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Fachleute tagen zu Extremwetter

In Hamburg ist am Dienstag mit mehr als 1.600 Teilnehmern mit dem größten jährlichen Kongress Europas zu extremen Wetterereignissen und Klima der sechste Extremwetterkongress eröffnet worden. Bis Freitag dreht sich in mehr als 80 Veranstaltungen alles um die neuesten Erkenntnisse und Ergebnisse zu extremen Wetterereignissen und den Klimawandel.


Regenschauer über Hamburg: Extreme Wetterlagen und den Einfluss des Klimawandels nehmen die Experten in Hamburg bis Freitag unter die Lupe. (Foto: Extremwetterkongress Hamburg)

Neben Mojib Latif vom IFM-Geomar in Kiel gehören auch Hartmut Graßl vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg, Wetterfrosch Sven Plöger oder NASA-Pilot Richard Ewers aus den USA zu den Referenten des Kongresses, der nicht nur Wissenschaftler sondern auch explizit auch Schüler und andere Interessierte anlocken will: "Ziel des Kongresses ist es, die breite Öffentlichkeit aus erster hand über den Stand der Wissenschaft zu informieren", sagt der Veranstalter und Leiter des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation, Frank Böttcher.

Dürre in Russland, Überschwemmungen in Pakistan und Australien: Der Rückversicherer Munich Re hatte für 2010 Rekordschäden durch Naturkatastrophen verzeichnet und warnte in seiner Bilanz vor Temperaturrekorden und Wetterkatastrophen als Indizien für den Klimawandel. Klimawissenschaftler rechnen im Zuge der Erderwärmung mit einer Zunahme von Häufigkeit und Intensität von Extremwetterereignissen. Auch für Städte in Mitteleuropa stellt der regionale Klimawandel mit eingelagertem Extremwetter ein zentrales Problem der Zukunft dar", sagt Helmut Meier, Vorsitzender der Detuschen Meteorologischen Gesellschaft bei der Eröffnung des Extremwetterkongresses in Hamburg. Extreme Hitzewellen wie 2003 in Süd- und Westeuropa könnten ab etwa 2040 "fast der Regelfall" in Mitteleuropa werden.

klimaretter.info/sam


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