Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Das Konto des Klimawandels

Dass Wetterextreme durch den Klimawandel zunehmen, ist fast schon eine Binsenweisheit. Bislang aber streiten Wissenschaftler noch darüber, ob sich ein einzelnes Extremereignis auf das Konto des Klimawandels verbuchen lässt oder nicht. Forscher des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung haben nun eine neue Formel entwickelt, mit der sie solche Aussagen treffen wollen.

Von Eva Mahnke

Klimaforscher treffen keine einhundert Prozent sicheren Aussagen, denn dazu ist das klimatische System viel zu komplex. Ihre Einschätzungen zu den Ursachen und Folgen des Klimawandels unterlegen sie aber mit Wahrscheinlichkeiten und die sind bedrohlich genug: Mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit sei die extreme Hitzewelle in Russland im vergangenen Jahr eine Folge des Klimawandels gewesen, sagen Wissenschaftler des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung. Damit widersprechen sie einer vor einem Jahr in den Geophysical Research Letters veröffentlichten Studie, derzufolge die extreme russische Hitze lediglich eine kurzfristige Klimaschwankung dargestellt habe.


Die Hitze ließ die Wälder um Moskau brennen, sodass die Stadt und viele umliegende Orte tagelang unter einer Glocke aus Rauch lagen. (Foto: CC-Lizenz/Dmitry Azovtse)

Zwar sind Wetterextreme an sich ein natürliches Phänomen, unnatürlich ist aber ihre zunehmende Häufigkeit. Die Frage ist allerdings, wann ist extreme Hitze eine "normale" Temperaturschwankung, wann Ausdruck der fortschreitenden Erderwärmung?

Ob sich diese Frage überhaupt beantworten läßt, ist unter Wissenschaftlern umstritten. Bislang gingen die meisten Forscher davon aus, dass durch den Klimawandel bedingt zwar eine Zunahme der Häufigkeit von Wetterextremen zu beobachten ist, man aber für das einzelne Wetterereignis keine Aussage treffen könne.

Nachdem nun bereits britische und US-amerikanische Wissenschaftler an Modellen arbeiten, mit denen sie solche Aussagen doch treffen wollen, entwickelten die Potsdamer Wissenschaftler um den Ozeanographen und Klimaforscher Stefan Rahmstorf nun hierfür eine neue Formel. Die Ergebnisse ihrer Arbeit stellen sie in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences vor. "In vielen Ländern sind in den letzten Jahren nie da gewesene Wetterextreme zu beobachten", sagte Professor Rahmstorf, "zugleich steigt die weltweite Mitteltemperatur seit Jahrzehnten steil an. Wir haben untersucht, wie das zusammenhängt."

Ergebnis: Die Häufigkeit von Wetterextremen ergibt sich aus dem Verhältnis des allgemeinen Erwärmungstrends zu den Schwankungen, die sich um diesen Trend herum bewegen. Je wärmer es auf dem Planeten wird, desto häufiger durchbrechen die Schwankungen um den Trend auf dem Thermometer eine neue Rekordmarke.


Die durchgezogene Linie sind die Juli-Temperaturen in Moskau in jedem Jahr, die gestrichelte der geglättete Langzeittrend dieser Daten. Rot sind Hitzerekorde, blau Kälterekorde (das heißt der jeweils wärmste oder kälteste Juli bis dahin, seit Beginn der Datenreihe). (Grafik: PIK)

Die neue Formel der Potsdamer setzt Erwärmungstrend und Schwankungen miteinander ins Verhältnis und ermittelt hieraus die Häufigkeit von Klimaextremen. "Was die Temperaturen betrifft, so konnten wir zeigen, dass der Klimawandel unter dem Strich zu deutlich mehr Extremen führt", so Rahmstorf.

In Moskau und Umgebung waren die Temperaturen im Sommer 2010 wochenlang nicht unter 35 Grad Celsius gefallen. Mit dem Rekordwert von 38 Grad Celsius erreichten sie den höchsten Stand seit 160 Jahren. Die Jahrhunderthitze vernichtete einen Großteil der Getreideernte, verletzte Menschen, brannte Häuser nieder und zerstörte großräumig Wälder und Torfmoore. Einige dieser Moore brennen unterirdisch auch heute noch. Das Ziel der Potsdamer Studie: In Zahlen greifbar zu machen, ob dieses und andere Wetterextreme auf das Konto des Klimawandels gehen. Die Antwort ist ein 80-prozentiges Ja.

Die Forscher bestätigten damit etwa, dass sich an anderer Stelle schon erahnen lies. Zum Beispiel am Bananen-Preis. In Russland grassiert nach den Waldbränden das so genannte "Kartoffel-Bananen-Phänomen": Die Knollen waren zwischen St. Petersburg und Wladiwostok in diesem Februar mancherorts doppelt so teuer wie die Bananen - obwohl letztere doch gar nicht in Russland wachsen.

Nach den vielen Waldbränden verdoppelten sich die Preise für Kartoffeln, der wichtigsten Grundnahrung der Russen - zu viel der Ernte war vernichtet worden. Von September 2010 bis Januar 2011 stieg der Preis für ein Kilo im Einzelhandel von 21 Rubel (52 Cent) auf 40 bis 50 Rubel (1 bis 1,2 Euro). Ein Kilo Bananen, Tausende von Kilometern weit transportiert, gibt es dagegen schon ab 25 Rubel.


Die russischen Waldverluste sind eine Folge des menschengemachten Klimawandels. (Foto: Thomas Siepmann/pixelio)

Extreme Hitzewellen stellen aber nur eines der möglichen Extremwetterphänomene dar. In Zukunft wollen die Potsdamer Wissenschaftler auch die zu erwartende Häufigkeit anderer Wetterextreme untersuchen.

Auf ihrem Programm dürften dann etwa folgende extreme Wetterereignisse stehen, die es bislang 2011 zu beobachten galt: Flut in Thailand, Extremwetter in HessenDürre im Südpazifik, Taifun in Japan, Tornado-Alarm in den USA,  zu warmer Sommer in Deutschland. Die Liste extremer Wetter, die auf das Konto der Erderwärmung gehen, ließe sich deutlich erweitern.

 

http://www.klimaretter.info/ernaehrung/nachricht/7959-kartoffeln-jetzt-teurer-als-bananen

comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Mittwoch, 29. September 2010, 08:04 Uhr
Einstellen auf Extremwetter von morgen
ueberschwemmung-US-Airforce_Hochwasser und Stürme, Trockenheit und Waldbrände: In einer zunehmend vernetzen Welt haben Extremwetterereignisse immer weitreichendere Folgen. Über ihre Vorhersagbarkeit und den Einfluss des Klimawandels haben Wissenschaftler aus aller Welt in Potsdam in einem Workshop diskutiert.
Aus Potsdam Ricarda Schuller
[mehr...]
Dienstag, 11. September 2012, 16:47 Uhr
Arktis: Das Ende der Schmelze
Erstmals seit Februar stieg in der vergangenen Nacht die arktische Eisbedeckung wieder. Das könnte das Ende des arktischen Sommers einläuten. Mit einer minimalen Eisbedeckung von 3,59 Millionen Quadratkilometer war das Schmelzen am Nordpol nie dramatischer als 2012.
Von Nick Reimer [mehr...]
Dienstag, 28. August 2012, 16:44 Uhr
Schmelzrekord in der Arktis
Erstmals seit Beginn der Satellitenmessung sank die Eisbedeckung der Arktis unter eine Fläche von 4.000.000 Quadratkilometern. Als ob das nicht schon genug Besorgnis erregen würde: "Der Rekord ist schon rund drei Wochen vor Ende der arktischen Eisschmelze", erklärt Professor Stefan Rahmstorf im Gespräch mit klimaretter.info. Neuer Schmelzrekord auch auf Grönland.
Von Nick Reimer [mehr...]
Montag, 19. November 2012, 10:49 Uhr
"Bocksprünge im Klima"
Diesmal kommt der Alarmruf von der Weltbank: Selbst wenn die Staaten ihre bisher zugesagten Klimaschutz-Ziele einhalten, droht sich die Atmosphäre um mehr als drei Grad Celsius zu erwärmen. Vor allem warnt die jetzt veröffentlichte Weltbank-Studie davor, dass die "Kipp-Elemente" im Klimasystem anspringen könnten. Das hätte gravierende Auswirkungen.
Von Joachim Wille [mehr...]
Samstag, 13. April 2013, 08:14 Uhr
"CCS kann Klimaschutzkosten senken"
PIK-Studie errechnet gesamtwirtschaftliche Vorteile von CO2-Abscheidung und -Speicherung, wenn sie mit Biomasse-Kraftwerken kombiniert wird [mehr...]
Mittwoch, 05. September 2012, 14:08 Uhr
"Chips sammeln" in Bangkok
Abschluss der Klimakonferenz in Bangkok: Es gelang, viele technische Details zu lösen. Dabei hatte die Konferenz gar keinen offiziellen Status und konnte so auch nichts beschließen: Es galt Pluspunkte für die Weltklimakonferenz 2012 in Katar zu sammeln.
Aus Bangkok Christian Mihatsch [mehr...]
Freitag, 31. Mai 2013, 09:54 Uhr
"Den Flickenteppich zusammenweben"
FotoAm Abend ging die Weltkonferenz zu Klimafolgen in Potsdam zu Ende:  300 Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen haben vier Tage lang über die Brennpunkte des Klimawandels debattiert. Veronika Huber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zu der Frage, ob die Konferenz "Fleisch auf die Knochen der akademischen Debatte" bringen konnte.
Interview: Karin Deckenbach [mehr...]
Donnerstag, 13. September 2012, 11:18 Uhr
"Emissionshandel für den Verkehr!"
Die EU erwägt einen Ausstieg aus den Beimischquoten von Agrokraftstoffen. Was dies bedeutet? Wie bei den Lebensmittelpreisen ist ihr Einfluss auch auf die Zerstörung der Regenwälder begrenzt, sagt Hermann Lotze-Campen, Agroökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Sein Vorschlag: den Transportsektor und die Landwirtschaft in den Emissionshandel der EU einbeziehen.
Interview: Mathias Rittgerott [mehr...]
Montag, 28. Juni 2010, 14:09 Uhr
"Fleisch und Milch machen einen Unterschied"
1548906_1_milchMethan- und Lachgas-Emissionen könnten durch eingeschränkten Konsum von Fleisch und Milch deutlich gesenkt werden   [mehr...]
Montag, 11. November 2013, 14:24 Uhr
"Haiyan" wird kein Einzelfall bleiben
BildKlimamodelle lassen mehr Stürme von der Stärke des extremen Tropensturms über den Philippinen erwarten [mehr...]
Freitag, 08. November 2013, 17:39 Uhr
"Haiyan" wütet auf den Philippinen
BildLaut Weltklimarat haben Zerstörungskraft und Länge der Wirbelstürme seit 1970 um 75 Prozent zugenommen [mehr...]
Dienstag, 06. September 2011, 09:40 Uhr
"Katia" entwickelt volle Kraft
Neuer Hurrikan rast auf die US-Ostküste zu, wird sie aber vermutlich nicht treffen [mehr...]
Samstag, 08. Dezember 2012, 15:01 Uhr
"Klimafolgen in Deutschland" jetzt online
Internetportal zu den lokalen Folgen des Klimawandels in Deutschland startet Pilotphase. Vorschläge zur Weiterentwicklung erwünscht [mehr...]
Dienstag, 24. Mai 2011, 14:22 Uhr
"Kyrill" kommt künftig öfter
Versicherungswirtschaft und Klimaforscher warnen: Sturm, Hagel und Hochwasser werden in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten häufiger und heftiger auftreten.
Aus Berlin Sarah Messina [mehr...]
Montag, 31. Oktober 2011, 08:16 Uhr
"So manchem wären schweigende Klimaforscher lieber"
 Wenn auf der diesjährigen Weltklimakonferenz im südafrikanischen Durban Anfang Dezember keine zweite Verpflichtungsperiode oder eine andere Vertragsregelung gefunden wird, wird der internationale Klimaschutz auf den Stand von 1997 zurückgeworfen. In einer Serie beleuchtet klimaretter.info, was dies bedeutet. Teil 1 unseres Durban-Countdown: Der Stand der Wissenschaft, erläutert vom Potsdamer Klimaforscher Prof.  Stefan Rahmstorf.
Interview: Toralf Staud [mehr...]

Werbung

Meinungen: Kommentar

EU vertagt die Zukunft

BildMindestens 40 Prozent Treibhausgase will Europa bis 2030 einsparen. Das klingt gut, ist es aber nicht. Tatsächlich verfehlt die EU mit ihren Gipfelbeschlüssen zu den Klima- und Energiezielen ihre Verantwortung gegenüber dem globalen Klimaschutz – und bremst den überfälligen Umbau zur solaren Industriegesellschaft aus. Diese Kurzsichtigkeit werden wir alle in den nächsten Jahrzehnten auszubaden haben.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]

Meinungen: Standpunkte

Schwache Ziele heißt schwacher Klimavertrag

BildDie Staats- und Regierungschefs der EU entscheiden auf ihrem Gipfel in Brüssel nicht nur über ein neues europäisches Klimaziel. Vom Ausgang der Verhandlungen hängt in entscheidendem Maße auch die Zukunft des neuen Weltklimavertrages ab.
Ein Standpunkt von Juliette de Grandpré, Klimaexpertin beim WWF
[mehr...]

mehr...

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Kohlefinanzierung: Keine Tricks!

Endlich will die Bundesregierung aus der Finanzierung von klimaschädlichen Kohlekraftwerken in aller Welt aussteigen. Oder doch nicht: Was Deutschland vor der UNO in New York verkündet hat, ist in Wahrheit nicht mal ein halber Ausstieg. Gegen den PR-Trick macht jetzt ein Protestbrief öffentlich Druck. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Eurocities 2014 in München
BildDie großen Städte Europas spielen bei einer nachhaltigen Entwicklung, der Reduktion von Treibhausgasen und der Steigerung der Energieeffizienz eine immer bedeutendere Rolle. Vom 5. bis 8. November widmet sich die Eurocities-Jahreskonferenz in München diesem Thema. Die bayerische Landeshauptstadt will nicht nur ein guter Gastgeber der Konferenz sein, sonden auch viele innovative und beispielhafte Lösungen vorstellen. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Degrowth 2014 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Energie

Bild
Deutscher Energieverbrauch sinkt deutlich

Schon 28 Prozent des Stromverbrauchs der Bundesrepublik werden von erneuerbaren Energien beigesteuert [mehr...]
Protest

Bild
Zehntausende gegen Erdölsuche

Die Bürger der Kanaren wollen selbst über Bohrungen vor ihren Küsten entscheiden. Madrid hatte die Ölsuche genehmigt [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Klimabank soll Emissionshandel retten

Preise und Mengen von Zertifikaten sollen zentral geregelt werden, meint das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung [mehr...]
Mobilität

Bild
Auch Toyota steigt bei Tesla aus

Nach Daimler will sich auch Toyota von seiner Beteiligung an dem kalifornischen E-Auto-Hersteller Tesla trennen [mehr...]
Forschung

Bild
Eher smarte Stadt als smarter Kühlschrank

Verbraucher wollen keine "intelligenten" Haushaltsgeräte, sondern eine "Smart City" mit effizienterer Energieversorgung [mehr...]
Umwelt

Bild
Vögel durch Maisäcker bedroht

Vogelbericht 2013 fordert: Energiewende mit Biodiversitätsschutz verbinden [mehr...]
Konsum

Bild
Schotten sparen sich Plastiktüten

Umgerechnet sechs Eurocent müssen Plastiktüten in schottischen Läden ab heute mindestens kosten [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
EU vertagt die Zukunft

Mindestens 40 Prozent Treibhausgase will Europa bis 2030 einsparen. Das klingt gut, ist es aber nicht. Tatsächlich verfehlt die EU mit ihren Gipfelbeschlüssen zu den Klima- und Energiezielen ihre Verantwortung gegenüber dem globalen Klimaschutz – und bremst den überfälligen Umbau zur solaren Industriegesellschaft aus. Diese Kurzsichtigkeit werden wir alle in den nächsten Jahrzehnten auszubaden haben.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Europa laviert beim UN-Klimaziel

Atempause vor dem Endspurt zu den neuen UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung: Während die Verhandlungen auf Sparflamme laufen, arbeiten die Staaten an ihren Positionen. Die EU macht dabei keine gute Figur. Ausgerechnet das wichtige Klimaziel könnte der europäischen Verhandlungsstrategie zum Opfer fallen.
Ein Standpunkt von Sven Harmeling, Klimaexperte bei Care
[mehr...]
Rezension

Bild
Politisches Kochbuch macht Appetit

"Ist gutes Essen wirklich teuer?", fragt das Freiburger Öko-Institut in einer Studie. Die Antwort: nicht, wenn man es richtig angeht. Ein "politisches Kochbuch" liefern die Wissenschaftler zu ihrer Analyse gleich noch dazu – mit Unterstützung von Profi-Köchen.
Eine Rezension von Joachim Wille
[mehr...]
Kolumnen

hack-groesser
Nachhilfe für die Türsteher

Trouble mit den Flüchtlingen? Leute, was soll dann erst werden, wenn sich in wenigen Jahren die Millionen von Klimaflüchtlingen zu uns auf den Weg machen!?
Eine Kolumne von Hermann Josef Hack
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Schwere Jahrtausende, schauspielernde Physiker und der Energiewende-Masterplan

Kalenderwoche 42: Je nachdem, wie wir uns jetzt im 21. Jahrhundert verhalten, kann der Meeresspiegelanstieg über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende weitergehen, meint Professor Hartmut Graßl, Physiker, Meteorologe und Mit-Herausgeber von klimaretter.info. In Deutschland jedenfalls spitze sich die Auseinandersetzung um die Energiewende gerade wieder zu.
[mehr...]