Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Langfristig spart Energiewende Geld

Von wegen teure Energiewende. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme haben die Zukunft der deutschen Strom- und Wärmeversorgung unter die Lupe genommen. Das Fazit ihrer Studie: Ist der Umbau hin zu erneuerbaren Energien erst geschafft, wird es billiger als heute – und zwar im zweistelligen Milliardenbereich.

Aus Freiburg Bernward Janzing

Eine Vollversorgung auf Basis heimischer erneuerbarer Energien ist langfristig kostengünstiger als unser heutiges Energiesystem. Zu diesem Ergebnis kommt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in einer Studie. Die Freiburger Wissenschaftler haben errechnet, dass eine Energieversorgung, die sich allein auf regenerative Energien stützt, im "eingeschwungenen Zustand", also nach erfolgtem Umbau, jährliche Kosten in Höhe von 107 bis 123 Milliarden Euro verursacht. Hingegen fallen für die heutige Versorgung mit Strom und Wärme jährlich Kosten in Höhe von mindestens 133 Milliarden Euro an – ein großer Teil für die Brennstoffe. "Zukünftig zu erwartende Preissteigerungen für fossile Energien sind dabei noch gar nicht berücksichtigt", sagt ISE-Forscher Hans-Martin Henning.


"Energiewende retten": Folgt man der ISE-Studie, spricht aus dem Motto dieser Demonstration in Berlin neben der ökologischen auch die volkswirtschaftliche Vernunft. (Foto: Böck)

Somit wird die deutsche Volkswirtschaft laut ISE in Zukunft einige Milliarden Euro jährlich sparen können, wenn sie ihren Strom- und Wärmebedarf komplett aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse deckt. Denn die eingesparten Brennstoffkosten übersteigen die Kosten für Re-Investitionen in die Öko-Kraftwerke einschließlich Finanzierungskosten und Wartung. 

Zugleich legen die Freiburger Energieexperten in ihrer Studie dar, dass eine Vollversorgung ohne jeglichen Import von Energie möglich ist, also nur auf Basis von Ressourcen, die in Deutschland zur Verfügung stehen. Alle Techniken, die für eine solche Energiewende notwendig sind, seien "grundsätzlich verfügbar und einsatzreif". Gleichwohl seien an vielen Stellen teilweise noch erhebliche technische Verbesserungen und Weiterentwicklungen möglich. Daher sind sich die Forscher schon heute sicher: "Wir stoßen nicht an technische Potenzialgrenzen."

Um eine solche 100-Prozent-Versorgung zu realisieren, müsse natürlich "ein massiver Ausbau von Wind auf dem Land und offshore sowie eine massive Installation von Solaranlagen erfolgen", sagt Wissenschaftler Henning. Eine Variante, die sich an den physisch vorhandenen Potenzialen in Deutschland orientiert, kalkuliert die Installation von 170 Gigawatt Windkraft an Land (heutiger Stand: 30 Gigawatt) und 83 Gigawatt Windkraft auf See (heute: 0,2 Gigawatt). Die Photovoltaik würde unterdessen auf 220 Gigawatt (heute: 30 Gigawatt) ausgebaut werden, die Solarthermie auf 193 Gigawatt (heute: 11 Gigawatt). 

Entscheidend für solche Modelle ist natürlich immer der zukünftige Verbrauch. Da dieser aber spekulativ ist, haben die Wissenschaftler in ihren Simulationen beim Strom die heutigen Verbrauchswerte angesetzt. Sollte die deutsche Volkswirtschaft in Zukunft energieeffizienter arbeiten als heute, könnte man mit entsprechend geringeren Kraftwerksleistungen auskommen. Im Gebäudesektor halten die Wissenschaftler eine Senkung des Heizenergiebedarfs auf 50 bis 70 Prozent des heutigen Verbrauchs volkswirtschaftlich für optimal.

Die Freiburger Energieexperten analysierten aber nicht nur die notwendigen Kraftwerksleistungen, sie berechneten auch, welche Kapazitäten an Speichern und flexiblen Stromerzeugern nötig sind, um das ganze Jahr über die Versorgung sicherzustellen. So kamen sie zu dem Ergebnis, dass eine Kapazität von 45 Gigawatt für sogenannte Power-to-Gas-Anlagen sinnvoll ist. Das ist eine Technik, die überschüssigen Strom nutzt, um Wasserstoff oder in einem zweiten Schritt sogar Methan zu erzeugen, das ins Erdgasnetz eingespeist und dort gespeichert werden kann. Die Gase können dann später in hocheffizienten Kraftwerken wieder als Energieträger genutzt werden; von diesen wird man den Berechnungen zufolge eine Leistung von 95 Gigawatt aufbauen müssen.


Noch hängt die Energiewende in der Luft. (Foto: Paul Langrock)

Nicht enthalten ist in den gesamten Analysen bisher allerdings der Verkehr, sofern er nicht bereits elektrisch betrieben wird, was vor allem bei der Bahn der Fall ist. Auch industrielle Prozesse, die fossile Brennstoffe nutzen, wurden nicht einbezogen, dies wollen die Wissenschaftler in späteren Modellrechnungen nachholen. Und noch eine Frage wird erst nach weiteren Simulationen zu beantworten sein – nämlich jene, ab welchem Jahr etwa die angestrebte Ökowirtschaft volkswirtschaftlich günstiger ist als die fossil-nuklear geprägte Wirtschaft der Gegenwart.


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 04. Februar 2014, 16:56 Uhr
"Noch sind praktisch keine Speicher nötig"
BildEnergiespeichersysteme, die mit einhundert Prozent erneuerbaren Energien funktionieren, gibt es schon heute, sagt Dirk Uwe Sauer, Professor für Elektrochemische Energiewandlung und Speichersystemtechnik an der RWTH Aachen. Damit sie jedoch für die Energieversorgung der Zukunft im großen Stil zur Verfügung stehen, müssen Markteinführungsprogramme gestartet werden, um die Kosten zu senken.  [mehr...]
Freitag, 06. Mai 2011, 17:01 Uhr
Energiewende mit Großkonzernen
Bessere Förderung von Offshore-Wind und Geothermie, Kürzungen bei Wind an Land und Biomasse. Die Bundesregierung plant den Umbau zu den Erneuerbaren - nicht ohne die großen Energieunternehmen.
Von Martin Reeh
[mehr...]
Montag, 05. September 2011, 09:59 Uhr
Energiewende-Gesetze: Die EEG-Novelle
Diesmal soll sie gelingen, die Energiewende. Die schwarz-gelbe Regierung hat dafür umfangreiche Gesetze verabschiedet - oft mit Stimmen der Opposition. In einer Serie analysiert klimaretter.info, was drin steht in den Gesetzen. Und was von ihnen zu halten ist. Heute Teil 3: Das Erneuerbare Energien-Gesetz - Pfeiler zum Umstieg ins regenerative Zeitalter.
Von Martin Reeh [mehr...]
Sonntag, 30. Juni 2013, 10:56 Uhr
"Energiewende geht deutlich günstiger"
FotoIn seinem Buch "Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin. Denn die Energiewende darf nicht scheitern" entwirft Matthias Willenbacher seine Vision, wie ein Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2020 möglich ist. Sollte die Kanzlerin sich dafür einsetzen, will der juwi-Chef seine Anteile am Unternehmens verschenken. Teil 2: Über Starkwind, die optimale Größe von Rotorblättern und den Standortvorteil von eigenen Windparks.
Interview: Benjamin von Brackel [mehr...]
Donnerstag, 19. September 2013, 14:48 Uhr
"Energiewende steht erst am Anfang"
FotoErik Gawel ist Ökonom am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und Direktor des Instituts für Infrastruktur- und Ressourcenmanagement an der Universität Leipzig. "Bei der Energiewende stehen wir erst am Anfang eines notwendigen Systemumbaus", sagt Gawel. Unter den gegenwärtigen Bedingungen könnten noch nicht 80 oder 100 Prozent der Versorgung sichergestellt werden. Nach der Wahl werden sich die verzwickten Sachfragen der Energiewende in aller Schärfe stellen, erwartet der Experte.
Interview: Susanne Ehlerding
[mehr...]
Freitag, 29. November 2013, 15:54 Uhr
"Energiewirtschaftlich völlig absurd"
BildNach der Koalitionsvereinbarung steht es schlimm um die Energiewende , sagt Uwe Leprich, Leiter des Saarbrücker Instituts für Zukunftsenergiesysteme IZES. "Es gibt riesige Rückschritte im Vergleich zu dem, was schon mal da war. Die Erneuerbaren-Ausbauziele sind massiv gefährdet."
Interview: Susanne Ehlerding [mehr...]
Donnerstag, 29. März 2012, 12:48 Uhr
"Novelle ist überflüssig wie ein Kropf"
Heute Nachmittag entscheidet der Bundestag in namentlicher Abstimmung über die geplante Kürzung bei der Solarvergütung. Zwar hat die Koalition ihre Pläne leicht entschärft, dennoch könnten sie das Ende der deutschen Solarindustrie bedeuten, meint Eicke Weber vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme im Gespräch mit klimaretter.info. Und fordert ein "Leuchtturmprojekt" mit staatlichen Kreditgarantien, um die Branche gegenüber China konkurrenzfähig zu machen.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Freitag, 07. September 2012, 15:09 Uhr
"Umstieg auf Erneuerbare spart Milliarden"
In der zunehmend schriller werdenden Debatte über Energiewende, EEG-Umlage und Strompreise melden sich nun die führenden deutschen Umweltverbände zu Wort. Sie werfen der schwarz-gelben Bundesregierung und den großen Energiekonzernen "Angstmacherei" und "Schwarzmalerei" vor. Außerdem fordern sie mehr Kompetenzen für das zuständige Ministerium - und mehr Aufmerksamkeit für die Themen Verkehr und Gebäudesanierung.
Aus Berlin Kristina Simons  [mehr...]
Samstag, 23. August 2014, 13:11 Uhr
100 Prozent Erneuerbare technisch machbar
BildForschungsprojekt Kombikraftwerk 2 zeigt, dass für Netzstabilität und Versorgungssicherheit keine Fossilenergie nötig ist [mehr...]
Donnerstag, 15. Januar 2015, 19:52 Uhr
8.522 neue Elektroautos
BildEine Studie macht Vorschläge, um das Elektromobilitätskonzept der Bundesregierung zu verbessern [mehr...]
Sonntag, 08. Mai 2011, 12:16 Uhr
Dena-Chef Kohler will weniger Photovoltaik
Nur noch 2.000 Megawatt Zubau pro Jahr - die Bundesregierung setzt auf 3.000 Megawatt [mehr...]
Donnerstag, 23. Juni 2011, 16:03 Uhr
EEG: Das Problem mit der Degression
BUND und Bundesverband Windenergie (BWE) nehmen gemeinsam Stellung gegen die geplanten Kürzungen für Windenergie an Land. Differenzen um Offshore-Förderung: Der BWE unterstützt die Position der Bundesregierung, die Stiftung Offshore fordert noch höhere Vergütungen für Windkraft auf See zwecks höherer Renditen.
Aus Berlin Martin Reeh [mehr...]
Montag, 04. März 2013, 16:21 Uhr
Energiewende geht viel günstiger
WindräderNeue Studie des Thinktanks "Agora Energiewende": Mehr Onshore-statt Offshore-Windkraft senkt die Kosten des neuen Stromsystems deutlich [mehr...]
Sonntag, 16. September 2012, 10:40 Uhr
Schwung für Frankreichs Energiewende
Frankreichs Präsident François Hollande will die Energiewende für sein Land. Auf einem eigens einberufenen Umweltgipfel kündigt er am Wochenende das Ende des Atomkraftwerks Fessenheim, die Schließung von Schiefergasminen, mehr Geld für die Gebäudesanierung und Unterstützung für die Solar- und Windbranche an. Die französischen Grünen frohlocken, Arbeitgeberverband und Gewerkschaften sind skeptisch.
Aus Paris Susanne Götze 
[mehr...]
Dienstag, 08. Juli 2014, 08:29 Uhr
Speicher in der Warteschleife
BildAlle sind sich einig: Die Energiewende braucht, langfristig gesehen, massenhaft Speicher, um das unstete Angebot von Sonne und Wind abzufedern. Doch bisher ist unklar, wer sie bauen soll. Zu unsicher sind den Investoren die politischen Rahmenbedingungen, zu wenig ausgereift die Technologien.
Aus Berlin Eva Mahnke [mehr...]

Werbung

Meinungen: Überraschung der Woche

Dreiste Atomkonzerne, echter Ökostrom und Energiewendesignale aus Frankreich

BildKalenderwoche 31: Hinter dem Manöver der Energiekonzerne, die für die Atomrückstellungen vorgesehenen Gelder zu investieren und damit ihren Verlust zu riskieren, vermutet Jens Mühlhaus, Vorstand der Green City Energy AG und Mitherausgeber von klimaretter.info, den Versuch, der Regierung eine Atomstiftung abzutrotzen. Das Risiko auf die Steuerzahler abzuwälzen, ist für ihn aber ein "absolutes No-Go". [mehr...]

Meinungen: Kommentar

75 Seiten sind zu viel

BildDer Entwurf für das "Paris-Protokoll" liegt endlich vor. Auf dieser Basis soll im Dezember in der französischen Hauptstadt der neue Weltklimavertrag beschlossen werden, der erstmals alle Staaten der Welt verpflichtet, etwas gegen die Erderwärmung zu tun. Umweltverbände kommentierten das Papier unerwartet positiv. Dabei gibt es wenig Grund für Optimismus.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]

mehr...

Bild
Debattenserie

Deutschland und sein Klimaziel

Reicht das?" – fragt klimaretter.info in einer Debattenserie: Es geht um das 40-Prozent-Ziel der Bundesregierung. Die ersten 15 Prozent CO2-Reduktion ab 1990 waren nach dem Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft leicht zu erreichen. Dann wurde es schwieriger. Jetzt bleiben nur noch viereinhalb Jahre für die fehlenden 13 Prozent. Reichen die politischen Instrumente? [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Der Kohleindustrie das Geld entziehen

Großinvestoren wie Deutsche Bank, Allianz und Commerzbank sollen vor dem Weltklimagipfel in Paris öffentlich erklären, dass sie aus der klimaschädlichen Kohlefinanzierung aussteigen. Eine solche Zusicherung, ein "Paris Pledge", fordern Nicht­regierungs­organisationen jetzt von allen Banken. Bürger und Organisationen können online unterschreiben. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

BildUnabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Zurzeit finanzieren unsere Leserinnen und Leser rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem ermöglichten sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Lima. [mehr...]

Werbung


Neues vom Kooperationspartner
Neuer Ort für Degrowth-Sommerschule
BildAuf der Sommerschule vom 9. bis 14. August im Rheinischen Revier wird Wachstumskritik konkret. "Keine Klimagerechtigkeit ohne Degrowth" – unter diesem Motto geht es eine Woche lang um Antworten auf eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. [mehr...]

Yahoo, n-tv & Co: Maxi-Quatsch zur ‚Mini-Eiszeit‘

Hach, wäre das nicht toll, wenn uns die Sonne den Klimaschutz abnähme? Wenn ein Sinken der Sonnenaktivität die Erderwärmung ausbremsen würde, ja, dann könnten RWE und Vattenfall weiterhin fröhlich Braunkohle verfeuern, dann könnten alle Menschen einen dieser bulligen SUV-Stadtgeländewagen fahren,[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Politik fürs deutsche Klimaziel - Reicht das?
Netzausbau - Die größte Baustelle der Energiewende
Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Das optimale Solardach finden
BildOb sich der Einbau einer Solaranlage lohnt, hängt auch stark vom Standort der jeweiligen Immobilie an. Bessere Auskünfte als die bisher vereinzelt vorhandenen Solardachkataster bietet das Projekt Solarmaps.de – vorerst für das Saarland und ab 2017 bundesweit. [mehr...]

Klimakonferenz-Specials

Bonn Juni 2015 - Der Fahrplan für Paris
Berlin Mai 2015 - Der sechste "Petersberger Dialog"
Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Cameron bricht alle Umweltversprechen

Umweltverbände klagen: Seit seinem Wahlerfolg im Mai streicht der britische Premier alle "grünen" Maßnahmen zusammen [mehr...]
Energie

Bild
Brüssel mag Ökostrom-Eigenverbrauch

EU-Kommission will Stromverbraucher zu "Prosumenten" machen. Eigenverbrauch soll aktiv gefördert werden [mehr...]
Protest

Bild
Im August zelten die Klimaschützer

Zwei große Protestcamps gegen Braunkohle sind geplant – die Wachstumskritiker der Degrowth-Bewegung schließen sich an [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Peabody Energy mit Milliardenverlust

Die US-Kohlekonzerne stecken in einer tiefen Krise – wegen Fracking, Divestment und Klimavorgaben [mehr...]
Mobilität

Bild
E-Autos noch viel zu materialintensiv

Forscher empfehlen langfristige Integration der Elektromobilität statt kurzfristiger Kaufanreize. Lithium-Knappheit befürchtet [mehr...]
Forschung

Bild
Klimawandel? Noch nie gehört!

Während in Industrieländern das Wissen über die Erderwärmung weit verbreitet ist, fehlt es in den Entwicklungsländern [mehr...]
Umwelt

Bild
Wo kommt nur all das Öl her?

Teersandförderung: Fünf Millionen Liter bitumenhaltiges Wasser in Kanada ausgelaufen. Leck blieb wochenlang unentdeckt [mehr...]
Konsum

Bild
Briten sind im Plastiktütenfieber

Der Verbrauch der Einwegtaschen ist 2014 wieder hochgegangen. London will jetzt Mindestpreis [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
75 Seiten sind zu viel

Der Entwurf für das "Paris-Protokoll" liegt endlich vor. Auf dieser Basis soll im Dezember in der französischen Hauptstadt der neue Weltklimavertrag beschlossen werden, der erstmals alle Staaten der Welt verpflichtet, etwas gegen die Erderwärmung zu tun. Umweltverbände kommentierten das Papier unerwartet positiv. Dabei gibt es wenig Grund für Optimismus.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Wir brauchen eine langfristige Perspektive"

In Tansania werden die Menschen ungeduldig. Manchmal nennen sie ihre Vertreter auf den UN-Klimakonferenzen "Klima-Touristen". Die Bevölkerung leidet unter den Folgen des Klimawandels und drängt auf verbindliche Zusagen. Jetzt muss dringend Geld fließen.
Ein Standpunkt von Sixbert Mwanga, Climate Action Network Tanzania
[mehr...]
Rezension

Bild
"Ein Buch, das jeden packt"

Wer Weltklimapolitik verstehen und über den Tellerrand deutscher Klimapolitik hinausschauen will, sollte "Schlusskonferenz" von Nick Reimer lesen. Das Buch beschreibt packend die großen Momente aus gut 20 Jahren Klimadiplomatie.
Eine Rezension von Lutz Wicke, Institut für Umweltmanagement, Umweltstaatssekretär a.D. in Berlin
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Mein Hassobjekt: Der Handyshop

Handyshops sind keine Fachgeschäfte, sondern das genaue Gegenteil: Undurchschaubare Produkte, inkompetente Beratung, überhöhte Preise. Sie verkörpern alles, was schlecht ist am globalisierten Raubtier­kapitalismus: Prekäre Beschäftigung, Ressourcen­vergeudung, Konsum- und Kommunikationsterror.
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Technische Glaubensfragen, unzureichende Emotionen und beschwiegene Systemkonflikte

Kalenderwoche 30: Dass die japanische Regierung die Evakuierung in Fukushima aufheben und sogar wieder voll in die Atomkraft einsteigen will, ist verantwortungslos – und naiv technikgläubig, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker, Ko-Vorsitzender der Endlagerkommission und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]