Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Studie: Weniger Arbeit, besseres Klima

Krankenkassen, Betriebspsychologen und Arbeitnehmer wissen es schon lange. Wir arbeiten zu viel. Doch wir richten nicht nur volkswirtschaftlichen Schaden durch hohe Krankenstände an, betreiben Raubbau an unserer physischen und psychischen Gesundheit, sondern wir schaden auch der Umwelt und dem Klima. Eine Studie des Ökonomen David Rosnick versucht nun diese Aussage erstmals mit Zahlen zu belegen

Von Silvana Steiniger

In Zeiten zunehmender psychologischer Erkrankungen wie Burnout und Depressionen durch zu hohe Arbeitsbelastung, mit oftmals gleichzeitig schlechter Bezahlung bei enormer Verantwortung, hinterlässt die Studie des Ökonomen und Informatikers David Rosnick ein Lächeln im Gesicht des gestressten Arbeitnehmers. Denn Rosnick behauptet, dass weniger arbeiten die Erderwärmung bremsen könnte. "Reduced Work Hours as a Means of Slowing Climate Change" heißt die für das Centre for Economic and Policy Research (CEPR) verfasste Studie.


Hamster mögen diese Rädchen. Für Arbeitnehmer sind sie eher nicht geeignet. (Foto: Daikorax/Wikimedia Commons)

Die These in Rosnicks Studie ist nicht neu. Schon 2006 hatte er, zusammen mit Mark Weisbrot, eine vergleichende Arbeit über Arbeitszeiten und Auswirkungen auf die Umwelt vorgelegt. Damals kamen Rosnick und Weisbrot zu dem Schluss, dass weniger Arbeitsstunden eine Vielzahl positiver Effekte hätten. Unter anderem könnten reduzierte Arbeitszeiten den Energieverbrauch in den USA um 20 Prozent senken. Übersetzt in CO2-Emissionen hätte das eine Absenkung um drei Prozent im Jahr 2002 zum Referenzjahr 1990 bedeutet. Damit hätten die USA nur vier Prozent oberhalb des im Kyoto-Protokoll vereinbarten Emissions-Ziels gelegen.

Einfache Annahme mit komplexen Auswirkungen

In der neuen Studie wird versucht, diese Theorie erstmals mit Zahlen zu belegen. Das hört sich im ersten Moment auch sehr einfach an – denn weniger Arbeit heißt weniger Energieverbrauch, was wiederum einen dämpfenden Einfluss auf den Klimawandel hat. Was jedoch ungeklärt und schwierig zu beziffern ist, sind die gesellschaftlichen Auswirkungen, die Zusammenhänge zwischen Arbeit, Wachstum und Klima. Auch andere Wissenschaftler haben sich mit dieser Frage beschäftigt. Kurz gesagt argumentieren sie so: Durch weniger Arbeit wird das Wachstum gebremst, da sich Konsumgewohnheiten verschieben. Das habe auch Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima. 


Wer schläft, sündigt nicht. Wer weniger arbeitet, tut auch dem Klima etwas Gutes. Sagt zumindest eine Studie. (Foto: Aavindraa/Wikimedia Commons)

Auf der Grundlage von Szenarien des Weltklimarates IPCC versucht Rosnick trotz aller Unwägbarkeiten zumindest grob zu überschlagen, wie sehr die Erderwämung durch geringere Arbeitszeiten gebremst würde. Nach seinen Berechnungen könnte eine Senkung der Arbeitszeit bis zum Jahr 2100 um jährlich ein halbes Prozent zur Folge haben, dass sich die jetzige Erwärmung um die Hälfte reduziert. Das ist, auch wenn dies ein Zahlenspiel anhand von Szenarien ist, eine deutliche Aussage: Weniger Arbeit hat positive Auswirkungen auf das Klima. Doch diese Zusammenhänge können nur greifen, wenn auch Politik und Gesellschaft umdenken und materielle Dinge nicht gleichgesetzt werden mit Lebensqualität. Deshalb geht es Rosnick in seiner Arbeit nicht nur um Arbeitsverkürzung, sondern er plädiert auch für eine Postwachstumsgesellschaft und fragt, in welcher Gesellschaft wir leben wollen. Denn wenn das Mehr an Freizeit mit Konsum und Flugreisen verbracht wird, sind die positiven Effekte hinfällig.


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Freitag, 27. September 2013, 10:56 Uhr
Ozeane aus salziger Limonade
FotoDie Teilnehmer des Extremwetterkongresses in Hamburg fühlen sich vom IPCC-Bericht in ihren Forschungsergebnissen bestätigt. Gleichzeitig warnen sie vor den Folgen des Klimawandels für Deutschland, die teilweise schon jetzt spürbar sind.
Aus Hamburg Daniel Seemann [mehr...]
Montag, 16. August 2010, 11:13 Uhr
"AKW-Abschalten ist keine Drohung"
gp_akw_kruemmel_01Sofortige Abschaltung von AKW seitens der Stromkonzerne "ist keine Drohung, sondern eine gute Nachricht", meint Greenpeace und beruft sich dabei auf eine Studie, die zeigt, dass sofortiger Atomausstieg machbar ist [mehr...]
Dienstag, 07. Mai 2013, 07:47 Uhr
"Alarmzeichen des Klimawandels"
Foto2012 war das neuntwärmste Jahr seit 1850. Vor allem aber der Rückgang des arktischen Meereises zeige den Klimawandel, sagt die World Meteorological Organisation [mehr...]
Montag, 19. November 2012, 10:49 Uhr
"Bocksprünge im Klima"
Diesmal kommt der Alarmruf von der Weltbank: Selbst wenn die Staaten ihre bisher zugesagten Klimaschutz-Ziele einhalten, droht sich die Atmosphäre um mehr als drei Grad Celsius zu erwärmen. Vor allem warnt die jetzt veröffentlichte Weltbank-Studie davor, dass die "Kipp-Elemente" im Klimasystem anspringen könnten. Das hätte gravierende Auswirkungen.
Von Joachim Wille [mehr...]
Mittwoch, 31. März 2010, 14:26 Uhr
"Climategate": Klimaforscher freigesprochen
philjones_querBritische Untersuchungskommission entkräftet Vorwürfe gegen Phil Jones. Bereits im Februar war US-Kollege Michael Mann entlastet worden [mehr...]
Freitag, 27. September 2013, 10:14 Uhr
"Das Zwei-Grad-Limit ist noch drin"
FotoDer neue Bericht des UN-Klimarates IPCC sagt eine Erwärmung von bis zu fünf Grad am Ende des Jahrhunderts voraus. Es gibt also keine Entwarnung beim Klimawandel. Die Ökosysteme reagieren empfindlicher auf die Temperaturveränderungen als anfangs gedacht, sagt der Klimaforscher und klimaretter.info-Herausgeber Hartmut Graßl. Dennoch sei das Zwei-Grad-Ziel noch zu halten.
Interview: Joachim Wille [mehr...]
Montag, 14. April 2014, 11:02 Uhr
"Das fossile Modell läuft aus"
BildNach Vorstellung des neuen IPCC-Berichts: Kein Land verzichte freiwillig auf Wachstum, sagt der Umweltexperte Ernst Ulrich von Weizsäcker. Um die Blockaden beim Klimaschutz zu durchbrechen, müssten deshalb die Emissionen vom Wirtschaftswachstum entkoppelt werden – durch erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Dafür fordert Weizsäcker eine intelligente CO2-Steuer.
Interview: Joachim Wille [mehr...]
Donnerstag, 21. Oktober 2010, 15:32 Uhr
"Der böse Zwilling der globalen Erwärmung"
Das schädliche Treibhausgas Kohlendioxid ist auch für die Versauerung von Meeren verantwortlich. Dadurch wird unter anderem die Lebensgrundlage von Seesternen, Seeigeln, Muscheln und Schnecken bedroht. Klimaretter.info sprach mit Hans-Otto Pörtner, Biologe am Alfred-Wegener-Institut und einer der Autoren des 2014 erscheinenden fünften Sachstandsberichts des Weltklimarats IPCC, über die Auswirkungen auf Mensch und Tier.
Interview: Martin Reeh [mehr...]
Freitag, 10. Dezember 2010, 18:14 Uhr
"Die Herausforderung ist groß"
Die bislang vorliegenden Reduktionsziele führen zu einer Erwärmung von 3 bis 3,4 Grad, sagt der Züricher Klimaforscher und IPCC-Autor Andreas Fischlin im Gespräch mit klimaretter.info. "Wir entscheiden über unser Schicksal hier und jetzt".
Interview: Christian Mihatsch [mehr...]
Sonntag, 15. Juni 2014, 12:16 Uhr
"Die Sätze wurden übel zugerichtet"
BildWas macht ein Ethik-Professor aus Oxford beim Weltklimarat? Er staunt über die Abläufe, erzürnt sich darüber, wie die Staatenvertreter die Zusammenfassung des IPCC-Reports für politische Entscheidungsträger verstümmeln und freut sich, dass die Erwähnung ethischer Prinzipien der Zensur nicht vollends zum Opfer fällt. Ein Augenzeugenbericht über die Mitarbeit am Fünften Sachstandsbericht des IPCC.
Ein Gastbeitrag von John Broome, Ethik-Professor an der Universität Oxford [mehr...]
Montag, 31. März 2014, 15:09 Uhr
"Ein umweltpolitischer Warnschuss"
BildAngesichts des neuen Berichts des Weltklimarats hagelt es Kritik für die Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung: Angela Merkel falle beim Klimaschutz vor allem mit Blockaden auf, doch ohne eine Reform des Emissionshandels werde es keine Fortschritte bei der Energieeffizienz geben. Auch die Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Klimaanpassung lasse die Regierung schleifen.
Von Eva Mahnke [mehr...]
Freitag, 27. September 2013, 12:43 Uhr
"Erderwärmung bedroht unser Zuhause"
FotoZum fünften Mal veröffentlicht der Weltklimarat IPCC einen Sachstandsbericht zur "Physik des Klimawandels". Kernaussage: Ohne Klimaschutz wird der Klimawandel verheerend. "Wer jetzt weiter die Wissenschaft leugnet, spielt mit dem Feuer", sagt US-Außenminister John Kerry. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mahnt eindringlich einen neuen Weltklimavertrag zum Erreichen des Zwei-Grad-Ziels an.
Von Susanne Ehlerding [mehr...]
Donnerstag, 17. April 2014, 12:06 Uhr
"Gravierende Änderungen der Investitionsmuster"
Bild"Weiter wie bisher" bedeutet 3,7 bis 4,8 Grad Erwärmung bis 2100, so der Befund der IPCC-Arbeitsgruppe 3. Noch aber kann es gelingen, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, sagen die Wissenschaftler. Aus der Zusammenfassung für Entscheidungsträger lassen sich auch detaillierte Empfehlungen herauslesen – Teil 2: Die Maßnahmen.
Eine Analyse der Redaktion [mehr...]
Mittwoch, 26. März 2014, 16:22 Uhr
"Klimawandel ist wie 100 Jahre Krieg"
BildDie Forschung des Weltklimarates ist die beste Verteidigungsstrategie der Menschheit, findet US-Militärakademie-Chef [mehr...]
Montag, 31. Oktober 2011, 08:16 Uhr
"So manchem wären schweigende Klimaforscher lieber"
 Wenn auf der diesjährigen Weltklimakonferenz im südafrikanischen Durban Anfang Dezember keine zweite Verpflichtungsperiode oder eine andere Vertragsregelung gefunden wird, wird der internationale Klimaschutz auf den Stand von 1997 zurückgeworfen. In einer Serie beleuchtet klimaretter.info, was dies bedeutet. Teil 1 unseres Durban-Countdown: Der Stand der Wissenschaft, erläutert vom Potsdamer Klimaforscher Prof.  Stefan Rahmstorf.
Interview: Toralf Staud [mehr...]

Werbung

Meinungen: Kommentar

Ausländermaut und Lederhose

BildRund 500 Millionen Euro pro Jahr soll die Pkw-Maut dem Bund einbringen. Dazu verbreitete das Dobrindt-Ministerium am Donnerstag endlich einen Entwurf. Klar ist schon jetzt: An den grundlegenden Infrastruktur-Problemen wird die Maut nichts ändern.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]

Meinungen: Rezension

Der Mensch als geologischer Agent

BildKein anderes Lebewesen hat die Erde und das Klima stärker verändert als Homo sapiens. Forscher sprechen von einem neuen Erdzeitalter, dem Anthropozän. In einem mehrjährigen internationalen Projekt gingen Künstler und Wissenschaftler dem "Menschenzeitalter" auf den Grund. Die Ergebnissse sind jetzt in Berlin zu sehen.
Eine Ausstellungskritik von Sandra Kirchner
[mehr...]

mehr...

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Kohlefinanzierung: Keine Tricks!

Endlich will die Bundesregierung aus der Finanzierung von klimaschädlichen Kohlekraftwerken in aller Welt aussteigen. Oder doch nicht: Was Deutschland vor der UNO in New York verkündet hat, ist in Wahrheit nicht mal ein halber Ausstieg. Gegen den PR-Trick macht jetzt ein Protestbrief öffentlich Druck. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Eurocities 2014 in München
BildDie großen Städte Europas spielen bei einer nachhaltigen Entwicklung, der Reduktion von Treibhausgasen und der Steigerung der Energieeffizienz eine immer bedeutendere Rolle. Vom 5. bis 8. November widmet sich die Eurocities-Jahreskonferenz in München diesem Thema. Die bayerische Landeshauptstadt will nicht nur ein guter Gastgeber der Konferenz sein, sonden auch viele innovative und beispielhafte Lösungen vorstellen. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Degrowth 2014 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Gabriels Grünbuch unentschieden

Eine klare Reform des Strommarkts lässt der Entwurf des Grünbuchs aus dem Bundeswirtschaftsministerium vermissen [mehr...]
Energie

Bild
EU-Umweltminister legen Lima-Linie fest

Die EU-Umweltminister haben ihre Position für die Welt-Klimakonferenz in Lima Anfang Dezember festgelegt [mehr...]
Protest

Bild
Greenpeace besetzt SPD-Zentrale

Aktivisten protestieren auf dem Willy-Brandt-Haus in Berlin gegen die Kohlepolitik von Wirtschaftsminister Gabriel [mehr...]
Mobilität

Bild
Verkehr: Emissionshandel ist keine Lösung

Die Einbeziehung des Verkehrssektors in den Emissionshandel bringt kaum CO2-Reduktion, ergibt eine Studie [mehr...]
Umwelt

Bild
Mehr Öl im Golf von Mexiko

Bei der Explosion der Bohrplattform "Deepwater Horizon" 2010 ist mehr Öl ausgetreten als gedacht [mehr...]
Konsum

Bild
EuGH kippt Energiepreis-Vorschriften

Verbraucher müssen schon vor Preiserhöhungen für Strom und Gas über die Gründe informiert werden. Urteil gilt rückwirkend [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Ausländermaut und Lederhose

Rund 500 Millionen Euro pro Jahr soll die Pkw-Maut dem Bund einbringen. Dazu verbreitete das Dobrindt-Ministerium am Donnerstag endlich einen Entwurf. Klar ist schon jetzt: An den grundlegenden Infrastruktur-Problemen wird die Maut nichts ändern.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Schwache Ziele heißt schwacher Klimavertrag

Die Staats- und Regierungschefs der EU entscheiden auf ihrem Gipfel in Brüssel nicht nur über ein neues europäisches Klimaziel. Vom Ausgang der Verhandlungen hängt in entscheidendem Maße auch die Zukunft des neuen Weltklimavertrages ab.
Ein Standpunkt von Juliette de Grandpré, Klimaexpertin beim WWF
[mehr...]
Rezension

Bild
Der Mensch als geologischer Agent

Kein anderes Lebewesen hat die Erde und das Klima stärker verändert als Homo sapiens. Forscher sprechen von einem neuen Erdzeitalter, dem Anthropozän. In einem mehrjährigen internationalen Projekt gingen Künstler und Wissenschaftler dem "Menschenzeitalter" auf den Grund. Die Ergebnissse sind jetzt in Berlin zu sehen.
Eine Ausstellungskritik von Sandra Kirchner
[mehr...]
Kolumnen

hack-groesser
Nachhilfe für die Türsteher

Trouble mit den Flüchtlingen? Leute, was soll dann erst werden, wenn sich in wenigen Jahren die Millionen von Klimaflüchtlingen zu uns auf den Weg machen!?
Eine Kolumne von Hermann Josef Hack
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Übles Drama um Klimaziele, Verkehrswende und russischer Treppenwitz

Kalenderwoche 43: Der EU-Beschluss zu den Klimazielen zeigt, dass die Politik in einer neoliberalen Blockade gefangen und unfähig zum Wandel ist. Daran werden auch der neue EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und sein Team nichts ändern, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker, Ko-Vorsitzender der Endlagerkommission und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]