Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Bundestag kürzt Solarförderung

313 Bundestagsabgeordnete haben gegen 266 bei einer Enthaltung gestimmt: Ab 1. Juli sinken die Sonnenstromvergütungen. Zwar gibt es noch eine Initiative des Bundesrates. Aber auch die wird an der Kappungspolitik nichts mehr ändern.

Aus Berlin  NICK REIMER

Nach monatelangem Streit hat der Bundestag mit den Stimmen der Regierungsfraktionen am Donnerstag die Solarförderung gekappt. Die neu beschlossenen Tarife seien ein "Kompromiss, der mehr als schwer zu erreichen gewesen ist", erklärte Horst Meierhofer, Leiter der Arbeitsgruppe Energie der FDP-Fraktion im Bundestag gegenüber klimaretter.info. Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Joachim Pfeiffer erklärte: "Die heute beschlossene Novellierung des EEG kann nur ein erster Schritt auf dem Weg in Richtung einer stärker auf Marktintegration und Innovation ausgerichteten Förderung der erneuerbaren Energien insgesamt sein." 

solarmodule-lieberose-zeipelt

Dach- und Fassaden-Anlagen bekommen demnach ab 1. Juli 16 Prozent weniger Einspeisevergütung. Nimmt man die Degression zum Januar diesen Jahres dazu, müssen künftige Anlagenbetreiber ihren Sonnenstrom für 25 Prozent weniger Geld verkaufen, als Anlagenbesitzer, die ihre Anlage 2009 ans Netz brachten. Freianlagen auf Ackerflächen erhalten ab 1. Oktober 2010 überhaupt keine Förderung mehr. Ausnahmen räumt der Gesetzgeber jenen Projekten ein, für die bis zum 25. März ein Bebauungsplan vorlag - vorrausgesetzt, sie werden noch in diesem Jahr in Betrieb genommen. Freianlagen auf sogenannten Konversionsflächen - ehemalige industriell oder militärisch genutzte Böden - müssen weitere 11 Prozent Kürzung verkraften.

Angehoben wurde dagegen der Tarif für jene Sonnenstromproduzenten, die ihren Strom selbst verbrauchen - also nicht ins Netz einspeisen. Die genaue Höhe des Tarifes ist allerdings auch davon abhängig, welche zukünftigen Strompreise beim Strombezug zu Grunde gelegt werden.

Unter dem Deckmantel schöner Reden werde das weitere Wachstum der erneuerbaren Energien ausgebremst, kritisierte der bündnisgrüne Energieexperte Hans-Josef Fell in der Bundestagsdebatte: "Ihre Motivation ist klar: Sie wollen die Interessen der Atom- und Kohlewirtschaft bedienen."

Bundesumweltminister Norbert Röttgen verteidigte die Kürzung, weil sie die Fortentwicklung des Marktes spiegelten. Der CDU-Politiker nannte es "unsozial, dass alle Stromkunden dafür bezahlen, dass einige mit Investmentsfonds zweistellige Renditen erzielen". Die Überförderung müsse zurückgenommen werden. Aktuell liegt die Umlage pro Kilowattstunde bei etwa einem Cent. Nach Angaben der Bundesnetzagentur waren Ende 2009 in Deutschland Fotovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 9.800 Megawatt installiert.

FDP-Experte Meierhofer erklärte: "Alle Prognosen gehen von einem deutlichen Zubau in den nächsten Jahren aus". Der Bundesverband Solarwirtschaft rechnet nun tatsächlich im großen Umfang mit vorgezogenen Investitionen in Solarstromanlagen. Viele Bürger wollen sich noch die alten Förderkonditionen sichern. Der Verband befürchtet zudem Wettbewerbsnachteile für deutsche Hersteller.

thumb_firstsolar_KarlstadtLaudenb
Wird nicht mehr gefördert: Solaranlagen auf Ackerflächen. (Fotos: Zeipelt, firstsolar)

Einige Bundesländer hatten über den Bundesrat eine Initiative gestartet, mit der ein so drastisches Absenken der Tarife verhindert werden sollte. Allerdings ist der Bundesrat nicht zusimmungspflichtig beim EEG - was nichts anderes bedeutet, als das die Regierungsmehrheit die Initiative überstimmen wird.

Unterdessen will die Union die faktische Kürzung bei solarthermischen Anlagen doch noch zurücknehmen. "Es gibt den Willen der Fraktion", erklärte Unions-Vize Christian Ruck. Man könne in Deutschland nirgendwo soviel Kohlendioxid einsparen wie im Gebäudebereich, erläuterte Ruck. Das sogenannte Marktanreizprogramm musste am Montag eingestellt werden, weil Finanzminister Wolfgang Schäuble eine Haushaltssperre über die ursprünglich geplanten 115 Millionen Euro ausgesprochen hatte. Ruck erklärte, jeder Fördereuro führe zu acht Euro privaten Investitionen. Nach Experten-Berechnungen bringt das Projekt damit über die Mehrwertsteuer dem Staat etwa genausoviel Geld in die Kassen, wie das Förderprogramm  kostet.

 

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Montag, 14. November 2011, 09:10 Uhr
"Das hat mit Planwirtschaft nichts zu tun"
Holger Krawinkel war der Schrecken der Photovoltaik-Branche in der letzten Kürzungsdebatte zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz: ein Verbraucherschützer, der gegen die hohen Kosten des Solarstrom-Ausbaus kämpfte. Im klimaretter.info-Interview erklärt der Energieexperte der Verbraucherzentrale Bundesverband, warum Photovoltaik noch immer zu hoch vergütet wird, die große Zeit für Solaranlagen dennoch kommen wird und warum der weitere Ausbau der Erneuerbaren besser geplant werden muss.
Interview: Martin Reeh [mehr...]
Freitag, 28. Oktober 2011, 17:31 Uhr
15 Prozent weniger für Solaranlagen
Seit Oktober 2010 wurden 5.200 Megawatt Leistung neu installiert [mehr...]
Montag, 21. Februar 2011, 18:38 Uhr
Brüderle will Solarförderung abschaffen
Subventionen sollen "in einigen Jahren" überflüssig sein, sagt der Bundeswirtschaftsminister [mehr...]
Dienstag, 27. März 2012, 13:01 Uhr
Koalition einigt sich auf Solarkürzung
Die Solarvergütung sinkt nach den Regierungsplänen ab April um mindestens 30 Prozent. Zudem müssen die Betreiber von Dachkraftwerken künftig 20 Prozent des produzierten Stromes selbst verbrauchen - oder vermarkten. Immerhin ist mit der "Verordnungsermächtigung" die Möglichkeit der Regierung vom Tisch, das Parlament zu umgehen.
Von Eva Mahnke und Nick Reimer [mehr...]
Donnerstag, 09. Juni 2011, 08:31 Uhr
Nestle: "Schreiben Sie das lieber nicht"
Die grüne Bundestagsabgeordnete Ingrid Nestle über die Frage, warum man die Union besser nicht auf Kürzungsideen bei der Photovoltaik bringt, den Schweinsgalopp bei der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und billigere Varianten der Offshore-Wind-Förderung. Interview: Martin Reeh
[mehr...]
Donnerstag, 05. Mai 2011, 10:31 Uhr
Röttgen plant "Marktprämie" im EEG
Der Speicherausbau soll so gefördert werden. Vergütungen bei Offshore-Wind und Geothermie steigen, während sie bei Onshore-Wind und Biomasse sinken [mehr...]
Donnerstag, 02. Dezember 2010, 12:30 Uhr
Röttgen: Weitere Solarkürzungen möglich
Branche will Vorziehen der für 2012 geplanten Senkung der Fördersätze angeblich akzeptieren [mehr...]
Dienstag, 22. Februar 2011, 09:06 Uhr
Solarboom in Ontario
In der kanadischen Provinz hat sich die installierte Solarleistung im vergangenen Jahr verdreifacht. Immer mehr internationale Unternehmen siedeln sich in Kanada an - darunter auch deutsche Firmen.
Aus München Daniela Becker
[mehr...]
Freitag, 11. Mai 2012, 16:19 Uhr
Solarförderung: Jetzt wird vermittelt
Schwere Schlappe für Umweltminister Röttgen: Wenige Tage vor der Wahl in Nordrhein-Westfalen stimmt der Bundesrat mit deutlicher Mehrheit dafür, die Kürzungen der Solarförderung neu zu verhandeln. Der Ball liegt jetzt beim Vermittlungsausschuss.
Aus Berlin Hanno Böck [mehr...]
Mittwoch, 21. März 2012, 14:29 Uhr
Solarkürzung: Proteste und ein Gipfel
Der Umweltausschuss des Deutschen Bundestag berät die Kürzungspolitik der Bundesregierung, das Kampagnen-Netzwerk Campact protestiert vor dem Saal. Dabei spielt die Musik ganz woanders: Staatssekretäre aus Bund und Ländern versuchten im Bundesumweltministerium einen Kompromiss zu den Solar-Tarifen zu finden.
Aus Berlin Nick Reimer [mehr...]
Dienstag, 06. Juli 2010, 09:18 Uhr
Solarumlage wird später gekürzt
aleo_solarUmweltminister Röttgen nennt die Einigung "ein wichtiges Signal für Verbraucher, Investoren und Unternehmer", SPD und Grüne sprechen von einem "faulen Kompromiss": Im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat einigt man sich auf die geplante Kürzung der Solarumlage um 11 bis 16 Prozent in zwei Stufen
Von Sarah Messina [mehr...]
Dienstag, 20. Juli 2010, 11:38 Uhr
Sonnenstrom bleibt rentabel
bsw_solar_pv_sonnenblSolarstrom aus der Anlage auf dem eigenen Dach lohnt sich trotz der Kürzungen der Einspeisevergütung: Die Zeitschrift Finanztest errechnet Renditen um neun Prozent   [mehr...]
Montag, 14. Mai 2012, 08:11 Uhr
Sovello vor dem Aus
Nächste Pleite in der Solarwirtschaft steht bevor: Bitterfelder Konzern sucht Zuflucht in Kurzarbeit [mehr...]
Mittwoch, 23. Februar 2011, 19:03 Uhr
Wenn ein Minister zum Wetterfrosch wird
henner In Deutschland scheint die Sonne zu wenig, um Photovoltaik rentabel zu machen, meint Wirtschaftsminister Rainer Brüderle. Wieso holen wir uns dann nicht gleich Sonnenstrom aus der libyschen Wüste?   [mehr...]
Freitag, 15. Oktober 2010, 16:28 Uhr
Ökostrom-Umlage steigt auf 3,5 Cent
Netzbetreiber und Netzagentur geben die EEG-Umlage für 2011 bekannt. Über die Stromrechnung fördert ein deutscher Durchschnittshaushalt Erneuerbare Energien künftig mit monatlich vier Euro mehr als zuvor. Aus Freiburg Bernward Janzing [mehr...]

Werbung

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

Meinungen: Überraschung der Woche

Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Vattenfall: Einfach schlecht vorbereitet

Es gibt Werbekampagnen, die so schlecht sind, dass man sich fragt, wie sie jemals zustande kommen konnten. Ist die Agentur zu blöd? Wollen die Chefs, die die Kampagne abnehmen, ihre Firma bewußt schädigen? Ist das Produkt so miserabel, dass es[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13


Werbung


Ressorts

Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


Anti-Kohle-Camp in Schottland

Britische Klimaschützer mobilisieren gegen den Kohlebergbau in Douglas Valley [mehr...]
Wirtschaft


Nabucco schrumpft

Statt wie ursprünglich geplant 3.300 Kilometer könnte die Erdgasleitung nur 1.300 Kilometer lang werden [mehr...]
Mobilität


Deutscher Flugverkehr drastisch angestiegen

Seit 2000 hat sich die Zahl der Flugpassagiere in Deutschland um knapp 40 Prozent erhöht [mehr...]
Forschung


60 heißeste Jahre des Jahrtausends

Die letzten sechs Dekaden sind in der Region Australasien die wärmsten des vergangenen Jahrtausends gewesen, bilanzieren Wissenschaftler [mehr...]
Umwelt


Total: Gasleck ist jetzt dicht

Schon nach zwölf Stunden meldet der französische Konzern den Erfolg seiner Abdichtungsmaßnahmen in der Nordsee [mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Die Radio-Aktivisten

Seit über 30 Jahren gab es in Japan keine solchen Demonstrationen: Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat auch das politische Bewusstsein der Bevölkerung geändert. Der Dokumentarfilm "Radioactivists" versucht die neue Anti-AKW-Bewegung zu verstehen.
Eine Rezension von Felix Werdermann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]