Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Politische Preise, solare Krise und eine Windsammelschiene

Immer wieder samstags: Unsere fünf Herausgeber erzählen im Wechsel, was in der vergangenen Woche wichtig für sie war. Heute: Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim unabhängigen Ökostrom-Anbieter Lichtblick.

Lückings Woche

Herr Lücking, die Bundesregierung will die energetische Gebäudesanierung nun mit aufgestockten KfW-Mitteln ankurbeln. Der ursprünglich geplante Steuerbonus war zuvor im Vermittlungsausschuss endgültig gescheitert. Sind 300 Millionen Euro jährlich mehr nicht doch etwas sehr bescheiden, wenn man bedenkt, dass in Deutschland rund 40 Prozent des Endenergieverbrauchs und etwa ein Drittel der CO2-Emissionen auf den Gebäudebereich entfallen?

Gero Lücking: Mit der energetischen Gebäudesanierung ist es seit Jahren ein Trauerspiel. Erstens ist der Zeitraum, in dem schon über das Thema gestritten wird, unglaublich lang. Zweitens ist das, was jetzt als Resultat gefeiert wird, noch nicht mal ein Minimalergebnis. Denn im entscheidenden Streitpunkt, nämlich der Frage der Verteilung der Steuereinnahmen zwischen Bund und Ländern, ist man keinen Schritt weiter gekommen. Angesichts der Herausforderungen und der Bedeutung dieses Sektors für die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung ist das viel zu wenig.

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist der Energieverbrauch der privaten Haushalte für das Wohnen im Jahr 2011 weiter zurückgegangen – um fast sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 2000 ist sogar ein Rückgang um annähernd 18 Prozent zu verzeichnen. Der Grund sollen Erfolge in der Gebäudedämmung sein. Warum haben Bundestag und Bundesrat dann so viel Wirbel um das schwarz-gelbe Steuerbonus-Modell gemacht, wenn die Gebäudesanierung doch so gut läuft?

Der Rückgang des Energiebedarfs ist sicher auch auf fortschreitende Dämmung im Gebäudebestand zurückzuführen. Insbesondere hat aber die warme Witterung stark dämpfende Wirkung auf den Energieverbrauch. Die Jahre werden wärmer, die Jahresmitteltemperatur steigt. Der Winter 2010/2011 war drei Grad wärmer als der Winter davor. Und wahrscheinlich wird auch dieses Jahr den Rekord des Vorjahres brechen.

Mit den Strompreiserhöhungen im kommenden Jahr nimmt der Staat 3,4 Milliarden Euro zusätzlich an Mehrwertsteuer ein – hat der CDU-Energieexperte Günter Reisner vorgerechnet. Prompt hat die Bild-Zeitung Reisners Zahlen aufgegriffen, und prompt hat Finanzminister Wolfgang Schäuble den Zahlen seines Parteifreundes widersprochen. Warum ist der Strompreis eigentlich so zum Politikum geworden? Schließlich gibt es viele andere Güter des täglichen Lebens, die immer teurer werden, ohne dass darüber derart viel und emotional geredet wird.

Zum Jahreswechsel steigen diverse Abgaben, die auf den Strompreis aufgeschlagen werden, und neu eingeführte Abgaben kommen hinzu. Und im Windschatten der allgemeinen Preiserhöhungen schlagen auch die Netzbetreiber nochmals ordentlich zu. Sie erhöhen die Entgelte für die Nutzung der Stromnetze im Bundesdurchschnitt um fast neun Prozent. In der Summe addieren sich die Steigerungen auf 2,92 Cent pro Kilowattstunde. Auf all diese Abgabenerhöhungen, neue Abgaben und Entgeltsteigerungen fällt zusätzlich noch die Mehrwertsteuer an. Also die Steuer auf die Steuer. So kassiert der Staat ordentlich mit. Für die Endkunden werden so aus 2,92 Cent dann 3,48 Cent pro Kilowattstunde. Allein aus der Mehrwertsteuer hat der Staat pro Kilowattstunde ein Plus von 0,55 Cent. Multipliziert mit dem Verbrauch in Deutschland – das sind rund 480 Milliarden Kilowattstunden – ergeben sich so staatliche Mehreinnahmen in Höhe von 2,66 Milliarden Euro.

Preisaufschläge in Cent je Kilowattstunde Strom

2012

2013

Differenz

Differenz
inkl. Mwst.

Erneuerbare-Energien-Gesetz

3,592

5,277

1,685

2,01

Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz

0,002

0,126

0,124

0,15

Sonderkundenumlage

0,151

0,329

0,178

0,21

Offshore-Haftungsumlage

0

0,250

0,250

0,30

Abschaltumlage

0

0,119

0,119

0,14

Steigerung Netzentgelte

6,58

7,146

0,565

0,67

Summe

 

 

2,921

3,48

    Eine Marktstudie aus den USA prognostiziert, dass allenfalls 150 Solarfirmen die gegenwärtige Krise überstehen werden – weltweit. Noch vor zwei Jahren hat es 750 Solarunternehmen gegeben. Ein realistisches Szenario? Und wenn ja, was folgt daraus?

    In dieser Prognose spiegelt sich ein genereller Trend wieder. Es ist offenbar generell sehr schwierig, Massentechnologie in den USA und in Europa fertigen zu wollen. Das zeichnet sich in der Photovoltaikindustrie schon lange ab und in der Batterietechnologie entwickelt sich ein ähnlicher Trend. Auch hier sehen sich derzeitige Technologieführer aus Europa und den USA heftigem Gegenwind und der Billigkonkurrenz aus Asien ausgesetzt. Die Billigkonkurrenz beherrscht Prozesse und Qualität immer besser, sodass dieser Kostenvorteil dauerhaft dazu führen muss, dass Produktionsstandorte in Hochpreisländern im Wettbewerb benachteiligt sind und keine Chance haben. Für die Energiewende muss das aber nicht schlecht sein, ganz im Gegenteil. Die Energiewende wird beschleunigt, wenn die dafür notwendigen Schlüsseltechnologien kostengünstiger beziehungsweise optimal wettbewerbsfähig zur Verfügung stehen.

    Und was war Ihre Überraschung der Woche?

    Nach zehn Jahren Plan- und Bauzeit wurde diese Woche die Höchstspannungsleitung zwischen Krümmel bei Hamburg und dem Schweriner Stadtteil Görries in Betrieb genommen. Das ist eine gute Nachricht. Man könnte die Trasse als "Windsammelschiene" bezeichnen. Das bringt Netzstabilität und Versorgungssicherheit mit viel Potenzial für den Ausbau weiterer Windkraftanlagen im Nordosten der Republik.

    Fragen: Verena Kern


    comments powered by Disqus

    Das könnte Sie auch interessieren:

    Freitag, 08. Juli 2011, 15:27 Uhr
    Bundesrat segnet Energiewende ab
    Das Gesetz zur Gebäudesanierung kommt voraussichtlich in den Vermittlungsausschuss [mehr...]
    Mittwoch, 21. März 2012, 17:22 Uhr
    Deutschland soll eine Milliarde zahlen
    Bundeskabinett beschließt Bewerbung für Green Climate Fund. Außerdem: Haushaltsausschuss gibt Mittel für die CO2-Gebäudesanierungsprogramme frei [mehr...]
    Donnerstag, 02. Oktober 2014, 07:55 Uhr
    Energiegünstig und altersgerecht sanieren
    BildKfW fördert jetzt energetische Sanierung und altersgerechten Umbau in Kombination [mehr...]
    Donnerstag, 20. September 2012, 15:30 Uhr
    Energiesparverordnung: Die Luft ist raus
    Klar ist: In unseren Gebäuden verheizen wir rund 35 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs. Klar ist auch, dass energieeffiziente Technik große Mengen davon einsparen kann, ja einsparen muss, um die Ziele der Bundesregierung für Energieeinsparung und Klimaschutz überhaupt noch erreichen zu können. Alles andere ist unklar.Vor allem: Wer soll das bezahlen?
    Aus Berlin Karin Deckenbach [mehr...]
    Donnerstag, 09. September 2010, 16:41 Uhr
    Gebäudeprogramm zieht Erfolgsbilanz
    GebudesanierungKfW-Sanierungsprogramm zieht Bilanz für Rekordjahr 2009: Investitionen von 18,4 Milliarden Euro wurden angestoßen und fast 300.000 Arbeitsplätze für mindestens ein Jahr gesichert [mehr...]
    Dienstag, 19. April 2011, 15:43 Uhr
    Gebäudesanierung braucht mehr Geld
    Mindestens zwei, besser noch fünf Milliarden Euro: Energie- und Klimaschutzagenturen fordern Aufstockung des KfW-Programms [mehr...]
    Montag, 25. Juni 2012, 11:13 Uhr
    Kaum Anreize für energetische Sanierung
    Umfrage: Staatliche Förderung für die meisten Hauseigentümer nicht ausschlaggebend für Sanierung [mehr...]
    Freitag, 08. Juni 2012, 10:03 Uhr
    Keine Einigung bei Gebäudesanierung
    Das Finanzministerium dementiert Medienberichte über eine Einigung bei der Gebäudesanierung [mehr...]
    Samstag, 06. April 2013, 08:23 Uhr
    KfW wehrt sich gegen Sanierungs-"Lüge"
    Die energetische Sanierung von Gebäuden rechnet sich, sagt die KfW-Bank – anders als Die Welt es darstellt  [mehr...]
    Dienstag, 20. März 2012, 15:03 Uhr
    KfW-Zuschüsse für Sanierung auf Eis
    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau bearbeitet zur Zeit keine Anträge für Zuschüsse zur Gebäudesanierung [mehr...]
    Montag, 05. März 2012, 09:31 Uhr
    Klimafonds schmilzt drastisch
    Für erneuerbare Energien und Energieeffizienz gibt es gut 40 Prozent weniger Geld [mehr...]
    Samstag, 19. März 2011, 13:14 Uhr
    Mehr Geld für Erneuerbare
    Schwerpunkt des "Aktionsprogramms Energieeffizienz und erneuerbare Energien" liegt auf Gebäudesanierung und Windkraft [mehr...]
    Sonntag, 12. September 2010, 10:50 Uhr
    Ramsauer schießt gegen Energiekonzept
    ramsauer_quer_bmvbsCSU-Bauminister lehnt die Verpflichtung zur Gebäudesanierung bis 2050 ab - und will Atommilliarden für seinen eigenen Haushalt [mehr...]
    Samstag, 01. Oktober 2011, 07:31 Uhr
    Siemens, Senftenberg und der Stromzähler
    Kalenderwoche 39: Gero Lücking, Vorstand beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Herausgeber von Klimaretter.info, findet es überhaupt nicht überraschend, dass Vattenfall seine CCS-Pläne fallen gelassen hat. Diese waren wohl immer nur ein Ablenkungsmanöver, um ehrgeizige, aber falsche Pläne zum Bau neuer Kohlekraftwerke politisch durchzusetzen. [mehr...]
    Freitag, 26. Oktober 2012, 15:21 Uhr
    Strompreis steigt noch deftiger
    Private Haushalte müssen im nächsten Jahr wohl 13 Prozent mehr für Strom bezahlen. Preistreiber sind vor allem die EEG-Umlage und die höheren Netzentgelte - inklusive der satten Rabatte für Industriekunden [mehr...]

    Werbung

    Bild
    Serie

    Das kommt auf Deutschland zu

    Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

    Aufmacherbild
    Aktion des Monats

    Kohlefinanzierung: Keine Tricks!

    Endlich will die Bundesregierung aus der Finanzierung von klimaschädlichen Kohlekraftwerken in aller Welt aussteigen. Oder doch nicht: Was Deutschland vor der UNO in New York verkündet hat, ist in Wahrheit nicht mal ein halber Ausstieg. Gegen den PR-Trick macht jetzt ein Protestbrief öffentlich Druck. [mehr...]

    In eigener Sache
    Unterstützen Sie guten Journalismus

    Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

    Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

    Werbung

    Werbung


    Verlagssonderveröffentlichung
    Eurocities 2014 in München
    BildDie großen Städte Europas spielen bei einer nachhaltigen Entwicklung, der Reduktion von Treibhausgasen und der Steigerung der Energieeffizienz eine immer bedeutendere Rolle. Vom 5. bis 8. November widmet sich die Eurocities-Jahreskonferenz in München diesem Thema. Die bayerische Landeshauptstadt will nicht nur ein guter Gastgeber der Konferenz sein, sonden auch viele innovative und beispielhafte Lösungen vorstellen. [mehr...]

    Stahlbranche: Dünne Replik

    Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

    Klimaretter-Dossiers

    Degrowth 2014 - Kongress der Wachstumskritiker
    EEG 2014
     - Was sich für wen ändert
    Grünes Geld
     - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
    Atomkatastrophe Fukushima
     - Drei Jahre danach
    Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
    Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
    Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
    Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
    Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
    Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
    EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
    Die Gesetze der Energiewende
     - Eine Analyse
    Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
    25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
    Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
    E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
    Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
    Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
    Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
    Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
    Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
    Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
    Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
    McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

    Klimakonferenz-Specials

    New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
    Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
    Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
    Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
    Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
    Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
    Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
    Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
    Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
    Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
    Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
    Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
    Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
    Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
    Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
    Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
    Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
    Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
    Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
    Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
    Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
    Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
    Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

    Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
    Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
    Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
    Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
    Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien


    Werbung


    Ressorts

    Energie

    Bild
    EU-Umweltminister legen Lima-Linie fest

    Die EU-Umweltminister haben ihre Position für die Welt-Klimakonferenz in Lima Anfang Dezember festgelegt [mehr...]
    Protest

    Bild
    Greenpeace besetzt SPD-Zentrale

    Aktivisten protestieren auf dem Willy-Brandt-Haus in Berlin gegen die Kohlepolitik von Wirtschaftsminister Gabriel [mehr...]
    Wirtschaft

    Bild
    Privatbanken fördern immer mehr Kohle

    2013 war ein Rekordjahr für die weltweite Kohlefinanzierung, zeigt der neueste Bericht "Banking on Coal" [mehr...]
    Mobilität

    Bild
    Verkehr: Emissionshandel ist keine Lösung

    Die Einbeziehung des Verkehrssektors in den Emissionshandel bringt kaum CO2-Reduktion, ergibt eine Studie [mehr...]
    Umwelt

    Bild
    Mehr Öl im Golf von Mexiko

    Bei der Explosion der Bohrplattform "Deepwater Horizon" 2010 ist mehr Öl ausgetreten als gedacht [mehr...]
    Konsum

    Bild
    EuGH kippt Energiepreis-Vorschriften

    Verbraucher müssen schon vor Preiserhöhungen für Strom und Gas über die Gründe informiert werden. Urteil gilt rückwirkend [mehr...]

    Werbung


    Meinungen

    Kommentar

    Bild
    Ausländermaut und Lederhose

    Rund 500 Millionen Euro pro Jahr soll die Pkw-Maut dem Bund einbringen. Dazu verbreitete das Dobrindt-Ministerium am Donnerstag endlich einen Entwurf. Klar ist schon jetzt: An den grundlegenden Infrastruktur-Problemen wird die Maut nichts ändern.
    Ein Kommentar von Joachim Wille
    [mehr...]
    Standpunkte

    Bild
    Schwache Ziele heißt schwacher Klimavertrag

    Die Staats- und Regierungschefs der EU entscheiden auf ihrem Gipfel in Brüssel nicht nur über ein neues europäisches Klimaziel. Vom Ausgang der Verhandlungen hängt in entscheidendem Maße auch die Zukunft des neuen Weltklimavertrages ab.
    Ein Standpunkt von Juliette de Grandpré, Klimaexpertin beim WWF
    [mehr...]
    Rezension

    Bild
    Der Mensch als geologischer Agent

    Kein anderes Lebewesen hat die Erde und das Klima stärker verändert als Homo sapiens. Forscher sprechen von einem neuen Erdzeitalter, dem Anthropozän. In einem mehrjährigen internationalen Projekt gingen Künstler und Wissenschaftler dem "Menschenzeitalter" auf den Grund. Die Ergebnissse sind jetzt in Berlin zu sehen.
    Eine Ausstellungskritik von Sandra Kirchner
    [mehr...]
    Kolumnen

    hack-groesser
    Nachhilfe für die Türsteher

    Trouble mit den Flüchtlingen? Leute, was soll dann erst werden, wenn sich in wenigen Jahren die Millionen von Klimaflüchtlingen zu uns auf den Weg machen!?
    Eine Kolumne von Hermann Josef Hack
    [mehr...]
    Überraschung der Woche

    Bild
    Übles Drama um Klimaziele, Verkehrswende und russischer Treppenwitz

    Kalenderwoche 43: Der EU-Beschluss zu den Klimazielen zeigt, dass die Politik in einer neoliberalen Blockade gefangen und unfähig zum Wandel ist. Daran werden auch der neue EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und sein Team nichts ändern, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker, Ko-Vorsitzender der Endlagerkommission und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]