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Untersuchung: Gesund fürs Klima

Ein bewusst nachhaltiger Konsum kann in der Europäischen Union bis zu 25 Prozent Treibhausgase bis 2030 einsparen. So lautet das Forschungsergebnis des Projekts EUPOPP - Policies to Promote Sustainable Consumption Patterns -, welches das Öko-Institut am Dienstag in Brüssel vorstellte. Kernfrage der Studie war, welche politischen Instrumente wirklich dabei helfen, Konsumenten beim Einkaufen und Verbrauchen zu mehr Nachhaltigkeit zu motivieren. Neben dem Bereich "Ernährung" interessierten sich die Forscher auch für den Sektor "Bauen und Wohnen".


Weil es sich bewährt: fleischarm bis vegetarisch und biologisch sowie lokal erzeugte Lebensmittel sind gut fürs Klima. (Foto: chris-sy / flickr)

Treibhausgase, die durch die Ernährung entstehen, machen rund ein Fünftel der gesamten Treibhausgasbilanz der EU aus. Die Zahl bezieht sich auf den gesamten Lebenszyklus von Produkten: von der Herstellung über die Verarbeitung und den Verzehr bis hin zur Entsorgung. "Heute werden circa 38 Millionen Tonnen Lebensmittel aus den europäischen Einkaufsregalen verbannt und weggeworfen, die zwar schon abgelaufen, aber durchaus noch essbar sind", kritisiert Dr. Bettina Brohmann, Projektleiterin am Öko-Institut. Und weiter: "Wir schätzen, dass zehn bis 30 Prozent davon noch sehr gut genießbar wären. Unsere Studie zeigt außerdem, dass mehr als 110 Millionen Tonnen Treibhausgase eingespart werden könnten, wenn wir zusätzlich unsere Ernährungsgewohnheiten in modereatem Maße ändern."

Folgende Maßnahmen schlägt das Öko-Institut darüber hinaus vor: Die Ausgabe von biologisch erzeugtem Essen in öffentlichen Kantinen und Schulspeisungen sowie einen vegetarischen Tag pro Woche. Nicht nur wirken sich solche Maßnahmen direkt positiv auf den Klimaschutz aus, sie funktionierten auch als Vorbild für Bürgerinnen und Bürger. Außerdem ist in der Studie von der Anpassung der Mehrwertsteuer auf Produkte mit negativer Wirkung auf Umwelt und Klima die Rede sowie von Aufklärung und Förderung von nachhaltigem Konsum in Schulen.

klimaretter.info/kege

Als Reaktion auf die Katastrophe von Fukushima plant nun auch Japan, seine Atomreaktoren einer Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen. Gegenüber japanischen Nachrichtenagenturen verkündete Wirtschaftsminister Banri Kaieda, dass die sogenannten Stresstests das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung befriedigen sollen. Angesichts der schon seit Monaten bestehenden Stromknappheit im Land will der Minister die Kraftwerke jedoch so bald wie möglich wieder ans Netz nehmen.

 

Derzeit sind in Japan nur 19 von 54 Meilern in Betrieb. Zum Teil sind sie beschädigt, zum Teil jedoch auch jetzt schon wegen Sicherheitsbedenken abgeschaltet. Um der damit verbundenen Stromknappheit Herr zu werden, greift die Insel mittlerweile zu drastischen Maßnahmen. Die Regierung hat die Unternehmen im Großraum Tokio sowie in einem weiteren Industriegebiet im Nordosten des Landes aufgefordert, ihren Stromverbrauch um 15 Prozent zu reduzieren. Verbrauchen die Unternehmen mehr Strom, müssen sie mit Geldstrafen rechnen.

 

Das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung ist indes stark erschüttert. Die Japaner zweifeln zunehmend an der Richtigkeit der von offizieller Seite verkündeten radioaktiven Belastungswerte. Um unabhängige Messwerte zu erhalten, haben japanische Bürger deshalb das Projekt 47 gegründet. Geplant ist, in jeder Präfektur eine unabhängige Messstelle einzurichten. Hier soll nicht nur die Strahlendosis vor Ort, sondern auch die Belastung von Lebensmitteln überprüft werden.

Als Reaktion auf die Katastrophe von Fukushima plant nun auch Japan, seine Atomreaktoren einer Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen. Gegenüber japanischen Nachrichtenagenturen verkündete Wirtschaftsminister Banri Kaieda, dass die sogenannten Stresstests das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung befriedigen sollen. Angesichts der schon seit Monaten bestehenden Stromknappheit im Land will der Minister die Kraftwerke jedoch so bald wie möglich wieder ans Netz nehmen.

 

Derzeit sind in Japan nur 19 von 54 Meilern in Betrieb. Zum Teil sind sie beschädigt, zum Teil jedoch auch jetzt schon wegen Sicherheitsbedenken abgeschaltet. Um der damit verbundenen Stromknappheit Herr zu werden, greift die Insel mittlerweile zu drastischen Maßnahmen. Die Regierung hat die Unternehmen im Großraum Tokio sowie in einem weiteren Industriegebiet im Nordosten des Landes aufgefordert, ihren Stromverbrauch um 15 Prozent zu reduzieren. Verbrauchen die Unternehmen mehr Strom, müssen sie mit Geldstrafen rechnen.

 

Das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung ist indes stark erschüttert. Die Japaner zweifeln zunehmend an der Richtigkeit der von offizieller Seite verkündeten radioaktiven Belastungswerte. Um unabhängige Messwerte zu erhalten, haben japanische Bürger deshalb das Projekt 47 gegründet. Geplant ist, in jeder Präfektur eine unabhängige Messstelle einzurichten. Hier soll nicht nur die Strahlendosis vor Ort, sondern auch die Belastung von Lebensmitteln überprüft werden.

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