Ernten gehen mit jedem Grad zurück

Die Erderwärmung stellt eine Gefahr für die globale Ernährungssicherheit dar. Mit jedem Grad, das die weltweite Mitteltemperatur ansteigt, sinken die Ernteerträge der wichtigen Grundnahrungsmittel, zeigt eine Metastudie, die vorliegende Untersuchungen analysiert. Das Papier wurde nun im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht.

BildDer Klimawandel lässt den Weizen nicht besser wachsen – im Gegenteil. (Foto: Schulze von Glaßer)

Laut Studie sinken die Erträge von Weizen mit jedem Grad Temperaturanstieg weltweit um sechs Prozent. Bei Reis sind es 3,2 Prozent, bei Mais 7,4 Prozent und bei Sojabohnen 3,1 Prozent Rückgang. Weizen, Reis, Mais und Sojabohnen liefern zwei Drittel der Kalorien, die die Erdbevölkerung zu sich nimmt.

Zu den Risiken für die globale Ernährungssicherheit durch den Klimawandel liegt bereits eine Vielzahl von Studien vor. Durch unterschiedliche Analysemethoden entstehen dabei unterschiedliche Resultate. Die Forscher schauten sich nun Untersuchungen an, die vier verschiedene Methoden angewandt hatten, und werteten sie für ihre Metastudie aus.

Als mögliche Gegenmaßnahmen zu den sinkenden Ernteerträgen nennen die Wissenschaftler die Düngung mit Kohlendioxid, die Züchtung ertragreicherer Sorten und eine effektive Anpassung an die Folgen des Klimawandels.

klimaretter.info/vk

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