Balltreten gegen die Erderwärmung
Fußballbilder und -vergleiche sind derzeit absolut in: Natürlich haben auch die Klimaschützer an diesem Freitag in Bonn "Anstoß". Vor dem Tagungszentrum der Weltklimakonferenz kickten Aktivisten von Germanwatch, Greenpeace, Oxfam, wwf und der Kampagne tcktcktck. Motto des Spiels: Foulen Sie nicht die Zukunft.

Die Mannschaft G 8 der Klimaschützer. (Foto: Larissa Neubauer/Germanwatch)
Aufgesetzt hatten sich die Spieler Masken der Staatschefs der G 8-Staaten. Forderung ist, dass die mächtigsten Politiker der Welt "ein Tor" schießen sollen - etwa indem sie ein eigenes engagierteres Reduktionsziel vorschlagen oder mehr Geld für den Klimaschutz bereit stellen. Das "Spielgerät" war natürlich eine aufblasbare Erdkugel.
Auch drinnen im Verhandlungssaal spielt Fußball eine Rolle: Rußland und Japan blockieren derzeit die Verhandlungen unter dem Kyoto-Protokoll. Daraufhin verließen die in der G 77 zusammengefassten Entwicklungsstaaten den Verhandlungsraum, in dem ein neuer Text für ein Post-Kyoto-I-Regime gefunden werden sollte. Der Vorsitzende drohte allen Verhandlungsparteien an, er werde für die Zeit des WM-Eröffnungsspieles die Debatte unterbrechen - falls sich bis dahin keine Einigung abzeichnet.
© wir-klimaretter.de/reni
Mehr zur Klimakonferenz in Bonn finden Sie in unserem Dossier
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