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Herausgeber

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Hartmut_GrasslProf. Hartmut Graßl
Nach dem Studium der Physik und Meteorologie in München promovierte Hartmut Graßl über die Bestimmung der Größenverteilung von Wolkenelementen aus spektralen Transmissionsmessungen. Nach der Habilitation (Thema "Strahlungsübertragung in getrübten Atmosphären und in Wolken") wurde er 1981 als Professor nach Kiel berufen. Graßl war einer der ersten deutschen Wissenschaftler, die vor den Folgen des Klimawandels warnten. Zusammen mit dem ZEIT-Redakteur Rainer Klingholz veröffentlichte er 1990 das Buch "Wir Klimamacher. Auswege aus dem globalen Treibhaus". Von 1994 bis 1999 leitete Graßl das Klimaforschungsprogramm der World Meteorological Organization in Genf. Bis zu seiner Emeritierung 2005 war er Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg. Zweimal war Graßl Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen, er ist unter anderem Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (Geomar) in Kiel und des Klimarates der Bayerischen Staatsregierung. 1998 erhielt er den Deutschen Umweltpreis, 2002 das Große Bundesverdienstkreuz. Zur Herausgeberkolumne von Prof. Hartmut Graßl geht es hier.

 

Gero_Luecking_200x225Gero Lücking
Der studierte Maschinenbau-Ingenieur (RWTH Aachen) kam nach ersten Industrieerfahrungen und Arbeiten für Greenpeace und das Öko-Institut 1999 als Prokurist zum unabhängigen Ökostrom-Anbieter Lichtblick. Damals zählte er zu den allerersten Mitarbeitern. Heute ist Lücking dort Vorstand für Energiewirtschaft. Seit Juni 2006 ist er Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes Neuer Energieanbieter (bne) und leitet dort den Lenkungsausschuss Strom. Zur Herausgeberkolumne von Gero Lücking geht es hier.

 

michael_mllerMichael Müller
Nach einer Lehre zum Stahlbetonbauer studierte Michael Müller Ingenieurwesen, Sozialwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre. Seit 1966 ist er SPD-Mitglied, von 1972 bis 1978 war er Bundesvize der Jungen Sozialdemokraten (Jusos). Von 1983 bis 2009 war Müller Mitglied des Deutschen Bundestags, zeitweise amtierte er dort als SPD-Fraktionsvize sowie als Sprecher des linken Flügels, der Parlamentarischen Linken. Er machte sich zudem als Umweltpolitiker einen Namen und problematisierte schon früh das Problem der Erderwärmung. 1989 erschien sein Buch "Das Ende des blauen Planeten – Der Klimakollaps, Gefahren und Auswege". Von 2005 bis 2009 war er Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium. Er ist Vorsitzender des aus der Arbeiterbewegung hervorgegangenen Umweltverbandes Naturfreunde. Zur Herausgeberkolumne von Michael Müller geht es hier.

 

willenbacher

Matthias Willenbacher
Nach seinem Physikstudium errichtete Matthias Willenbacher 1996 seine erste Windkraftanlage auf dem Bauernhof seines Vaters. Kurz danach gründete er gemeinsam mit Fred Jung die Firma Juwi, die Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien plant, projektiert, finanziert und betreibt. 1999 stieg Juwi in die Photovoltaik ein, 2001 in den Bereich Biomasse. Heute gehört die Juwi-Gruppe mit mehr als 900 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 600 Millionen Euro zu den führenden Unternehmen der Branche. Neben Deutschland ist sie unter anderem in den USA, Spanien, Frankreich und Tschechien aktiv. Willenbacher und Jung erhielten 2009 den renommierten Unternehmerpreis "Entrepreneur des Jahres" der Beratungsfirma Ernst & Young, ebenfalls 2009 kürte das Wirtschaftsmagazin Capital die Unternehmer zu den "Greentech-Managern des Jahres". Am Hauptsitz im pfälzischen Wörrstadt hat Juwi eines der energiesparendsten Bürogebäude der Welt bezogen. Zur Herausgeberkolumne von Matthias Willenbacher geht es hier.

 

Zur "Überraschung der Woche" – der Herausgeberkolumne – geht es hier

 

Früherer Herausgeber (bis Sommer 2012):

Werner-brinker-dynamisch-200x225Dr. Werner Brinker
Seit mehr als 30 Jahren ist Werner Brinker in der Energiewirtschaft tätig. In Braunschweig studierte er Bauingenieurwesen, worin er auch promovierte. Als Prokurist und Leiter der Hauptabteilung Absatzwirtschaft arbeitete er zunächst bei der PreussenElektra AG (heute: Eon Energie AG) in Hannover. Seit 1978 ist Brinker beim nordwestdeutschen Energieversorger EWE AG in Oldenburg tätig. Seit 1996 war er Technischer Vorstand, 1998 wurde er Vorsitzender des Vorstands. Brinker verantwortet damit die strategische Ausrichtung des EWE-Konzerns, Energievertrieb und -dienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung, außerdem ist er zuständig für die Unternehmensbereiche Marketing, Kommunikation und Recht. Zwischen 2002 und 2008 war Brinker Präsident des Branchenverbandes BDEW, von 2004 bis 2007 Aufsichtsratsvorsitzender der Verbundnetz Gas AG in Leipzig. Darüber hinaus ist er ehrenamtlicher Vorsitzender des Hochschulrats der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. Zur Herausgeberkolumne von Dr. Werner Brinker geht es hier.

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