte US-Unternehmen Koch Industries

VON SARAH MESSINA

Der Beginn des organisierten Zweifels lässt sich auf das Jahr 1990 und den ersten Bericht des Weltklimarats IPCC zurückverfolgen: Seitdem streut die Lobby der Öl- und Kohlekonzerne gezielt Zweifel gegen den Klimawandel, um die Politik davon abzubringen, Klimaschutz-Maßnahmen durchzusetzen. Das ist das Ergebnis eines Berichts der Umweltorganisation Greenpeace, der kürzlich den USA veröffentlicht wurde.

In der kleinen Geschichte des Zweifels, "Dealing in Doubt: The Climate Denial Industry and Climate Science", wird der Öl-Konzern ExxonMobil als einer der größten Strippenzieher eines weit gespannten Netzes der Skeptiker-Finanzierer ausgemacht: Seit 1998 hat das Unternehmen demnach Zweifel-Kampagnen bzw. deren Beteiligte mit mehr als 23 Millionen US-Dollar gefördert.

ExxonBR
ExxonMobile-Anlage in den USA. (Foto: UrbanPlanetBR/Wikipedia)

28 entsprechende Organisationen wurden finanziell unterstützt, darunter Think Tanks wie das Heartland Institute, das Cato Institute und das American Enterprise Institute (AEI), die in erster Reihe zu stehen pflegen, wenn es darum geht, wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel in Frage zu stellen. Und über diese Einrichtungen auch unter Klima"skeptikern" gern zitierte Namen wie Fred Singer, John Christy, Richard Lindzen, Sallie Baliunas, Tim Ball oder etwa Pat Michaels.

Klimawissenschaft im Visier der Skeptiker

Als Hauptziel des organisierten Zweifels macht der Bericht den Weltklimarat IPCC aus. Beginnend mit dem ersten IPCC-Bericht haben sich mit den wachsenden Erkenntnissen der Wissenschaft auch die Bemühungen verstärkt, diese in Frage zu stellen, analysiert Greenpeace. Bereits frühzeitig zielten diese auch im Detail gegen renommierte Klimaforscher und IPCC-Wissenschaftler, wie den damaligen IPCC-Vorsitzenden Bert Bolin. Einer von weiteren im Bericht weiteren genannten direkt angegriffenen Wissenschaftler ist Michael Mann, dem jüngst im von Klima"skeptikern" ausgeweideten "Climategate-Skandal" vorgeworfen wurde, Informationen zum Klimawandel manipuliert zu haben.

Computer-Hacker hatten interne E-Mails, unter anderem von Mann veröffentlicht, die von  Klima"skeptikern" als Beweis ausgelegt wurden, dass Daten zum Klimawandel gelöscht, verfälscht oder übertrieben wurden. Zusammen mit einem Detailfehler des Weltklimarats zur Prognose über das Schmelzen von Gletschern im Himalaya war daraus eine Vertrauenskrise der Klimawissenschaft geworden. Zu unrecht: Mann war erst kürzlich entlastet worden, in der vergangenen Woche war auch der ebenfalls betroffene Wissenschaftler Phil Jones von der Climate Research Unit (CRU) der University of East Anglia und weitere Kollegen von einem Forschungsausschuss des britischen Parlaments umfassend entlastet worden.

Alte Strategien der Tabakindustrie und neue virale Mechanismen

smoking_adGestern wie heute bedient sich die "Maschinerie des Zweifels" Strategien der Tabaklobby, die über Jahrezehnte gezielt versuchte, die schädlichen Folgen des Rauchens herunterzuspielen. Auch beim Streuen von Zweifel gegen den Klimawandel geht es vor allem darum, den Konsens der Wissenschaft über den Einfluss des Menschen auf die Erwärmung in Frage zu stellen. Heute komme jedoch ein neuer Aspekt dazu: Gegenwärtige Skepiker-Kampagnen sind demnach koordinierter, breiten sich viral über das Internet aus und sind weitaus immuner gegen rationale Argumente, heißt es in dem Greenpeace-Bericht.

Als Vorzeigebeispiel dieser zweiten "Skeptiker-Spezies" macht die Umweltorganisation etwa den bekannten britischen Rechtskonservativen Lord Christopher Monckton aus, der nicht von ExxonMobil oder anderen Konzernen finanziert werde, sondern als "Überzeugungstäter" agiere: Der ehemalige Berater Magaret Thatchers ist zwar kein Wissenschaftler, aber als meinungsstarker Klima"skeptiker" ein überaus gern zurate gezogener "Experte" von industriefinanzierten US-Think Tanks.

Gefragt ist Monckton auch in Deutschland: Nur Tage vor dem Weltklimagipfel in Kopenhagen im vergangenen Dezember sprach er auf einer "Internationalen Klimakonferenz" des Liberalen Instituts der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung. Mit auf dem Podium der Veranstaltung in Kooperation mit Klimaleugner-Organisationen wie dem "Europäische Institut für Klima und Energie e.V." (EIKE) aus Jena und dem konservativen Washingtoner Think Tank "Committee for a Constructive Tomorrow" (CFACT) saß auch Fred Singer, einer der Haupt-Einzelprotagonisten des Berichts "Dealing in Doubt".

Zwei unauffällig Brüder überbieten Öl-Giganten wie ExxonMobil bei der Förderung von Zweifler-Kampagnen um Längen

Nur wenige Tage nach Veröffentlichung des Reports legte Greenpeace mit dem Bericht "Koch Industries: Secretly Funding the Climate Denial Machine" nach und stellte einen noch größeren "Brocken" als ExxonMobil bloß: Das eher unbekannte Industrie-Konglomerat Koch Industries ist demnach nicht nur das zweitgrößte nicht börsennotierte Unternehmen der USA, sondern übertrifft auch den Öl-Giganten um Längen, wenn es um die Finanzierung von Kampagnen zur Diskreditierung von Klimawissenschaft und Klimapolitik geht.

wanted-for-crimes-against-the

Der Mischkonzern ist weltweit unter anderem an Öl-Raffinerien, Pipelines, der Düngemittel, Papier- und Zellstofffirmen beteiligt und hat nach Greenpeace-Recherchen zwischen 1997 und 2008 rund 50 Millionen US-Dollar an Skeptiker-Organisationen wie Americans for Prosperity fließen lassen. Geschickt bedienen sie sich dabei liberal und libertär klingender Scheinargument: Zweifel müssten doch erlaubt sein, und zuviel Staatsintervention - sowohl über Wissenschaftsförderung, als auch über Umweltvorschriften - sei schlecht, oder?

Über zahlreiche firmeneigene Stiftungen habe das von den Brüdern David und Charles Koch gefühte Unternehmen dabei nicht nur in der medialen Verbreitung des Skandals um die gehackten "Climategate"-Emails eine wesentliche Rolle gespielt oder fragliche Studien mitfinanziert - zuletzt etwa ein Werk über die "überbewertet Rolle" Windkraft in Dänemark. Auch im zähen Ringen um das US-Klimagesetz hat Koch Industrie seine Finger im Spiel: 35 Organisationen und 21 Abgeordnete haben offenbar direkt oder indirekt Mittel der Koch-Brüder erhalten.

Lesetipps (auf Englisch):
Der kanadische DeSmogBlog stellt seit Jahren organisierte Klima"skeptiker" bloß
Dessen Macher haben jüngst das Buch "Climate Cover-Up" veröffentlicht

 


Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Sonntag, 22. November 2009, 13:07 Uhr
Die Freiheit, den Klimawandel zu leugnen
thumb_liberalesinstitut_klimascre.jpgDrei Tage vor dem Kopenhagen-Gipfel soll in Berlin eine "Internationale Klimakonferenz" stattfinden. Einer der Veranstalter ist das "Liberale Institut" der FDP-nahen "Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit". Skeptikern und Leugnern der Erderwärmung wird die Veranstaltung ein Podium bieten - einige von ihnen stehen seit langem wegen Zuwendungen von US-Ölkonzernen wie Exxon in der Kritik.
Aus Berlin Toralf Staud [mehr...]
Donnerstag, 03. Februar 2011, 09:02 Uhr
Was "Klimaskeptiker" behaupten ...
... und was die Forschung sagt: In der Szene der Leugner und Bezweifler der klimawissenschaftlichen Erkenntnisse sind einige Aussagen besonders "beliebt" - einer genaueren Überprüfung aber hält keine Stand. Ein Überblick
Von Toralf Staud [mehr...]
Montag, 06. Dezember 2010, 14:02 Uhr
"Das ist einfach keine Wissenschaft"
warmingsceptics_merchandise.jpgDie sogenannten "Klimaskeptiker" fühlen sich auch in Deutschland im Aufwind. Mit der wissenschaftlichen Grundtugend der Skepsis habe das meist jedoch nichts zu tun, sagt Hartmut Graßl, einer der renommiertesten deutschen Klimaforscher Deutschlands. Interview von Toralf Staud [mehr...]
Montag, 11. Oktober 2010, 08:26 Uhr
FDP: Liberal gegenüber Klimaskeptikern
moncktonsinger.jpgDie Freiheit den Klimawandel zu leugnen: Die "Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit" holt sich die Klimaskeptiker ins Haus [mehr...]
Freitag, 02. Dezember 2011, 12:52 Uhr
Politik getarnt als Wissenschaftskritik
Am vergangenen Wochenende traf sich die deutsche "Klimaskeptiker"-Szene zu ihrer diesjährigen Konferenz in München. Man versuchte, wissenschaftlicher zu werden - doch das misslang fast durchgängig. Aus München Peter Hartmann [mehr...]
Mittwoch, 31. März 2010, 14:26 Uhr
"Climategate": Klimaforscher freigesprochen
philjones_querBritische Untersuchungskommission entkräftet Vorwürfe gegen Phil Jones. Bereits im Februar war US-Kollege Michael Mann entlastet worden [mehr...]
Montag, 31. Januar 2011, 12:36 Uhr
Aktivisten gehen gegen Koch in die Luft
Die Brüder Charles und David Koch fördern mit ihren Millionen Klimaskeptiker-Kampagnen in den USA [mehr...]
Dienstag, 15. März 2011, 11:42 Uhr
Brüderle hofiert Klimaskeptiker
Der ehemalige ZDF-Journalist und prominente Klimaskeptiker Günter Ederer stellt sein neues Buch vor - präsentiert von Wirtschaftsminister Brüderle [mehr...]
Freitag, 28. Januar 2011, 12:43 Uhr
Die Amnesie eines Klimaskeptikers
Wie Patrick Michaels einmal vergaß, wieviel Geld er aus der Ölindustrie bekam [mehr...]
Sonntag, 05. Dezember 2010, 13:40 Uhr
Die Angst vorm Klimaschutz
Menschengemachte Erderwärmung? Alles Quatsch! Die Gefahr der Zukunft ist die "Deindustrialisierung Deutschlands", heißt es auf einer Konferenz der Klima"skeptiker". Aus Berlin Felix Werdermann [mehr...]
Donnerstag, 16. Februar 2012, 11:26 Uhr
Die Finanzierung der Zweifel am Klimawandel
Interne Dokumente des konservativen Heartland-Instituts aus den USA zeigen auf, welche Strategien die Organisation verfolgt, um die Klimawissenschaften zu diskreditieren. Das Institut wirbt Spenden aus der Industrie ein und finanziert damit unter anderem Blogs und scheinbar neutrale Organisationen, die Zweifel am Klimawandel streuen sollen. Zu den Spendern gehören unter anderem Bayer, Microsoft und General Motors.
Von Hanno Böck  [mehr...]
Montag, 18. Juli 2011, 12:22 Uhr
Edenhofer verteidigt Weltklimarat
Vorwurf: Der IPCC verleiht Greenpeace zu viel Gewicht [mehr...]
Samstag, 31. März 2012, 18:49 Uhr
Klima"skeptiker" verlieren Sponsoren
Nach 20 Jahren beendet General Motors seine Unterstützung für den rechtsgerichteten, klima"skeptischen" Thinktank Heartland Institute. Selbst der größte Autobauer der Welt kann auf ein "grünes" Image nicht mehr verzichten.
Von Verena Kern [mehr...]
Donnerstag, 08. Juli 2010, 10:41 Uhr
Klimaforscher erneut entlastet
duerre_bolivien_jotNach dem Freispruch vom 1. Juli: Wissenschaftler erneut von Fälschungsvorwürfen freigesprochen. Dem Bericht zufolge besteht kein Zweifel an der Seriösität der Forscher [mehr...]
Freitag, 29. April 2011, 07:59 Uhr
Klimasünder Apple
Eine neue Greenpeace-Studie untersucht die Herkunft des Stroms von Google, Twitter, Microsoft & Co. Überraschendes Ergebnis: Der Konzern mit dem besten Image ist der größte Klimakiller. Und Google investiert zwar in Ökostrom, das belgische Rechenzentrum hängt aber zu mehr als 50 Prozent am Atomstrom. Von Martin Reeh [mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13


Werbung


Ressorts

Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


"Pegasos" macht sich an die Arbeit

Luftschiff erforscht Zusammenhänge zwischen Atmosphärenchemie und Klimawandel [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]