Werbung

Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

"So manchem wären schweigende Klimaforscher lieber"

Stefan Rahmstorf, Jahrgang 60, ist Ozeanograph und einer der führenden Klimaforscher im deutschsprachigen Raum. Er gehört zu den Leitautoren des 2007 veröffentlichten Vierten Sachstandsberichtes des Weltklimarates (IPCC).

Rahmstorf  erforscht am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) die Wechselwirkungen zwischen Ozeanen und der globalen Erwärmung . Im Jahr 2000 übernahm er die Professur für das Fach Physik der Ozeane an der Universität Potsdam.

Rahmstorf ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Buchautor und mehrfach ausgezeichnet.


Nahezu galoppierend liefert die Wissenschaft neue Erkenntnisse über die Gefährlichkeit der Erderwärmung...

klimaretter.info: Herr Professor Rahmstorf, in einem Monat beginnt der UN-Klimagipfel in Durban, seit dem letzten Treffen in Cancun gab es kaum Fortschritte. Wie war das vergangene Jahr in der Klimawissenschaft?

Stefan Rahmstorf: Sehr interessant. Natürlich geht es längst nicht mehr um grundlegende Fragen des Klimawandels, etwa ob tatsächlich der Mensch die gegenwärtige Erderwärmung verursacht – diese Dinge sind geklärt. Doch es gibt dennoch viele Fragen, die intensiv erforscht und diskutiert werden, beispielsweise der Zusammenhang von Klimawandel und Extremwetterereignissen.

Was in der Klimaforschung ja jedes Jahr quasi automatisch hinzukommt, sind die neuen Messdaten. Und da haben wir gesehen, dass im September die Eisfläche auf dem Polarmeer das Rekordminimum von 2007 wieder eingestellt hat, und 2010 gleichauf mit 2005 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war ...

... wodurch Sie, wenn wir uns recht entsinnen, eine Wette gewonnen haben?

Sie meinen die Wette, die wir mit sechs Kollegen einer Forschergruppe um Mojib Latif angeboten hatten …

... die 2008 eine vorübergehende Abkühlung vorhersagten. Sie wetteten 5.000 Euro dagegen und haben offenbar Recht behalten.

Die Wette bezog sich natürlich nicht auf einzelne Jahre, sondern auf Zehn-Jahres-Mittelwerte. Und da war auch schon vor dem Endwert für 2010 absehbar, dass der globale Temperaturanstieg – anders als von der Latif-Gruppe vorhergesagt – ungebremst weiter vorangeschritten ist.

Was waren für Sie im vergangenen Jahr die, sagen wir, fünf Highlights der Klimaforschung?

Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist sicherlich, dass die Abnahme des arktischen Meereises bisher von der Klimaforschung stark unterschätzt worden ist. Eine im Oktober veröffentlichte Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Eisdicke in den letzten Jahrzehnten viermal so schnell abgenommen hat, wie es die Modellrechnungen im Durchschnitt ergeben hatten. Bestimmte Aspekte des Klimas wie das Verhalten von Eis sind physikalisch so komplex, dass wir sie noch nicht zuverlässig vorhersagen können.

Interessant sind auch die neuesten GRACE-Satellitendaten über die Eisschmelze in Grönland und der Antarktis. Sie besagen, dass die beiden großen Festland-Eisschilde der Erde an Masse verlieren – und zwar immer schneller.

Überraschend fand ich drittens, dass die Hitzewelle im Sommer 2010 europaweit noch den sogenannten Jahrhundertsommer 2003 übertroffen hat. Hierzulande hatte man von ihr ja nicht so viel mitbekommen, weil der Schwerpunkt weiter östlich lag, in Russland. 2003 hingegen waren Süddeutschland, Frankreich und die Schweiz am stärksten betroffen.

Um die Frage, ob vermehrte Extremwetterereignisse kausal auf den Klimawandel zurückgeführt werden können, ist im vergangenen Jahr eine spannende Debatte entbrannt.

Bislang war das z.B. für den Jahrhundertsommer 2003 gezeigt worden, aber jetzt sind in Nature die ersten Studien erschienen, die das auch für Starkregenereignisse belegen.

Aber die Debatte läuft doch noch!?

Ja sicher, wir forschen in Potsdam selbst auch zu der Frage. Gerade habenwir in den Proceedings der US-Akademie der Wissenschaften eine mathematische Formel veröffentlicht, die den Zusammenhang von Klimaerwärmung und der Häufigkeit neuer Wetterrekorde beschreibt. Damit können wir beispielsweise zeigen, dass der Hitzerekord im vergangenen Jahr in Moskau mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit durch den klimatischen Erwärmungstrend verursacht worden ist. In anderen Worten: statistisch wäre von fünf Rekordhitzewellen eine auch in stabilem Klima zu erwarten – und vier sind hinzugekommen.

Das kann man so präzise sagen??

Das kommt aus unserer Analyse heraus. Wie jedes neue Forschungsresultat muss auch dieses erstmal in der Fachwelt durchdiskutiert werden. Und man wird sehen, ob unsere Analyse dann allgemein Anerkennung findet.


... aber die Politik handelt im Angesicht der neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse wie eine Schnecke. (Fotos: Schulze von Glaßer)

Aber zurück zur Top-5-Liste der Klimaforschung: Wir waren erst bei den Punkten 3 und 4.

Für mich gehört da für uns in Deutschland noch eine Studie zum Anstieg des Meeresspiegels an der Nordseeküste hinzu. Sie hat gezeigt, dass die Anstiegsrate in den letzten beiden Jahrzehnten so hoch war wie nie zuvor seit Beginn der dortigen Küstenpegelmessungen. Der Klimawandel zeigt sich auch an unseren eigenen Küsten.

Bescheidenerweise haben Sie ihre eigene Meeresspiegel-Studie gar nicht erwähnt, die international sehr beachtet wurde.

Das war eine gemeinsame Arbeit mit amerikanischen Kollegen, die über Jahre in einer regelrechten Detektivarbeit aus Ablagerungen in Salzwiesen an der US-Ostküste eine zweitausendjährige Geschichte des Meeresspiegels rekonstruiert haben. Und dort zeigte sich, dass die Anstiegsrate im letzten Jahrhundert ein Mehrfaches höher ist als jemals zuvor in den vergangenen zwei Jahrtausenden. In den letzten 2000 Jahren war der Meeresspiegel annähernd konstant – meist war er stabil, nur nach der relativen Wärme des Mittelalters gab es schon einmal einen langsamen Anstieg, aber lange nicht so rasch wie im 20. Jahrhundert.

Wenn man sich das alles anhört, springt eine grobe Diskrepanz ins Auge: Die Klimaforschung weiß immer mehr und immer besorgniserregenderes – die Klimapolitik hingegen bekommt immer weniger hin.

Die Lage ist ja so, dass zwar heute sowohl die Politik als auch die meisten Bürger wissen: Es gibt da ein Klimaproblem, man müsste eigentlich etwas machen. Aber vermutlich ist den wenigsten bewusst, wie drängend das Problem inzwischen ist. Will man die globale Erwärmung noch auf zwei Grad begrenzen, dann muss jetzt sehr rasch und entschieden gehandelt werden – sonst ist das nicht mehr zu schaffen.

Wenn ein Forscher so etwas in der Öffentlichkeit sagt, dann bekommt er mittlerweile schnell das Label "Alarmist" verpasst.

Das hat damit zu tun, dass die politischen Konsequenzen der wissenschaftlichen Erkenntnisse Vielen nicht in den Kram passen. Im Zweifel kritisiert man dann lieber die Überbringer der schlechten Nachricht, als dass man sich den Tatsachen stellt. So Manchem wäre es lieber, die Klimaforscher würden den Mund halten.

Ebenfalls im vergangenen Jahr haben Sie sich ein Scharmützel mit dem RWE-Manager Fritz Vahrenholt geliefert, der die Erderwärmung öffentlich angezweifelt hat. War das ein Highlight 2011 oder eher ein Lowlight?

Dass man ab und zu auch Stellung bezieht, wenn in der Öffentlichkeit wissenschaftlich unhaltbare Dinge behauptet werden, gehört zu den unangenehmeren Pflichten eines Forschers. Aber so etwas sind Nebenschauplätze; was ein Klimaforscher hauptsächlich tut ist natürlich Forschen, und die Highlights sind neue Erkenntnisse dabei.


Und immer häufiger zeigen Extremwetter-Ereignisse, was uns bevorsteht: 2011 sorgte eine nie da gewesene Tornado-Häufung in den USA für gigantische Zerstörung. (Foto: NOAA)

Die American Geophysical Union hat gerade einen "Climate Communication Prize" für Klimaforscher gestiftet, die sich exponieren und damit ja auch angreifbar machen.

Ich habe mich sehr gefreut, dass der erste Preisträger mein Freund und NASA-Kollege Gavin Schmidt ist, mit dem wir 2004 zusammen das Weblog Realclimate gegründet haben. Wir sollten uns nicht im Elfenbeinturm verstecken – und ich würde mich freuen, wenn sich viele andere Kollegen mit ihrem Fachwissen auch mehr an der öffentlichen Diskussion beteiligen.

Interview: Toralf Staud

 

Teil 1: Der Stand der Wissenschaft

 



comments powered by Disqus

Das könnte Sie auch interessieren:

Donnerstag, 29. November 2012, 13:23 Uhr
Meeresspiegel steigt stärker als erwartet
Studie korrigiert die Prognose des UN-Klimarates deutlich nach oben [mehr...]
Donnerstag, 09. Dezember 2010, 15:33 Uhr
1,5 Grad Erderwärmung noch zu viel
Zwei-Grad-Ziel reicht nicht, sagen Wissenschaftler des PIK. Neue Erkenntnisse zeigen: Weltmeere speichern höhere Temperaturen weit länger als bisher gedacht [mehr...]
Freitag, 19. November 2010, 09:02 Uhr
Klimaforscher: 2010 auf Rekordjagd
Noch 10 Tage bis zum Weltklimagipfel: Dieses Jahr könnte als das wärmste seit Beginn der Temperaturaufzeichnung in die Menschheitsgeschichte eingehen. Teil 3 unseres Cancún-Specials: Der Stand der Wissenschaft.
Aus Berlin Nick Reimer [mehr...]
Mittwoch, 05. März 2014, 09:09 Uhr
Klimawandel bedroht Weltkulturerbe
BildEin steigender Meeresspiegel könnte zahlreiche Stätten des Unesco-Weltkulturerbes überfluten, warnt eine Studie [mehr...]
Montag, 25. Juni 2012, 08:08 Uhr
Mehrere Meter Meeresspiegelanstieg
Nach Berechnungen des PIK würde beim Erreichen des 2-Grad-Ziels der Meeresspiegel zwischen 1,5 und 4 Metern ansteigen [mehr...]
Freitag, 10. Dezember 2010, 18:14 Uhr
"Die Herausforderung ist groß"
Die bislang vorliegenden Reduktionsziele führen zu einer Erwärmung von 3 bis 3,4 Grad, sagt der Züricher Klimaforscher und IPCC-Autor Andreas Fischlin im Gespräch mit klimaretter.info. "Wir entscheiden über unser Schicksal hier und jetzt".
Interview: Christian Mihatsch [mehr...]
Montag, 30. September 2013, 08:06 Uhr
"Meeresspiegel steigt doppelt so schnell"
FotoDie zusätzliche Energie durch die globale Erwärmung wird zu 90 Prozent in den Meeren gespeichert, sagt die Bremer Ozeanografin Monika Rhein, Leitautorin für das Meeres-Kapitel im neuen IPCC-Report. Langsam gewinnt die Wissenschaft einen Überblick über die Vorgänge in den riesigen Ozeanen, doch noch sind die Modelle mit vielen Unsicherheiten behaftet. 
Interview: Susanne Ehlerding [mehr...]
Sonntag, 19. Juni 2011, 11:50 Uhr
Arktis schmilzt noch schneller
Arktischer Rat korrigiert die "konservativen" Rechnungen des IPCC zur Eisschmelze [mehr...]
Freitag, 09. September 2011, 14:50 Uhr
Arktiseis auf historischem Minimum
Mit 4,24 Millionen Quadratkilometern hat die arktische Eisfläche eine noch geringere Ausdehnung als im bisherigen schlimmsten Jahr 2007. Damit geht das Eis fast doppelt so schnell zurück wie vom Weltklimarat IPCC prognostiziert. Das hat auch Auswirkungen auf unsere Winter, die immer kälter werden.
Von Hanno Böck und Nick Reimer
[mehr...]
Mittwoch, 19. Februar 2014, 10:05 Uhr
Das Nildelta versinkt im Meer
BildDie Kornkammer Ägyptens, das Nildelta, beheimatet und ernährt 40 Millionen Menschen. Doch die über 200 Kilometer lange Seeseite des Deltas ist eine der weltweit am meisten bedrohten Küsten. Erosion, FotoSalzwasser und der steigende Meeresspiegel könnten bald zu einer Ernährungskrise führen. Teil 18 der klimaretter.info-Serie: Strategien gegen den Anstieg des Meeresspiegels.
Aus El Rashid (Ägypten) Cam McGrath (IPS) [mehr...]
Samstag, 25. Februar 2012, 18:09 Uhr
Das Zwei-Grad-Ziel ist noch zu schaffen
Für den anstehenden 5. Sachstandsbericht des IPCC hat das Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie zusammen mit dem Deutschen Klimarechenzentrum ein neues und präziseres Klimamodell entwickelt. Demnach gibt es Anlass zu vorsichtigem Optimismus - falls die weltweiten Treibhausgas-Emissionen schnell und "drastisch" reduziert werden. 
Von Verena Kern [mehr...]
Montag, 28. Februar 2011, 14:45 Uhr
Forscher wollen Prognosen verbessern
21 Forscherteams gleichen ihre Vorhersage-Modelle ab [mehr...]
Montag, 17. März 2014, 13:15 Uhr
Grönland: Sogar äußerster Norden taut
BildSchmelzen die Gletscher in der Region, müssen die Berechnungen zum Anstieg des Meeresspiegels nach oben korrigiert werden [mehr...]
Montag, 13. Februar 2012, 12:02 Uhr
Himalaya-Gletscher schmelzen langsamer
gletscher-himalaja2-nickWissenschaftler korrigieren Aussagen auf Grundlage neuer Messmethoden. Dennoch kein Grund zur Entwarnung [mehr...]
Donnerstag, 19. Mai 2011, 10:22 Uhr
Interesse am Zweifel!
hermann Die politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit "Klimaskeptikern" oder "Klimawandelleugnern" muss von den entsprechenden Akteuren aufgegriffen werden: Frei nach dem Informanten Deep Throat im Film über den Watergate-Skandal: "Follow the money! [mehr...]

Werbung

Meinungen: Reimers kleine Zahlenkunde

BDI: Lügen, Gutachten und Verbrechen

nick3In der DDR hatte das Volk einen Spruch, mit dem es den Versuch der SED quittierte, mit Planzahlstatistiken die Regale vollzuschwindeln. Eine Abwandlung dieses Spruchs muss man auch dem BDI entgegenhalten.
Eine Kolumne von Nick Reimer
[mehr...]

Meinungen: Überraschung der Woche

Abwrackprämie, Vorbehalte und Wärmerekord

BildKalenderwoche 47: Der Energieverbrauch deutscher Haushalte ist erstmals seit fast zehn Jahren wieder gestiegen. Deshalb brauchen wir eine Abwrackprämie für alte Kühlschränke und andere Elektrogeräte, meint Klaus Franz, Vorstandsmitglied beim Gesamtverband Dämmstoffindustrie und Mitherausgeber von klimaretter.info. Und natürlich muss die Gebäudedämmung endlich staatlich gefördert werden. [mehr...]

mehr...

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Jeder kann die Welt retten

Viele Filme über den Klimawandel und seine Folgen enden mit der Erkenntnis, dass anders produziert und konsumiert werden muss. Aber nur wenige zeigen, wie das wirklich gehen kann. "Generation CO2" soll ein solcher Film werden. Die Macher sammeln jetzt das Startkapital – mit Öko-Crowdfunding. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Mit Wechsel zu Ökostrom Geld sparen
BildZu einem Anbieter von Ökostrom zu wechseln und auch noch Geld bei der Stromrechnung zu sparen war früher nicht so einfach. Inzwischen ist das aber sprichwörtlich kinderleicht geworden. Zum einen steht Strom aus erneuerbaren Quellen mehr als ausreichend zur Verfügung, zum anderen ist der Wechsel des Stromversorgers ohne viel bürokratischen Aufwand möglich. Gefragt ist nur noch der Wille des Verbrauchers. [mehr...]

Klima-Aktionsprogramm: Es grüßt das Murmeltier

In der Staatssekretärs-Runde wird am heutigen Montag in der Bundeshauptstadt das lang angekündigte Klima-Aktionsprogramm verhandelt, mit dem die Bundesregierung doch noch ihr Klimaziel schaffen will: minus 40 Prozent bis 2020 im Vergleich zu 1990. Danach soll das Klima-Aktionsprogramm der Öffentlichkeit[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014
 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
EU genehmigt deutsche Industrierabatte

Einen Teil der in den vergangenen zwei Jahren gewährten EEG-Umlagebefreiungen sollen die Unternehmen aber zurückzahlen [mehr...]
Protest

Bild
Peru: 57 ermordete Umweltschützer

Studie: Brasilien, Honduras und die Philippinen sind die gefährlichsten Länder für Umweltaktivisten [mehr...]
Forschung

Bild
Weltbank: "An neue Normalität anpassen"

Weltbank-Präsident Jim Yong Kim: "Wir befinden uns für die kommenden Jahrzehnte auf einem gefährlichen Kurs" [mehr...]
Umwelt

Bild
Schnee-Rekorde in den USA

Ob der Klimawandel beim extremen Wintereinbruch an den Großen Seen eine Rolle spielt, ist umstritten [mehr...]
Wohnen

Bild
Haushalte verbrauchen wieder mehr Energie

Seit 2005 war der Energieverbrauch privater Haushalte gesunken. Doch die jüngere Generation nutzt mehr Elektronik [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Sorgen statt Entsorgung

Deutschland hat inzwischen nicht nur 300.000 Kubikmeter Atommüll angehäuft. Es sind sogar 600.000 Kubikmeter – wenn man auch den Uranmüll aus Gronau mitzählt, der bislang als "Wertstoff" deklariert wurde. Das Müllproblem wird sich weiter verschärfen, solange der beschlossene Atomausstieg nur halbherzig umgesetzt wird.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Der Strom-Export rettet die Kohlekraft"

Kein Industrieland hat bisher freiwillig riesige Vorkommen billiger Ressourcen im Boden gelassen – bei der Braunkohle wird aber klimapolitisch kein Weg daran vorbeiführen. Das Zögern des Bundeswirtschaftsministers, alte Kohlekraftwerke vom Netz zu nehmen, verschleppt nur den unvermeidlichen Strukturwandel in den Kohleregionen.
Ein Standpunkt von Arne Jungjohann
[mehr...]
Rezension

Bild
Medien zum IPCC-Bericht: Wir sind gewarnt

Niemand kann mehr sagen, er sei nicht gewarnt worden, kommentieren Medien die Veröffentlichung des jüngsten Berichts des Weltklimarates. Aber wie der Bedrohung begegnen? Kohleausstieg sofort – oder doch CCS? Oder weiter nach Alternativen forschen? Die klimaretter.info-Presseschau.
Zusammengestellt von Verena Kern
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Mit dem Klugscheißertelefon zum Biseln

Seit ein paar Wochen bin ich Besitzer eines Klugscheißertelefons. Bei meinem alten Handy hatte der Akku versagt, ein klarer Fall von geplanter Obsoleszenz. Leider mag mich das neue Smartphone wohl nicht. Es verweigert regelmäßig den Dienst. Wahrscheinlich aus verschmähter Liebe, denn ich mag es auch nicht.
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Emittierende Kumpane, Rücksichtnahme und eine gute Empfehlung

Kalenderwoche 45: Die deutsche Regierung mit ihrer angeblichen Vorzeige-Energiewende wird die Fossilwirtschaft umso schneller fallen lassen, je stärker der internationale Druck ist, sagt Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. Denn die Welt warte darauf, dass die deutschen Emissionen endlich schrumpfen. [mehr...]