Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

"Natürlich haben wir Sachen weggelassen"

Seit heute liegt ein Buch des RWE-Managers Fritz Vahrenholt in den Läden, in dem er offen klima"skeptische" Thesen vertritt. Die Buchvorstellung in Berlin am Montag war eine erhellende Veranstaltung.

Aus Berlin Toralf Staud

Die interessantesten Informationen bekommt man auf Konferenzen ja oft zwischen oder nach den offiziellen Vorträgen während Gesprächen auf den Gängen oder am Cocktailtisch. So war es auch am Montag, als Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning ihr Buch Die kalte Sonne vorstellten. Dass der Inhalt mehr als zweifelhaft ist, ahnt man schon beim ersten Blättern durch die 444 Seiten. Während der Buchvorstellung wurde es immer klarer. Aber offen zugegeben hat es einer der Autoren beim Small Talk danach.

Berlin, Hauptstadtvertretung des Hamburger Senats in der Jägerstraße in Mitte. Der Verlag Hoffmann & Campe hat in den Saal "Pazifik" geladen. Unter Kronleuchtern sitzt dort RWE-Manager Vahrenholt auf der Bühne. Rechts von ihm Sebastian Lüning, ein junger Geologe, der bei Dea arbeitet, der Öl- und Gastochter von RWE, und ganz offensichtlich die klimawissenschaftlichen Teile des Buches geschrieben hat. Links von Vahrenholt Stefan Aust, der ehemalige Spiegel-Chefredakteur, anscheinend ein alter Bekannter.

Versunken in der Gedankenwelt der Klima"skeptiker"

Vahrenholt erzählt dann, wie er zum Klima"skeptiker" wurde: Im Entwurf eines IPCC-Reports zu erneuerbaren Energien habe er sage und schreibe 293 Fehler gefunden - und sich dann gefragt, ob die Qualität der anderen Berichte ähnlich sei. Sein junger Kollege habe ihn dann mit Büchern versorgt, etwa einer der Bibel der "Skeptiker"-Szene, der Hockey Stick Illusion von Andrew Montford. Ganz offenbar ist Vahrenholt dann - was sich seit gut einem Jahr in Zeitungsbeiträgen andeutete - in der oft verschwörungstheoretischen Denkwelt der Klima"skeptiker" versunken.

Lüning skizziert dann kurz die Haupthese des Buches: Dass der IPCC komplett und absichtlich falsch liege mit seinen Berichten zum Klimawandel, dass nicht der Mensch für den rapiden Temperaturanstieg in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verantwortlich sei, sondern vor allem Schwankungen bei der Sonnenaktivität und bei Ozeanströmungen. In den nächsten Jahrzehnten sei eine schwache Sonnenaktivität zu erwarten (eine "kalte Sonne"). Zusammen mit einem abklingenden Ozeanzyklus bremse das den menschengemachten Klimawandel. Bis 2035 werde sich die Erde in der Summe sogar abkühlen, und die kritische Temperaturschwelle von zwei Grad Celsius Erwärmung werde auch bis 2100 bestimmt nicht überschritten. Jedenfalls könne sich die Menschheit (und damit dann auch RWE) mehr Zeit lassen für einen Umstieg auf erneuerbare Energien.

Als nächstes nennt Stefan Aust das Buch "revolutionär", Vahrenholt und Lüning beantworten einige Fragen. Dabei kritisiert Vahrenholt eine "Phobie gegen fossile Energien" unter den Deutschen. Lüning sagt, es sei nützlich für ein Buch über "neueste Erkenntnisse" der Forschung (so die Verlagsankündigung) zu verfügen, dass man "ein bisschen Abstand hat" zur Wissenschaft und nicht selbst forscht, weil man "dann mit frischen Augen draufschaut". Schließlich fordern beide Autoren noch "mehr Forschungsgelder" für Wissenschaftler, die "nicht dem Mainstream folgen".

"Natürlich haben wir Sachen weggelassen"

Wie gesagt, am spannendsten wurde es nach dem Ende des offiziellen Teils. Fritz Vahrenholt gibt noch ein Radiointerview, danach bittet ihn ein älterer Herr, ein Exemplar der "Kalten Sonne" zu signieren. Die meisten Gäste sind schon nebenan beim Buffet. Sebastian Lüning steht noch für Detailfragen zur Verfügung.

Man fragt also, ob er nicht wisse, dass die umfangreiche Untersuchung des US-amerikanischen National Research Councils, die das Ergebnis der Hockeystick-Kurve von Michael Mann, die von Lüning und Vahrenholt wie von vielen Klima"skeptikern" als Fälschung hinstellt wird, trotz kleinerer methodischer Schwächen 2006 im Ergebnis bestätigte. Natürlich kennt Lüning die Studie, hat sie aber im Buch nicht erwähnt. Er weiß natürlich auch, dass Klimaforscher 30-Jahres-Zeiträume betrachten, wenn sie Temperaturtrends identifizieren wollen - weshalb seine und Vahrenholts Aussage, die Erderwärmung sei "seit 12 Jahren gestoppt" klimawissenschaftlich unseriös ist. Schließlich fragt man, warum er aus der Fülle der wissenschaftlichen Literatur zum Thema Sonne ganz selektiv das herausgepickt hat, was seine zweifelhafte These bestätigt.

"Der IPCC macht das doch auch", sagt Lüning. Nein, entgegnet man, der IPCC stellt in seinen Berichten den Stand der Forschung breit dar und gewichtet und bewertet ihn. Und erwähnt dabei auch Minderheitenpositionen, etwa die Forschungen von Hendrik Svensmark, auf die sich die Kalte Sonne maßgeblich stützt.

"Aber dann wäre das Buch zu dick geworden", sagt Lüning. Das hat, hält man dagegen, schon jetzt mehr als 400 Seiten - ein paar mehr wären wohl kein Problem gewesen.


Sebastian Lüning, Fritz Vahrenholt, Stefan Aust und das "revolutionäre" Buch (v.l.n.r.)   (Foto: Toralf Staud)

"Okay", räumt Lüning irgendwann ein, "natürlich haben wir Sachen weggelassen." Genau, setzt man nach, Sie zitieren immer nur Studien oder Zitate daraus, die zu Ihrer These passen.

"Aber", schaltet sich Stefan Aust ein, der seit ein paar Minuten danebensteht, "das machen wir Journalisten doch ganz genauso." Und lächelt jovial.

Nachtrag: Lesen Sie hier einen Faktencheck zum Buch.

 


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Donnerstag, 09. Februar 2012, 08:03 Uhr
Fritz Vahrenholt im Faktencheck
Das Buch Die kalte Sonne von RWE-Manager Fritz Vahrenholt enthält sowohl politische als auch klimawissenschaftliche Thesen. Über die politischen kann man ja gern streiten, die zur Klimaforschung aber sind größtenteils Quatsch. Teil 1 des Vahrenholt-Faktenchecks.
Von Toralf Staud
[mehr...]
Samstag, 11. Februar 2012, 12:03 Uhr
Fritz Vahrenholt im Faktencheck (2)
Das Buch Die kalte Sonne von RWE-Manager Fritz Vahrenholt enthält sowohl politische als auch klimawissenschaftliche Thesen. Über die politischen kann man ja gern streiten, die zur Klimaforschung aber sind größtenteils Quatsch. Teil 2 des Vahrenholt-Faktenchecks.
Von Toralf Staud [mehr...]
Freitag, 27. Juli 2012, 11:48 Uhr
"Missbraucht und instrumentalisiert"
Fritz Vahrenholt und sein Co-Autor Sebastian Lüning haben zu ihrem Buch "Die kalte Sonne" einen Blog gestartet. Dort präsentieren sie angebliche Beweise für den dominierenden Einfluss von Sonnenzyklen auf das Klima. Doch nicht jeder Wissenschaftler wird dort gern zitiert.
Von Stephanie Bätjer [mehr...]
Freitag, 30. November 2012, 13:03 Uhr
Chemische Industrie als Klimaleugner
In München beginnt die Jahrestagung der Leugner des Klimawandels, EIKE und Heartland Institute. Mit dabei ist diesmal auch der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie [mehr...]
Mittwoch, 08. Februar 2012, 15:44 Uhr
Danke, lieber Fritz Vahrenholt!
etscheid Energiekonzerne können bohren, fracken und teersanden so viel sie wollen, ohne dass ihnen linksradikale Umweltschützer noch in die ölige Suppe spucken können. Alles wird gut. Vielen Dank, liebe Sonne! Vielen Dank, Fritz Vahrenholt! [mehr...]
Dienstag, 15. Mai 2012, 14:51 Uhr
Die Klimaskeptikerfraktion der CDU
Fritz Vahrenholt, der bekannteste Talkshow-Zweifler am menschengemachten Klimawandel, ist Mitglied der SPD. Besonders viele Freunde scheint er aber unter den CDU/CSU-Abgeordneten im EU-Parlament zu haben. Ein Viertel der Mandatsträger lädt zu einer Veranstaltung mit dem umstrittenen Buchautor.
Von Hanno Böck [mehr...]
Freitag, 07. Juni 2013, 13:27 Uhr
Endspurt zum Weltklimabericht
FotoHeute übergibt der Weltklimarat IPCC seinen neuesten Bericht zur letzten Begutachtung an die Regierungen. Damit hat auch die deutsche Bundesregierung letztmalig Gelegenheit, in das Verfahren einzugreifen. Am 23. September wird dann der erste Abschnitt des 5. Sachstandsberichtes zu den physikalischen Erkenntnissen der Erderwärmung veröffentlicht.
Aus Berlin Nick Reimer [mehr...]
Donnerstag, 19. Mai 2011, 09:22 Uhr
Interesse am Zweifel!
hermann Die politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit "Klimaskeptikern" oder "Klimawandelleugnern" muss von den entsprechenden Akteuren aufgegriffen werden: Frei nach dem Informanten Deep Throat im Film über den Watergate-Skandal: "Follow the money! [mehr...]
Montag, 13. Februar 2012, 14:58 Uhr
Kalte Sonne, kaltes Herz
hermannA propops Fritz Vahrenholt: Das ist die Strategie der Klimawandelskeptiker und der hinter ihnen stehenden Industrie - Zweifel säen. Und diese angeblichen Zweifel fallen deshalb auf so nahrhaften Boden, weil die Folgen komplex und Herausforderungen so gravierend sind.  [mehr...]
Samstag, 13. April 2013, 10:52 Uhr
Klimakiller FDP im Lobbyfilz
Klimaschutz nervt – zumindest die Anhänger freier Märkte. Destruktive Klimapolitik ist daher ein schlagkräftiges Thema im Kampf um öko-gestresste Wähler und Parteispenden von leidgeprüften deutschen Großkonzernen – klassischer FDP-Klientel also.
Ein Standpunkt von Michael Schwarz, Biologe und Experte für globale Umweltveränderungen [mehr...]
Freitag, 04. Dezember 2009, 18:42 Uhr
Kommunismus, Klimaschutz und andere Weltübel
moncktonsinger.jpgWenige Tage vor dem Klimagipfel in Kopenhagen luden Klima"skeptiker" zu einer Konferenz in Berlin: Etwa hundert Menschen trafen sich im Berliner Hotel Meliá und hörten Referenten zu, die den Einfluss des Menschen auf das Klima bestreiten oder für vernachlässigbar halten. Gemeinsam fühlte man sich vom etablierten Wissenschaftsbetrieb unterdrückt - und witterte zahlreiche Verschwörungen.
Aus Berlin Hanno Böck [mehr...]
Freitag, 02. Dezember 2011, 11:52 Uhr
Politik getarnt als Wissenschaftskritik
Am vergangenen Wochenende traf sich die deutsche "Klimaskeptiker"-Szene zu ihrer diesjährigen Konferenz in München. Man versuchte, wissenschaftlicher zu werden - doch das misslang fast durchgängig. Aus München Peter Hartmann [mehr...]
Dienstag, 06. März 2012, 16:07 Uhr
RWE: Der Kurswechsel ist versprochen
rwe-klimaallianz-aufmNach Missmanagement und Arroganz: Zum letzten Mal stellt RWE-Manager Jürgen Großmann eine Bilanz seines Atomkonzerns vor. Aber das will kaum noch einer hören. Sein Nachfolger Peter Terium will den Konzern ergrünen lassen und die Fehler der Vergangenheit korrigieren. Um dafür das nötige Investment zur Verfügung zu haben verkauft RWE Unternehmensanteile – und will Leute entlassen.
Von Nick Reimer [mehr...]
Dienstag, 15. Juli 2014, 07:43 Uhr
Vahrenholt stärkt britische Klimaskeptiker
 BildDer Deutsche erweitert den wissenschaftlichen Beirat der Denkfabrik The Global Warming Policy Foundation [mehr...]
Donnerstag, 21. Februar 2013, 15:54 Uhr
Vom Klimaskeptiker zum Energiewende-Gegner
Die Debatte um die Energiewende gibt offenbar auch Klimaskeptikern in Deutschland Aufwind. Dabei steht nicht mehr das Leugnen des menschengemachten Klimawandels im Mittelpunkt, sondern "aus Klimaleugnern werden Klimapolitikskeptiker", schlussfolgert eine neue Studie der Universität Wien. Mit ihren Angriffen auf die politischen Konsequenzen der Energiewende "werden Klimaskeptiker hoffähig und finden auch prominente Unterstützer", warnt Hermann Ott, klimapolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion.
Aus Berlin Karin Deckenbach  [mehr...]

Werbung

Meinungen: Kommentar

US-Fracking: Tod in kleinen Schritten

BildEine Zeitlang sorgte der Fracking-Boom in den USA für Enthusiasmus. Doch nun zieht Ernüchterung ein. Die Technik ist teuer, der Widerstand in der Öffentlichkeit wächst und die Regierung beschließt erste Einschränkungen. Die deutsche Politik täte gut daran, für ihr eigenes Fracking-Gesetz die Entwicklung in den USA genau zu verfolgen.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]

Meinungen: Kommentar

Katastrophe im Off

BildDafür, dass "Pam" einer der stärksten Zyklone in der Pazifikregion war, hat man im globalen Norden sehr wenig von ihm gehört – und ihn eine gute Woche später schon wieder vergessen. Der hintere Platz Vanuatus in der medialen Aufmerksamkeit hat eine fatale Entsprechung in den internationalen Klimaschutz-Verhandlungen: Das Schicksal der Inselstaaten interessiert die Weltgemeinschaft eigentlich nicht.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]

mehr...

Bild
In eigener Sache

Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung! Zurzeit finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung von der Klimakonferenz in Lima ermöglicht. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Gesetz bedroht Bürgerenergie

Die Bundesregierung will Kleinanleger besser schützen. Ihr Gesetzentwurf geht aber nach hinten los: Energie­genossen­schaften und soziale Projekte werden massiv behindert, weil nur große Finanziers die hohen Auflagen erfüllen können. Wenn das Gesetz so durchkommt, wird die "Energiewende von unten" wohl endgültig abgewürgt. Eine Petition hält dagegen. [mehr...]

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Das "Wattpapier" – neuartige grüne Geldanlage
BildDer Ruf grüner Geldanlagen hat zuletzt, was Transparenz und Sicherheit betrifft, gelitten. Auch die Bundesregierung sorgt mit Gesetzes­­änderungen dafür, dass Bürgerprojekte und Energie­genossenschaften es künftig schwerer haben. Eine grüne Alternative bietet jetzt die Handelsplattform GreenXmoney. [mehr...]

SPD: Den Parteichef verprügeln

Die SPD hat heute in ihrem Stammland Nordrhein-Westfalen eine „Erklärung der SPD-Landtagsfraktion zum ‚Eckpunktepapier Strommarkt‘“ veröffentlicht. „Einstimmig“, wie es aus Fraktionskreisen heißt. Darin lesen wir: Hää?? Die SPD-Landtagsfraktion fordert die SPD-geführte Landesregierung auf, sich bei einer Bundesregierung mit SPD-Beteiligung „weiterhin“[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014
 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Umweltbewusst bauen – auch im Garten möglich
BildDas gestiegene Umweltbewusstsein der Bevölkerung führt nicht nur zu Veränderungen beim Konsumverhalten, sondern auch dazu, dass Entscheidungen für intelligente Baumaßnahmen getroffen werden. Umweltfreundliches und nachhaltiges Bauen macht dabei am Haus nicht halt, sondern ist auch im Garten möglich. [mehr...]

Klimakonferenz-Specials

Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Regierung will mehr Erdkabel testen

Das Bundeskabinett beschließt, Pilotprojekte zur Nutzung von Stromkabeln unter der Erde auszuweiten [mehr...]
Energie

Bild
Deutsche wollen keine neue Kohle

Umfrage von Umweltverbänden sieht Mehrheit gegen neue Tagebaue. Prozess um Tagebaupläne für Nochten II in Sachsen wird vertagt [mehr...]
Protest

Bild
Shell bringt Bohrinsel in die Arktis

Greenpeace-Aktivisten folgen dem Schlepper mit der Plattform auf einem Schiff der Umweltorganisation [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Deutschland mit neuem Exportrekord

Statistisches Bundesamt meldet 217 Milliarden Euro Exportüberschuss. EU fordert mehr Investitionen [mehr...]
Mobilität

Bild
Siemens geht elektrisch in die Luft

Der Technologiekonzern entwickelt eine neue Antriebstechnologie, mit der einmal Regionalflugzeuge fliegen sollen [mehr...]
Forschung

Bild
Mehr Schnee in der Antarktis

Studie: Jedes Grad regionaler Erwärmung könnte den Schneefall auf dem Eiskontinent um etwa fünf Prozent erhöhen [mehr...]
Umwelt

Bild
Bonn: Mehr Wald soll wachsen

Die Konferenz "Bonn Challenge" vereinbart weitere Initiativen zum weltweiten Wiederaufbau von Wäldern [mehr...]
Konsum

Bild
EU rodet mit am Regenwald

Vor allem die Nachfrage nach Soja, Palmöl, Rindfleisch und Leder führt zur Entwaldung [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
US-Fracking: Tod in kleinen Schritten

Eine Zeitlang sorgte der Fracking-Boom in den USA für Enthusiasmus. Doch nun zieht Ernüchterung ein. Die Technik ist teuer, der Widerstand in der Öffentlichkeit wächst und die Regierung beschließt erste Einschränkungen. Die deutsche Politik täte gut daran, für ihr eigenes Fracking-Gesetz die Entwicklung in den USA genau zu verfolgen.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Sanieren ist gut, wenn gut gemacht"

Nach dem Nein aus Bayern wird es auf absehbare Zeit keine steuerliche Förderung der energetischen Sanierung geben. Ob Steuer­entlastungen oder KfW-Zuschüsse besser sind – so oder so kommt es vor allem darauf an, dass die Sanierung mehr als das Verbauen von Dämmstoffen ist.
Ein Standpunkt von Tillman Prinz, Bundesarchitektenkammer
[mehr...]
Rezension

Bild
Tonnenschwere Fehlschlüsse

Friedrich Schmidt-Bleek, der Entwickler der MIPS-Methode, mit der Materialströme bilanziert werden können, hat ein Buch über die Energiewende vorgelegt. "Grüne Lügen" heißt es – und der Titel ist tatsächlich Programm.
Eine Rezension von Rainer Grießhammer
[mehr...]
Kolumnen

Foto
Waldbauernbub und Weltenretter

Bei Hartmut Graßl verbinden sich herausragende wissenschaftliche Leistungen mit der Fähigkeit zur eindrücklichen Vermittlung. Dass der Klimaforscher außerdem stets über den Tellerrand und auf die Praxis schaut, ist ein großes Glück. Eine Würdigung zum 75. Geburtstag.
Eine Kolumne von Hermann Ott
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Fukushima, RWE-Blues und das ferne Lob der Energiewende

Kalenderwoche 11: Der Erfolg der Energiewende in Deutschland hängt nicht von ein oder zwei Stromtrassen ab, sagt Claudia Kemfert, Professorin am Deutschen Institut für Wirtschafts­forschung DIW und Mit-Herausgeberin von klimaretter.info. Entscheidend sei die politische Verlässlichkeit der Rahmenbedingungen für ein konsequent dezentrales, intelligentes und flexibles Energiesystem. [mehr...]