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Studie: Mehr Waldbrände in Südeuropa

In den nächsten Jahrzehnten wird die Gefahr von Waldbränden im europäischen Mittelmeerraum aufgrund der zunehmenden Erderwärmung steigen. Wie aus einer Studie der Universität Barcelona hervorgeht, die im Fachmagazin Scientific Reports veröffentlicht wurde, sind die Effekte des Klimawandels aber nicht einheitlich. "Die Studie zeigt, dass es einen statistisch signikanten Zusammenhang zwischen Bränden und Sommer-Dürren, während die vorangegangenen Klimabedingungen nur in wenigen Ökoregionen eine Rolle spielen", sagte Marco Turco von der Gruppe zur Analyse meteorologischer Gefahrenlagen an der Universität Barcelona.

BildWaldbrände zerstören wichtige Kohlendioxidspeicher. (Foto: Skeeze/​Pixabay)

Demnach werden die direkten Effekte des Klimawandels – wie Dürren – in nördlichen Regionen Südeuropas zu häufigeren Waldbränden führen. Da die Vegetation im Süden stärker an Trockenheit angepasst ist, rechnen die Forscher dort eher mit einer Verringerung des brennbaren Materials.

Die meisten Brände in Europa zerstören Wälder und Vegetation im Mittelmeerraum. Diese Brände haben umfangreiche ökonomische und ökologische Schäden zur Folge. Forscher erwarten, dass die Häufigkeit und Schwere von wetterbedingten Naturgefahren wie Dürren, Hitzewellen und Wildbränden durch den Klimawandel zunehmen wird.

Anderen Studien zufolge wird sich auch die Wahrscheinlichkeit von Waldbränden im Westen von Nordamerika, in Südeuropa und im Südosten Australiens bis Ende des Jahrhunderts deutlich erhöhen. Zudem wird künftig auch die Schwere der Brände zunehmen.

klimaretter.info/kir

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