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45 Prozent Erneuerbare bis 2020

Der Freistaat Thüringen hat sich zum Ziel gesetzt, im Jahr 2020 fast die Hälfte seines Stromverbrauches aus regenerativen Quellen zu decken: 45 Prozent. Nach Angaben von Wissenschaftsminister Christoph Matschie (SPD) reiche die bloße Formulierung von energiepolitischen Zielen allerdings  nicht aus: "Wir brauchen eine realistische Beschreibung des Wegs, der uns zu einem deutlich höheren Anteil erneuerbarer Energien führt", sagte der Minister am Mittwoch auf dem Thüringer Energiegipfel. Aktuell liegt der Erneuerbare-Energien-Anteil in der Nettostromproduktion in Thüringen bei 18,5 Prozent.


Thüringen, ein bergiges Bundesland, deckt heute 18,5 Prozent seines Strombedarfs aus regenerativen Quellen - hauptsächlich aus Biomasse. Windenergie ist mit über 700 Megawatt installierter Leistung eher dürftig vertreten. (Foto: Schulze von Glaßer)

Deshalb stellt das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur bis 2014 zwölf Millionen Euro für die Forschung im Bereich der erneuerbaren Energien zur Verfügung. Das Geld solle für eine Stiftungsprofessur regenerative Energietechnik, eine Stiftungsprofessur Bioenergie und einer Forschungsgruppe an der bereits bestehenden Stiftungsprofessur Photovoltaik der TU Ilmenau eingesetzt werden.

Zudem solle der Forschungsschwerpunkt "effizientere Energiespeicherung" an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena sowie der Schwerpunkt "Aus- und Umbau der vorhandenen Netzinfrastruktur" finanziert werden. Details zum Ausbaustand der Erneuerbaren in Thüringen finden Sie HIER.

klimaretter.info/reni

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