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"Klimafakten" gegen "Klimaskeptiker"

Pünktlich zum Durban-Gipfel - und zum zweiten Versuch, die Klimaforschung durch vermeintlich entlarvende E-Mails des Betrugs zu überführen - ist in Deutschland ein neues Online-Portal zu Klimawissen gestartet. Auf klimafakten.de werden populäre Mythen zur Erderwärmung mit wissenschaftlichen Tatsachen gekontert. Finanziert wird das Projekt von der European Climate Foundation (ECF).


Die neue ECF-finanzierte Website soll "der zentrale Referenzpunkt im deutschsprachigen Raum werden, um mit Klimamythen aufzuräumen"   (Grafik: klimafakten.de)

"Für den Klimaschutz gibt es keine Patentrezepte", erklärt ECF-Sprecher Carel Mohn. "Umso mehr kommt es in der Debatte über die besten Wege zum Klimaschutz auf eines an: dass die grundlegenden Fakten stimmen." Das neue Portal, dessen Inhalte von einem wissenschaftlichen Beirat geprüft werden, solle wirklich verlässliche Informationen zum Klimawandel sowie zu Ursachen und Folgen liefern.

Anders als in Deutschland gibt es im englischen Sprachraum seit langem allgemeinverständliche Argumentationshilfen, die sich mit Behauptungen von "Klimaskeptikern" auseinandersetzen, beispielsweise beim Online-Magazin Grist. Mit einem weiteren etablierten Portal, dem australischen Projekt Skepticalscience.com, arbeitet nun klimafakten.de zusammen. Am neuen Portal arbeitet auch Toralf Staud mit, einer der Redakteure von klimaretter.info.

Nach Angaben von Mohn soll das ECF-Projekt "der zentrale Referenzpunkt im deutschsprachigen Raum werden, um mit Mythen aufzuräumen". Offene Fragen der Forschung und bestehende Erkenntnislücken würden dabei nicht verschwiegen.

klimaretter.info/red

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