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Rechtshilfefonds für US-Klimaforscher

Mit einem Rechtshilfefonds sollen künftig bedrängte Klimaforscher in den USA unterstützt werden. Der Climate Science Legal Defense Fund startete vergangene Woche offiziell unter dem Dach der Organisation Public Employees for Environmental Responsibility (zu deutsch etwa: "Beamte für Umweltverantwortung"). "Industriefinanzierte Angriffe auf Klimaforscher haben sich in den vergangenen Jahren verschärft", heißt es in einer Presseerklärung. "Der Fonds soll Wissenschaftlern wie Michael Mann bei den Prozesskosten helfen, die sich beim Zurückschlagen der Angriffe von Klimaskeptikern auftürmen."

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Der US-Klimaforscher Michael Mann wehrt sich momentan gegen Versuche von industriefinanzierten Kritikern, unter Verweis auf Informationsfreiheitsgesetze Einblick in seine gesamte E-Mail-Korrespondenz zu erlangen. (Foto: Greg Rico/PennState)

Die Initiative zu dem Fonds stammt von Scott Mandia, Professor am Suffolk County Community College im US-Bundesstaat New York. Auf seinem Blog hatte er im vergangenen Herbst einen ersten Unterstützeraufruf für Michael Mann veröffentlicht, der innerhalb eines Tages 10.000 Dollar erbrachte. Bis heute kamen rund 25.000 Dollar zusammen. Durch die Anbindung bei PEER soll der Fonds nun dauerhaft etabliert werden.

Der Fonds will künftig Beratung für bedrängte Klimaforscher anbieten, Informationen über juristische Angriffe sammeln und kostenlose Anwälte zur Verfügung stellen. "Die Gehälter von Wissenschaftlern sind nicht so angelegt, dass sie Rechtsstreitigkeiten mit industriefinanzierten Anwaltskanzleien oder Institutionen aus eigener Kraft durchstehen könnten", erklärt Scott Mandia. "Schon heute halten solche Prozesse viele unserer fähigsten Klimaforscher von ihrer eigentlichen Arbeit ab."

"Unser Ziel ist nicht nur, die Forscher zu verteidigen", sagt der New Yorker Wissenschaftsfotograf Joshua Wolfe, der den Fonds zusammen mit Mandia verwalten wird. Durch den Fonds solle klar werden, dass "diese juristischen Angriffe sich nicht gegen Individuen richtet oder einzelne Institute, sondern gegen die Wissenschaft an sich."

klimaretter.info/alf

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