Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Strompreisbremse, Fehlinvestitionen und schwarze Schafe

Immer wieder samstags: Unsere fünf Herausgeber erzählen im Wechsel, was in der vergangenen Woche wichtig für sie war. Heute: Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim unabhängigen Ökostrom-Anbieter Lichtblick.

Lückings Woche

Herr Lücking, am 16. April will Umweltminister Peter Altmaier sein Gesetz zur Strompreisbremse in den Bundestag einbringen. Dürfen wir uns freuen?

Gero Lücking: Es liegt ja noch gar kein Gesetzentwurf vor, sondern nur ein Papier mit Eckpunkten. Einige der Punkte sind sicher kompromissfähig, andere ohne eine konkrete Ausformulierung derzeit gar nicht beurteilbar. von diesen Eckpunkten sind andere indiskutabel und manche werden verfassungsrechtlich nicht funktionieren. Sie können mich also gern mal was Konkreteres fragen!

Konkret:Was schlagen Sie vor?

Bei den Absenkungen der EEG-Vergütungen für Neuanlagen wird man wahrscheinlich regional differenzieren müssen. Während Windkraftanlagen im Norden mit Repowering-Bonus sicherlich derzeit  überfördert sind, werden im Süden höhere Vergütungen gebraucht. Deshalb ist der Vorschlag, pauschal und überall zu kürzen, zu undifferenziert.

Der für unser Geschäftsmodell der ZuhauseKraftwerke unmittelbar wichtigste Punkt ist das Thema Eigenerzeugung und Selbstverbrauch. Dort heißt es in dem Papier: "Es wird eine Mindestumlage für alle Anlagen eingeführt. Ausgenommen sind Anlagen mit einer Leistung kleiner als 2 Megawatt sowie KWK-Anlagen."  Das ist ein wichtiges politisches Signal mit großer Reichweite: wenn CDU und FDP, die in diesem Punkt als die größten Wackelkandidaten angesehen werden müssen, zum Auftakt der politischen Debatte Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen explizit von einer Änderung dieser Regelung ausnehmen, ist die Hoffnung berechtigt, dass die bestehende Regelung, die die Wirtschaftlichkeit von KWK-Anlagen insgesamt maßgeblich beeinflusst, auch in Zukunft so bleiben wird. Denn SPD und Grüne sind in dem Punkt eindeutig. Sie wollen an der bestehenden Regelung nichts ändern.

Insgesamt ist das Papier ein Kurieren am Symptom. Der große Wurf ist es nicht. Die dringend notwendige Marktreform, die EEG-Anlagen schrittweise in den Markt integriert, ohne den weiteren Ausbau abzuwürgen, ist es nicht. Da werden wir wohl auf die Zeit nach der Bundestagswahl warten müssen.

In Stade demonstrierte in dieser Woche ein Bündnis gegen das geplante Kohlekraftwerk des Chemieriesen Dow. Gleichzeitig wurde bekannt, dass in diesem Jahr so viele Kohlekraftwerke wie seit der Wende nicht mehr ans Netz gehen sollen – mit einer Leistung von 5.300 Megawatt. Macht die Energiewende eine Pause?

Kohlekraftwerke, die dieses Jahr ans Netz gehen sollten, werden kein Geld verdienen. Die Erlöse aus den Strompreisen geben das derzeit nicht her. Die wirtschaftliche Lage ist so dramatisch, dass diese Kraftwerke weder ihre Kapital- noch die laufenden Kosten für Brennstoffe, CO2-Zertifikate, Personal, Wartung et cetera verdienen werden. Insofern bleibt abzuwarten, was aus den Ankündigungen wirklich wird. Betriebswirtschaftlich macht eine Inbetriebnahme dieser neu gebauten Kraftwerke keinen Sinn.

Eine Meldung in dieser Woche lautete: Naturschützer klagen gegen Bürgerwindpark. Es geht um zweifelhafte Drücker-Methoden: Nicht einmal die Naturschützer wollen noch die Klima- und Energiewende?

Eine Aussage, dass nicht einmal Naturschützer die Energiewende wollen, würde ich so pauschal nicht teilen. Dass es lokal immer wieder Konflikte zwischen Natur- und Landschaftsschutz einerseits und der Umsetzung von "Groß"projekten andererseits gibt, ist bekannt. Das trifft inzwischen auch Projekte, die gefühlt inhaltlich nah an dem liegen, was Naturschützer eigentlich auch unterstützen müssten.

Wenn dann aber – und das verstehe ich unter Drücker-Methoden – Beteiligungen an Bürgerwindparks mit unlauteren Methoden vertrieben werden, wird offensichtlich, dass es sich nicht um "Bürger"windparks handelt, sondern um Investments, Beteiligungsmodelle und Anlageobjekte, die mit aller Macht unters Volk gebracht werden müssen.

Drücker-Methoden kennen wir aus dem Versicherungs-, Geld- und Finanzanlagegeschäft. Wenn sich diese Investoren jetzt auf Beteiligungen an Windparks, Biomasseanlagen und so weiter stürzen und glauben, sie können mit den gleichen Methoden Vertrieb im Sinne der Energiewende machen, diskredetieren sie natürlich eine ganze Branche und die Energiewende insgesamt. Die schwarzen Schafe müssen also aussortiert werden. Lokale Naturschützer haben es so natürlich doppelt leicht. Es hilft aber alles nichts: Mit den Argumenten der Naturschützer muss man sich – so oder so – konstruktiv und offen auseinandersetzen.

Der Treibhausgasausstoß in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 1,6 Prozent gestiegen. Die Meldung hat nicht gerade einen Aufschrei in der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit ausgelöst. Warum nicht?

1,6 Prozent sind erstens wenig. Das klingt nach einer zu erwartenden und tolerablen Bandbreite. Punktlandungen sind immer schwer – und bei einem solch komplexen Thema allemal. Zweitens wurde der gestiegene CO2-Ausstoß auch dadurch relativiert, dass Deutschland trotz der leichten Steigerung die Kyoto-Ziele erreicht beziehungsweise übererfüllt hat. Im Ergebnis stimmt es also. Die eingetretene Steigerung zeigt, wie sensibel die Steuerung der Emissionen insgesamt ist und wie schnell sich ein erfolgreich eingeschlagener Trend auch ins Gegenteil verkehren kann. Insofern ist es unerlässlich, an dem Thema eng dran zu bleiben und in den Anstrengungen, die klimarelevanten Emissionen zu senken, nicht nachzulassen.

Insgesamt aus der Summe der Meldungen einen Trend gegen die Energiewende erkennen zu wollen, ist aus meiner Sicht derzeit nicht richtig. Die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter den Zielsetzungen der Energiewende. Die derzeitige politische Mode, die Energiewende auf eine reine Kostenfrage zu reduzieren, ist allerdings gefährlich. Das betrifft sowohl die Diskussion um die Höhe der Strompreise als auch die Frage nach den Gesamtkosten der Energiewende. Die von Minister Altmaier in die Diskussion geworfene Zahl von einer Billion Euro ist unseriös und kontraproduktiv. Die Zahl ist nicht nachvollziehbar. Zudem ist sie ohne Aussage, da Kosten immer ein Ertrag und ein Nutzen gegenübergestellt werden muss. Da der Minister das nicht getan hat, will er offenbar nur Angst schüren. Kann das sein Interesse sein? Ich meine, nein.

Und was war Ihre Überraschung der Woche?

Dem Klimawandel zum Trotz: wir hatten einen sehr kalten Februar. Der vergangene Monat war um rund 1,7 Grad Celsius deutlich kälter als das Mittel der vergangenen 30 Jahre. 

Fragen: Nick Reimer


comments powered by Disqus

Das könnte Sie auch interessieren:

Samstag, 19. Januar 2013, 10:57 Uhr
Altmaiers Club, Strompreise und der Lernbedarf der Energiewirtschaft
Kalenderwoche 3: Der von Umweltminister Altmaier initiierte "Club der Energiewendestaaten" ist eine gute und wichtige Idee. Und sie hilft dem Minister selbst, sagt Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info [mehr...]
Samstag, 01. September 2012, 07:01 Uhr
Arbeitsplätze, alte Denke und allzu einfache Politik
Kalenderwoche 35: Die Einführung der Marktprämie im EEG zu Beginn des Jahres war eine richtige und unternehmerische Entscheidung des Bundesregierung. Dass sie diese nun zusammenkürzt, ist alles andere als das, meint Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Herausgeber von klimaretter.info. [mehr...]
Mittwoch, 26. März 2014, 16:51 Uhr
Kein Anreiz für flexible Kraftwerke
BildZwei Jahre lang wurden in Hamburg flexible und "intelligente" Blockheizkaftwerke erprobt [mehr...]
Samstag, 20. April 2013, 07:18 Uhr
Ruinöse Preise, die Kohlelobby und Merkels Scheinheiligkeit
FotoKalenderwoche 16: Die Entscheidung des Europaparlaments gegen eine – ohnehin viel zu kleine – Reform des Emissionshandels ist vor allem für die deutsche Energiewende ein schwerer Schlag, sagt Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Herausgeber von klimaretter.info [mehr...]
Samstag, 23. März 2013, 10:44 Uhr
Strompreisangst, Röslers Blockade und die dienende Funktion der Netze
Kalenderwoche 12: Die Minister Altmaier und Rösler haben die Diskussion um die Energiewende auf zwei Themen reduziert: Versorgungssicherheit und Strompreise. Das ist kein Konzept, sondern Populismus. Doch das Kalkül wird nicht aufgehen, sagt Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Herausgeber von klimaretter.info [mehr...]
Samstag, 09. Juli 2011, 14:47 Uhr
Ungebetenen Stromtrassen und Stromlücken
Kalenderwoche 26: Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim unabhängigen Ökostrom-Anbieter Lichtblick, will lieber erstmal prüfen, inwiefern man mit einem gezielten Aufbau einer dezentralen Erzeugung tausende Kilometer neue Stromtrassen verhindern kann. Außerdem wurde er diese Woche von Eon überrascht - aber eigentlich nicht wirklich. [mehr...]
Mittwoch, 30. April 2014, 09:38 Uhr
"Kein neues Subventionsfass aufmachen"
BildDer Ökostromanbieter Lichtblick bekommt auf seinem angestammten Territorium neuerdings Konkurrenz von Energiekonzernen. Im klimaretter.info-Interview erklärt Lichtblick-Sprecher Ralph Kampwirth, was EnBW und den Ökostromanbieter verbindet und warum ein Kapazitätsmarkt nicht die Fehlentscheidungen der Konzerne ausbügeln darf.
Interview: Benjamin von Brackel [mehr...]
Mittwoch, 28. Mai 2014, 14:48 Uhr
"VW wollte von uns immer mehr"
BildDer Ökostromanbieter Lichtblick beendet seine Kooperation mit VW und verliert damit einen wichtigen Stützpfeiler für die Zukunft – seine "Zuhause-Kraftwerke". Im klimaretter.info-Interview erklärt Lichtblick-Sprecher Ralph Kampwirth, was das für die Zukunft des Unternehmens heißt, aber auch für die Besitzer der von VW gelieferten Blockheizkraftwerke.
Interview: Benjamin von Brackel [mehr...]
Donnerstag, 14. Februar 2013, 10:49 Uhr
Auf der Suche nach der EEG-Zukunft
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist ein Erfolgsmodell. Doch je besser es wirkt, desto mehr machen sich seine Geburtsfehler bemerkbar und bedrohen das ganze Modell. Wie also kann, wie muss die überfällige EEG-Reform aussehen? Auf Einladung des Think-Tanks "Agora Energiewende" diskutierten in Berlin fünf Praktiker und Wissenschaftler die Frage "Evolution oder Systemwechsel?" Nun ja: Sie legten fünf verschiedene Vorschläge vor
Aus Berlin Susanne Ehlerding  [mehr...]
Montag, 28. Oktober 2013, 16:49 Uhr
Das Ende der Nachtspeicheröfen
BildGreenpeace legt ein Modell zur Versorgungssicherheit der Energiewende vor: Statt auf einen teuren Reservekraftwerkspark zu setzen, sollten moderne Brennwertkessel und der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung stimuliert werden.
Von Lea Meister [mehr...]
Samstag, 12. Mai 2012, 06:38 Uhr
Der Hamburger SPD-Senat im Bett mit Vattenfall
Kalenderwoche 19: Die Hamburger Bürgerschaft hat der Übernahme des Stromnetzes zu 25 Prozent zugestimmt. Dieser Deal dient vor allem Vattenfall, findet Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Herausgeber von klimaretter.info.
[mehr...]
Donnerstag, 21. März 2013, 13:20 Uhr
EEG 2.0: "Die Zukunft ist dezentral"
Der CSU-Umweltpolitiker Josef Göppel sieht in der aktuellen Strompreis-Debatte eine "gezielte Kampagne, um die Energiewende madig zu machen". Auch von Altmaiers Billionen-Rechnung hält er nichts. Göppel plädiert für sozial verträgliche Strompreise. Nur eine dezentrale Energiewende hat für ihn eine Chance. Die Konzerne müssten von ihrem Alleinvertretungsanspruch abgehen. Teil 8 der klimaretter.info-Debatte zur Reform des EEG [mehr...]
Freitag, 12. April 2013, 10:22 Uhr
EEG 2.0: Pflicht zur Direktvermarktung
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz hat die Netzbetreiber in eine Rolle gedrängt, für die ihnen die Kompetenzen fehlen. Um die Vermarktung des erzeugten Ökostroms sollten sich in einem EEG 2.0 wieder die Anlagenbetreiber oder von ihnen beauftragte Dienstleister kümmern, schlägt Lichtblick-Manager Gero Lücking vor. Diese Direktvermarktung würde höhere Erlöse bringen als die Strombörse, so könnte die EEG-Umlage sinken. Teil 9 der klimaretter.info-Debatte zur Reform des EEG [mehr...]
Montag, 07. November 2011, 12:55 Uhr
Energiewende: Hausaufgaben bis 2030
Ein Bericht der European Climate Foundation fordert mehr Erneuerbare, mehr Netze und mehr Gaskraftwerke [mehr...]
Dienstag, 19. Juni 2012, 10:15 Uhr
Energiewende: Stiftungen sind gefordert
Wuppertal Institut und Ecologic Institut analysieren, wie Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen die Transformation zur klimagerechten Gesellschaft unterstützen könnten [mehr...]

Werbung

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Kein EU-Geld für neue AKWs!

Gegen EU-Subventionen für ein neues britisches Atomkraftwerk senden die Elektrizitätswerke Schönau eine offizielle Beschwerde an die Europäische Kommission. Mit einer Kampagne ruft der Ökostromanbieter aus dem Schwarzwald nun zur Unterstützung auf. Im Internet kann sich jeder der Beschwerde anschließen. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Zurzeit finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Lima ermöglicht. [mehr...]

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Klimawandel prägt Profil der TerraTec 2015
BildDie Herausforderungen des Klimawandels prägen die am 27. Januar beginnende Traditions-Messe TerraTec in Leipzig. Die regionale Anpassung zum Beispiel an extreme Wetterereignisse ist eines der drei Leittthemen der Messe. [mehr...]

Werbung


Neues vom Kooperationspartner
Erneuerbare als Urlaubsattraktion
BildWer einen Urlaub bucht, wünscht sich meist naturnahe Erholung in reizvoller Landschaft. Bürgermeister und Tourismusmanager fürchten deshalb, Windkraft-, Solar- und Biogasanlagen könnten Urlaubsgäste abschrecken. Aktuelle Umfragen zeigen jedoch: Erneuerbare-Energie-Anlagen haben ein positives Image und fügen sich sinnvoll in Tourismuskonzepte ein. Immer mehr deutsche Urlaubsregionen vermarkten ihre Erneuerbaren-Projekte als Reiseziele. So bietet die Stadt Schmallenberg im Sauerland eine Radroute, die über das ganze Spektrum der regenerativen Energien informiert. [mehr...]

Maxatomstrom: Maximale Atom-Propaganda

Wenn das Thema nicht so ernst wäre, könnte man schallend lachen. Und zugegeben, wir hielten die Website auf den ersten Blick für eine Persiflage. Doch offenbar ist es ein reales Angebot, was ein paar Augsburger sich da ausgedacht haben: Sie[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014
 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Weltgrößtes Biogas-Treffen in Bremen
Bild"Innovation statt Krise" ist das Motto für die "Biogas – 24. Internationale Jahrestagung und Fachmesse". Das weltgrößte internationale Biogastreffen findet vom 27. bis 29. Januar auf dem Messegelände Bremen statt. [mehr...]

Klimakonferenz-Specials

Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien


Werbung


Ressorts

Energie

Bild
USA und Indien wollen Energiekooperation

Die USA wollen das zweitgrößte asiatische Land bei erneuerbaren Energien, aber auch bei der Atomkraft unterstützen [mehr...]
Protest

Bild
Schmähpreis an Chevron

Der Ölkonzern bekommt in Davos den letzten "Public Eye Award" als verantwortungslosestes Unternehmen verliehen [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Ex-Dena-Chef geht zu Getec

Stephan Kohler, bisher Geschäftsführer der Deutschen Energieagentur, hat eine neue Aufgabe beim Magdeburger Energiedienstleister [mehr...]
Mobilität

Bild
Deutsche Pkw-Emissionen sinken kaum

Mehr Geländewagen und wenig Fortschritt in der Mittelklasse lassen CO2-Ausstoß bei Neuzulassungen stagnieren [mehr...]
Forschung

Bild
Amtlich: Österreich geht der Schnee aus

"Snowpat"-Projekt der Universität Innsbruck zeigt Gefahr für Tourismus und Wasserkraft [mehr...]
Wohnen

Bild
"Schlüsselbranche" für den Klimaschutz

Bundesbauministerin Hendricks kündigt 200 Millionen Euro mehr für CO2-Gebäudesanierungsprogramm an [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Keine Panik, aber Aufklärung

Das Atomkraftwerk Brunsbüttel verliert die Betriebs­genehmigung als Zwischenlager. Die Risiken für einen möglichen Terroranschlag seien fehlerhaft ermittelt worden, heißt es in der Begründung. Die Lager sollten nun auf ihre Sicherheit genau untersucht und gegebenenfalls nachgerüstet werden. Deutschland muss sein Atom-Problem endlich in den Griff bekommen.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Elektroautos sind "Trojaner"

Der Elektroantrieb ist nicht die Antwort auf alle Verkehrsprobleme, das muss er auch nicht sein. Wichtig ist die Elektromobilität aber als Leitbegriff zum Einstieg in eine neue Verkehrswelt. Fundmentalkritik reduziert Elektromobilität auf Energiebilanz und Antriebstechnik. Damit verkennt sie die Macht der Idee und nimmt den Schwung aus einer hilfreichen Entwicklung.
Ein Standpunkt von Christian Scherf, InnoZ
[mehr...]
Rezension

Bild
Schöne grüne Welt

Das "Green Me"-Festival soll so etwas wie eine "grüne Berlinale" sein. Ein alternatives Filmfestival, bei dem die Rettung des Planeten im Vordergrund steht. Daraus geworden ist der endgültige Beweis, dass "öko" im Mainstream angekommen ist.
Eine Festivalkritik von Susanne Schwarz
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Checkliste für Weltenretter!

Juchuu, ich bin ein Ökochampion! Ich habe eine Nachhaltigkeits-Checkliste abgearbeitet: Was der Einzelne tun kann, um die Welt zu retten. Und siehe da, 20 von 25 Punkten erfülle ich bereits. Doch leider ist die Chance für ein "ökosoziales Wirtschaftswunder" auch bei Beherzigung aller 25 Punkte nicht besonders groß.
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
"Wilder" Wahlkampf, nukleare Schwarzbauten und fossile Tagträume

Kalenderwoche 4: Die Brunsbüttel-Entscheidung des Bundes­verwaltungs­gerichts ist ein weiterer Meilenstein für die Anti-AKW-Bewegung, sagt Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. Aber nicht nur Brunsbüttel fehlte die richtige Genehmigung, auch andere AKW sind eigentlich illegal. [mehr...]