FAO: Klimawandel vs. Ernährungssicherheit
Die UN-Welternährungsorganisation FAO hat zum Auftakt der Klimakonferenz in Durban einen Bericht über den Zustand der Ackerflächen und Wasserresourcen vorgestellt. Angesichts des voraussichtlichen Anwachsens der Bevölkerung auf neun Milliarden Menschen bis 2050 müsste die weltweite Nahrungsmittelproduktion bis dann um 70 Prozent anwachsen, so die FAO. Dazu sei eine Intensivierung der Landwirtschaft nötig.

Schlittschuhfahrer in den Bündner Alpen: Hier wächst kein Gras mehr (Foto: Verein für Raumentwicklung, Kultur und Landschaft/Schweiz)
Unter anderem aufgrund des Klimawandels würde aber derzeit die Produktivität sinken. So zeigten sich im Himalaja, den Anden, im südlichen Afrika und der äthiopischen Hochebene Bodenersosionen und starke Überschwemmungen. In Westeuropa habe dagegen zu intensive Landwirtschaft zur Bodenverschmutzung geführt.
Die FAO fordert mehr Geld für neue Anbaumethoden, darunter integrierte Bewässerung und Fischframen. Bis 2050 seien alleine für Bewässerungssysteme in Entwicklungsländern 750 Milliarden Euro notwendig.
klimaretter.info/mare
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