2011 wärmstes La Niña-Jahr

Die Weltmeteorologieorganisation (WMO) hat ihren jährlichen Bericht zum Stand des Klimawandels vorgelegt. Das Jahr 2011 war demnach das wärmste je gemessene Jahr während einer sogenannten La Niña-Phase. In den letzten zehn Jahren habe man eine deutliche Beschleunigung des Klimawandels festgestellt, besonders auffällig sei der Rückgang des arktischen Eises und die Zunahme an Hitzewellen. Auch andere Extremwetterereignisse wie Gewitter und Hurrikane nahmen deutlich zu.


Extremwetter nahmen im letzten Jahrzehnt deutlich zu. (Foto: Fir0002/Flagstaffotos, Wikimedia Commons)

Das Wetterphänomen La Niña wechselt sich mit dem Wetterphänomen El Niño ab. La Niña führt eigentlich zu einer globalen Abkühlung, trotzdem war 2011 etwas wärmer als frühere Durchschnittstemperaturen zwischen 1961 und 1990.

"Dieser Jahresbericht von 2011 bestätigt die Aussage früherer Berichte der WMO, dass der Klimawandel jetzt bereits stattfindet und nicht erst eine zukünftige Bedrohung darstellt", erklärte WMO-Generalsekretär Michael Jarraud. "Die Welt erwärmt sich wegen menschlicher Aktivitäten und das führt zu weitreichenden und möglicherweise irreversiblen Auswirkungen auf unsere Erde, unsere Atmosphäre und unsere Ozeane."

Die WMO gab zeitgleich Auszüge aus einem Bericht über die Entwicklungen des vergangenen Jahrzehnts (2001-2010) bekannt, der in diesem Jahr veröffentlicht werden soll.

klimaretter.info/hb

 
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