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Versicherer rechnet mit heftigeren Stürmen

Der Versicherer Munich Re (Münchener Rück) rechnet im kommenden Jahrzehnt mit häufigeren und intensiveren wetterbedingten Katastrophen. Wie das Unternehmen am Dienstag erklärte, hat sich die Gefährdungssituation durch Stürme und Niederschläge aufgrund des Klimawandels bereits verändert.

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Sturm "Xynthia" wütete im Februar 2009 über Europa. (Foto: Nasa)

2009 waren Schäden durch Naturkatastrophen deutlich geringer ausgefallen als in den Vorjahren, so der Versicherer. Dagegen gab es in den ersten Monaten des Jahres 2010 "eine auffällige Häufung" von Naturkatastrophen. Die Gefährdung durch geophysikalische Ereignisse wie Erdbeben in Haiti, Chile, der Türkei und Costa Rica sowie Vulkanausbrüchen in Island, Ecuador und Guatemala haben sich jedoch nicht verändert und würden von menschlichen Aktivitäten nicht beeinflusst, so die Munich RE. Hier seien allerdings die versicherten Werte über die Jahre gestiegen.

Anders sieht es nach Angaben der Munich Re bei Stürmen und starken Niederschlägen aus: Die meteorologische Gefährdungssituation habe sich bereits verändert. Durch den Klimawandel rechnet der Versicherer mit einer weiteren Häufung und Intensivierung wetterbedingter Katastrophen. Als Beispiel für wetterbedingte Naturkatastrophen wird etwa Wintersturm Xynthia angeführt, der am 27. und 28. Februar 2010 große Schäden in Europa anrichtete und Schäden von rund 70 Millionen Euro verursachte. Hagelunwetter in Australien hätten im März Schäden in Höhe von 160 Millionen Euro verursacht. Aktuell seien auch Schäden aus dem Hochwasser an Oder und Weichsel zu erwarten, die allerdings noch nicht beziffert werden könnten.

© wir-klimaretter.de/sam

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