Neues Klimainstitut für die Wüste
Das Emirat Katar will mit deutscher Hilfe ein Klimaforschungsinstitut aufbauen. Das wurde am Dienstag auf dem Weltklimagipfel in Doha bekanntgegeben. Es wäre die erste Einrichtung dieser Art in einem arabischen Golfstaat. Das Institut soll die Folgen des Klimawandels speziell für die arabische Region und andere trockene Zonen der Erde untersuchen, in denen rund zwei Milliarden Menschen leben. Außerdem geht es um Konzepte, wie der Ausbau erneuerbarer Energien in den Ländern vorangebracht werden kann, in den Erdöl und Erdgas bisher konkurrenzlos billig sind.

Wie wirkt sich hier der Klimawandel aus? Ein neues Institut soll die Auswirkungen auf die Trockenzonen der Welt untersuchen. (Foto: Jonas Satkauskas/Wikipedia)
klimaretter.info/jw
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Poznań Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13



Diesmal kommt der Alarmruf von der Weltbank: Selbst wenn die Staaten ihre bisher zugesagten Klimaschutz-Ziele einhalten, droht sich die Atmosphäre um mehr als drei Grad Celsius zu erwärmen. Vor allem warnt die jetzt veröffentlichte Weltbank-Studie davor, dass die "Kipp-Elemente" im Klimasystem anspringen könnten. Das hätte gravierende Auswirkungen.
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Der Petersberger Dialog ist beendet. Zwei Tage lang haben Minister aus 35 Staaten in Berlin darüber diskutiert, wie es in Hinblick auf den kommenden UN-Klimagipfel Ende November in Katar mit dem internationalen Klimaschutz weitergehen soll. Die Veranstaltung sei "konstruktiv und offen" verlaufen, findet Sven Harmeling, Teamleiter Internationale Klimapolitik bei Germanwatch. Nun komme es darauf an, diesen Geist an den kommenden Vorbereitungsgipfel in Bangkok Ende August weiterzugeben.
Heute Abend endet die UN-Klimakonferenz in Bonn. Sven Harmeling von Germanwatch, der das zweiwöchige Treffen beobachtet hat, kritisiert den zähen Verhandlungsprozess und fordert von der EU, den Klimaschutz endlich entschlossener anzugehen.
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Versicherungswirtschaft und Klimaforscher warnen: Sturm, Hagel und Hochwasser werden in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten häufiger und heftiger auftreten.
Wenn auf der diesjährigen Weltklimakonferenz im südafrikanischen Durban Anfang Dezember keine zweite
Verpflichtungsperiode oder eine andere Vertragsregelung gefunden wird, wird der internationale Klimaschutz auf den Stand von 1997 zurückgeworfen. In einer Serie beleuchtet klimaretter.info, was dies bedeutet. Teil 1 unseres Durban-Countdown: Der Stand der Wissenschaft, erläutert vom Potsdamer Klimaforscher Prof. Stefan Rahmstorf.

