Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Strompreisbremse, Fehlinvestitionen und schwarze Schafe

Immer wieder samstags: Unsere fünf Herausgeber erzählen im Wechsel, was in der vergangenen Woche wichtig für sie war. Heute: Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim unabhängigen Ökostrom-Anbieter Lichtblick.

Lückings Woche

Herr Lücking, am 16. April will Umweltminister Peter Altmaier sein Gesetz zur Strompreisbremse in den Bundestag einbringen. Dürfen wir uns freuen?

Gero Lücking: Es liegt ja noch gar kein Gesetzentwurf vor, sondern nur ein Papier mit Eckpunkten. Einige der Punkte sind sicher kompromissfähig, andere ohne eine konkrete Ausformulierung derzeit gar nicht beurteilbar. von diesen Eckpunkten sind andere indiskutabel und manche werden verfassungsrechtlich nicht funktionieren. Sie können mich also gern mal was Konkreteres fragen!

Konkret:Was schlagen Sie vor?

Bei den Absenkungen der EEG-Vergütungen für Neuanlagen wird man wahrscheinlich regional differenzieren müssen. Während Windkraftanlagen im Norden mit Repowering-Bonus sicherlich derzeit  überfördert sind, werden im Süden höhere Vergütungen gebraucht. Deshalb ist der Vorschlag, pauschal und überall zu kürzen, zu undifferenziert.

Der für unser Geschäftsmodell der ZuhauseKraftwerke unmittelbar wichtigste Punkt ist das Thema Eigenerzeugung und Selbstverbrauch. Dort heißt es in dem Papier: "Es wird eine Mindestumlage für alle Anlagen eingeführt. Ausgenommen sind Anlagen mit einer Leistung kleiner als 2 Megawatt sowie KWK-Anlagen."  Das ist ein wichtiges politisches Signal mit großer Reichweite: wenn CDU und FDP, die in diesem Punkt als die größten Wackelkandidaten angesehen werden müssen, zum Auftakt der politischen Debatte Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen explizit von einer Änderung dieser Regelung ausnehmen, ist die Hoffnung berechtigt, dass die bestehende Regelung, die die Wirtschaftlichkeit von KWK-Anlagen insgesamt maßgeblich beeinflusst, auch in Zukunft so bleiben wird. Denn SPD und Grüne sind in dem Punkt eindeutig. Sie wollen an der bestehenden Regelung nichts ändern.

Insgesamt ist das Papier ein Kurieren am Symptom. Der große Wurf ist es nicht. Die dringend notwendige Marktreform, die EEG-Anlagen schrittweise in den Markt integriert, ohne den weiteren Ausbau abzuwürgen, ist es nicht. Da werden wir wohl auf die Zeit nach der Bundestagswahl warten müssen.

In Stade demonstrierte in dieser Woche ein Bündnis gegen das geplante Kohlekraftwerk des Chemieriesen Dow. Gleichzeitig wurde bekannt, dass in diesem Jahr so viele Kohlekraftwerke wie seit der Wende nicht mehr ans Netz gehen sollen – mit einer Leistung von 5.300 Megawatt. Macht die Energiewende eine Pause?

Kohlekraftwerke, die dieses Jahr ans Netz gehen sollten, werden kein Geld verdienen. Die Erlöse aus den Strompreisen geben das derzeit nicht her. Die wirtschaftliche Lage ist so dramatisch, dass diese Kraftwerke weder ihre Kapital- noch die laufenden Kosten für Brennstoffe, CO2-Zertifikate, Personal, Wartung et cetera verdienen werden. Insofern bleibt abzuwarten, was aus den Ankündigungen wirklich wird. Betriebswirtschaftlich macht eine Inbetriebnahme dieser neu gebauten Kraftwerke keinen Sinn.

Eine Meldung in dieser Woche lautete: Naturschützer klagen gegen Bürgerwindpark. Es geht um zweifelhafte Drücker-Methoden: Nicht einmal die Naturschützer wollen noch die Klima- und Energiewende?

Eine Aussage, dass nicht einmal Naturschützer die Energiewende wollen, würde ich so pauschal nicht teilen. Dass es lokal immer wieder Konflikte zwischen Natur- und Landschaftsschutz einerseits und der Umsetzung von "Groß"projekten andererseits gibt, ist bekannt. Das trifft inzwischen auch Projekte, die gefühlt inhaltlich nah an dem liegen, was Naturschützer eigentlich auch unterstützen müssten.

Wenn dann aber – und das verstehe ich unter Drücker-Methoden – Beteiligungen an Bürgerwindparks mit unlauteren Methoden vertrieben werden, wird offensichtlich, dass es sich nicht um "Bürger"windparks handelt, sondern um Investments, Beteiligungsmodelle und Anlageobjekte, die mit aller Macht unters Volk gebracht werden müssen.

Drücker-Methoden kennen wir aus dem Versicherungs-, Geld- und Finanzanlagegeschäft. Wenn sich diese Investoren jetzt auf Beteiligungen an Windparks, Biomasseanlagen und so weiter stürzen und glauben, sie können mit den gleichen Methoden Vertrieb im Sinne der Energiewende machen, diskredetieren sie natürlich eine ganze Branche und die Energiewende insgesamt. Die schwarzen Schafe müssen also aussortiert werden. Lokale Naturschützer haben es so natürlich doppelt leicht. Es hilft aber alles nichts: Mit den Argumenten der Naturschützer muss man sich – so oder so – konstruktiv und offen auseinandersetzen.

Der Treibhausgasausstoß in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 1,6 Prozent gestiegen. Die Meldung hat nicht gerade einen Aufschrei in der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit ausgelöst. Warum nicht?

1,6 Prozent sind erstens wenig. Das klingt nach einer zu erwartenden und tolerablen Bandbreite. Punktlandungen sind immer schwer – und bei einem solch komplexen Thema allemal. Zweitens wurde der gestiegene CO2-Ausstoß auch dadurch relativiert, dass Deutschland trotz der leichten Steigerung die Kyoto-Ziele erreicht beziehungsweise übererfüllt hat. Im Ergebnis stimmt es also. Die eingetretene Steigerung zeigt, wie sensibel die Steuerung der Emissionen insgesamt ist und wie schnell sich ein erfolgreich eingeschlagener Trend auch ins Gegenteil verkehren kann. Insofern ist es unerlässlich, an dem Thema eng dran zu bleiben und in den Anstrengungen, die klimarelevanten Emissionen zu senken, nicht nachzulassen.

Insgesamt aus der Summe der Meldungen einen Trend gegen die Energiewende erkennen zu wollen, ist aus meiner Sicht derzeit nicht richtig. Die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter den Zielsetzungen der Energiewende. Die derzeitige politische Mode, die Energiewende auf eine reine Kostenfrage zu reduzieren, ist allerdings gefährlich. Das betrifft sowohl die Diskussion um die Höhe der Strompreise als auch die Frage nach den Gesamtkosten der Energiewende. Die von Minister Altmaier in die Diskussion geworfene Zahl von einer Billion Euro ist unseriös und kontraproduktiv. Die Zahl ist nicht nachvollziehbar. Zudem ist sie ohne Aussage, da Kosten immer ein Ertrag und ein Nutzen gegenübergestellt werden muss. Da der Minister das nicht getan hat, will er offenbar nur Angst schüren. Kann das sein Interesse sein? Ich meine, nein.

Und was war Ihre Überraschung der Woche?

Dem Klimawandel zum Trotz: wir hatten einen sehr kalten Februar. Der vergangene Monat war um rund 1,7 Grad Celsius deutlich kälter als das Mittel der vergangenen 30 Jahre. 

Fragen: Nick Reimer


comments powered by Disqus

Das könnte Sie auch interessieren:

Samstag, 19. Januar 2013, 11:57 Uhr
Altmaiers Club, Strompreise und der Lernbedarf der Energiewirtschaft
Kalenderwoche 3: Der von Umweltminister Altmaier initiierte "Club der Energiewendestaaten" ist eine gute und wichtige Idee. Und sie hilft dem Minister selbst, sagt Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info [mehr...]
Samstag, 01. September 2012, 08:01 Uhr
Arbeitsplätze, alte Denke und allzu einfache Politik
Kalenderwoche 35: Die Einführung der Marktprämie im EEG zu Beginn des Jahres war eine richtige und unternehmerische Entscheidung des Bundesregierung. Dass sie diese nun zusammenkürzt, ist alles andere als das, meint Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Herausgeber von klimaretter.info. [mehr...]
Mittwoch, 26. März 2014, 17:51 Uhr
Kein Anreiz für flexible Kraftwerke
BildZwei Jahre lang wurden in Hamburg flexible und "intelligente" Blockheizkaftwerke erprobt [mehr...]
Samstag, 20. April 2013, 08:18 Uhr
Ruinöse Preise, die Kohlelobby und Merkels Scheinheiligkeit
FotoKalenderwoche 16: Die Entscheidung des Europaparlaments gegen eine – ohnehin viel zu kleine – Reform des Emissionshandels ist vor allem für die deutsche Energiewende ein schwerer Schlag, sagt Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Herausgeber von klimaretter.info [mehr...]
Samstag, 23. März 2013, 11:44 Uhr
Strompreisangst, Röslers Blockade und die dienende Funktion der Netze
Kalenderwoche 12: Die Minister Altmaier und Rösler haben die Diskussion um die Energiewende auf zwei Themen reduziert: Versorgungssicherheit und Strompreise. Das ist kein Konzept, sondern Populismus. Doch das Kalkül wird nicht aufgehen, sagt Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Herausgeber von klimaretter.info [mehr...]
Samstag, 09. Juli 2011, 15:47 Uhr
Ungebetenen Stromtrassen und Stromlücken
Kalenderwoche 26: Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim unabhängigen Ökostrom-Anbieter Lichtblick, will lieber erstmal prüfen, inwiefern man mit einem gezielten Aufbau einer dezentralen Erzeugung tausende Kilometer neue Stromtrassen verhindern kann. Außerdem wurde er diese Woche von Eon überrascht - aber eigentlich nicht wirklich. [mehr...]
Mittwoch, 30. April 2014, 10:38 Uhr
"Kein neues Subventionsfass aufmachen"
BildDer Ökostromanbieter Lichtblick bekommt auf seinem angestammten Territorium neuerdings Konkurrenz von Energiekonzernen. Im klimaretter.info-Interview erklärt Lichtblick-Sprecher Ralph Kampwirth, was EnBW und den Ökostromanbieter verbindet und warum ein Kapazitätsmarkt nicht die Fehlentscheidungen der Konzerne ausbügeln darf.
Interview: Benjamin von Brackel [mehr...]
Mittwoch, 28. Mai 2014, 15:48 Uhr
"VW wollte von uns immer mehr"
BildDer Ökostromanbieter Lichtblick beendet seine Kooperation mit VW und verliert damit einen wichtigen Stützpfeiler für die Zukunft – seine "Zuhause-Kraftwerke". Im klimaretter.info-Interview erklärt Lichtblick-Sprecher Ralph Kampwirth, was das für die Zukunft des Unternehmens heißt, aber auch für die Besitzer der von VW gelieferten Blockheizkraftwerke.
Interview: Benjamin von Brackel [mehr...]
Donnerstag, 14. Februar 2013, 11:49 Uhr
Auf der Suche nach der EEG-Zukunft
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist ein Erfolgsmodell. Doch je besser es wirkt, desto mehr machen sich seine Geburtsfehler bemerkbar und bedrohen das ganze Modell. Wie also kann, wie muss die überfällige EEG-Reform aussehen? Auf Einladung des Think-Tanks "Agora Energiewende" diskutierten in Berlin fünf Praktiker und Wissenschaftler die Frage "Evolution oder Systemwechsel?" Nun ja: Sie legten fünf verschiedene Vorschläge vor
Aus Berlin Susanne Ehlerding  [mehr...]
Montag, 28. Oktober 2013, 17:49 Uhr
Das Ende der Nachtspeicheröfen
BildGreenpeace legt ein Modell zur Versorgungssicherheit der Energiewende vor: Statt auf einen teuren Reservekraftwerkspark zu setzen, sollten moderne Brennwertkessel und der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung stimuliert werden.
Von Lea Meister [mehr...]
Samstag, 12. Mai 2012, 07:38 Uhr
Der Hamburger SPD-Senat im Bett mit Vattenfall
Kalenderwoche 19: Die Hamburger Bürgerschaft hat der Übernahme des Stromnetzes zu 25 Prozent zugestimmt. Dieser Deal dient vor allem Vattenfall, findet Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Herausgeber von klimaretter.info.
[mehr...]
Donnerstag, 21. März 2013, 14:20 Uhr
EEG 2.0: "Die Zukunft ist dezentral"
Der CSU-Umweltpolitiker Josef Göppel sieht in der aktuellen Strompreis-Debatte eine "gezielte Kampagne, um die Energiewende madig zu machen". Auch von Altmaiers Billionen-Rechnung hält er nichts. Göppel plädiert für sozial verträgliche Strompreise. Nur eine dezentrale Energiewende hat für ihn eine Chance. Die Konzerne müssten von ihrem Alleinvertretungsanspruch abgehen. Teil 8 der klimaretter.info-Debatte zur Reform des EEG [mehr...]
Freitag, 12. April 2013, 11:22 Uhr
EEG 2.0: Pflicht zur Direktvermarktung
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz hat die Netzbetreiber in eine Rolle gedrängt, für die ihnen die Kompetenzen fehlen. Um die Vermarktung des erzeugten Ökostroms sollten sich in einem EEG 2.0 wieder die Anlagenbetreiber oder von ihnen beauftragte Dienstleister kümmern, schlägt Lichtblick-Manager Gero Lücking vor. Diese Direktvermarktung würde höhere Erlöse bringen als die Strombörse, so könnte die EEG-Umlage sinken. Teil 9 der klimaretter.info-Debatte zur Reform des EEG [mehr...]
Montag, 07. November 2011, 13:55 Uhr
Energiewende: Hausaufgaben bis 2030
Ein Bericht der European Climate Foundation fordert mehr Erneuerbare, mehr Netze und mehr Gaskraftwerke [mehr...]
Dienstag, 19. Juni 2012, 11:15 Uhr
Energiewende: Stiftungen sind gefordert
Wuppertal Institut und Ecologic Institut analysieren, wie Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen die Transformation zur klimagerechten Gesellschaft unterstützen könnten [mehr...]

Werbung

Bild
In eigener Sache

Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung! Zurzeit finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung von der Klimakonferenz in Lima ermöglicht. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Grünbuch macht Grünstrom teurer

Einen "Strommarkt für die Energiewende" möchte Bundes­wirtschafts­minister Sigmar Gabriel gestalten. Eine gute Idee, doch die Vorschläge in seinem "Grünbuch" – einem Diskussionspapier – bleiben zu sehr in den alten Strukturen stecken. Der Grund: Die dezentrale Komponente fehlt. Mit einer Postkarten- und E-Mail-Aktion wollen ihm 20 Organisationen auf die Sprünge helfen. [mehr...]

Werbung


Neues vom Kooperationspartner
Solikon – Ökonomie geht auch anders
BildIn knapp vier Monaten beginnt der "Solikon 2015", der Praxiskongress für solidarische Ökonomie und Transformation. Vom 5. bis 13. September geht es an der TU Berlin um die vielfältigen Formen solidarischer Ökonomie und um konkrete Kooperationsweisen. Bis zum 15. Juni können Workshops angemeldet werden. [mehr...]

RWE: In der Lügenfalle

Spielen Sie Schach? Da kann es folgende Situation geben: Sie spielen Zug um Zug, haben das Gefühl, dass alles super läuft. Der Gegner wird bald geschlagen sein, Sie werden Ihren König sicher durchs Spiel bringen. Und da passiert es: Sie[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Netzausbau - Die größte Baustelle der Energiewende
Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Online kaufen: Effiziente Pellet-Öfen
BildWer mit Holz feuert und es zugleich bequem haben will, greift zu Pelletheizungen und -öfen. Das sind modernste Feuerungen, deren regionaler und nahezu CO2-neutraler Brennstoff aus Holzspänen hergestellt wird, die ihrerseits als "Abfall" in Sägewerken anfallen. Dazu gibt es seit Kurzem noch mehr Zuschuss vom Staat. [mehr...]

Klimakonferenz-Specials

Berlin Mai 2015 - Der sechste "Petersberger Dialog"
Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Grüner Klimafonds ist halb voll

Gute Nachricht für die Klima-Finanzen: 58 Prozent der zugesicherten Summe für Klimaprojekte in armen Ländern sind verfügbar [mehr...]
Energie

Bild
86.674 Megawatt Sonne in der EU

Großbritannien erlebte 2014 den größten Zubau beim Solarstrom. EU-weit wurde ein Drittel weniger installiert als im Vorjahr [mehr...]
Protest

Bild
EU soll gegen Lobbyismus vorgehen

7.600 Organisationen und Einzellobbyisten sind bei der EU registriert. Zivilgesellschaft fordert Transparenz-Gesetz [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Konzerne wollen über Klimaschutz mitreden

Global Player treffen sich in Paris zum Business-&-Climate-Gipfel und fordern ambitionierte Klimaziele [mehr...]
Mobilität

Bild
Niederländer sind Rad-Europameister

Mehr als jeder Dritte bezeichnet das Rad als sein am häufigsten verwendetes Verkehrsmittel [mehr...]
Forschung

Bild
Club of Rome sieht Regenwälder bedroht

Klimawandel und industrielle Landwirtschaft zerstören die Tropenwälder, sagt der neue Club-of-Rome-Bericht [mehr...]
Umwelt

Bild
"Dolphin": Der fünfte Super-Taifun 2015

Stromversorgung auf der westpazifischen Insel Guam fast vollständig wiederhergestellt [mehr...]
Konsum

Bild
Kleinanlegerschutz zu großzügig

Verbraucherzentrale sieht Nachbesserungsbedarf. Prokon-Gläubigerversammlung am 2. Juli [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Teslas "Energierevolution"

Dem US-amerikanischen Elektroautobauer Tesla ist es zuzutrauen, dass er nicht nur den Elektroautomarkt revolutioniert, sondern auch den Markt für Solarspeicher. Die Kunden stehen schon Schlange vor der neuen "Energiewand".
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Fracking-Gesetz ist klimapolitisch blind

Mit dem Fracking-Gesetz will die Bundesregierung den Schutz von Trinkwasser und Gesundheit gewährleisten. Für eine andere Umweltauswirkung der umstrittenen Technologie stellt sie sich allerdings blind: den großflächigen diffusen Austritt des klimaschädlichen Erdgases durch das Fracking.
Ein Standpunkt von Jochen Luhmann
[mehr...]
Rezension

Bild
Aus dem Weg, Kapitalisten!

Die Journalistin Naomi Klein stellt in ihrem neuen Buch "Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima" die Systemfrage: Der Kapitalismus müsse überwunden werden, um wirklich Klimaschutz zu betreiben. Was die Klimabewegung aus dem Werk lernen kann.
Eine Rezension von Kathrin Henneberger
[mehr...]
Kolumnen

nick3
Sonnen- zu Zugkraft

Österreich macht es vor: Während hierzulande die Lokführer streiken, fahren die Österreichischen Bundesbahnen jetzt mit Photovoltaik-Strom. Demnächst wird die Schiene im Nachbarland zu 100 Prozent klimafreundlich.
Eine Kolumne von Nick Reimer
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Weise Cartoons, falscher Fracking-Lärm und ein schlechter Deal

Kalenderwoche 20: Dass RWE öffentlich zugibt, die Rückstellungen für die Atomkosten gar nicht aufbringen zu können, ist wohl eine Drohgebärde wegen der geplanten Klimaabgabe, sagt Claudia Kemfert, Professorin am Deutschen Institut für Wirtschafts­forschung DIW und Mit-Herausgeberin von klimaretter.info. Dabei macht der Konzern nur ein deutsches Dilemma deutlich. [mehr...]