UN-Report über Öko-Landwirtschaft
Ein Bericht der UN sieht in der ökologischen Landwirtschaft ein zentrales Instrument zur Bekämpfung von Hunger und Armut. Innerhalb von zehn Jahren könne hiermit die weltweite Nahrungsmittelproduktion verdoppelt werden. Auch für den Klimaschutz gäbe es enorme Vorteile.

Eine Chance für mehr Nahrung: Ökologische Landwirtschaft. (Foto: Hajhouse, Wikipedia)
"Um im Jahr 2050 neun Milliarden Menschen zu ernähren müssen wir umgehend die effizientesten Methoden der Landwirtschaft, die verfügbar sind, einsetzen", sagte Oliver De Schutter, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, "die wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen, dass Methoden aus der ökologischen Landwirtschaft dort, wo die Ärmsten wohnen, im Vergleich zum Einsatz von chemischen Düngern deutlich überlegen sind - vor allem in ungünstigen Umgebungen."
Auch der Klimaschutz wird im Report angesprochen. Ökologische Landwirtschaft sei demnach deutlich besser geeignet, sich an ein veränderndes Klima anzupassen. Weiterhin habe die Landwirtschaft das Potential, bis zu sechs Gigatonnen Kohlendioxid pro Jahr zu vermeiden. Eine ökologische Bewirtschaftung des Bodens führe zur verstärkten Bindung von Kohendioxid.
klimaretter.info/hb
Guter Journalismus kostet
Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein
Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.
Spendenkonto
Die Schlagzeilen um 15 Uhr
In dieser Woche am meisten gelesen
Meinungen: Überraschung der Woche
Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]
Meinungen: Etscheits Alltagsstress
Ich liebe es! Einmal den Uli Hoeneß machen, auf jedes Umweltgewissen pfeifen und beim Burgerbrater um die Ecke so richtig die Ökosau rauslassen - wäre das nicht irgendwie herrlich? Nun ja ... Lesen Sie selbst!
Von Georg Etscheit [mehr...]
Jahrestag
Das Fukushima-Dossier
11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab. [mehr]
Aktion des Monats Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr] | Zu Ihrem Vorteil Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...] |
Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende
Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]
Lexikon Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr] | Klimaretter-Beichtstuhl Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...] |
Vattenfall: Einfach schlecht vorbereitet
Es gibt Werbekampagnen, die so schlecht sind, dass man sich fragt, wie sie jemals zustande kommen konnten. Ist die Agentur zu blöd? Wollen die Chefs, die die Kampagne abnehmen, ihre Firma bewußt schädigen? Ist das Produkt so miserabel, dass es[…] [mehr...]Mehr vom Lügendetektor
Klimaretter-Dossiers
Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs
Klimakonferenz-Specials
Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13





Weltweit landet nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO etwa ein Drittel der gesamten Nahrungsmittelproduktion auf dem Müll. Damit werden auch Ressourcen wie Wasser und Energie vergeudet - und unnötige Treibhausgas-Emissionen freigesetzt.
Noch 12 Tage bis zum Weltklimagipfel in Cancún: Warum gibt es eigentlich Klimakonferenzen? Warum war Kopenhagen so wichtig? Und warum eigentlich ist Cancùn die letzte Chance?
Die starken Preisschwankungen auf den Agrarmärkten gefährden vor allem die Ärmsten
Bodenerosion in Gebirgen gefährdet notwendige Intensivierung der Landwirtschaft
Welternährungsorganisation will Kohlendioxid-intensive Nahrungsmittelproduktion künstlich verteuern
Bangladesch, Indien und Madagaskar wird der Klimawandel in den kommenden 30 Jahren besonders hart treffen. Negative Folgen für Bevölkerung, Ökosysteme und Wirtschaft
Weltweit 925 Millionen Hungernde und nur noch fünf Jahre Zeit: Am Montag kommen die Staats- und Regierungschefs der Welt in New York zusammen um Zwischenbilanz über die Millenniumsziele zu ziehen: Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) nehmen an dem UN-Sondergipfel teil.
Obwohl die Welt sich 2000 zur Halbierung des Hungers bis 2015 entschloss, sank die Zahl der Hungerleidenden binnen der letzten zehn Jahre nur 0,5 Prozent. Bericht: theoretisch ist das Ziel noch zu schaffen
37. Tagung des Welternährungsausschusses der UNO sucht nach Strategien für mehr Preisstabilität bei Lebensmitteln
Die Messe Biofach in Nürnberg feiert derzeit trotz Umsatzeinbußen der Branche im letzten Jahr die Öko-Landwirtschaft. wir-klimaretter.de sprach mit dem Vorsitzenden der Arbeits- gemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft (ABL), Friedrich-Willhelm Graefe zu Baringdorf, über "Krisen" der Biobranche, Agrarministerin Ilse Aigner und den deutschen Bauernverband.
Menschen zuerst, dann die Finanzen! Unter diesem Motto protestierten tausende Globalisierungskritiker in Nizza gegen den G20-Gipfel. Statt sich mit drängenden Fragen der Menschheit wie dem Klimawandel oder dem Welthunger zu befassen, kümmern sich die Regierungschefs lieber um die Rettung von Banken und schachern um neue Milliardenkredite, so die Kritik der Gipfelgegner.
Damit die Welt die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigen kann, muss sie sich aus ihren "Denkfallen" befreien, sagt Frances Moore Lappé im Interview. Mit der derzeit vorherrschenden Marktökonomie der Verschwendung und Zerstörung "können wir Klimawandel, Hunger und Armut nicht besiegen", so die die Aktivistin und Trägerin des alternativen Nobelpreises.
Methan- und Lachgas-Emissionen könnten durch eingeschränkten Konsum von Fleisch und Milch deutlich gesenkt werden
Lohnt es sich noch, weiterhin auf die UN zu setzen, wenn bereits jetzt die Chef-Klimadiplomaten der Vereinten Nationen erklärt haben, große Sprünge auf dem internationalen Verhandlungsparkett seien in diesem Jahr nicht zu erwarten? Ja, sagt die Juristin Camilla Bausch im Interview mit wir-klimaretter.de: Niemand besitzt auch nur eine annähernd vergleichbare Legitimation für solche Verhandlungen. 


