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Halber Strom für Rechenzentren

Die vernetzte Welt braucht Rechenzentren. Die aber verbrauchen Strom und verursachen damit, sofern nicht erneuerbar betrieben, Treibhausgasemissionen. Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich aber der Stromverbrauch von Rechenzentren halbieren. Das ist das Ergebnis des Forschungsprojekts "Adapative Computing for Green Data Centers", kurz AC4DC, das vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird.

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Überall auf der Welt fressen Server riesige Mengen an Strom. (Foto:
Florian Hirzinger/​Wikimedia Commons)

Um Strom zu sparen, müssen alle Komponenten eines Rechenzentrums optimal aufeinander abgestimmt werden. Dazu gehören unter anderem die Server, die Speicher, Netzwerkgeräte und Kühlsysteme. Die Forscher haben nun ein neues Last- und Energiemanagement entwickelt, das unter anderem die Zahl der Server an den aktuellen Bedarf anpasst.

Berechnungen des Berliner Borderstep-Instituts zufolge haben die 2,4 Millionen deutschen Server 2012 rund 9,4 Terawattstunden Strom verbraucht. Das entspricht etwa der Stromproduktion von vier mittelgroßen Kohlekraftwerken. Ein Drittel der Energie wird meist schon allein für die Kühlung verbraucht. Der Datenverkehr nimmt weltweit weiter zu, laut einer im Auftrag des US-amerikanischen Konzerns Cisco erstellten Studie um gut ein Fünftel in den kommenden vier Jahren.

klimaretter.info/red

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