Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Das EU-Energiepaket - die Wette gilt!

Aus Brüssel Susanne Götze 

Mit den neuen Regeln des EU-Energiepaketes ist der Streit um die Entflechtung der europäischen Energiekonzerne vorerst einmal beendet. Nach langem Hin und Her haben sich die großen Staaten Frankreich und Deutschland - und an ihrer Seite die großen Energiekonzerne - schließlich mit ihrer Forderung nach einem Dritten Weg durchgesetzt.

Doch nur vorerst. Denn in internen Kreisen der Kommission denkt man nun schon an das nächste, das vierte Energiepaket. Und das soll sich abermals um die Frage des "unbundling" drehen.  Die EU-Kommission scheint also nur vorerst klein bei gegeben zu haben. Auch Berichterstatter und grüne EU-Parlamentarier sind skeptisch, dass die beschlossene Einigung wirklich ein Durchbruch bei der Liberalisierung des Binnenmarktes und der Herstellung von Diskriminierungsfreiheit bedeutet. 

report_planery.jpg
Eine volle Woche für das EU-Parlament: Abgestimmt wird unter anderem über die fünf Verordungen des Energiepaketes und über die Neufassung der Richtlinie zur Energieeffizienz von Gebäuden 

Der derzeitige Kompromiss, der aus fünf einzelnen Verordnungen besteht, gibt den Mitgliedsstaaten die Möglichkeit, zwischen drei Optionen zu wählen, um den Netzbetrieb von der Strom- und Gasversorgung und -erzeugung zu trennen (unbundling). Dies ist nötig, um die umfassende Marktmacht der großen Konzerne zu brechen und einen - wie es heißt - "wettbewerbsfähigen" EU-Binnenmarkt herzustellen. Die erste Option, die eigentumsrechtliche Entflechtung, hatten Deutschland und Frankreich entschieden abgelehnt, da es eine Quasi-Enteignung der großen Netzbetreiber - wie E.on, Vattenfall oder EnBW - bedeutet hätte.

Um das zu verhindern, wurden nun noch zwei andere Optionen eingeführt: Durch die ISO- und ITO-Optionen (ISO - Independent System Operator, ITO - Independent Transmission Operator) können die Energieversorger ihre Netze behalten. Bei der ISO-Option müssen die Konzerne ihren Netzbetrieb von einer unabhängigen, separaten Gesellschaft durchführen lassen - dem unabhängigen Netzbetreiber.

Die dritte Option wird voraussichtlich in Deutschland angewendet werden, da die Regierung sich lange für diese Option eingesetzt hat. Das ITO-Modell behält die herkömmliche integrierte Konzernstruktur von Netz, Erzeugung und Versorgung bei. Strengere Regeln - wie ein separates Aufsichtsorgan und Maßnahmen gegen diskriminierendes Verhalten - sollen aber dafür sorgen, dass die beiden Unternehmensteile in der Praxis unabhängig voneinander arbeiten. Inwiefern dieser dritte Weg aber mehr als eine "Mogelpackung" ist, muss sich erst noch erweisen. Immerhin sind die vorgesehenen Strafen beim Verstoß gegen die Unbundling-Vorschriften nicht gerade zimperlich: An die zehn Prozent seines Gewinnes muss der betreffende Versorger dann abdrücken. Das wäre bei E.on - der Konzern macht rund 9,9 Milliarden Euro Gewinn im Jahr  -  immerhin knapp eine Milliarde.

Die Liberalisierung des EU-Binnenmarktes soll nicht nur die großen Player in die Schranken weisen, sondern auch kleineren Anbietern - vor allem Ökostromanbietern - mehr Chancen einräumen. Diskriminierende Netzzugangsbedingungen sollen nach diesen Vorstellungen damit bald schon der Vergangenheit angehören.

Auch die Verbraucher sollen profitieren: Sie können nun viel schneller zu einem günstigeren oder umweltfreundlicheren Anbieter wechseln. Sie haben das Recht,  ihren Gas- oder Stromanbieter innerhalb von drei Wochen kostenlos zu wechseln. Der alte Versorger ist verpflichtet spätestens nach sechs Wochen eine Abschlussrechnung auszustellen. Endverbraucher sollen zudem verschiedene Entschädigungs- und Erstattungsregelungen nutzen können, wenn die vertraglich vereinbarte Leistungsqualität nicht eingehalten wird oder es zu ungenauen und verspäteten Abrechnungen kommt. Zudem sollen die Staaten Maßnahmen gegen "Energiearmut" ergreifen. Derzeit sind rund 125 Millionen Menschen mit Energie unterversorgt, da sie sich eine volle Versorgung nicht leisten können.

energie_parlament.jpg
Fraglich: Bietet das Energiepaket wirklich Chancen für einen fairen Markt und stärkt kleine Ökostromanbieter?

Die Grüne EU-Parlamentarierin Rebecca Harms glaubt allerdings nicht, dass das Energiepaket die gewünschten Effekte erreichen wird. Letztendlich hätten sich dann doch die Konzerne durchgesetzt und somit sei eine wirkliche Entflechtung von Netz und Betrieb und damit eine grundsätzlicher Bruch der absoluten Marktmacht der Konzerne nicht erreicht worden. Sie gehe eine "Wette" ein, dass es weder zu der gewünschten Transparenz noch zu einer wirklichen Preissenkung komme.

"Ich wette mit ihnen, dass wir bald wieder hier zusammensitzen und das Thema Entflechtung noch einmal von Grund auf neu diskutieren", so Harms in der EP-Debatte am Dienstagabend. Auch die Berichterstatterin Eluned Morgan meint, man habe die Einigungen zur Entflechtung nur "unter Vorbehalt" angenommen. Auch sie glaubt, dass die neuen Regelungen den Konzernen zu viele Schlupflöcher böten, um sich über die Verordnungen hinwegzusetzen. Andere MEPs hingegen plädierten dafür, die vorhandenen Instrumente nun so wirkungsvoll wie möglich zu nutzen.

Das Parlament will in dieser Woche zudem noch die Neufassung der Richtlinie zur Energieeffizienz von Gebäuden (2002) absegnen. Damit soll EU-weit die Energieeffizienz von Häusern verbessert werden. Ab 2019 sollen sogar alle neu zu bauenden Häuser in der EU so viel Energie erzeugen wie sie gleichzeitig verbrauchen - also "Netto-Nullenergiegebäude" sein. Diese Gebäude sind in dem Antrag als Gebäude definiert, "in dem der jährliche Primärenergieverbrauch aufgrund der sehr hohen Energieeffizienz des Gebäudes nicht die Energieerzeugung vor Ort aus erneuerbaren Energien übersteigt". Bei Gebäuden, die renoviert werden sollen, müssen die Staaten schon jetzt dafür sorgen, dass neue Gebäudeteile mindestens den bestehenden Anforderungen der Energieeffizienzbestimmungen entsprechen. Um Sanierungen und den Ersatz alter Techniken und veralteter Dämmmaterialien zu fördern, schlägt die neue Richtlinie die Senkung der Mehrwertsteuer auf Güter und Dienstleistungen zur Energieeinsparung vor.

Mit den Zielen und Maßnahmen will die EU den Energieverbrauch um fünf bis sechs Prozent und die CO2-Emissionen um bis zu fünf Prozent in der gesamten EU bis zum Jahr 2020 reduzieren.  In der EU werden insgesamt 40 Prozent der Primärenergie für die Versorgung von Gebäuden verwendet.

In Deutschland hingegen stocken gerade die Verhandlungen um ein nationales Energieeffizienzgesetz, dass im Rahmen des Klimapaketes umgesetzt werden soll. Derzeit gibt es in Deutschland zu Energieeffizienz in Gebäuden verschiedene Initiativen wie das neue Wärmegesetz oder das CO2-Gebäudesanierungsprogramm.

rue-d27arlon3.jpg
Zukunft heute: Das Netto-Null-Energie-Haus in Brüssel als leuchtendes Vorbild für Energieeffizienz und moderne Energietechnik. 

Brüssel ist seiner Zeit schon mal voraus: In  der Rue d`Arlon steht seit 2006 das "Renewable Energy House", das mit der modernsten Energieeffizienz-Technik ausgestattet ist und Erneuerbaren Energien beheizt und gekühlt wird. Der Altbau wurde mit den neuesten Dämmmethoden versehen und speist seine Energie aus Biomasse, Solarenergie und Erdwärme.

Fotos: EREC, Susanne Götze
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Werbung

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

Meinungen: Überraschung der Woche

Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Vattenfall: Einfach schlecht vorbereitet

Es gibt Werbekampagnen, die so schlecht sind, dass man sich fragt, wie sie jemals zustande kommen konnten. Ist die Agentur zu blöd? Wollen die Chefs, die die Kampagne abnehmen, ihre Firma bewußt schädigen? Ist das Produkt so miserabel, dass es[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13


Werbung


Ressorts

Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Nabucco schrumpft

Statt wie ursprünglich geplant 3.300 Kilometer könnte die Erdgasleitung nur 1.300 Kilometer lang werden [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


60 heißeste Jahre des Jahrtausends

Die letzten sechs Dekaden sind in der Region Australasien die wärmsten des vergangenen Jahrtausends gewesen, bilanzieren Wissenschaftler [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Die Radio-Aktivisten

Seit über 30 Jahren gab es in Japan keine solchen Demonstrationen: Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat auch das politische Bewusstsein der Bevölkerung geändert. Der Dokumentarfilm "Radioactivists" versucht die neue Anti-AKW-Bewegung zu verstehen.
Eine Rezension von Felix Werdermann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]