Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Anden-Gletscher als Klima-Opfer

Die Gletscher in den südamerikanischen Anden schmelzen so schnell wie noch nie in den letzten 300 Jahren. Die Wasserversorgung von rund zehn Millionen Menschen sei gefährdet, schreiben Glaziologen in der neuen Ausgabe der Fachzeitschrift "The Cryosphere". Das internationale Team um Antoine Rabatel vom Labor für Gletscherkunde und Umwelt-Geophysik in Grenoble hatte zuvor die bisher umfangreichste Auswertung von Messungen vorgenommen, wie das geowissenschaftliche Magazin Scinexx berichtet. Seit 1970 sind demnach 30 bis 50 Prozent des Gletscher-Volumens weggetaut. Als Ursache machten die Wissenschaftler die Klimaerwärmung aus. 

Die nahezu einzigen tropischen Gletscher der Welt sind für die Andenstaaten jedoch wichtige Wasserspeicher. Vor allem in Peru drohe deshalb künftig Wasserknappheit, heißt es in der Studie. Allein im Río-Santa-Tal seien mehrere hunderttausend Peruaner auf das Gletscherwasser angewiesen – zur Trinkwasserversorgung, für die Landwirtschaft und zur Energieerzeugung. Aber auch der bolivianische Regierungssitz La Paz könnte auf eine Mangelsituation zusteuern. Damit wird die Wasserversorgung in den Anden möglicherweise wie befürchtet zu einem Beispiel für "Loss and Damage" – für die Verluste und Schäden durch den Klimawandel, die die UN-Konferenz in Doha (Katar) vor zwei Monaten als neues Top-Thema auf die Tagesordnung der Weltgemeinschaft setzte.


Einige Gletscher könnte es hier bald nicht mehr geben. Der Artesonraju-Gletscher in der peruanischen Cordillera Blanca, der höchsten Gebirgskette Amerikas. (Foto: Edu Bucher/Wikimedia Commons) 

Wie wenig die Glaziologen jedoch noch immer von den Zusammenhängen zwischen Eisbedeckung und Klima wissen, zeigt eine ebenfalls in dieser Woche im Magazin Nature veröffentlichte Eiskern-Studie. Danach war es in Grönland während der Eem-Warmzeit vor 130.000 bis 115.000 Jahren bis zu acht Grad Celsius wärmer als heute, trotzdem schrumpfte das Eis während der ganzen Zeit nur um ein Viertel. Grönland war damals also keineswegs eisfrei. Das abschmelzende Grönland-Eis, so die Forscher des beteiligten Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven, müsse deshalb einen viel geringeren Anteil am damaligen Meeresspiegel-Anstieg gehabt haben als bisher gedacht. Das bedeute allerdings im Umkehrschluss, dass geschmolzenes Antarktis-Eis hauptverantwortlich für den damals vier bis acht Meter höheren Meeresspiegel war.

klimaretter.info/mb


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Montag, 20. Dezember 2010, 09:36 Uhr
Industrialisierung gefährdet Amazonas
Nach der Invasion der Rinder: Regenwald im brasilianischen Amazonas-Gebiet gerät weiter unter Druck.
Aus Porto Velho Mario Osava
[mehr...]
Sonntag, 12. Januar 2014, 17:18 Uhr
80 Prozent mehr Dürren in Südeuropa
BildForscher prognostizieren ein Sinken der Wasserstände von Flüssen um 40 Prozent [mehr...]
Dienstag, 13. November 2012, 08:10 Uhr
Arabica-Kaffee stirbt aus
Durch die Klimaveränderung werden die Anbaugebiete für die Kaffeebohne zerstört [mehr...]
Sonntag, 01. April 2012, 17:06 Uhr
Argentinien: Gold oder Gletscher
Argentinien hat seit gut einem Jahr ein Gesetz zum Schutz seiner Anden-Gletscher, das Bergbauaktivitäten dort verbietet. Der weltgrößte Goldgräber, der kanadische Konzern Barrick Gold, will sich sein Geschäft davon nicht verderben lassen und plant eine weitere Mine. Die örtlichen Behörden sind auf seiner Seite.
Aus Buenos Aires Marcela Valente (IPS) [mehr...]
Mittwoch, 15. Juni 2011, 09:37 Uhr
Bolivien verzehnfacht Treibhausgase
Obstbäume und Sojaacker statt Regen- oder sub-andine Bergwälder: Mittlerweile ist der Agrarexport drittgrößter Devisenbringer des Andenstaates. Und die Anbaufläche frisst sich immer weiter in die Wälder vor.
Aus La Paz Franz Chávez [mehr...]
Mittwoch, 04. Juli 2012, 15:42 Uhr
Bolivien: Es trifft die Ärmsten
Jedes Jahr zerstören in Bolivien Trockenheit, Stürme und Extremregen Ernteerträge in Millionenhöhe. Hierunter leidet besonders die arme Bevölkerung. Die Regierung unternimmt derweil zu wenig, um die Menschen gegen den Klimawandel zu wappnen.
Aus Bolivien Franz Chávez (IPS) [mehr...]
Sonntag, 25. August 2013, 12:22 Uhr
Correa: Drittklassige Beamte
FotoEcuadors Präsident erhebt schwere Vorwürfe gegen die deutsche Bundesregierung: Sie trage Mitschuld am Scheitern der Yasuní-ITT-Initiative. Ecuadorianische Umweltschützer starten eine Initiative zur Volksabstimmung, um das einzigartige Regenwaldgebiet doch noch zu retten.
Von Charlotte Schumann [mehr...]
Montag, 06. Januar 2014, 10:07 Uhr
Fahrräder erobern Lateinamerikas Städte
BildNoch ist das Fahrrad für viele Lateinamerikaner ein Symbol für den niedrigen sozioökonomischen Status ihrer Besitzer. Aber wie eine Umfrage zeigt, haben mehrere Städte die Zeichen der Zeit erkannt: Sie wollen das Radfahren attraktiver machen und den Zweirädern mehr Raum geben. Erste Erfolge sind schon sichtbar.
Aus Caracas Estrella Gutiérrez, aus Bogotá Helda Martínez, aus Santiago Marianela Jarroud, aus Mexiko-Stadt Emilio Godoy (IPS)
[mehr...]
Dienstag, 18. Juni 2013, 15:11 Uhr
Klimawandel bedroht Páramo-Ökosysteme
FotoÜber eine Fläche von 1,33 Millionen Hektar Land erstrecken sich die Páramo-Ökosysteme in Ecuador: Sie sind bedroht und mit ihnen die umliegenden indigenen Dörfer und großen Städte des Landes. Entwaldung, Klimawandel und eine veränderte Landnutzung gefährden die Landschaften.
Aus Quito Leisa Sánchez (IPS) [mehr...]
Dienstag, 11. Februar 2014, 18:47 Uhr
Kunstprojekt: Wie Gletscher verloren gehen
Vollbild-VorschauEin Fotoprojekt in Trient zeigt, wie stark italienische Gletscher in den vergangenen Jahrzehnten geschrumpft sind [mehr...]
Dienstag, 01. Mai 2012, 15:41 Uhr
Morales verstaatlicht Stromkonzern
Tradition zum 1. Mai: Boliviens Präsident enteignet Aktionäre [mehr...]
Montag, 12. Juli 2010, 13:28 Uhr
Peru weißelt Berge
gletscher_peru_nasa_150Gebirgsgletscher in Peru sollen durch weiß angemalte Felsen weniger schmelzen. Ein Projekt, von der Weltbank gefördert, soll gegen den Klimawandel angehen und für lokale Beschäftigung sorgen [mehr...]
Mittwoch, 20. Juni 2012, 16:30 Uhr
Umweltschützer leben gefährlich
711 Menschen mussten in der letzten Dekade ihr Engagement für die Umwelt mit dem Leben bezahlen mussten [mehr...]
Dienstag, 04. Oktober 2011, 15:40 Uhr
Weltwasserkongress warnt vor Gletscherschmelze
Das Abschmelzen der Gletscher wird langfristig zu Wasserknappheit führen, so eines der Ergebnisse des Weltwasser-Kongresses, der gerade in Brasilien stattfand. Mindestens 200 Millionen Menschen könnten bald im wahrsten Sinn des Wortes auf dem Trockenen sitzen. Besonders betroffen sind die Regionen Himalaya und die Anden.
Aus Porto de Galinhas Fabiola Ortiz (IPS) [mehr...]
Dienstag, 07. Mai 2013, 07:47 Uhr
"Alarmzeichen des Klimawandels"
Foto2012 war das neuntwärmste Jahr seit 1850. Vor allem aber der Rückgang des arktischen Meereises zeige den Klimawandel, sagt die World Meteorological Organisation [mehr...]

Werbung

Meinungen: Kommentar

Woidkes Irrweg

BildBrandenburg macht Nägel mit Köpfen in Sachen Welzow-Süd II. Ein Vertrag mit Vattenfall soll den geplanten Tagebau beschleunigen und den Widerstand aushebeln. Diese Vorwegnahme demokratischer Entscheidungsprozesse hat Muster und erinnert an DDR-Zeiten. Warum aber steckt die Landesregierung so viel Energie in die Protektion der Braunkohle und nicht in zukunftsfähige Alternativen? [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

Der Verlust der Stille

BildMit Windrädern, Solarparks und Biogasanlagen verschwindet die friedliche Gegenwelt zu unseren technisch organisierten urbanen Lebensräumen. Was bleibt, ist ein baulich-technischer Einheitsbrei. Ästhetische Freude an der Natur ist nur dort möglich, wo die Landschaft nicht gravierend von technischen Strukturen dominiert wird. Teil 5 der klimaretter.info-Debatte zur Ästhetik der Energiewende.
Ein Standpunkt von Werner Nohl, Landschaftsarchitekt aus München
[mehr...]

mehr...

Bild
Serie

Leben mit der Katastrophe

Erdbeben, Tsunami, Atomunfall: Vor drei Jahren gingen die Nachrichten von der Katastrophe in Fukushima um die Welt. Der dreifache Super-GAU in Japan brachte das Aus für die deutschen AKW. Doch jetzt will Japan seine Reaktoren wieder hochfahren. Und die Nöte der Betroffenen scheinen auch bei uns vergessen. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Die Energiewende nicht abwürgen!

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel ist mit seinen Plänen zur EEG‑Reform dabei, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu kappen. Das würde Kohlestrom noch attraktiver machen und die Debatte über Atomkraftwerke wieder anfachen. Dagegen formiert sich Widerstand, bei dem jede Unterschrift zählt. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Wie Crowdfunding die Energiewende voranbringt
LC Bioenergie 3 600"Vielleicht haben wir zu spät auf erneuerbare Energien gesetzt", gab RWE-Chef Peter Terium kürzlich zu. Während Politik und Großkonzerne die Energiewende viel zu zögerlich angehen, werden immer mehr Bürger selbst aktiv. Für Menschen, denen eine Energiegenossenschaft zu aufwendig ist, gibt es jetzt ganz neue Wege, die eine Teilhabe einfacher als je zuvor machen. [mehr...]

RWE: Den Bürger mimen

Heute geht es um Bürgerenergie. In Deutschland waren Ende 2012 insgesamt 47 Prozent der installierten Ökostromleistung in Deutschland nach der Eigentümerstruktur Bürger-Energieanlagen – installiert von Privatleuten oder Genossenschaften. Das geht zumindest aus einer Studie hervor, die auf der Internetseite die-buergerenergiewende.de zu[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Atomkatastrophe Fukushima - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Gabriel will chinesische Türen öffnen

Der Bundeswirtschaftsminister eröffnet ein deutsch-chinesisches "Wirtschaftsforum zur Energieeffizienz" [mehr...]
Energie

Bild
Biogasanlagen können mehr

Mit Flexibilisierungsmaßnahmen ließe sich die Gesamtleistung der Anlagen erheblich steigern, so eine Studie des Fachverbands Biogas [mehr...]
Protest

Bild
Borschemich soll wieder wachsen

Ein Widerstandsfest will Gemüse in dem todgeweihten Dorf im Rheinischen Braunkohlerevier anbauen [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Apple fast vollständig erneuerbar

Die Rechenzentren des IT-Konzerns werden vollständig, die Produktionsanlagen zu 94 Prozent mit Ökostrom versorgt [mehr...]
Mobilität

Bild
Österreich will Mobilitätswende in Europa

Europäische Verkehrs-, Umwelt- und Gesundheitsminister treffen sich unter dem Dach der UN in Paris [mehr...]
Forschung

Bild
Klimafreundlichere Kamele

Kamele stoßen beim Wiederkäuen weniger Methan aus als gedacht, ergibt eine schweizerische Studie [mehr...]
Umwelt

Bild
Neue Auflagen für Kohlekraftwerk Eemshaven

Das höchste Verwaltungsgericht der Niederlande entzieht dem RWE-Kraftwerk teilweise die naturschutzrechtliche Genehmigung [mehr...]
Ernährung

Bild
Agrarindustrie noch klimaschädlicher

Ein internationales Forscherteam weist nach, dass die Intensivierung der Landnutzung zu einer Erwärmung der Erdoberfläche führt [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Woidkes Irrweg

Brandenburg macht Nägel mit Köpfen in Sachen Welzow-Süd II. Ein Vertrag mit Vattenfall soll den geplanten Tagebau beschleunigen und den Widerstand aushebeln. Diese Vorwegnahme demokratischer Entscheidungsprozesse hat Muster und erinnert an DDR-Zeiten. Warum aber steckt die Landesregierung so viel Energie in die Protektion der Braunkohle und nicht in zukunftsfähige Alternativen? [mehr...]
Standpunkte

Bild
Energiewende: Abbruch statt Durchbruch

Die Energiewende ist auf die schiefe Bahn geraten – doch die Regierung verpasst den erneuerbaren Energien nur einen noch festeren Deckel. Die Lage ist ernst: Mit Geld und Kontakten hat die alte Lobby ihren Einfluss zurückgewonnen. Nicht nur Politiker und Medien spielen mit, auch viele Umweltverbände haben sich zu lange einlullen lassen.
Ein Standpunkt von Marco Bülow, SPD-Bundestagsabgeordneter
[mehr...]
Rezension

Bild
"Bitte bekommt keine Kinder"

Ein Fotojournalist aus dem Wendland ist nach Fukushima gereist. Herausgekommen sind 17.000 Bilder und 44 Reportagen, aus denen er ein eindrucksvolles Buch gemacht hat. Es zeigt, was in den meisten Fällen ausgeblendet wird: das Elend nach der Katastrophe. Teil 7 unserer Serie zum dritten Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima
Eine Rezension von Lea Meister
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Raus die Knete, gönnt euch was!

Es gibt einen neuen Megatrend: Konsumverzicht. Nun, da ihn auch der Spiegel aufs Titelblatt gehoben hat, reden endlich alle darüber. Doch eigentlich ist der Trend damit schon wieder vorbei. Demnächst kann man Verzichts-Ratgeber kaufen und für teures Geld Verzichts-Kurse buchen – und der Gegentrend steht auch schon vor der Tür. 
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Irritierender IPCC-Bericht, japanische Ökoenergieskepsis und eine Umfrage

Kalenderwoche 16: Nach dem neuen Sachstandsbericht des Weltklimarats warnt Matthias Willenbacher, Gründer des Projektentwicklers juwi und Mitherausgeber von klimaretter.info, allzu viel Hoffnung auf Atomkraft und CCS zu setzen. Stattdessen sollte Deutschland entschlossen den Ausbau der Erneuerbaren vorantreiben und die EEG-Reform nachbessern – auch um Ländern wie Japan ein Vorbild zu sein. [mehr...]