Energie: Jetzt wird (besser) geforscht

Die neue Bundesministerin für Bildung, Forschung und Wissenschaft Johanna Wanka (CDU) hat heute das "Forschungsforum Energiewende" gestartet. Damit soll eine "Dialogplattform" entstehen, auf der "zentrale Fragestellungen der Energiewende aus Sicht der Wissenschaft erörtert und die Forschungsbeiträge koordiniert werden", so das Bildungsministerium (BMBF). Beteiligt sein sollen "hochrangige Vertreter der Ressorts, der Länder, der Akademien, der Wissenschaftsorganisationen und Universitäten" sowie Vertreter der Wirtschaft und von gesellschaftlichen Gruppen. Dem Leitungskollegium des Forschungsforums steht Staatssekretär Georg Schütte vor.


Johanna Wanka (CDU), Jahrgang 51, ist seit dem 14. Februar Bundesministerin für Bildung und Forschung. Im gleichen Ressort war sie von 2000 bis 2009 Landesministerin in Brandenburg und von 2010 bis 2013 in Niedersachsen. (Foto: Axel Hindemith/Wikimedia Commons)

Frisches Geld soll nur in bescheidenem Maße fließen. Für die "Organisation des Plattformprozesses" will Wanka die beteiligten Akademien mit 10 Millionen Euro zusätzlich bedenken - für drei Jahre. Ansonsten sollen die "mindestens 1,5 Milliarden Euro", die laut Ministerium jedes Jahr an deutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen für Forschung im Energiebereich "investiert" werden, künftig "gezielter" koordiniert werden.

Parallel zu der neuen BMBF-Dialogplattform starten die Wissenschaftsakademien das Projekt "Energiesysteme der Zukunft"

klimaretter.info/vk

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