Nordpol unter Wasser

Der Nordpol steht seit zwei Wochen unter Wasser. Durch die außergewöhnlich warmen Juli-Temperaturen hat sich rund um den nördlichsten Punkt der Erde ein flacher See aus Schmelzwasser gebildet. Das meldet die US-Onlinezeitung Huffingston Post und zeigt dazu Bilder des North Pole Environmental Observatory, das das arktische Meereis seit dem Jahr 2000 überwacht. Die Temperaturen in der Region liegen in diesem Jahr ein bis drei Grad Celsius über dem langjährigen Durchschnitt, so das Blatt.


Nicht nur im Sommer, auch im vergangenen Winter blieb die Eisbedeckung der Arktis unter dem Durchschnitt. (Foto: Alfred-Wegener-Institut)

Die Nordpolarregion ist vom Klimawandel besonders stark betroffen. Die Eisdecke ist in den letzten drei Jahrzehnten um die Hälfte geschrumpft, auch die Dicke der Eisschicht nimmt ab. Im vergangenen Sommer ging das Meereis so stark zurück wie nie zuvor seit Beginn der Messungen. Forscher sprechen von einem "Frühwarnsignal" für den Klimawandel. Die Arktis spielt eine zentrale Rolle im globalen Klimasystem, dortige Veränderungen können Auswirkungen bis nach Deutschland haben. 

klimaretter.info/mb

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