Klimaforscher erneut entlastet
Ein weiteres Mal sind Klimaforscher um Phil Jones von der East-Anglia-Universität in Norwich in Großbritannien von Fälschungsvorwürfen freigesprochen worden. Ein unabhängiges Expertengremium unter Muir Russell hat die Vorwürfe gegen die Wissenschaftler, die am Bericht des UN-Klimarats IPCC von 2007 mitgearbeitet hatten, untersucht und keine Hinweise auf eine Fälschung der Daten gefunden. "Es besteht kein Zweifel an der Seriösität der Forscher", heißt es in dem Bericht.

Anhaltende Dürre in Bolivien - Es gibt keinen Grund am Klimawandel zu zweifeln. (Foto: Treblin)
Hacker hatten sich Zugang zu mehr als 1.000 E-Mails von Klimawissenschaftlern verschafft und im November 2009 veröffentlicht. Aus der Konversation der Forscher wollten sie herausgelesen haben, dass Daten gefälscht oder unterschlagen worden seien. Der Pseudoskandal wurde als "Climategate" bekannt. Das Team war auch schon vom Forschungsausschuss des britischen Unterhauses entlastet worden und am 1. Juli hatte auch ein Ausschuss der Pennsylvania State University Phil Jones und den US-Amerikaner Michael Mann von den Vorwürfen freigesprochen.
Phil Jones, seit kurzem Forschungsleiter des Klimaforschungszentrums an der East-Anglia-Universität, zeigte sich erleichtert über die Ergebnisse der Untersuchung. Die Prüfer kritisierten am Vorgehen der Wissenschaftler, dass sie nicht ausreichend erkläutert hätten, warum sie bestimmte Daten nicht in ihre Studie mit aufgenommen haben. Der Vizekanzler der Universität, Edward Acton, nahm die Kritik an und gelobte mehr Transparenz: "Wir haben nichts zu verbergen."
klimaretter.info/jot
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