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Alpengletscher schmelzen am stärksten

Die Europäischen Alpen könnten von der Gletscherschmelze stärker betroffen sein als jede andere Region. Bis Ende des Jahrhunderts drohen die Alpengletscher durch die Folgen der Erderwärmung um 75 Prozent schrumpfen, geht aus einer Studie kanadischer und schwedischer Wissenschaftler hervor, die im Fachmagazin Nature Geoscience veröffentlicht wurde.


Piz Buin Gletscher in den Alpen. (Foto: Böhringer Friedrich/Wikipedia)

Für ihre Simulation haben die Forscher die Auswirkungen des Klimawandels und für mehr als 120.000 Gletscher in 19 Regionen der Welt untersucht - ausgenommen die gigantischen Eisschilde Grönlands und der Antarktis. Bis 2100 werden demnach weltweit 15 bis 27 Prozent der Eismassen abschmelzen. Die Ergebnisse ihrerer Modelle zeigen, dass die Auswirkungen regional stark variieren. Zu den am stärksten betroffenen Regionen gehören neben den Alpen auch die Bergregionen in Neuseeland. Für die Hochgebirge Asiens ergibt sich dagegen ein Eisverlust von 10 Prozent.

Vor allem auf die regionale Wasserversorgung und den Anstieg des Meeresspiegels könnte das "gravierende Folgen" haben, so die Forscher der British University of Columbia (Kanda) und der Universitäten Uppsala (Schweden) und Alaska (USA). Allein durch das Schmelzen der untersuchten Gletscher könne der Meeresspiegel bis Ende des Jahrhunderts um 8,7 bis 16,1 Zentimeter ansteigen.

klimaretter.info/sam



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