Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Es wird noch wesentlich kälter

Mittlerweile sind 70 Menschen in Ost- und Mitteleuropa erfroren, aber das dürfte erst der Anfang für die Folgen der Erderwärmung sein: Je geringer die sommerliche Meereisbedeckung in der Arktis ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit für arktische Kälte im darauffolgenden Winter in München, Dresden, Potsdam, Warschau oder Kiew. Das ist Ergebnis einer Studie des Alfred-Wegner-Instituts für Polar- und Meeresforschung. Und es ist nicht der erste Hinweis auf kältere Winter in unseren Breiten.

Aus Berlin Nick Reimer

Mittlerweile sind es 70 Menschen, denen die Kältewelle das Leben geraubt hat: allein aus der Ukraine werden mindestens 30 Todesopfer gemeldet. Die seit Tagen andauernde Kälte hat die Temperatur auf Minus 33 Grad sinken lassen, den kältesten Wert sei sechs Jahren. In Bulgarien wurden minus 29 Grad gemessen, was den bisherigen Kälte-Rekord aus dem Jahr 1942 übertraf. Opfer waren auch in Polen, Rumänien und Bosnien zu beklagen, wo die Temperaturen auf minus 30 Grad fielen.


Die polaren Forscher haben einen Zusammenhang für zurückgehendes Arktiseis und kältere Winter in Mitteleuropa gefunden - bestimmen wir jetzt schon unser sich änderndes Wetter selbst? (Foto: Reimer)

Auch in Deutschland wird es noch kälter: Die Meteorologen prognostizieren zum Wochenende hin bis zu Minus 20 Grad in Südost- und Ostdeutschland. Der Deutsche Wetterdienst gab für fast ganz Deutschland bis zum Mittwoch-Mittag eine Wetterwarnung der Stufe drei heraus: "Warnungen vor markantem Wetter". Am Rande eines kräftigen Hochs mit Schwerpunkt über Nordrussland gelangt kalte und trockene Festlandsluft nach Deutschland. Lediglich die westlichen und südwestlichen Landesteile werden noch von einem Höhentief beeinflusst.

Europa bibbert und glaubt man der Forschung des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung, wird das in den kommenden Wintern häufiger der Fall sein. Wegen der Erderwärmung. Oder besser gesagt, wegen der arktischen Eisdecke. In einer Studie glauben die Experten den Mechanismus entschlüsselt zu haben, wie das schrumpfende sommerliche Arktiseis die Luftdruckgebiete so verändert, dass sie plötzlich verstärkt das europäische Winterwetter mitbestimmt.

Taut im Sommer das arktische Meereis besonders stark ab, kommt es nach Erkenntnissen der Forscher zur verstärkten Erwärmung des arktischen Ozeans: Das Verschwinden der hellen Eisoberfläche legt den dunkleren Ozean frei und reflektiert die einstrahlende Energie nicht mehr so stark - die sogenannte Eis-Albedo-Rückkopplung. Diese gespeicherte Wärme gibt der Ozean im Herbst und Winter wieder in die Luft ab, was die Luftmassen stärker als in früheren Jahren erwärmt. "Diese erhöhten Temperaturen sind anhand aktueller Messdaten in den arktischen Gebieten nachweisbar", sagt Studienautor Ralf Jaiser. In den letzten Jahren beobachteten die Forscher einen kontinuierlichen  Rückgang des Meereises.

Eine beängstigende Formel: Je weniger Meereis im Sommer in der Arktis - desto kälter die Winter in Deutschland

Was das nun mit dem Wetter in München, Dresden, Potsdam oder Dortmund zu tun hat? "Durch die bodennahe Erwärmung der Luft kommt es zu aufsteigenden Bewegungen, die Atmosphäre wird instabiler", erklärt Jaiser. Und das bewirke nach Erkenntnissen der Forscher veränderten Bedingungen für die typischen Zirkulations- und Luftdruckmuster in der Arktis.

Eines dieser Muster sei der Luftdruckgegensatz zwischen der Arktis und den mittleren Breiten: die sogenannte Nordatlantische Oszillation NAO - mit Azoren-Hochs und Island-Tiefs, die aus dem Wetterbericht bekannt sind. Ist dieser Gegensatz hoch, entsteht ein starker Westwind. Er trägt im Winter warme, feuchte atlantische Luftmassen bis tief nach Europa. Bleibt dieser aus, kann kalte arktische Luft bis nach Europa vordringen, wie in den letzten beiden Wintern.

Und an dieser Stelle wird künftig unser Winterwetter verändert: Die Wissenschaftler haben in ihren Modellen nachgewiesen, dass der Luftdruckgegensatz im Winter immer schwächer wird, je weniger Meereis im Sommer vor dem Winter in der Arktis anzutreffen war. Anders ausgedrückt: Je geringer die sommerliche Meereisbedeckung in der Arktis ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit für arktische Kälte im darauffolgenden Winter in unseren Breiten.

Je weniger Meereis im Sommer in der Arktis, desto kälter die Winter in Deutschland - Jaiser und sein Team sind nicht die ersten, die auf diesen Zusammenhang hinweisen. "Harte Winter wie der im Jahr 2009/10 widersprechen nicht dem Bild globaler Erwärmung, sondern vervollständigen es eher", erklärte im November 2010 Vladimir Petoukhov vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung. Seine Studie war im Wissenschaftsjournal Geophysical Research erschienen, Tenor: Die Wahrscheinlichkeit extrem kalter Winter in Europa und Nordasien werde sich verdreifachen. Die Eisschmelze in der Arktis heize vor Ort untere Luftschichten auf, die wiederum zu Störungen der Luftströmungen und zu einer Abkühlung des nördlichen Kontinents führen.


Der "Rote Platz" in Moskau ist derzeit ganz weiß: wegen verstärktem Eigenbedarf drosselte Gazprom die Erdgaslieferungen nach Westeuropa. (Foto: Igor Podgorny)

Tatsächlich gab es 2011einen neuen Schmelzrekord in der Arktis und auf Grönland: Mit 4,24 Millionen Quadratkilometern hat die arktische Eisfläche eine noch geringere Ausdehnung als 2007 - dem Zeitpunkt des letzten Rekordes. Damit geht das Eis fast doppelt so schnell zurück wie vom Weltklimarat IPCC prognostiziert.

"Der Rückgang beträgt seit 1972 bereits 50 Prozent. Für Kleinlebewesen, die an der Unterseite des Eises leben und gleichzeitig Ausgangspunkt der Nahrungskette auch für uns Menschen sind, bleibt immer weniger Lebensraum", erklärt Georg Heygster vom Institut für Umweltphysik. Besonders schnell schmilzt das Eis um Grönland herum. So gingen im Jahr 2009 allein am grönländischen Festland-Eisschelf 200 Gigatonnen Eis verloren. Auf einer Fläche ausgebreitet ergibt das eine Region so groß wie Australien. Im Jahr darauf, 2010, waren es aber schon mehr als 300 Gigatonnen – was selbst die Experten erschrocken macht.

 


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Freitag, 09. September 2011, 14:50 Uhr
Arktiseis auf historischem Minimum
Mit 4,24 Millionen Quadratkilometern hat die arktische Eisfläche eine noch geringere Ausdehnung als im bisherigen schlimmsten Jahr 2007. Damit geht das Eis fast doppelt so schnell zurück wie vom Weltklimarat IPCC prognostiziert. Das hat auch Auswirkungen auf unsere Winter, die immer kälter werden.
Von Hanno Böck und Nick Reimer
[mehr...]
Freitag, 15. März 2013, 13:00 Uhr
"Schnee spricht nicht gegen Klimawandel"
In wenigen Tagen ist Frühlingsanfang, aber Frost und Schneemassen haben Mitteleuropa derzeit fest im Griff. Wo bleibt da eigentlich der Klimawandel? Das fragt klimaretter.info aus gegebenem Anlass den Kieler Meteorologen und Klimaforscher Professor Mojib Latif.
Interview: Joachim Wille  [mehr...]
Freitag, 21. Februar 2014, 09:00 Uhr
Arktis schluckt mehr Sonnenstrahlen
BildSchmilzt das Eis, nimmt die Oberfläche des Planeten noch mehr Wärmeenergie von der Sonne auf als gedacht [mehr...]
Dienstag, 11. September 2012, 16:47 Uhr
Arktis: Das Ende der Schmelze
Erstmals seit Februar stieg in der vergangenen Nacht die arktische Eisbedeckung wieder. Das könnte das Ende des arktischen Sommers einläuten. Mit einer minimalen Eisbedeckung von 3,59 Millionen Quadratkilometer war das Schmelzen am Nordpol nie dramatischer als 2012.
Von Nick Reimer [mehr...]
Dienstag, 26. März 2013, 17:20 Uhr
Arschkalt durch Wärme
Minusgrade im März sprechen nicht gegen die Erderwärmung: Rückkopplung mit der Eisbedeckung von Barents- und Karasee [mehr...]
Samstag, 05. Februar 2011, 20:00 Uhr
Hoffnung für das Arktis-Eis
Gibt es für das Meer-Eis in der Arktis einen Kipp-Punkt? Der starke Rückgang ließ dies die Wissenschaft zuletzt befürchten. Jetzt hat das Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie neue Erkenntnisse veröffentlicht, die Hoffnung machen.
Von Nick Reimer [mehr...]
Donnerstag, 30. Mai 2013, 11:35 Uhr
Jetzt amtlich: Dieser Mai war extrem
FotoWetterdienst bilanziert: zu viel Regen, zu wenig Sonne und zu geringe Temperatur [mehr...]
Dienstag, 16. November 2010, 15:57 Uhr
Klimawandel bringt kalte Winter für Europa
1-winternachmittag_auf_einem_see_in_gunnarskog_west-schweden-luciasaltzwedelForscher: Eisige Winter-Temperaturen in Europa und Nordasien sind kein Widerspruch zum Klimawandel, sondern eine Bestätigung [mehr...]
Samstag, 02. Juni 2012, 11:46 Uhr
Kohlendioxid überschreitet 400 ppm
Zum ersten Mal wurde in der Atmosphäre eine Kohlendioxid-Konzentration von 400 Teilen pro Millionen gemessen. Das ist mehr als doppelt so viel wie während der letzten Eiszeit. Forscher warnen vor einem sich selbst beschleunigenden Klimawandel.
Von Hanno Böck und Nick Reimer [mehr...]
Montag, 24. Januar 2011, 17:07 Uhr
Neuer Schmelzrekord in Grönland
Höhere Sommertemperaturen und weniger Schnee: Die Schmelz-Saison dauerte in Grönland mancherorts 50 Tage länger als bisher. Der Eisschwund verstärkt die Erwärmung der Arktis.
Von Sarah Messina und Nick Reimer [mehr...]
Dienstag, 19. August 2014, 08:37 Uhr
Rosneft bohrt mit Statoil in Norwegen
BildDie Kooperation zwischen dem russischen und dem norwegischen Staatskonzern dürfte wegen der Sanktionen gar nicht stattfinden [mehr...]
Dienstag, 28. August 2012, 16:44 Uhr
Schmelzrekord in der Arktis
Erstmals seit Beginn der Satellitenmessung sank die Eisbedeckung der Arktis unter eine Fläche von 4.000.000 Quadratkilometern. Als ob das nicht schon genug Besorgnis erregen würde: "Der Rekord ist schon rund drei Wochen vor Ende der arktischen Eisschmelze", erklärt Professor Stefan Rahmstorf im Gespräch mit klimaretter.info. Neuer Schmelzrekord auch auf Grönland.
Von Nick Reimer [mehr...]
Dienstag, 25. September 2012, 11:16 Uhr
Schwere Zeiten für Kohlekraftwerke
Die Humboldt-Universität und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung haben die Auswirkungen der Erderwärmung auf Landwirtschaft, Waldwirtschaft und fossile Kraftwerke untersucht. Die Daten sollen bis auf Landkreisgröße heruntergebrochen werden und Entscheidern ab Dezember online zur Verfügung stehen. 
Aus Berlin Nick Reimer [mehr...]
Donnerstag, 15. August 2013, 00:01 Uhr
Viermal so viele Hitzewellen bis 2040
FotoHitze-Extreme werden bis 2040 auf das Vierfache zunehmen. Bis zum Ende des Jahrhunderts werden die kältesten Sommermonate heißer sein als die heißesten Monate heute, ergibt eine Studie des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung. Extremereignisse haben auch Auswirkungen auf die Fähigkeit der Ökosysteme, CO2 aufzunehmen. Das könnte einen sich selbst verstärkenden Effekt auf das Klima haben.
Von Susanne Ehlerding [mehr...]
Sonntag, 29. Dezember 2013, 16:00 Uhr
Wetter 2013: Von Sonnenarmut bis Sturmflut
BildIn seiner Jahresbilanz stellt der Deutsche Wetterdienst zahlreiche Wetter-Anomalien fest [mehr...]

Werbung

Meinungen: Standpunkte

Europa laviert beim UN-Klimaziel

BildAtempause vor dem Endspurt zu den neuen UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung: Während die Verhandlungen auf Sparflamme laufen, arbeiten die Staaten an ihren Positionen. Die EU macht dabei keine gute Figur. Ausgerechnet das wichtige Klimaziel könnte der europäischen Verhandlungsstrategie zum Opfer fallen.
Ein Standpunkt von Sven Harmeling, Klimaexperte bei Care
[mehr...]

Meinungen: Überraschung der Woche

Schwere Jahrtausende, schauspielernde Physiker und der Energiewende-Masterplan

BildKalenderwoche 42: Je nachdem, wie wir uns jetzt im 21. Jahrhundert verhalten, kann der Meeresspiegelanstieg über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende weitergehen, meint Professor Hartmut Graßl, Physiker, Meteorologe und Mit-Herausgeber von klimaretter.info. In Deutschland jedenfalls spitze sich die Auseinandersetzung um die Energiewende gerade wieder zu.
[mehr...]

mehr...

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Kohlefinanzierung: Keine Tricks!

Endlich will die Bundesregierung aus der Finanzierung von klimaschädlichen Kohlekraftwerken in aller Welt aussteigen. Oder doch nicht: Was Deutschland vor der UNO in New York verkündet hat, ist in Wahrheit nicht mal ein halber Ausstieg. Gegen den PR-Trick macht jetzt ein Protestbrief öffentlich Druck. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Eurocities 2014 in München
BildDie großen Städte Europas spielen bei einer nachhaltigen Entwicklung, der Reduktion von Treibhausgasen und der Steigerung der Energieeffizienz eine immer bedeutendere Rolle. Vom 5. bis 8. November widmet sich die Eurocities-Jahreskonferenz in München diesem Thema. Die bayerische Landeshauptstadt will nicht nur ein guter Gastgeber der Konferenz sein, sonden auch viele innovative und beispielhafte Lösungen vorstellen. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Degrowth 2014 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Umweltverbände bauen auf Merkel

Bundeskanzlerin soll sich beim EU-Gipfel für "Klimapaket mit scharfen Kanten" einsetzen [mehr...]
Energie

Bild
Dollars sparen mit Offshore-Wind

Studie: 54.000 Megawatt Windkraft vor den Küsten der USA würden dem Land acht Milliarden US-Dollar Energiekosten ersparen [mehr...]
Protest

Bild
Zehntausende gegen Erdölsuche

Die Bürger der Kanaren wollen selbst über Bohrungen vor ihren Küsten entscheiden. Madrid hatte die Ölsuche genehmigt [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Klimabank soll Emissionshandel retten

Preise und Mengen von Zertifikaten sollen zentral geregelt werden, meint das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung [mehr...]
Mobilität

Bild
Flüssiggas für Hamburger Hafenbetrieb

Deutschlands erstes schwimmendes Flüssiggas-Kraftwerk soll Kreuzfahrtschiffe im Hafenbetrieb klimafreundlicher machen [mehr...]
Forschung

Bild
Eher smarte Stadt als smarter Kühlschrank

Verbraucher wollen keine "intelligenten" Haushaltsgeräte, sondern eine "Smart City" mit effizienterer Energieversorgung [mehr...]
Umwelt

Bild
Vögel durch Maisäcker bedroht

Vogelbericht 2013 fordert: Energiewende mit Biodiversitätsschutz verbinden [mehr...]
Ernährung

Bild
Deutscher Flächenraub im Ausland

Studie: 30 Prozent der Fläche für die Ernährung der Bundesbürger werden aus anderen Ländern "importiert" [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Brötchenbacken mit Atomstrom

Nicht nur private Haushalte, sondern auch viele kleine und mittlere Unternehmen stöhnen unter steigenden Energiekosten. Besonderes Ärgernis: Während tausende Großfirmen von der EEG-Umlage befreit sind, dürfen Handwerksbetriebe dies auch noch mitbezahlen. Das Bäckerhandwerk protestiert nun dagegen.
Ein Kommentar von Jörg Staude
[mehr...]
Standpunkte

Bild
EU-Klimaziele schrumpfen auf 7 Prozent

Ende Oktober will der EU-Gipfel das europäische Klimaziel für 2030 beschließen. Die Vorentscheidung fällt heute auf einem informellen Treffen der Energie- und Umweltminister in Mailand. Auf dem Tisch liegen 40 Prozent Kohlendioxid-Reduktion. Doch ein Blick auf die kürzlich geleakten Details zeigt, dass dies gar kein ehrgeiziges Ziel ist.
Ein Standpunkt von Hans-Jochen Luhmann, Wuppertal-Institut
[mehr...]
Rezension

Bild
Politisches Kochbuch macht Appetit

"Ist gutes Essen wirklich teuer?", fragt das Freiburger Öko-Institut in einer Studie. Die Antwort: nicht, wenn man es richtig angeht. Ein "politisches Kochbuch" liefern die Wissenschaftler zu ihrer Analyse gleich noch dazu – mit Unterstützung von Profi-Köchen.
Eine Rezension von Joachim Wille
[mehr...]
Kolumnen

hack-groesser
Nachhilfe für die Türsteher

Trouble mit den Flüchtlingen? Leute, was soll dann erst werden, wenn sich in wenigen Jahren die Millionen von Klimaflüchtlingen zu uns auf den Weg machen!?
Eine Kolumne von Hermann Josef Hack
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Schwere Jahrtausende, schauspielernde Physiker und der Energiewende-Masterplan

Kalenderwoche 42: Je nachdem, wie wir uns jetzt im 21. Jahrhundert verhalten, kann der Meeresspiegelanstieg über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende weitergehen, meint Professor Hartmut Graßl, Physiker, Meteorologe und Mit-Herausgeber von klimaretter.info. In Deutschland jedenfalls spitze sich die Auseinandersetzung um die Energiewende gerade wieder zu.
[mehr...]