Herausgeber
Seit 1. Juli 2010 wird Klimaretter.info von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft herausgegeben. Sie stehen der Redaktion mit Rat und Kontakten zur Seite und sichern die wirtschaftliche Basis von klimaretter.info.
Dr. Werner Brinker
Seit mehr als 30 Jahren ist Werner Brinker in der Energiewirtschaft tätig. In Braunschweig studierte er Bauingenieurwesen, worin er auch promovierte. Als Prokurist und Leiter der Hauptabteilung Absatzwirtschaft arbeitete er zunächst bei der PreussenElektra AG (heute: Eon Energie AG) in Hannover. Seit 1978 ist Brinker beim nordwestdeutschen Energieversorger EWE AG in Oldenburg. Seit 1996 war er Technischer Vorstand, 1998 wurde er Vorsitzender des Vorstands: Werner Brinker verantwortet die strategische Ausrichtung des EWE-Konzerns, den Energievertrieb und -dienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung, außerdem ist er zuständig für die Unternehmensbereiche Marketing, Kommunikation und Recht. Zwischen 2002 und 2008 war Brinker Präsident des Branchenverbandes BDEW, von 2004 bis 2007 Aufsichtsratsvorsitzender der Verbundnetz Gas AG in Leipzig. Darüber hinaus ist er ehrenamtlicher Vorsitzender des Hochschulrats der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Prof. Hartmut Graßl
Nach dem Studium der Physik und Meteorologie in München promovierte Hartmut Graßl über die Bestimmung der Größenverteilung von Wolkenelementen aus spektralen Transmissionsmessungen. Nach der Habilitation (Thema „Strahlungsübertragung in getrübten Atmosphären und in Wolken“) wurde er 1981 als Professor nach Kiel berufen. Graßl war einer der ersten deutschen Wissenschaftler, die vor den Folgen des Klimawandels warnten. Zusammen mit dem ZEIT-Redakteur Rainer Klingholz veröffentlichte er 1990 das Buch "Wir Klimamacher. Auswege aus dem globalen Treibhaus". Von 1994 bis 1999 leitete Graßl das Klimaforschungsprogramm der World Meteorological Organization in Genf. Bis zu seiner Emeritierung 2005 war er Direktor am Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg. Zweimal war Graßl Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen, er ist u.a. Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (Geomar) in Kiel und des Klimarates der bayerischen Landesregierung. 1998 erhielt er den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, 2002 das Große Bundesverdienstkreuz.
Gero Lücking
Der studierte Maschinenbau-Ingenieur (RWTH Aachen) kam nach ersten Industrieerfahrungen und Arbeiten für Greenpeace und das Öko-Institut 1999 als Prokurist zum unabhängigen Ökostrom-Anbieter Lichtblick. Damals zählte er zu den allerersten Mitarbeitern. Heute ist Lücking dort Vorstand für Energiewirtschaft. Seit Juni 2006 ist er Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes Neuer Energieanbieter (bne) und leitet dort den Lenkungsausschuss Strom.
Michael Müller
Nach einer Lehre zum Stahlbetonbauer studierte Michael Müller Ingenieurwesen, Sozialwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre. Seit 1966 ist er SPD-Mitglied, von 1972 bis 1978 war er Bundesvize der Jungen Sozialdemokraten (Jusos). Von 1983 bis 2009 war Müller Mitglied des Deutschen Bundestags, zeitweise amtierte er dort als einer der Fraktionsvize sowie als Sprecher des linken Flügels, der Parlamentarischen Linken. Er machte sich zudem als Umweltpolitiker einen Namen und problematisierte schon früh das Problem der Erderwärmung. 1989 erschien sein Buch "Das Ende des blauen Planeten - Der Klimakollaps, Gefahren und Auswege". Von 2005 bis 2009 war er Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium. Er ist Vorsitzender des aus der Arbeiterbewegung hervorgegangenen Umweltverbandes Naturfreunde und Präsidiumsmitglied im Dachverband Deutscher Naturschutzring (DNR).

Matthias Willenbacher
Nach seinem Physikstudium errichtete Matthias Willenbacher 1996 seine erste Windkraftanlage auf dem Bauernhof seines Vaters. Kurz danach gründete er gemeinsam mit Fred Jung die Firma Juwi, die Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien plant, projektiert, finanziert und betreibt. 1999 stieg Juwi in die Photovoltaik ein, 2001 in den Bereich Biomasse. Heute gehört die Juwi-Gruppe mit mehr als 900 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 600 Millionen Euro zu den führenden Unternehmen der Branche. Neben Deutschland ist sie unter anderem in den USA, in Spanien, Frankreich und Tschechien aktiv. Willenbacher und Jung erhielten 2009 den renommierten Unternehmerpreis "Entrepreneur des Jahres" der Beratungsfirma Ernst&Young, ebenfalls 2009 kürte das Wirtschaftsmagazin Capital die Unternehmer zu den "Greentech Managern des Jahres". Am Hauptsitz im pfälzischen Wörrstadt hat Juwi kürzlich eines der energiesparendsten Bürogebäude der Welt bezogen.
Immer wieder samstags: Ab sofort berichten unsere fünf Herausgeber im Wechsel, was in der vergangenen Woche wichtig für sie war.
Die Schlagzeilen um 06 Uhr
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Meinungen: Kommentar
Keine Blackout-Angst Der Winter ist kalt und das Stromnetz bleibt stabil - die Energiewende führt nicht zum befürchteten Blackout.Ein Kommentar von Joachim Wille [mehr...]
Meinungen: Überraschung der Woche
Transparenz, EEG und die Ananas des Herrn Großmann Kalenderwoche 5: Was steckt hinter dem Solarbashing des Wirtschaftsministers?, fragt sich Matthias Willenbacher, Gründer des Unternehmens juwi und Mit-Herausgeber von klimaretter.info [mehr...]
Jahresrückblick
2011: Das Jahr der Rekorde
Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, Bundeskanzlerin Angela Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Hamburger Mucken auf. Neuer Schmelzrekord in der Aktis, neuer Emissionsrekord in der Atmosphäre und so viel Flugpassagiere wie noch nie - der Jahresrückblick 2011. [mehr]
Aktion des Monats In den USA formieren sich Lobbyisten nachdem US-Behörden dem Gitarrenbauer Gibson die Einfuhr von illegalen Tropenhölzern nachweisen konnten. Vorn dabei: Die rechtskonservative Tea Party. Gemeinsam wollen diese das Lacey-Gesetz, dass den Import der Tropenhölzer für illegal erklärt, kippen. [mehr] | Durban 2011 Was war die 17. UN-Klimakonferenz - eine weitere Pleite der Diplomatie oder der Startschuss für das bitter nötige globale Klimaabkommen? Alle Berichte unserer Korrespondentinnen und Korrespondenten aus Südafrika können Sie im Durban-Dossier nachlesen. [mehr] |
Neue Klimaretter-Serie
Die Gesetze der Energiewende
Diesmal soll sie gelingen, die Energiewende. Die schwarz-gelbe Regierung hat dafür umfangreiche Gesetze verabschiedet - oft mit Stimmen der Opposition. In einer Serie analysiert klimaretter.info, was drin steht in den Gesetzen. Und was von ihnen zu halten ist.
Lexikon Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr] | In eigener Sache Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann unterstützen Sie uns, denn unabhängiger Journalismus kostet Geld. Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...] |
Fritz Vahrenholt (RWE): Kalter Kaffee zur Sonne
Der kommende Montag wird die Welt erschüttern, zumindest die der Klimaforschung. Das verheißt jedenfalls eine aktuelle Verlagsankündigung: Donnerwetter! Tausende IPCC-Wissenschaftler sind komplette Versager!! Der Klimawandel ist längst gestoppt!!! Die Ozeane und die Sonne waren schuld daran!!!! Puh, da hat die[…] [mehr...]Mehr vom Lügendetektor
Klimaretter-Dossiers
Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs
Klimakonferenz-Specials
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13
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